Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker - Seite 646
26.09.2023
08:55 Uhr
Kernenergie als „Klimaretter“? Globale Initiative will Kernkraftkapazität bis 2050 verdreifachen
Die "Netto-Null-Nuklear-Initiative", vorgestellt beim Weltnuklearsymposium, will die globale Kernkraftkapazität bis 2050 verdreifachen, um die Netto-Null-Ziele zu erreichen. Die Emiratische Kernenergiegesellschaft (ENEC) hat die Initiative ins Leben gerufen und argumentiert, dass die Kernenergiekapazität mindestens verdreifacht werden muss, um die Klimaziele zu erreichen. Andere Partner sind die "Atoms4NetZero"-Initiative der Internationalen Atomenergie-Organisation und die britische Regierung. Während viele Länder ihre Kernkraftwerke erweitern, hat Deutschland seine letzten drei abgeschaltet und ist zum Stromimportland geworden. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zur globalen Tendenz und könnte die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden.
26.09.2023
08:55 Uhr
Windkraftanlagen: Klimaschutz oder Klimakiller?
Die CO₂-Bilanz von Windkraftanlagen ist nicht so sauber wie oft angenommen, da ihr Bau, Betrieb und ihre Entsorgung erhebliche CO₂-Emissionen verursachen. Dies beginnt beim Bau des Stahlbetonfundaments und setzt sich mit dem Stahlturm, dem Maschinenhaus und dem Generator fort, die weitere CO₂-Emissionen verursachen. Auch die Rotorblätter aus faserverstärkten Kunststoffen, die kaum recycelbar sind, tragen zur CO₂-Bilanz bei. Darüber hinaus sind Windkraftanlagen im Betrieb auf fossile Schmierstoffe angewiesen. Obwohl sie im Vergleich zu Kohlekraftwerken einen kleineren CO₂-Fußabdruck haben, sind sie im Vergleich zu Kernkraftwerken weniger klimafreundlich. Daher muss die Politik kritisch hinterfragen, ob der Ausbau der Windkraft zum Klimaschutz beiträgt oder ob alternative Energiequellen wie die Kernkraft besser geeignet sind.
26.09.2023
08:55 Uhr
Ungarns Außenminister wirft Ukraine vor, Getreidelieferungen nach Afrika zu blockieren
Ungarns Außenminister Péter Szijjártó wirft der Ukraine vor, Getreidelieferungen nach Afrika absichtlich zu blockieren und beschuldigt Brüssel, dabei zu helfen, ukrainisches Getreide in Europa zu verkaufen. Szijjártó äußerte, dass trotz der Finanzierung von 10.000 Tonnen Getreide für den Sudan durch die ungarische Regierung, kein Gramm aufgrund der Zögerlichkeit der ukrainischen Behörden angekommen ist. Er behauptet auch, dass die ursprüngliche Absicht des Abkommens, das Getreide nach Afrika zu transportieren, in Brüssel vergessen worden sei und das Ziel nun sei, ukrainisches Getreide nach Mitteleuropa zu bringen. Trotz der Bereitstellung von 3,5 Millionen Euro durch Ungarn für das Programm "Getreide aus der Ukraine" im letzten Jahr, warten das Welternährungsprogramm und andere Organisationen noch auf die Zustimmung der ukrainischen Behörden. Zusätzlich entsteht ein Konflikt mit Polen, das beschlossen hat, aufgrund des Getreidekonflikts keine Waffen mehr an die Ukraine zu liefern.
26.09.2023
08:54 Uhr
Wohnungsvergabe in Berlin: Rückkehr zur staatlichen Kontrolle?
Der Berliner Senat hat beschlossen, die Vergabe von Wohnungen staatlich zu regulieren und dabei den Personenstand zu berücksichtigen, was Erinnerungen an die DDR-Praktiken weckt, in denen der Staat Wohnraum zugewiesen hat. Die Regelung, die besagt, dass "große Wohnungen Familien vorbehalten und kleine Wohnungen Singles vorbehalten sein sollten", stößt auf Kritik und wirft Fragen zur Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger auf. Die genauen Kriterien für "große" und "kleine" Wohnungen sind noch unklar, die Regelung soll ab 2024 für Neuvermietungen gelten. Kritiker argumentieren, dass der Markt und individuelle Bedürfnisse, nicht der Staat, entscheiden sollten, wer in welche Wohnung einzieht. Die Entscheidung wirft ein kritisches Licht auf die zunehmende staatliche Regulierung in Deutschland.
26.09.2023
08:53 Uhr
Exportwirtschaft im Stimmungstief: Deutsche Wirtschaft leidet unter der globalen Konjunkturschwäche
Die deutsche Exportwirtschaft hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, bedingt durch die globale Konjunkturschwäche und rückläufige Nachfrage aus wichtigen Regionen. Das ifo-Institut meldet für September einen historischen Tiefstand des Exportbarometers mit minus 11,3 Punkten. Als Hauptursache wird die straffe Geldpolitik der großen Notenbanken angeführt, die zu steigenden Finanzierungskosten und abnehmender Nachfrage nach deutschen Waren führt. Aktuell erwarten nur Hersteller von Lederwaren und Möbeln sowie einige Nahrungsmittelbetriebe einen Zuwachs der Exporte. Laut ifo-Institut soll sich die Exportnachfrage erst im nächsten Jahr wieder beleben und die deutschen Ausfuhren in diesem Jahr um ,3 Prozent schrumpfen. Für 2024 und 2025 wird wieder mit einem Wachstum gerechnet.
26.09.2023
08:53 Uhr
Ungarns Orban verzögert NATO-Beitritt Schwedens
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Zustimmung zur Aufnahme Schwedens in die NATO verweigert, was erneut zeigt, dass Ungarns politische Entscheidungen stark von nationalen Interessen geprägt sind. Orban forderte Respekt von Schweden und stellte die Dringlichkeit der Ratifizierung in Frage. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern haben sich in letzter Zeit verschärft, nachdem in schwedischen Schulen ein Video über den "demokratischen Niedergang" Ungarns gezeigt wurde. Beide Länder, Schweden und Finnland, haben beschlossen, der NATO beizutreten, als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine. Während Finnland bereits aufgenommen wurde, scheiterte Schwedens Beitritt bisher am Veto Ungarns und der Türkei. China warnte den Westen vor Konsequenzen seiner Sicherheitsbündnisse im asiatisch-pazifischen Raum. Die Ukraine gerät weiterhin unter starken Druck durch russische Angriffe und erhielt die ersten US-Panzer vom Typ Abrams.
