Insolvenzen - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Weltrekord-Nussknacker vor dem Aus: Traditionsfirma ist pleite
Die Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz GmbH, bekannt für Weltrekord-Nussknacker und -Pyramiden, hat Insolvenz angemeldet. Rund 30 Arbeitsplätze sind gefährdet, Hoffnung liegt auf dem Weihnachtsgeschäft und der Cadeaux-Messe im September.
8.000 Stellen bei BMW: Wie Berlin und Paris die deutsche Autoindustrie in den Abgrund verwalten
BMW streicht bis 2027 rund 8.000 Stellen, nachdem der Gewinn im zweiten Quartal um 35 Prozent einbrach. Auch VW, Porsche und Mercedes bauen massiv Stellen ab – der VDA prognostiziert bis 2035 einen Verlust von 225.000 Arbeitsplätzen in der Autoindustrie.
Googles 25-Milliarden-Anleihe: Wenn der KI-Traum auf Kredit finanziert wird
Alphabet begibt binnen eines Jahres bereits zum dritten Mal Anleihen über 25 Milliarden Dollar, die Schulden liegen inzwischen über 100 Milliarden Dollar. Grund sind die auf bis zu 205 Milliarden Dollar steigenden KI-Investitionen, während der Konzern erstmals seit 2004 einen negativen Cashflow verzeichnete.
Schottlands Gefängnisse als Spiegelbild der Migrationspolitik: Wenn jeder vierte Eritreer hinter Gittern sitzt
Laut Daten des Scottish Prison Service saßen im Mai 2025 653 ausländische Staatsangehörige in schottischen Gefängnissen, wobei laut Berechnungen eines Abgeordneten rund 26 Prozent aller in Schottland lebenden Eritreer und 22 Prozent der Somalier inhaftiert waren. Der Anteil ausländischer Häftlinge stieg von fünf Prozent (2017/18) auf neun Prozent (2024/25), was jährliche Kosten von rund 34 Millionen Pfund verursacht.
Steuerflucht der Leistungsträger: Warum Deutschlands Vermögende die Koffer packen
Deutschland und Frankreich verzeichnen zunehmend die Abwanderung Vermögender und Fachkräfte aufgrund hoher Steuerlast und politischer Unsicherheit, während andere Länder gezielt um diese Gruppe werben. Kritiker sehen darin einen wachsenden Standortnachteil trotz politischer Debatten über weitere Steuererhöhungen.
Deutschlands Triple-A wackelt: Wenn die Rating-Agenturen der Merz-Regierung die Rechnung präsentieren
Deutschlands Top-Bonität gerät durch stark steigende Staatsschulden und ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen unter Druck. Experten wie der ehemalige S&P-Analyst Moritz Krämer halten einen negativen Ausblick der Ratingagenturen inzwischen für möglich, während Zinskosten im Haushalt bereits deutlich steigen.
Vier Schwerverletzte, sieben Festnahmen – und am Ende geht jeder nach Hause
In Köln-Mülheim lieferten sich zwei Großfamilien eine Auseinandersetzung mit Schusswaffen und Messern, vier Menschen wurden schwer verletzt. Die Polizei nahm sieben Personen fest, ließ sie jedoch mangels ausreichender Verdachtsgründe wieder frei; die Ermittlungen zum Motiv dauern an.
Einhorn-Wurst und Lama-Spaziergang: Wie die Bundesregierung das Sommerloch mit Belanglosigkeiten stopft
Während der Bundestags-Sommerpause posten Regierungsstellen Belangloses wie Einhorn-Memes, ein Lama-Spaziergang von Ministerpräsident Günther oder ein Selfie von Minister Dobrindt – substanzielle Antworten zu Wirtschaft, Sicherheit und Migration bleiben aus.
Erst das Dekret, dann die Anklage: Kiews Botschafterin in Washington stürzt über Wohnungen, Flugtickets und einen Mercedes
Ex-Botschafterin Olha Stefanishyna wurde von Präsident Selenskyj per Dekret entlassen, zwei Tage später erhob die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft Anklage wegen illegaler Bereicherung (nicht deklarierte Wohnungen, Renovierungen, Fahrzeugnutzung). Der wichtige Botschafterposten in Washington bleibt vorerst unbesetzt.
