Energie - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Kik kappt 150 Filialen: Wenn selbst der Billig-Riese die Reißleine zieht
Der Textildiscounter Kik schließt 2025 rund 150 Filialen in Deutschland bei nur 15 Neueröffnungen, europaweit stehen 300 Schließungen 75 Neueröffnungen gegenüber. Als Grund nennt das Unternehmen eine zu dichte Expansion in der Vergangenheit, die nun im Rahmen einer Portfolio-Optimierung zurückgefahren wird.
Strompreise: Entlastung erst in den 2030er-Jahren – Deutschland zahlt weiter die Rechnung der Energiewende
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) dämpft Hoffnungen auf schnelle Strompreissenkungen: Spürbare Entlastungen seien erst in den 2030er-Jahren zu erwarten. Ihr Plan, Förderungen für erneuerbare Energien einzuschränken, stößt bereits auf Widerstand aus der Branche.
81 Jahre nach Hiroshima: Während die Überlebenden mahnen, plant die NATO die nächste Runde
81 Jahre nach Hiroshima plant die NATO offenbar eine deutliche Ausweitung nuklearer Abschreckung in Europa, möglicherweise mit 100-150 zusätzlichen US-Atomwaffen nahe Russland. Kritiker warnen vor sinkender Hemmschwelle und katastrophalen Folgen, während Hibakusha-Überlebende weiter vor Atomwaffen mahnen.
Wenn der Stromer brennt: E-Auto in Kirchheim setzt Gaststätte in Flammen – 120.000 Euro Schaden
In Kirchheim unter Teck fing ein an einem Ladekabel hängender Renault Feuer und griff auf eine Gaststätte sowie ein Wohnhaus über. 39 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, der Schaden beläuft sich auf rund 120.000 Euro, verletzt wurde niemand.
Merz feiert 3.053 Startups – und verschweigt 12.900 Pleiten: Die Rechenkunst des Kanzlers
Kanzler Merz feierte 3.053 Startup-Neugründungen im ersten Halbjahr 2026, verschwieg dabei aber 12.900 Firmeninsolvenzen im gleichen Zeitraum – den höchsten Stand seit 2013, besonders unter jungen Unternehmen. Zusätzlich bremsen schwaches BIP-Wachstum (0,2%) und Niedrigwasser im Rhein die deutsche Wirtschaft.
Yen-Rettung im Doppelpack: Wenn Washington und Tokio das Feuer mit Benzin löschen
Die USA und Japan haben erstmals seit 2011 gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um den schwachen Yen zu stützen. Trotz Zinserhöhung der BOJ auf 1% bleibt die japanische Notenbank angesichts einer Staatsverschuldung von über 220% des BIP in der Zinsfalle gefangen.
Wenn der Akku zum Brandsatz wird: Powerbank setzt Wohnhaus im Sauerland in Flammen
In Olsberg-Wulmeringhausen setzte eine sich selbst entzündende Powerbank am 1. August ein Wohnhaus in Brand. Zwei Menschen wurden verletzt, das Obergeschoss ist wegen Ruß- und Rauchschäden unbewohnbar, die Brandursache wird noch untersucht.
Hormus als Faustpfand: Trumps „letzte Chance" für Teheran – und der Ölmarkt tanzt nach Washingtons Pfeife
US-Finanzminister Bessent kündigte einen möglichen baldigen Deal zur Wiederöffnung der Straße von Hormus an, worauf der Ölpreis stark sank. Iran dementiert direkte Gespräche, während Katar, Pakistan und Oman vermitteln; Trump nennt es Teherans „letzte Chance".
Eine einzige Abfangrakete: Wie der Westen die Ukraine in den Raketenwinter schickt
Die Ukraine soll nur noch eine PAC-3-Abfangrakete besitzen, während Russland massive Raketen- und Drohnenangriffe fliegt; westliche Zusagen zu Patriot-Produktion und Munitionslieferungen wurden zurückgezogen. Gleichzeitig schrumpft die Stromversorgung, die Front bröckelt und in Kiew eskalieren Machtkampf und Proteste gegen Präsident Selenskyj.