26.09.2023
08:52 Uhr
Migrationslage: Innenministerium plant stationäre Grenzkontrollen - Ein Schritt in die richtige Richtung?
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat stationäre Grenzkontrollen zur Bekämpfung von Schleusern angekündigt. Sie sieht dies als "weiteres Instrument" in der Migrationspolitik, doch die Effektivität dieser Maßnahme wird hinterfragt. Faeser betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Nachbarländern wie Tschechien und Polen, aber auch die Notwendigkeit einer "europäischen Lösung" mit Kontrollen an der Außengrenze. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor der Personalbelastung und der Möglichkeit, dass Schleuser die Kontrollpunkte umfahren. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt hingegen die stationären Kontrollen und fordert rechtssichere Rahmenbedingungen auf EU-Ebene. Die Verbesserung der Migrationslage durch diese Maßnahmen bleibt abzuwarten.
26.09.2023
08:52 Uhr
Fresst Insekten! - Das WEF bewirbt finnisches Grillenbrot
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) bewirbt in einem Video ein finnisches Brot, das 70 Grillen pro Laib enthält, um die Viehwirtschaft zu reduzieren und Menschen zu ermutigen, auf Insekten als Proteinquelle umzusteigen. Diese Forderung wirft Fragen auf, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die globalen Eliten, die solche Änderungen vorschlagen, sich selbst weiterhin Fleischprodukte leisten. Die Klimaagenda des WEF geht über ökologische Aspekte hinaus und zielt auf Macht, Kontrolle und die Durchsetzung einer Ideologie ab. Es ist daher wichtig, kritisch zu bleiben und nicht blindlings einer von elitären Interessen geprägten Zukunft zu folgen.
26.09.2023
08:37 Uhr
US-Haushaltsstreit: Droht der nächste "Shutdown" und ein parteiinterner Machtkampf?
Die Verhandlungen um den US-Haushalt drohen erneut zu einem "Shutdown", einer Haushaltssperre, zu führen. Die Situation ist durch einen internen Machtkampf innerhalb der Republikaner, angezettelt durch eine kleine Gruppe ultrarechter Abgeordneter, kompliziert. Kevin McCarthy, der republikanische Chef des Repräsentantenhauses, steht unter Druck, da er die Haushaltssperre möglicherweise nicht verhindern kann und sein Job durch ein mögliches Misstrauensvotum bedroht ist. Matt Gaetz, einer der Wortführer der Gruppe, fordert Debatten und Abstimmungen über jeden großen Einzelhaushalt und massive Kürzungen bei jedem Ressort-Etat. Eine der vorgeschlagenen Kürzungen betrifft die Hilfen für die Ukraine. Beide Parteien fürchten den politischen Preis eines "Shutdown", insbesondere in Vorwahlzeiten. Ein "Shutdown" kann nun nur noch durch einen Überbrückungshaushalt abgewendet werden, für den beide Kongresskammern bis zum Wochenende zustimmen müssen.
26.09.2023
05:21 Uhr
Deutschland: Ein Magnet für Asylsuchende und die Konsequenzen
Die Flüchtlingskrise in Deutschland erreicht einen Höhepunkt. Innenministerin Nancy Faeser kündigt Not-Grenzkontrollen an, um Schleuser zu stoppen. Deutschland ist für Asylsuchende attraktiv wegen der hohen Sozialleistungen und der bereits hohen Anzahl an Zuwanderern, die einen schnellen Anschluss ermöglichen. Zudem zieht die mangelnde Abschiebepraxis weitere Asylsuchende an. Die steigende Anzahl von Asylsuchenden stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Die Regierung muss die Interessen und Sicherheit der Bürger wahren, während sie Menschen in Not hilft. Die aktuelle Situation verdeutlicht die Notwendigkeit einer nachhaltigen Migrationspolitik.
26.09.2023
05:21 Uhr
Verdoppelung der LKW-Maut: Verbraucher zahlen den Preis für die grüne Ampel-Politik
Die Ampel-Regierung plant, die LKW-Maut drastisch zu erhöhen, was eine zusätzliche finanzielle Belastung für die deutschen Bürger von bis zu 400 Euro pro Jahr und Familie bedeuten könnte. Die Erhöhung der LKW-Maut ist ein Projekt der Grünen, das mit der Einführung einer CO₂-Abgabe von 200 Euro pro Tonne CO₂ ab dem 1. Dezember umgesetzt werden soll. Die Erhöhung wird voraussichtlich auf die Endverbraucher umgelegt, was zu höheren Preisen für den täglichen Einkauf führen könnte. Die Regierung rechnet jedoch nur mit einer "marginalen Erhöhung". Die geplante Mauterhöhung ist ein weiteres Beispiel für die Auswirkungen der grünen Politik auf den Bürger, die unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Kosten für den Endverbraucher erhöht.
26.09.2023
05:21 Uhr
Keine Corona-Aufarbeitung nötig? Lauterbachs Aussagen stoßen auf Kritik
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der Corona-Pandemie in Deutschland in Frage gestellt, was auf Kritik stößt. Lauterbach behauptet, dass die Regierung bereits aus der Pandemie gelernt habe, mit Maßnahmen wie verbesserte Früherkennung und gesteigerte Impfstoffproduktion. Kritiker sehen in Lauterbach den letzten, der ein abschließendes Urteil über die Corona-Maßnahmen fällen sollte. In Deutschland wird weiterhin an der Richtigkeit der Corona-Maßnahmen festgehalten, während andere Länder wie Slowenien und Großbritannien ihre Maßnahmen überdenken. In Deutschland fehlt eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den getroffenen Corona-Maßnahmen und eine umfassende Aufarbeitung der politischen Entscheidungen während der Pandemie steht noch aus.
26.09.2023
05:21 Uhr
Mikroplastik-Verbot: EU setzt Zeichen gegen Umweltverschmutzung
Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, den Verkauf von Mikroplastik in der gesamten Union schrittweise einzustellen. Dies betrifft eine Vielzahl von Produkten, einschließlich Glitter, Kosmetik und Spielzeug. Das Verbot zielt auf die zunehmende Umweltverschmutzung durch Mikroplastik ab und soll die Freisetzung von etwa einer halben Million Tonnen Mikroplastik in die Umwelt verhindern. Allerdings stellt es eine Herausforderung für viele Branchen dar, insbesondere für die Kosmetik-, Sportartikel- und Spielzeugindustrie. Trotz des weitreichenden Verbots gibt es einige Ausnahmen, darunter Produkte, die kein Mikroplastik freisetzen und bestimmte Arzneimittel sowie Lebens- und Futtermittel.