Drohnen gegen Warenlager: Wie der Wirtschaftskrieg gegen Russland in die Einkaufstüten der Bürger wandert
Ukrainische Drohnenangriffe auf Logistikzentren des russischen Online-Händlers Wildberries verursachten Mitte Juli erhebliche Schäden und Todesopfer, Kiew wirft dem Konzern Handel mit sanktionierten Drohnenkomponenten vor. Wildberries weicht Kapazitäten nun ins sanktionsfreie Kasachstan aus, während Kleinunternehmer und russische Verbraucher die Folgen der Angriffe zunehmend spüren.
Kik kappt 150 Filialen: Wenn selbst der Billig-Riese die Reißleine zieht
Der Textildiscounter Kik schließt 2025 rund 150 Filialen in Deutschland bei nur 15 Neueröffnungen, europaweit stehen 300 Schließungen 75 Neueröffnungen gegenüber. Als Grund nennt das Unternehmen eine zu dichte Expansion in der Vergangenheit, die nun im Rahmen einer Portfolio-Optimierung zurückgefahren wird.
Merz feiert 3.053 Startups – und verschweigt 12.900 Pleiten: Die Rechenkunst des Kanzlers
Kanzler Merz feierte 3.053 Startup-Neugründungen im ersten Halbjahr 2026, verschwieg dabei aber 12.900 Firmeninsolvenzen im gleichen Zeitraum – den höchsten Stand seit 2013, besonders unter jungen Unternehmen. Zusätzlich bremsen schwaches BIP-Wachstum (0,2%) und Niedrigwasser im Rhein die deutsche Wirtschaft.
Yen-Rettung im Doppelpack: Wenn Washington und Tokio das Feuer mit Benzin löschen
Die USA und Japan haben erstmals seit 2011 gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um den schwachen Yen zu stützen. Trotz Zinserhöhung der BOJ auf 1% bleibt die japanische Notenbank angesichts einer Staatsverschuldung von über 220% des BIP in der Zinsfalle gefangen.
Beitragsschock im Sommer: Krankenkassen drehen an der Schraube – und der Staat schaltet die Warnlampe ab
Der Bundestag hat die Pflicht der Krankenkassen abgeschafft, Versicherte per Brief über Zusatzbeitragserhöhungen zu informieren. Mehrere Kassen wie die IKK Classic erhöhen bereits mitten im Jahr ihre Beiträge, für 2027 droht eine Finanzierungslücke von 19 Milliarden Euro. Versicherte müssen ihre Gehaltsabrechnung künftig selbst kontrollieren, um das Sonderkündigungsrecht nicht zu verpassen.
Wenn Vermieten zur Zumutung wird: Wie der Staat den Wohnungsmarkt selbst ruiniert
Laut einer Umfrage erwägen 60% der 26.000 befragten Privatvermieter, sich wegen zunehmender Regulierung und Mieterschutz-Risiken vom Wohnungsmarkt zurückzuziehen. Justizministerin Hubig plant zusätzliche Verschärfungen wie einen strengeren Mietpreisdeckel, was Kritiker als Misstrauensvotum gegen Eigentümer werten.
Vom Bremspedal zur Radaranlage: Wie Hensoldt bei Bosch die Ingenieure abwirbt – und was das über Deutschland verrät
Rüstungskonzern Hensoldt schafft auf Bosch-Gelände in Leinfelden rund 300 Jobs für Software- und Elektroingenieure und wirbt gezielt Bosch-Beschäftigte ab, während der Zulieferer bundesweit 22.000 Stellen streicht.
13.000 Arbeitsplätze weg: BMW und Porsche schreiben das Ende des deutschen Autowunders
BMW und Porsche wollen zusammen rund 13.000 Stellen abbauen: BMW plant weltweit etwa 8.000 Stellenstreichungen, Porsche bis 2035 rund 9.000 – Ursachen sind einbrechende China-Geschäfte und hohe Transformationskosten.