Brüsseler Doppelmoral: Belgien deckt seinen kompletten LNG-Bedarf in Russland – und Deutschland hängt am Tropf
Belgien deckte im Juli seinen LNG-Bedarf komplett mit russischem Gas über das Terminal Zeebrügge, das auch Deutschland versorgt. Grund sind hohe Preise infolge des Iran-Kriegs; EU-weit stiegen russische LNG-Importe 2026 um 16 Prozent, während Sanktionen erst ab 2027 greifen sollen.
Rom denkt um, Berlin denkt ab: Italien holt die Kernkraft zurück – und Deutschland schaut zu
Italien schafft mit einem vom Abgeordnetenhaus verabschiedeten Rahmengesetz die Grundlage für eine Rückkehr zur Kernenergie, im Fokus stehen kleine modulare Reaktoren (SMR). Grund sind hohe Strompreise und Abhängigkeit von Gasimporten; laut Umfrage befürworten 57 Prozent der Italiener den Wiedereinstieg.
Hormuz-Poker: Wenn ein „Deal von morgen“ den Ölpreis drückt – und die Wahrheit auf dem Meeresgrund liegt
Katar meldete ein zirkulierendes „Sprachpapier" zu einer möglichen US-Iran-Einigung über die Straße von Hormus, ohne Zeitplan oder direkte Gespräche. Trotz US-Finanzminister Bessents Optimismus auf einen baldigen Deal meldete eine Sicherheitsfirma zugleich einen Angriff auf ein Schiff nahe Oman, während Iran weiter Kontrolle über die Meerenge fordert.
Vom Bremspedal zur Radaranlage: Wie Hensoldt bei Bosch die Ingenieure abwirbt – und was das über Deutschland verrät
Rüstungskonzern Hensoldt schafft auf Bosch-Gelände in Leinfelden rund 300 Jobs für Software- und Elektroingenieure und wirbt gezielt Bosch-Beschäftigte ab, während der Zulieferer bundesweit 22.000 Stellen streicht.
Rumäniens Stromkrise: Wenn selbst Atomkraftwerke wegen Niedrigwasser kapitulieren
Rumänien musste wegen Niedrigwassers der Donau einen Reaktor im Kernkraftwerk Cernavoda herunterfahren, auch Wasserkraftwerke liefern zu wenig Strom. Die Regierung rief zu Krisengesprächen mit der Industrie auf, Ford dementierte jedoch Produktionsstopps und verwies auf reguläre Werksferien.
Project 2029: Wie Soros' Netzwerk die grüne Planwirtschaft in den „Blutkreislauf" der Politik spritzen will
Das mit George Soros verbundene Roosevelt Institute hat mit „Project 2029" ein 155-seitiges Strategiepapier veröffentlicht, das als progressive Antwort auf Project 2025 staatliche Eingriffe in Unternehmen unter dem Deckmantel des Klimaschutzes plant. Mit über 618 Millionen Dollar an Fördergeldern soll dieser Plan bis zur Machtübernahme 2029 politisch etabliert werden.
Drei Millionen Arbeitslose: Deutschland verwaltet seinen eigenen Abstieg
Im Juli überstieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland erstmals seit April wieder die Marke von drei Millionen, ein Anstieg um 71.000 gegenüber dem Vormonat. Besonders die Industrie verliert massiv Stellen, während nur der öffentliche Sektor und Teilzeitjobs für Zuwachs sorgen.
Spritpreis-Razzia auf Papier: Zwei Ölkonzerne stellen sich dem Kartellamt vor Gericht entgegen
Zwei von zwölf Ölkonzernen wehren sich vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen Auskunftsbeschlüsse des Bundeskartellamts zu ihrer Preiskalkulation. Hintergrund ist die Untersuchung der Spritpreise nach der Eskalation zwischen Israel und Iran, bei der die Beweislast nun bei den Unternehmen liegt.