26.09.2023
05:21 Uhr
E-Autos: Die deutsche Skepsis hält an
Trotz Förderungen und Werbung zieht nur ein Fünftel der deutschen Verbrennerauto-Besitzer den Kauf eines E-Autos in Betracht, laut einer Umfrage von Acxiom. Mehr als die Hälfte der E-Auto-Besitzer bereut ihren Kauf. Als Hauptfaktor gegen den Kauf eines E-Autos wurden die damit verbundenen Kosten genannt. Nur 22 Prozent der Befragten glauben an die Umweltfreundlichkeit von E-Autos und 53 Prozent sehen die aktuellen Strompreise als Hemmschuh. Kritisiert werden zudem die niedrigen Ankaufspreise für alte Verbrenner, die Ladeinfrastruktur und die Nachhaltigkeit der Produktion von E-Autos. Eine weitere Studie zeigt, dass 53 Prozent der E-Auto-Besitzer ihren Kauf oder das Leasing bereuen, hauptsächlich wegen der gestiegenen Strompreise. Die Studienergebnisse werfen ein kritisches Licht auf die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland.
26.09.2023
05:20 Uhr
Wohnungsbau-Gipfel: Eine Ohrfeige für Hamburgs Grüne
Die Maßnahmen zur Belebung des Wohnungsbaus, die beim Wohnungsbau-Gipfel der Bundesregierung verkündet wurden, haben in der Hamburger Politik gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während die Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) die Maßnahmen begrüßte, kritisierten CDU und Linke das Paket als unzureichend. Die FDP betrachtet den geplanten Verzicht auf strengere Energieeffizienzregeln als Kritik an Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) und seinen strengen Bauvorschriften. Anke Frieling (CDU) äußerte Bedenken und bezeichnete die Maßnahmen als "wachsweiche Absichtserklärungen". Heike Sudmann (Linke) äußerte Enttäuschung und forderte eine Ausweitung des Neubaus von Sozialwohnungen. Katarina Blume (FDP) lobte den Bund für den Weg zu weniger und einfacheren Bauvorschriften.
26.09.2023
05:20 Uhr
Brandenburger Tor: Würdiger Gebrauch oder Akt der Barbarei?
Das Brandenburger Tor wurde von Aktivisten der "Letzten Generation" mit oranger und gelber Farbe besprüht, was sie als Demonstration für eine "politische Wende" bezeichnen. Die Aktion wurde von Historikerin Hedwig Richter als "würdiger Gebrauch unseres Nationaldenkmals" gelobt, was eine Kontroverse auslöste. Die Reinigung des Tors kann Wochen dauern und 13 Aktivisten wurden festgenommen. Die Medienberichterstattung zu solchen Ereignissen kann zur Polarisierung der öffentlichen Meinung beitragen. Die Beschädigung des Brandenburger Tors wird als Akt der Barbarei und nicht als "würdiger Gebrauch" des Denkmals betrachtet. Es wird betont, dass Proteste in einer Weise stattfinden sollten, die Geschichte und Kultur respektiert.
26.09.2023
05:20 Uhr
Industrie vs. Ampel-Koalition: "Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Gefahr"
Die Industrie und die Bundesregierung, insbesondere die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, stehen in Spannung zueinander. Siegfried Russwurm, Chef des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), kritisiert die Koalition scharf und fordert klare Entscheidungen bezüglich der Reform des Klimaschutzgesetzes und der Einführung eines reduzierten Strompreises für energieintensive Industriebetriebe. Die Koalition zeigt Uneinigkeit in beiden Themen. Russwurm warnt, dass hohe Strompreise die Wertschöpfung und Arbeitsplätze der energieintensiven Industrie bedrohen könnten. Die Industrie und die IG Metall fordern staatlich subventionierte Strom-Rabatte. Russwurm kritisiert auch die unklare Finanzierung des Stromnetzausbaus und die offene Frage der Wasserstoff-betriebenen Back-up-Kraftwerke. Am Dienstag wird Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Gelegenheit haben, auf die Vorwürfe zu antworten. Russwurm warnt vor dem Risiko, weitere Teile der Industrie zu verlieren.
25.09.2023
17:27 Uhr
DWS zahlt 25 Millionen Dollar im Greenwashing-Skandal: Ein weiterer Tiefschlag für die Glaubwürdigkeit der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank und ihre Fondsgesellschaft DWS sind erneut in die Kritik geraten, diesmal wegen Vorwürfen der Geldwäsche und Falschangaben bei nachhaltigen Kapitalanlagen. Die DWS hat beschlossen, 25 Millionen Dollar in den USA zu zahlen, um die Vorwürfe beizulegen. Die US-Börsenaufsicht SEC wirft der DWS vor, kein gesetzliches Anti-Geldwäsche-Programm eingerichtet und falsche Angaben zu ihren ESG-Investments gemacht zu haben. Die DWS betont jedoch, dass die SEC keine falschen Angaben in Finanzveröffentlichungen gefunden habe und es keine betrügerische Absicht gab. Die Anschuldigungen von Greenwashing sind nicht neu, bereits 2021 hatte die ehemalige Leiterin des Nachhaltigkeitsbereichs, Desiree Fixler, das Unternehmen beschuldigt. In Deutschland waren auch Verbraucherschützer gegen die DWS vorgegangen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte das Unternehmen wegen des Verdachts auf Greenwashing verklagt. Der Skandal hat das Vertrauen in die Deutsche Bank und die DWS erneut erschüttert.
25.09.2023
14:28 Uhr
Studie offenbart: Künstliche Intelligenz könnte deutsche Wirtschaft um Milliarden bereichern
Generative Künstliche Intelligenz (KI) könnte laut einer Studie des Forschungsinstituts IW Consult die deutsche Wirtschaft um bis zu 330 Milliarden Euro bereichern, wenn mindestens die Hälfte der Unternehmen diese Technologie nutzt. Generative KI nutzt Algorithmen und Sprachmodelle, um originelle Inhalte wie Texte, Bilder, Videos, Musik und Programmcode zu generieren. Trotz des großen Potenzials zeigt eine Umfrage, dass 60 Prozent der Befragten den Einsatz von Generativer KI noch nicht in Betracht ziehen. Die Forscher des IW glauben, dass KI einen Mangel an Arbeitskräften ausgleichen kann. Aktuell nutzen etwa 600.000 Unternehmen in Deutschland Künstliche Intelligenz, was etwa 17 Prozent aller Unternehmen entspricht. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft warnt vor einer überzogenen Regulierung der KI.