Digitales Behördenversagen: Wie ein Softwarefehler 100 Abiturienten in Baden-Württemberg die Zukunft verhagelt
Ein Softwarefehler im Programm Winprosa hat an 54 Gymnasien in Baden-Württemberg rund 100 Abiturzeugnisse falsch berechnet, bei etwa 70 Absolventen fällt der Notendurchschnitt schlechter aus. Die Schulen korrigieren nun die Zeugnisse, betroffene Bewerbungen an Hochschulen müssen angepasst werden.
Faserwerk vor dem Aus: Lenzing zieht sich aus Heiligenkreuz zurück – 285 Familien im Ungewissen
Lenzing beendet die Produktion im burgenländischen Werk Heiligenkreuz bis Ende 2026, sofern kein Käufer gefunden wird – 285 Arbeitsplätze sind betroffen. Konzernweit sollen bis 2027 rund 2.000 Stellen wegfallen, zudem werden das britische Werk Grimsby geschlossen und der indonesische Standort verkauft.
Mäc Geiz vor dem Kahlschlag: Wenn selbst der Billigheimer nicht mehr billig genug sein kann
Der Haushaltsdiscounter Mäc Geiz hat Insolvenz mit Eigenverwaltung angemeldet; von 183 Filialen sollen rund 50 schließen. Bereits 66 Mitarbeiter wurden entlassen, weitere Stellen bei aktuell 1.175 Beschäftigten stehen zur Disposition.
350 Millionen Euro für einen Bremsfehler: Wie der jüngste deutsche Autozulieferer zum Symbol des Industrieabstiegs wird
Autozulieferer Aumovio zahlt BMW 350 Millionen Euro Vergleich wegen fehlerhaftem Bremssystem, das Rückrufe von 1,5 Millionen Fahrzeugen auslöste. Zusätzlich streicht das Unternehmen bis 2028 tausende Stellen und schließt mehrere Werke weltweit.
Der Diesel stirbt – und Deutschland verliert sein industrielles Rückgrat
Dieselpreise steigen durch den Iran-Krieg auf über 2,20 Euro, während strengere Abgasvorschriften und der Abgasskandal den Antrieb bereits zuvor unattraktiv machten. Der Dieselanteil an Neuzulassungen sank von 50 Prozent (2015) auf etwa 20 Prozent, während E-Autos an Boden gewinnen.
15.000 Industriejobs weniger – jeden Monat: Deutschlands stiller Absturz in die Bedeutungslosigkeit
Deutschlands Industrie verliert laut BDI monatlich rund 15.000 Arbeitsplätze, seit 2019 insgesamt etwa 266.000. Besonders Berufseinsteiger sind betroffen, während hohe Energiepreise, Bürokratie und drohende KI-bedingte Jobverluste die Krise weiter verschärfen.
350 Jahre Braukunst ausgelöscht: Wie Deutschland sein flüssiges Kulturgut zu Grabe trägt
Die 1679 gegründete Brauerei Eichbaum in Mannheim stellt zum Jahresende den Betrieb ein, 240 Arbeitsplätze gehen verloren. Auch bundesweit trifft Insolvenzwelle und sinkender Bierabsatz zahlreiche Traditionsbrauereien, Ursachen sind hohe Energiekosten, Klimaauflagen und rückläufiger Konsum.
01.08.2026
21:54 Uhr
59 Prozent Pünktlichkeit: Wie ein Staatskonzern das Scheitern zur neuen Normalität erklärt
Die Deutsche Bahn erreichte im ersten Halbjahr nur 58,7 Prozent Pünktlichkeit bei Fernzügen und verfehlte damit ihr eigenes Ziel von 60 Prozent. Bahnchefin Palla räumt Mängel ein, relativiert diese jedoch zugleich.