60 Tonnen Energiewende im Straßengraben: Windrad-Segment kippt von Lastwagen – Bundesstraße stundenlang lahmgelegt
Bei Neumarkt in der Oberpfalz kippte ein 60 Tonnen schweres Windrad-Turmsegment von einem Schwertransporter, nachdem eine Achse gebrochen war. Die B299 musste bis Dienstagmorgen gesperrt werden, der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.
13.000 Arbeitsplätze weg: BMW und Porsche schreiben das Ende des deutschen Autowunders
BMW und Porsche wollen zusammen rund 13.000 Stellen abbauen: BMW plant weltweit etwa 8.000 Stellenstreichungen, Porsche bis 2035 rund 9.000 – Ursachen sind einbrechende China-Geschäfte und hohe Transformationskosten.
Methan-Bürokratie ausgesetzt: Wenn Brüssel merkt, dass man Klimaziele nicht heizen kann
Das Bundesumweltministerium setzt Strafmechanismen der EU-Methanverordnung für Gasimporteure bis Ende 2029 aus, nachdem Studien massive Einbrüche bei Gas- und Ölimporten sowie steigende Kraftstoffpreise prognostiziert hatten. Innerhalb der Bundesregierung besteht jedoch Uneinigkeit: Wirtschaftsministerin Reiche fordert eine weitergehende Verschiebung, während Umweltminister Schneider dies ablehnt.
Faserwerk vor dem Aus: Lenzing zieht sich aus Heiligenkreuz zurück – 285 Familien im Ungewissen
Lenzing beendet die Produktion im burgenländischen Werk Heiligenkreuz bis Ende 2026, sofern kein Käufer gefunden wird – 285 Arbeitsplätze sind betroffen. Konzernweit sollen bis 2027 rund 2.000 Stellen wegfallen, zudem werden das britische Werk Grimsby geschlossen und der indonesische Standort verkauft.
Lufthansa im Sturzflug: Gewinn halbiert, Cityline gekappt – und der Aktionär zahlt die Rechnung
Der operative Gewinn der Lufthansa brach im zweiten Quartal um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro ein, belastet durch hohe Kerosinpreise, Streiks und die Streichung der Regionaltochter Cityline. Der Konzern senkte seine Gewinnprognose für 2026 auf 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro, die Aktie verlor vorbörslich deutlich.
Vom Stern zum Sinkflug: Deutschlands Premiumhersteller verdienen weniger als die Billigkonkurrenz
Die Gewinnmargen von BMW und Mercedes-Benz liegen im ersten Halbjahr teils unter denen von Massenherstellern. Ursachen sind EU-Verbrenner-Aus, hohe Energiekosten, Bürokratie, US-Zölle und schwindende China-Gewinne durch lokale Konkurrenz.
Mäc Geiz vor dem Kahlschlag: Wenn selbst der Billigheimer nicht mehr billig genug sein kann
Der Haushaltsdiscounter Mäc Geiz hat Insolvenz mit Eigenverwaltung angemeldet; von 183 Filialen sollen rund 50 schließen. Bereits 66 Mitarbeiter wurden entlassen, weitere Stellen bei aktuell 1.175 Beschäftigten stehen zur Disposition.
Gold zwischen Fed-Poker und Teheran-Diplomatie: Warum die Konsolidierung Anlegern in die Karten spielt
Goldpreis konsolidiert bei rund 4.050 US-Dollar, nachdem Trump einen Militärschlag gegen den Iran gestoppt hat und neue Gespräche beginnen sollen. Trotz Rücksetzern bleiben strukturelle Faktoren wie Staatsverschuldung und geopolitische Spannungen bestehen, was mittelfristig für Gold spricht.
„Gemeinsam sind wir stärker“: Baerbocks Abschiedsrede aus New York – und die bittere Realität dahinter
Annalena Baerbock zog zum Ende ihrer einjährigen Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin eine positive Bilanz und wies Kritik an den Vereinten Nationen zurück. Sie betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit sowie Deutschlands Rolle als drittgrößte Volkswirtschaft und sprach sich gegen Kürzungen bei Klimahilfen aus.