25.09.2023
14:25 Uhr
Die Degussa-Abrechnung: Ein Blick auf die jüngsten Entscheidungen
Die Degussa Goldhandel GmbH, einer der führenden Edelmetallhändler in Deutschland, hat kürzlich Veränderungen vorgenommen, einschließlich der Entlassung der angesehenen Ökonomen Dr. Markus Krall und Prof. Dr. Thorsten Polleit. Trotz der erfolgreichen Geschäftsführung von Dr. Krall, der das Unternehmen in die Gewinnzone führte, hat der neue CEO, Francois von Finck, eine andere Richtung eingeschlagen. Fragen werden gestellt, ob diese Entlassungen und neue Ausrichtung im besten Interesse des Unternehmens und seiner Kunden sind, insbesondere da Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gilt. Die neue Ausrichtung könnte sich als schädlich erweisen, wenn sie nicht mit den Überzeugungen der Kunden übereinstimmt. Die Zukunft der Degussa bleibt ungewiss.
25.09.2023
14:23 Uhr
Physisches Gold: Ein sicherer Hafen inmitten der sinkenden Staatsanleihen
Die US-Staatsanleihen verlieren durch geldpolitische Straffungen an Wert, während physisches Gold an Stärke gewinnt. Die Verluste der Anleihen könnten Finanzinstitutionen, die sie als Basis für komplexe Finanzprodukte nutzen, in Schwierigkeiten bringen. Amerikanische Banken erleben einen Rekordabfluss von Einlagen, da Bürger ihr Geld in sicherere Produkte investieren. Gold übernimmt wieder die Rolle des stabilen Vermögenswertes und die Nachfrage seitens der Zentralbanken steigt. Chinas Goldmarkt zeigt hingegen keine erhöhte Nachfrage, die höheren Preise sind auf Versorgungsschwierigkeiten zurückzuführen. Trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheit festigt physisches Gold seine Position als zuverlässige Anlageklasse.
25.09.2023
14:21 Uhr
Historischer Preisrückgang bei Wohnimmobilien - Traditionelle Werte in Gefahr?
Ein historischer Preisrückgang bei Wohnimmobilien in Deutschland verursacht Verunsicherung unter Käufern und Immobilienbesitzern. Im zweiten Quartal verbilligten sich Wohnimmobilien um durchschnittlich 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 200. Dieser Rückgang ist besonders für Immobilienbesitzer problematisch, die auf ein finanzielles Plus im Alter durch den Verkauf ihrer Immobilie gehofft hatten. Viele Immobilieninteressenten haben ihre Kaufpläne aufgrund der aktuellen Situation vorerst auf Eis gelegt. Der Preisrückgang betrifft sowohl städtische als auch ländliche Regionen, wobei Städte stärker betroffen sind. Verschiedene Verbände fordern die Bundesregierung zum Handeln auf, kritisieren jedoch deren Ignoranz gegenüber den Problemen der Branche. Die Regierung steht vor der Herausforderung, die Situation zu stabilisieren und den Traum vom Eigenheim für die Deutschen wieder erreichbar zu machen.
25.09.2023
14:19 Uhr
Goldpreis: Technische Analyse und makroökonomische Faktoren geben gemischte Signale
Der Goldpreis startet die Woche leicht im Minus bei 1924 US-Dollar, beeinflusst durch technische Analysen und makroökonomische Indikatoren. Trotz eines geringen Rückgangs von -,24% in den letzten fünf Handelstagen, zeigt der gleitende Durchschnitt einen Aufwärtstrend. Der Ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland liefert ein gemischtes Bild der Wirtschaft, was den Goldpreis ebenfalls beeinflussen könnte. Die bevorstehende Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde könnte ebenfalls Auswirkungen auf den Goldpreis haben. Trotz kurzfristiger Aufwärtsbewegungen und bevorstehender Ereignisse bleibt Gold in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Unruhen eine sichere Anlageklasse.
25.09.2023
12:52 Uhr
US-amerikanische Abrams-Kampfpanzer erreichen die Ukraine
Die Ukraine hat die ersten Abrams-Kampfpanzer aus den USA erhalten, bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die genaue Anzahl der gelieferten Panzer wurde nicht bekannt gegeben. US-Präsident Joe Biden hatte während Selenskyjs Besuch in den USA die Lieferung der Panzer angekündigt. Die USA hatten zuvor zugesagt, der Ukraine 31 Abrams-Panzer zu liefern, die speziell für die Ukraine bestellt wurden. Seit Kriegsbeginn hat die USA der Ukraine Militärhilfe im Wert von 43,9 Milliarden Dollar zukommen lassen. Die Ankunft der Panzer in der Ukraine ist ein Zeichen der Unterstützung der USA für das Land, das sich seit Februar 2022 in einem Krieg mit Russland befindet.
25.09.2023
12:50 Uhr
Russland trotzt westlichen Öl-Sanktionen: Putin erzielt 50% Steigerung im Ölexport
Trotz westlicher Sanktionen, die die russischen Ölexporte drosseln sollten, konnte Russland seine Ölexporte steigern. Laut der Financial Times und Daten des Analyseunternehmens Kpler stiegen die russischen Öllieferungen im Frühjahr um 50 Prozent. Die im Dezember 2022 eingeführte Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russisches Öl durch die EU, G7 und Australien scheint unwirksam. Die Kyiv School of Economics schätzt, dass die Einnahmen aus dem Ölexport für Russland in diesem Jahr um mindestens 15 Milliarden Euro höher ausfallen werden. Trotz der Sanktionen, die Russland seit Kriegsbeginn laut KSE 100 Milliarden US-Dollar an Einnahmen gekostet haben, konnte das Land seine Ölexporte steigern, was die Wirksamkeit der Sanktionen in Frage stellt.