01.08.2026
18:06 Uhr
54 Filialen, 400 Existenzen, 54 Jahre Tradition – und am Ende gewinnt die Stromrechnung
Die Bäckerei Konditorei Wahl aus Bestensee (Brandenburg) mit 54 Filialen und rund 400 Beschäftigten hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Als Gründe nennt das Unternehmen gestiegene Kosten und Kaufzurückhaltung der Kunden; bundesweit meldeten im ersten Halbjahr 2026 bereits 63 Bäckereibetriebe Insolvenz an, rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
01.08.2026
18:05 Uhr
Pharma-Exodus: Wie Berlin mit einem Federstrich Milliarden aus dem Land treibt
Eli Lilly halbiert sein 2,3-Milliarden-Euro-Werk in Alzey, Boehringer Ingelheim stoppt Neuinvestitionen von 900 Millionen Euro – Grund ist die Verdopplung des Pharma-Herstellerabschlags auf 15,5 Prozent durch ein neues Gesetz. Kapital und Produktion wandern zunehmend Richtung USA ab.
01.08.2026
11:09 Uhr
Dürr streicht 500 Stellen: Wenn der Maschinenbau-Weltmeister das Licht ausknipst
Der Anlagenbauer Dürr streicht bei seiner Tochter BBS Automation weltweit rund 500 Stellen, davon etwa 200 in Deutschland, besonders betroffen ist der Standort Sonthofen. Grund sind schwache Bestellungen infolge der langsameren E-Mobilitäts-Entwicklung, weshalb der Konzern eine Wertminderung von bis zu 100 Millionen Euro verbucht.
01.08.2026
11:08 Uhr
88 Jahre Spielzeuggeschichte ausgelöscht: Rolly Toys gibt Deutschland auf
Der oberfränkische Trettraktor-Hersteller Rolly Toys schließt zum 31. Dezember 2026 nach 88 Jahren sein Werk in Neustadt bei Coburg, 113 Arbeitsplätze fallen weg. Nach der Insolvenz interessierten sich Investoren nur für die Marke, nicht für den Produktionsstandort Deutschland.
31.07.2026
08:33 Uhr
5,23 Prozent: Amerikas Schuldenberg wird zur tickenden Zinsbombe – und die Fed schaut zu
Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg auf 5,23 Prozent, den höchsten Stand seit 2007, nachdem drei Fed-Mitglieder eine Zinserhöhung befürwortet hatten. Angesichts der US-Schulden von fast 40 Billionen Dollar wächst die Sorge, dass steigende Zinsen die Haushaltslast massiv erhöhen könnten.
31.07.2026
06:52 Uhr
Neue Front am Golf: Wenn saudische Bomben auf Bagdad fallen, zahlt der deutsche Autofahrer die Rechnung
Saudische Luftschläge gegen Ziele im Irak, mutmaßlich mit US-Unterstützung, verschärfen die Lage in der Golfregion. Der zuvor von China vermittelte Waffenstillstand im Jemen ist beendet, eine Gegenblockade im Roten Meer droht – mit möglichen Folgen für Energiepreise und Lieferketten auch in Deutschland.
30.07.2026
16:58 Uhr
8900 Stellen weg: Wie Porsche und Mercedes zum Mahnmal deutscher Industriepolitik werden
Porsche streicht in Deutschland weitere 5000 Stellen, insgesamt rund 8900 – wegen China-Absatzeinbruch, US-Zöllen und hoher E-Auto-Investitionen. Auch Mercedes senkt seine Prognose: Der China-Absatz brach im zweiten Quartal um 30 Prozent ein.
30.07.2026
16:58 Uhr
8000 Stellen weg bei BMW: Wenn selbst der Vorzeigekonzern die Notbremse zieht
BMW streicht weltweit rund 8000 Arbeitsplätze, vor allem in Deutschland. Der Abbau soll über natürliche Fluktuation und freiwillige Abfindungen bis Ende 2027 erfolgen, rund 40.000 Beschäftigte erhalten entsprechende Angebote.
30.07.2026
16:44 Uhr
BMW im Sturzflug: Gewinneinbruch von 35 Prozent – und plötzlich verdient der Autobauer mehr mit Krediten als mit Autos
BMW verzeichnete im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von 35 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wobei der Absatz in China um fast ein Drittel einbrach. Der Konzern will deshalb rund 8000 Stellen abbauen, vorwiegend in Deutschland.