350 Millionen Euro für einen Bremsfehler: Wie der jüngste deutsche Autozulieferer zum Symbol des Industrieabstiegs wird
Autozulieferer Aumovio zahlt BMW 350 Millionen Euro Vergleich wegen fehlerhaftem Bremssystem, das Rückrufe von 1,5 Millionen Fahrzeugen auslöste. Zusätzlich streicht das Unternehmen bis 2028 tausende Stellen und schließt mehrere Werke weltweit.
Nivea in der Krise: Beiersdorf kassiert die Prognose – schon zum dritten Mal
Beiersdorf senkt zum dritten Mal in Folge die Umsatzprognose und rechnet nun mit sinkenden Erlösen statt Wachstum, die Aktie brach zeitweise um 7,5 Prozent ein. Der Nivea-Konzern begründet dies mit schwierigem Marktumfeld, schwacher Konsumnachfrage und wachsendem internationalen Wettbewerbsdruck.
Der Diesel stirbt – und Deutschland verliert sein industrielles Rückgrat
Dieselpreise steigen durch den Iran-Krieg auf über 2,20 Euro, während strengere Abgasvorschriften und der Abgasskandal den Antrieb bereits zuvor unattraktiv machten. Der Dieselanteil an Neuzulassungen sank von 50 Prozent (2015) auf etwa 20 Prozent, während E-Autos an Boden gewinnen.
Kupfer-Sturzflut in die USA: Wie Trump mit Zolldrohungen den Weltmarkt leerräumt
Wegen drohender Trump-Zölle strömt Kupfer in Rekordmengen in US-Häfen, während Bestände außerhalb der USA drastisch sinken. Die bloße Zolldrohung reicht aus, um weltweite Vorräte in die USA umzulenken und globale Knappheit zu erzeugen.
Trump verkündet Verhandlungen, Teheran dementiert – und die Märkte tanzen nach der Pfeife eines Mannes
Trump kündigte Verhandlungen mit dem Iran an, Teheran dementiert dies jedoch. Parallel verhandelt der Iran mit Oman über die Kontrolle der Straße von Hormus, während Israel Bedenken gegen Trumps Hamas-Entwaffnungsplan äußert.
Rekordarbeitslosigkeit unter Ingenieuren – und trotzdem fehlen 96.760 Fachkräfte: Das deutsche Wirtschaftswunder frisst seine Kinder
Trotz Rekordniveau von 58.392 arbeitslosen Ingenieuren und IT-Spezialisten bleiben laut VDI-Ingenieurmonitor 96.760 Stellen unbesetzt. Besonders die Autoindustrie baut Stellen ab, während staatlich geförderte Bereiche wie Bauingenieurwesen weiter Fachkräfte suchen.
Merkel und die Minsk-Falle: Was Kreml-Komiker der Altkanzlerin in den Mund legen
Russische Prankster Vovan und Lexus behaupten, Merkel habe sich als Poroschenko getäuscht ausgegeben und gesagt, die Minsker Abkommen hätten nur der Täuschung Russlands und Aufrüstung der Ukraine gedient. Ein Mitschnitt existiert bislang nicht, Merkel äußerte sich 2022 jedoch bereits ähnlich zur Zeitgewinn-Funktion des Abkommens.
Wenn die Rettung der Welt den Wald abbrennt: Windrad-Kabel als Brandstifter in Griechenland
In Böotien (Griechenland) löste laut Ermittlern ein Einspeisekabel einer Windkraftanlage einen Großbrand aus; zwei Ingenieure wurden festgenommen, der Anlagenbesitzer ist unauffindbar. Landesweit verbrannten rund 5.000 Hektar, zwei Feuerwehrleute starben bei einem Helikopterabsturz, insgesamt 13 Personen wurden wegen Brandstiftungsverdachts verhaftet.
Trumps Iran-Poker: Angriff abgeblasen, Verhandlungen erfunden? Teheran dementiert – Öl bricht ein
Trump erklärte, einen geplanten Militärschlag gegen den Iran gestoppt zu haben, Teheran dementiert jedoch Verhandlungen mit den USA und spricht stattdessen von Gesprächen mit Oman. Die Ölpreise fielen um rund 4,5 Prozent, während beide Seiten sich widersprüchlich zur tatsächlichen Lage äußern.