25.09.2023
11:24 Uhr
Schweden verfehlt Klimaziele: Die Realität holt die grünen Träume ein
Schweden, das Heimatland der Klimaaktivistin Greta Thunberg, scheint seine ambitionierten Klimaziele nicht zu erreichen. Es zeichnet sich eine Wende in der Klimapolitik ab, die sich stärker an der Realität orientiert. Die Mitte-rechts-Regierung unter Ulf Kristersson plant, von einigen Klimazielen Abstand zu nehmen. Vor sechs Jahren hatte das damalige Linkskabinett noch das Ziel der "Klimaneutralität" schneller erreichen zu wollen als die EU. Heute steht die Entlastung der Bürger im Vordergrund, wie Finanzministerin Elisabeth Svantesson betont. Im schwedischen Haushaltsentwurf für 2024 heißt es, dass man nur zwei von 19 Klimazielen sicher erreichen wird. Die Regierung hat ihre Einsparungsziele im Bereich der Emissionen gelockert und setzt nun verstärkt auf Kernkraft. Trotz des Ursprungs der "Fridays for Future"-Bewegung in Schweden, gibt es kaum Widerstände gegen die neuen Maßnahmen. Viele Umweltbewegte unterstützen die neue Ausrichtung der Klimapolitik.
25.09.2023
11:21 Uhr
Die Wohnungskrise in Deutschland: Ein Desaster mit Ansage
Die deutsche Immobilienbranche steht vor einer tiefen Krise, gekennzeichnet durch steigende Kosten, gestoppte Projekte und Firmenpleiten. Die sinkenden Immobilienpreise sind ein Zeichen dafür. Es wird zu wenig neuer und bezahlbarer Wohnraum geschaffen, was zu steigender Wohnungsnot und Mieten führt. Die stark gestiegenen Finanzierungs- und Baukosten haben den Neubau in Deutschland erheblich ausgebremst, was durch die Zahlen des Statistischen Bundesamts für Juli 2023 bestätigt wird. Die verminderte Bautätigkeit hat verheerende Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Für den Rückgang der Bautätigkeit sind die erhöhten Leitzinsen der Europäischen Zentralbank und gestiegene Energiepreise, verteuertes Material und Lieferschwierigkeiten verantwortlich. Die Wohnungsnot ist so groß wie seit 20 Jahren nicht und es fehlen mehr als 700.000 Wohnungen. Die Mieten steigen weiter, insbesondere in den großen Städten. Die Immobilienbranche fordert Maßnahmen wie weniger strenge Vorgaben für Neubauten und eine Absenkung der Grunderwerbssteuer, um den Wohnungsbau wieder anzukurbeln.
25.09.2023
11:20 Uhr
Preissturz bei gebrauchten Elektroautos: Ein Warnsignal für die grüne Mobilitätswende?
Gebrauchte Elektroautos erleben in Großbritannien einen starken Preisverfall, während der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos in Deutschland nahezu inexistent bleibt. Der durchschnittliche Preis für gebrauchte Elektroautos in Großbritannien ist innerhalb eines Jahres um 21,4 Prozent gesunken, im Premium-Sektor sogar um durchschnittlich 24,1 Prozent. Trotz politischer Bemühungen, den Kauf von Elektrofahrzeugen attraktiver zu machen, setzen die Briten eher auf klassische Verbrenner. In Deutschland bleibt das Interesse an gebrauchten Elektroautos gering und die Preise hoch. Der Preissturz bei gebrauchten Elektroautos könnte ein Warnsignal für die grüne Mobilitätswende sein und zeigt, dass die Politik die Vorzüge der Elektromobilität möglicherweise überschätzt hat.
25.09.2023
10:00 Uhr
Thyssenkrupp Zerschlagung: Tradition trifft auf Profitgier
Die fortwährende Zerschlagung des deutschen Industriekonzerns Thyssenkrupp, einst Symbol für deutsche Industriemacht, lässt weitere Unternehmensbereiche zum Verkauf stehen. Betroffen sind die Sparten Automotive Technology, Industrial Solutions und Materials Services. Die Automotive Technology ist ein führender Anbieter für die Automobilindustrie und könnte einen hohen Erlös erzielen. Die Industrial Solutions hat großes Potenzial als Anbieter von Anlagenbau und Industriedienstleistungen. Die Materials Services Sparte ist ein globaler Anbieter von Werkstoffen und Services für die Industrie. Die Zerschlagung ist umstritten, Kritiker befürchten den Verlust von Arbeitsplätzen und den Ausverkauf eines deutschen Traditionsunternehmens. Die Zukunft von Thyssenkrupp ist ungewiss, es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Zerschlagung auf das Unternehmen und die Mitarbeiter haben wird.
25.09.2023
09:43 Uhr
Südafrika: Ein düsteres Beispiel für eine gescheiterte Energiepolitik
Südafrika leidet unter täglichen Stromausfällen, die das Leben der Menschen stark beeinträchtigen. Die Krise hat ihre Ursachen in der Politik des African National Congress (ANC), der nach dem Ende der Apartheid die Kontrolle übernahm. Trotz einer fast verdoppelten Bevölkerung wurden kaum Investitionen in die Infrastruktur getätigt, die vorhandenen Kraftwerke sind veraltet und anfällig, und der staatliche Stromversorger ESKOM ist durch Korruption und Schulden gelähmt. Als Reaktion auf die Versorgungslücke wird "Loadshedding" praktiziert, eine Art geplanter Stromausfall. Die Folgen sind dramatisch und machen den Alltag zur Herausforderung. Die Regierung scheint das Problem nicht lösen zu können oder zu wollen. Die Situation in Südafrika sollte als Warnung für Deutschland und andere westliche Länder dienen, dass eine ideologiegetriebene Politik die Sicherheit der Stromversorgung gefährden kann.
25.09.2023
09:42 Uhr
Zwischen billigen Energiequellen und Geopolitik: Wohin steuert die deutsche Wirtschaft?
Die deutsche Wirtschaft, die traditionell auf billigen Energiequellen und freiem Handel basierte, steht vor ungewissen Zeiten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht die bisherigen Erfolgsfaktoren - billige Energie aus Russland und freier Handel - als gefährdet an. Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries, warnt vor einer möglichen Deindustrialisierung Deutschlands aufgrund des Verlusts von billigem russischem Erdgas. Auch die hohen Energiekosten und die Untätigkeit der Bundesregierung könnten dazu führen, dass Unternehmen ins Ausland abwandern. Die Bundesregierung erwägt, die hohen Strompreise mittels staatlicher Gelder zu senken, was jedoch umstritten ist. Ein weiteres Szenario ist, dass Deutschland zwischen den Machtblöcken USA und China eingeklemmt werden könnte. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen scheint bereits dabei zu sein, den Deutschen die Entscheidung abzunehmen, unterstützt von der US-Regierung, was zu einem neuen Handelskrieg führen könnte. Es bleibt abzuwarten, wie die deutsche Wirtschaft diese Herausforderungen meistert.