30.07.2026
16:42 Uhr
Auch die letzte Festung fällt: BMW streicht 8000 Stellen – und das ist erst der Anfang
BMW streicht bis 2027 rund 8000 Stellen, vor allem in Deutschland, wegen eines massiven Umsatzeinbruchs im China-Geschäft. Betroffen sind vor allem Verwaltung, Einkauf und Entwicklung, betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Experten sehen darin erst den Anfang einer branchenweiten Umbruchphase.
30.07.2026
11:35 Uhr
Rechnungstag in Wolfsburg, München und Zuffenhausen: Deutschlands Autoindustrie zerlegt sich selbst – mit politischer Anleitung
BMW, Mercedes, VW, Porsche und Audi verzeichneten im zweiten Quartal 2026 deutliche Gewinneinbrüche, vor allem durch schwache China-Verkäufe. Zusammen kündigten die Konzerne über 80.000 Stellenstreichungen an.
30.07.2026
10:56 Uhr
Ferkel für 30 Euro, Verlust von 25 Euro pro Tier: Deutschlands Schweinehaltung wird zu Tode reguliert
Die Geestferkel GmbH, einer der größten deutschen Ferkelerzeuger, hat Insolvenz angemeldet – 188 Arbeitsplätze sind betroffen. Grund sind explodierende Kosten bei gleichzeitig kollabierenden Ferkelpreisen von teils nur 30 Euro pro Tier, was Verluste von über 25 Euro je Ferkel bedeutet.
30.07.2026
10:43 Uhr
Zweierlei Recht: Wenn der Staat Islamisten laufen lässt und Rundfunkverweigerer einsperrt
Ein als Hochrisiko-Islamist eingestufter Mann wurde trotz Warnungen vorzeitig aus der U-Haft entlassen und soll wenig später den CSD-Anschlag in Berlin verübt haben, bei dem eine Person starb. Gleichzeitig verhängen Gerichte harte Strafen wie 181 Tage Haft für Rundfunkbeitragsschulden oder 30 Tage für eine Politiker-Beleidigung.
30.07.2026
10:43 Uhr
Drei Werke, 600 Familien, ein Systemversagen: Beim Autozulieferer Albert Weber gehen die Lichter aus
Autozulieferer Albert Weber schließt bis Juli 2026 drei Werke in Markdorf, Neuenbürg und Magdeburg, da Porsche, Mercedes-AMG und BMW Aufträge zurückziehen. Rund 540 bis 600 Arbeitsplätze sind betroffen, eine Investorensuche blieb bislang erfolglos.
30.07.2026
09:17 Uhr
Lufthansa streicht 550 Stellen: Wenn selbst der Kranich die Flügel einzieht
Die Lufthansa konkretisiert ihren Sparkurs: Bis zu 550 Vollzeitstellen sollen bei der Kernmarke und in Zentralbereichen wegfallen, vorrangig auf freiwilliger Basis. Der Schritt ist Teil des im September angekündigten Plans, bis 2030 insgesamt 4.000 Arbeitsplätze im Konzern abzubauen.
30.07.2026
08:50 Uhr
BMW im Sturzflug: Gewinn bricht um 35 Prozent ein – 8.000 Stellen auf der Abschussliste
BMW verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen Gewinneinbruch um 34,9 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, vor allem wegen schwacher Geschäfte in China. Der Konzern plant deshalb, weltweit rund 8.000 Stellen zu streichen und so jährlich eine Milliarde Euro einzusparen.
30.07.2026
06:35 Uhr
Mercedes bilanziert Gewinne – und produziert Deutschland Stück für Stück ab
Mercedes-Benz steigerte im zweiten Quartal 2026 den Gewinn um 13,5 Prozent, allerdings durch Stellenabbau und Kostensenkungen bei sinkendem Umsatz und Absatz. Der Konzern verlagert Produktionskapazitäten zunehmend ins Ausland, etwa nach Ungarn, während in Deutschland Arbeitsplätze wegfallen.