25.09.2023
07:16 Uhr
Stellenabbau bei DB Cargo: Traditionelle Werte und Arbeitsplätze in Gefahr
Die Deutsche Bahn plant einen massiven Stellenabbau bei ihrer Tochtergesellschaft DB Cargo, von dem 180 Mitarbeiter betroffen sein werden. Diese Entscheidung des Bahnvorstands um Sigrid Nikutta (54) stößt auf breite Kritik, insbesondere da Nikutta erst Ende Juli versichert hatte, es solle keinen Arbeitsplatzabbau geben. Die Bahngewerkschaft EVG warnt vor einer "Zerschlagung des Güterverkehrs" und befürchtet, dass der Stellenabbau den reibungslosen Ablauf des Güterverkehrs gefährden könnte. Der Stellenabbau bei DB Cargo wird als Alarmzeichen gesehen, dass traditionelle Werte und Arbeitsplätze in unserer Gesellschaft immer mehr in Gefahr geraten. Es werden politische Lösungen gefordert, um solche Entwicklungen zu verhindern und die Interessen der Arbeitnehmer zu schützen.
25.09.2023
06:53 Uhr
Ent-Euroisierung: Ein alarmierender Rückgang der Euro-Nutzung im internationalen Handel
Die Nutzung des Euro im internationalen Handel ist laut Swift-Daten alarmierend gesunken. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft und Währung haben. Mögliche Gründe sind wirtschaftliche Instabilität in einigen Eurozonen-Ländern und politische Unsicherheit in der EU, aber auch die steigende Attraktivität anderer Währungen. Unklar ist noch, welche Währung von der Euro-Schwäche profitiert, wahrscheinlich könnten Währungen von Ländern mit starker Wirtschaft und politischer Stabilität an Attraktivität gewinnen. In diesen unsicheren Zeiten könnten auch Edelmetalle wie Gold und Silber als sichere Anlagen an Attraktivität gewinnen. Die sinkende Nutzung des Euro im internationalen Handel sollte von der EZB und den politischen Entscheidungsträgern der EU genau beobachtet und geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaftswährung ergriffen werden.
25.09.2023
06:51 Uhr
AfD setzt sich in vier Bundesländern an die Spitze - SPD auf dem absteigenden Ast
Die AfD hat laut einer Wahlumfrage von Infratest dimap die SPD in vier Bundesländern überholt und ist nun die stärkste politische Kraft, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern. Die AfD hat mit 32 Prozent die Spitzenposition erobert, ein Zuwachs von acht Prozentpunkten im Vergleich zum Oktober 2022, während die SPD fünf Prozentpunkte eingebüßt und nur noch 23 Prozent erreicht. Trotzdem glauben nur 18 Prozent der Befragten, dass die AfD den Herausforderungen am besten gewachsen ist, im Vergleich zu 25 Prozent, die das der SPD zutrauen. Die Befragten sehen das dringlichste Problem in der Zuwanderung. Nach der Veröffentlichung der Umfrage herrschte Nervosität in der SPD-Landeszentrale.
25.09.2023
06:50 Uhr
Baubranche am Abgrund: Gipfeltreffen als letzte Hoffnung?
Die deutsche Baubranche steht vor einer schweren Krise und hofft auf das kommende Treffen zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesbauministerin Klara Geywitz, bei dem es um bezahlbaren Wohnraum gehen soll. Die Branche warnt vor einem drohenden Kollaps aufgrund gesunkener Nachfrage und verschobener Aufträge. Die Erwartungen an den Gipfel sind hoch, allerdings haben zwei wichtige Verbände ihre Teilnahme abgesagt. Die Baubranche fordert mehr Fördermittel für den Neubau von Immobilien, geringere Energiestandards und eine Senkung der Mehrwertsteuer für Baustoffe und Dienstleistungen. Ob die Politik die Ernsthaftigkeit der Lage erkannt hat und entsprechende Maßnahmen ergreift, bleibt ungewiss.
25.09.2023
06:50 Uhr
Steuern und politische Entscheidungen: Die Hauptfaktoren für hohe Benzinpreise in Deutschland
Die hohen Benzinpreise in Deutschland, die nahe der Zwei-Euro-Marke liegen, werden hauptsächlich durch Steuern und politische Entscheidungen bestimmt. Über 50% des Preises für Super E10 entfallen auf Steuern, darunter die Mehrwertsteuer, die Energiesteuer und der Beitrag zum Erdölbevorratungsverband. Die Energiesteuer, die ursprünglich zur Finanzierung von Straßenbauprojekten diente, ist heute ein politisches Instrument für den Klimaschutz. Zukünftige EU-Initiativen könnten die Kraftstoffpreise aufgrund der Besteuerung von Energiegehalt und CO2-Ausstoß weiter erhöhen. Zudem wirken sich politische Entscheidungen wie Sanktionen gegen Öllieferanten und Restriktionen gegen die eigene Ölerzeugung auf den Markt aus. Zusätzlich erhöhen politische Vorgaben wie die CO2-Abgabe die Kosten für Transport, Vertrieb und Tankstellenpacht. Seit 1972 hat sich der Preis für Superbenzin in Deutschland etwa verfünffacht.
25.09.2023
06:48 Uhr
Russische Rohöllieferungen steigen trotz Sanktionen - Bundesregierung in der Kritik
Trotz EU- und G-7-Sanktionen sind die russischen Rohöllieferungen im Frühjahr um 50 Prozent gestiegen, so die Financial Times. Die Maßnahmen, die Russland wirtschaftlich belasten sollten, erzielen nicht die erwartete Wirkung. Die steigenden Ölpreise erhöhen zudem Russlands Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Trotz einer Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russisches Öl finden höhere Preise am Markt statt. Russland hat es geschafft, sein Öl an andere Abnehmer zu verkaufen und westliche Sanktionen zu umgehen. Der Konflikt in der Ukraine hält an und die Bundesregierung steht unter Druck, eine Entscheidung über die Lieferung deutscher Marschflugkörper zu treffen. Unionsfraktionschef Friedrich Merz warnt, dass ohne westliche Unterstützung die Ukraine und damit auch unsere Freiheit gefährdet sei.