30.07.2026
06:34 Uhr
Ein Drittel weniger Gewinn: BMW schrumpft sich gesund – und 8.000 Arbeitsplätze verschwinden
BMW verzeichnet im Quartal einen Gewinneinbruch von 34,9 Prozent und will bis Ende 2027 rund 8.000 Stellen abbauen, vor allem in Verwaltung und Entwicklung. Grund sind verschärfter globaler Wettbewerb, besonders durch chinesische Hersteller, sowie hohe Kosten der Transformation in Deutschland.
29.07.2026
14:56 Uhr
Zurück in die Fünfziger: BASF schrumpft in Ludwigshafen auf Nachkriegsniveau – und die deutsche Chemie stirbt leise
BASF hat in Ludwigshafen erstmals seit 1954 wieder unter 30.000 Vollzeitstellen, konzernweit sank die Belegschaft um 14 Prozent. Auch Evonik, Wacker Chemie und Lanxess bauen massiv Stellen ab – die deutsche Chemieindustrie verlor seit 2022 rund 34.000 Arbeitsplätze und 22 Prozent Umsatz, vor allem wegen hoher Energiekosten.
29.07.2026
10:46 Uhr
31.887 Euro pro Kopf: Deutschlands Schuldenlawine rollt – und niemand tritt auf die Bremse
Deutschlands Gesamtschulden stiegen 2025 um 151,4 Milliarden auf 2,66 Billionen Euro, entsprechend 31.887 Euro pro Kopf. Kommunen verzeichneten das sechste Jahr in Folge steigende Verschuldung, während die Zinsausgaben des Bundes bis 2030 auf 80 Milliarden Euro klettern sollen.
29.07.2026
10:46 Uhr
112 Jahre Geschichte, drei Monate Insolvenzgeld: Wie Deutschland seinen Mittelstand verheizt
Ein 1914 gegründeter Metallveredler in Schwäbisch Gmünd mit 23 Beschäftigten hat Insolvenz angemeldet. Die Produktion läuft vorläufig weiter, Löhne werden ab Juli über Insolvenzgeld gezahlt; über Sanierung oder Aus entscheidet sich in den kommenden Wochen.
29.07.2026
10:42 Uhr
8.000 Stellen weg: Wie die deutsche Autoindustrie ihre eigene Zukunft wegspart
BMW streicht bis Ende 2027 weltweit 8.000 Stellen, vor allem in Deutschland – rund 40.000 Mitarbeiter erhalten ab Oktober Abfindungsangebote. Betroffen sind vorrangig Verwaltung, Management sowie Forschung und Entwicklung, während die Produktion vorerst verschont bleibt.
29.07.2026
06:53 Uhr
7 Euro am Tag: Wie Deutschland seine Alten satt bekommen will – und dabei versagt
Trotz Heimkosten von rund 3.500 Euro monatlich stehen Pflegeeinrichtungen laut VDAB nur 6,50 bis 7,50 Euro pro Tag für Verpflegung zur Verfügung. Drei Viertel der Heime beziehen daher Mahlzeiten mittlerweile extern statt selbst zu kochen.
29.07.2026
06:07 Uhr
Varta am Abgrund: Wie ein deutsches Industriejuwel zwischen Gläubigern, China und Politikversagen zermahlen wird
Varta droht die Zerschlagung: Gläubiger um Deutsche Bank wollen Kredite fällig stellen, Porsche und Investor Tojner schießen kein Kapital nach. Nach Verlust des Großkunden für Knopfzellen fallen 350 Jobs in Nördlingen weg, ein chinesischer Lieferant übernimmt die Produktion.
29.07.2026
06:07 Uhr
Eine Billion Euro verbrannt – und der Strom bleibt teuer: Industriechef rechnet mit der Energiewende ab
Evonik-Chef Christian Kullmann kritisiert die Energiewende scharf: Sie habe rund eine Billion Euro gekostet, ohne verlässliche Netze oder bezahlbaren Wasserstoff zu schaffen. Er hält den Kohleausstieg 2030 für unrealistisch und fordert eine Verschiebung des Klimaziels auf 2050, während Evonik gleichzeitig 3.200 Stellen streicht.