25.09.2023
06:48 Uhr
Habecks Rückzug von strengeren Dämmvorschriften: Ein Zugeständnis an die kriselnde Baubranche
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat sich vor dem Wohnungsgipfel im Kanzleramt von strengeren Dämmvorschriften für neue Häuser zurückgezogen, ein Zugeständnis an die kriselnde Baubranche. Die Branche hatte die Pläne kritisiert und Habeck kündigte an, dass der neue Standard EH 40 in dieser Legislaturperiode nicht mehr eingeführt wird. Die Baubranche ist in einer schweren Krise, mit einem Rückgang der Baugenehmigungen um 27% im ersten Halbjahr 2023. Habeck will nun die Baustoffe stärker berücksichtigen und für klimafreundlichere Alternativen sorgen und steuerliche Anreize und gezielte Sanierungsanreize schaffen. Trotz dieser Zugeständnisse bleibt die Kritik an der Ampel-Regierung bestehen. Edelmetalle könnten in der aktuellen wirtschaftlichen Lage für Anleger attraktiv sein. Es bleibt abzuwarten, ob die neuen Maßnahmen der Regierung ausreichen, um die Branche zu stabilisieren und die Klimaziele zu erreichen.
25.09.2023
06:47 Uhr
Landau strebt Präzedenzfall für Leerstandsteuer an
Die Stadt Landau plant einen Präzedenzfall für eine Leerstandsteuer zu schaffen, um die Wohnungsnot in dicht besiedelten Gebieten zu lindern und Spekulationen mit Immobilien einzudämmen. Obwohl die Idee kontrovers diskutiert wird, da Kritiker argumentieren, sie untergrabe Eigentumsrechte und behindere die freie Marktwirtschaft, ist Landau der Ansicht, dass eine solche Steuer versteckte Potenziale freisetzen und zusätzlichen Wohnraum schaffen könnte. Diese Entscheidung wirft auch ein Schlaglicht auf die aktuelle Politik und deren umstrittene Regelungen und Steuern im Immobilienbereich. Ob Landaus Vorstoß erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, könnte jedoch die Debatte über die Nutzung von Wohnraum in Deutschland neu beleben.
25.09.2023
06:47 Uhr
Die dunkle Seite der "grünen" Energie: Umweltzerstörung durch den Bergbau
Die "grüne" Energiewende hat eine dunkle Seite, die oft übersehen wird: Umweltzerstörung durch den Bergbau. Der Abbau von Mineralien, der für die Energiewende unerlässlich ist, hinterlässt eine globale Spur der Verwüstung, die Millionen von Menschen und Tieren sowie die Natur betrifft. Ein Bericht der Universität von Lincoln in Großbritannien zeigt die toxische Wirkung des "grünen" Bergbaus: Über 23 Millionen Menschen und fast 6 Millionen Stück Nutzvieh wurden Giftmüll ausgesetzt, etwa 480.000 Kilometer an Flüssen verschmutzt und 164.000 Quadratkilometer landwirtschaftliche Nutzfläche zerstört. Die Situation könnte sich verschärfen, da wir erst am Anfang der Energiewende stehen und der Bedarf an Mineralien steigen wird. Die Ironie liegt darin, dass die Befürworter der Energiewende die Umweltzerstörung durch den "grünen" Bergbau oft übersehen. Es stellt sich die Frage, ob die Welt bereit ist, diesen Preis für eine "grüne" Zukunft zu zahlen.
25.09.2023
06:47 Uhr
Bill Gates' Klima-Kehrtwende: Pragmatismus statt Panikmache
Bill Gates hat seine Haltung zur Klimakrise geändert. Statt vor massiven Migrationsbewegungen zu warnen, lehnt er nun eine "brutale" Klimapolitik ab und plädiert für einen technologieorientierten Ansatz, einschließlich technischer Maßnahmen zur CO2-Filterung aus der Luft und der Versorgung von Menschen mit künstlichem Fleisch. Trotz dieser moderateren Haltung hält er weiterhin CO2-Steuern für eine gute Lösung. Gates' neue Positionen haben Kritik hervorgerufen, da er keine akademischen Abschlüsse in den relevanten Bereichen hat und seine Vorschläge möglicherweise seine eigenen finanziellen Interessen widerspiegeln. Es wird argumentiert, dass seine Meinungen aufgrund seines Reichtums und Einflusses zu viel Gewicht erhalten.
25.09.2023
06:00 Uhr
Giorgia Melonis gemäßigte Politik: Eine Strategie am Rande des Scheiterns?
Die italienische Politikerin Giorgia Meloni, Vorsitzende der rechtskonservativen Partei Fratelli d'Italia, versucht seit Jahren, ihr Image als radikale und populistische Politikerin zu mildern und einen gemäßigteren Ansatz zu verfolgen. Ihre jüngsten Aussagen und Handlungen, insbesondere in Bezug auf Migration und europäische Politik, deuten jedoch auf eine unverändert harte Position hin. Sie plädiert für eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber Migranten und fordert einen Austritt Italiens aus der EU. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob die Wähler ihren gemäßigten Ansatz unterstützen oder eine radikalere Politik bevorzugen. Ihre ablehnende Haltung gegenüber der EU und dem Euro könnte das Land in eine noch tiefere Krise stürzen und ihre harte Haltung in der Migrationspolitik zu weiteren Spannungen führen.
25.09.2023
05:27 Uhr
EU-Pläne: Belohnung für Schulden und Bestrafung für Sparsamkeit
Die EU plant eine Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts, die hochverschuldete Länder belohnen und sparsame Länder bestrafen könnte. Die Änderungen würden es Ländern mit einer Verschuldung von über 100% des BIP ermöglichen, ihren Staatshaushalt langsamer zu konsolidieren, während der Spar- und Konsolidierungsdruck für sparsamere Länder erhöht würde. Kritiker argumentieren, dass die Reform die Interessen der Finanzindustrie und großer Beratungsfirmen über die Interessen der EU-Bürger stellt und zu einer großen Enteignung führen könnte, sollte die Bonität der Länder herabgestuft werden. Die Auswirkungen der Reform auf die Wirtschaft der EU und die Finanzen ihrer Mitgliedstaaten bleiben abzuwarten.
25.09.2023
05:26 Uhr
Arktis-Expedition der "Polarstern" widerlegt Klima-Alarmismus
Die jüngste Expedition des Forschungs-Eisbrechers "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in die Arktis hat entgegen der Erwartungen keine "starke Schmelze", sondern eine vollständige Veränderung der Eislandschaft vorgefunden. Diese Ergebnisse werfen Fragen auf und untergraben die oft alarmistischen Vorhersagen über das Schmelzen des arktischen Eises. Trotz Hitzewellen im Atlantik, beginnendem El Niño und dem heißesten globalen Sommer aller Zeiten, stießen die Forscher nicht auf ein neues Meereis-Minimum oder löchriges Eis, sondern auf eine komplett veränderte Eislandschaft. Die Forscher schließen daraus, dass Wetterphänomene eine große Rolle bei der Eisentwicklung spielen, was oft nicht als entscheidender Faktor in der Klimadebatte betrachtet wird. Trotz der überraschenden Ergebnisse gibt es laut AWI-Chefin Antje Boetius "weiterhin Grund zur Sorge".
25.09.2023
05:26 Uhr
Wunderwaffe Wasserstoff: Ein teures Nichts
Die Bundesregierung setzt auf Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für die Energiewende und den Klimaschutz, trotz der enormen Kosten und des hohen Aufwands für seine Produktion. Die Elektrolyse, ein teurer und ineffizienter Prozess, wird zur Herstellung von Wasserstoff genutzt und mit Steuergeldern finanziert. Die Regierung scheint sich von der Realität abgewandt zu haben und setzt auf eine "Wasserstoffwirtschaft", obwohl die Energiebilanzen ernüchternd sind. Die "Wunderwaffe" Wasserstoff ist eine teure und ineffiziente Illusion. Es wird gefordert, dass die Bundesregierung ihre Politik überdenkt und realistische Lösungen für die Energiewende sucht.
25.09.2023
05:26 Uhr
ZDF-Reportage: Einfamilienhäuser sind "kaum noch vertretbar" - Eine fragwürdige Darstellung
Eine ZDF-Reportage bezeichnet das Einfamilienhaus als "kaum noch vertretbar" und stellt es als Klimakiller dar. Die Stadt Münster will den Bau von Einfamilienhäusern einschränken, was das ZDF positiv darstellt. Die Reportage behauptet, dass das Einfamilienhaus aus Klimaschutzgründen nicht mehr vertretbar sei, obwohl es auf die Art und Weise des Bauens und der Nutzung ankommt. Die Reportage suggeriert, dass der Wunsch nach einem Eigenheim auf konservativen Motiven beruht und das traditionelle Familienkonzept fördert. Kritiker bemängeln die einseitige Darstellung des ZDF und den Mangel an Gegenargumenten. Trotz aller Debatten bleibt das Einfamilienhaus für viele ein Symbol für Sicherheit, Stabilität und Freiheit.
25.09.2023
05:26 Uhr
Schändung des Brandenburger Tors: Ein Spiegelbild der politischen Verantwortungslosigkeit
Das Brandenburger Tor, ein nationales Symbol Deutschlands, wurde von der "Letzten Generation" geschändet, ein Akt, der irreparablen Schaden verursachte. Dies wird als direkte Konsequenz der Politik der Ampelregierung und des ergrünten CDU-Mannes Wegner gesehen, welche die politische Verantwortung dafür tragen. Die Klimaextremisten der "Letzten Generation" haben gelbe und rote Farbe in den Sandstein aller sechs Säulen des Brandenburger Tores gepresst und Farbe auf den Pariser Platz verschüttet. Trotz der ernsthaften Bedrohung, die diese Klimaextremisten darstellen, scheint es, dass die Justiz und der Staat nicht mehr neutral sein wollen. Die Schändung des Brandenburger Tors ist ein trauriges Sinnbild für den Zustand unseres Landes und zeigt die Notwendigkeit, traditionelle Werte wie Respekt und Achtung vor unserer Geschichte und unseren nationalen Symbolen wieder aufzugreifen.
25.09.2023
05:26 Uhr
Microsoft setzt auf Atomkraft: Ein weiser Schritt oder ein riskantes Unterfangen?
Microsoft plant, auf Atomkraft zur Energieversorgung seiner Serverinfrastrukturen zu setzen und kleine modulare Reaktoren (SMR) zu nutzen. Dieser Schritt wird mit dem Klimaschutz begründet, da der Energiebedarf durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) stark ansteigt. Während die deutsche Politik und Bundeskanzler Olaf Scholz Atomkraft eher ablehnen, sieht Microsoft in der Kernenergie eine zukunftsorientierte Lösung. Die Entscheidung könnte einen Wendepunkt in der Debatte um die Energieversorgung der Zukunft darstellen.
25.09.2023
05:25 Uhr
Kritik an Bundesgesundheitsminister Lauterbach wächst
Die Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stößt auf zunehmenden Unmut, insbesondere aufgrund von Medikamentenengpässen. Eine Apothekerin aus Bad Lauterberg druckte ihren Protest gegen Lauterbachs Politik auf Kassenbons. Die Apotheken verzeichnen eine steigende Anzahl fehlender Medikamente, von Antibiotika bis hin zu Diabetes-Medikamenten. Lauterbach weist die Kritik zurück und behauptet, die Medikamentenversorgung sei gesichert. Ein neues Gesetz gegen Lieferengpässe hat bisher keine spürbaren Änderungen gebracht. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt, dass immer mehr Apotheken wegen wirtschaftlichen Drucks schließen müssen, während die Apothekenhonorare gekürzt wurden. Es bleibt unklar, ob Lauterbach auf die wachsende Kritik reagieren wird.
24.09.2023
17:42 Uhr
Edelmetalle im Fokus: Platin und Palladium im Kontext von Saisonalität und US-Dollar
Platin und Palladium ziehen immer mehr Investoren an. Die Saisonalität und der US-Dollar beeinflussen diese Edelmetalle: Analysen der letzten 5, 10 und 15 Jahre deuten darauf hin, dass der US-Dollar in den kommenden Wochen einen Höhepunkt erreichen könnte, was zu steigenden Kursen für Platin und Palladium führen könnte. Allerdings sind saisonale Muster keine Garantie für zukünftige Performance und außergewöhnliche wirtschaftliche oder geopolitische Ereignisse können den Markt in unvorhersehbare Richtungen lenken. Technische Indikatoren wie der 200-Tage-Durchschnitt (GD200) zeigen momentan einen fallenden Trend für Platin und Palladium. Die allgemeine Trendlage für Platin und Palladium ist unterschiedlich: Palladium scheint für Bullen ungünstig zu sein, während Platin eine seitwärtige Tendenz zeigt. Trotzdem bieten Platin und Palladium eine faszinierende Anlagechance, insbesondere in Zeiten, in denen der US-Dollar Schwächen zeigt.