Vermieter auf dem Rückzug: Wie der Staat den Wohnungsmarkt systematisch zugrunde richtet
Immer mehr private Vermieter in Deutschland verkaufen ihre Immobilien wegen hoher Zinsen, Sanierungspflichten und Bürokratie. Kritiker sehen darin eine Ursache für verschärfte Wohnungsnot, da private Kleinvermieter den Großteil des Mietwohnungsbestands stellen.
Chinas grüne Luftschlösser: Gigawatt-Rekorde auf dem Papier, Kohle im Kabel
In Chinas Fernstromnetzen stammen trotz Rekordausbau nur rund 20 Prozent aus Wind und Sonne, während Kohle mit 42 Prozent dominiert – fehlende Übertragungstrassen zwischen Erzeugung im Norden und Verbrauch an der Küste verhindern die grüne Wende. Bis 2030 fehlen etwa 17 der benötigten 27 Gleichstromtrassen, weshalb Anlagen oft abgeregelt werden müssen.
20.300 Dollar für eine Megawattstunde: Wie vier windstille Tage Südaustraliens Öko-Traum zerlegten
Vier windstille Tage im Juni 2026 ließen den Strompreis in Südaustralien auf bis zu 20.300 Dollar pro Megawattstunde steigen, da Windräder kaum lieferten und Batteriespeicher schnell leer waren. Gaskraftwerke und Kohlestrom-Importe aus Victoria verhinderten Blackouts.
Enteignung im Namen der Künstlichen Intelligenz: Wie Rechenzentren den Bauern das Land nehmen
In den USA werden vermehrt private Grundstücke per Zwangsenteignung ("Eminent Domain") für Stromtrassen beschlagnahmt, die vor allem KI-Rechenzentren versorgen sollen – Betroffene in Georgia, South Dakota und New Jersey berichten von Landverlust trotz Widerstands. Kritiker sehen Parallelen zu europäischen Infrastruktur- und Datenprojekten, bei denen Eigentumsrechte zugunsten staatlicher oder wirtschaftlicher Interessen zunehmend relativiert werden.
266 Meter hoch, 900 Meter vom Dorf: Wie Bürger im Kreis Bad Dürkheim vor Gericht abblitzen
Das Oberverwaltungsgericht Koblenz lehnte den Eilantrag von 13 Bürgern gegen einen Windpark mit 17 Anlagen (266 Meter hoch, teils nur 900 Meter zu Ortschaften) im Kreis Bad Dürkheim ab, da ihnen die Antragsbefugnis fehle. Die inhaltlichen Einwände wurden nicht geprüft, Widerspruch und Klage bleiben aber möglich.
Rationierung mit Ankündigung: Bundesnetzagentur baut heimlich die Abschalt-Infrastruktur für die deutsche Industrie
Die Bundesnetzagentur entwickelt mit der Stromwirtschaft eine „Sicherheitsplattform Strom“, über die Großverbraucher ab 8 GWh Jahresverbrauch im Krisenfall verbindlich zur Drosselung ihres Stromverbrauchs verpflichtet werden können. Entschädigungen sieht das Gesetz dabei nicht vor, öffentlich kommuniziert wurde das Projekt bislang nicht.
Berliner Blackout-Affäre: Wenn Kanzleramt und Senat gemeinsam am Sprachregelungs-Skript basteln
Kanzleramt und Berliner Senatskanzlei widersprechen sich über Telefonate zwischen Kanzler Merz und Bürgermeister Wegner zum Stromausfall vom 3. Januar. Wegner tritt bei der Wahl im September nicht mehr als CDU-Spitzenkandidat an.
15.000 Industriejobs weniger – jeden Monat: Deutschlands stiller Absturz in die Bedeutungslosigkeit
Deutschlands Industrie verliert laut BDI monatlich rund 15.000 Arbeitsplätze, seit 2019 insgesamt etwa 266.000. Besonders Berufseinsteiger sind betroffen, während hohe Energiepreise, Bürokratie und drohende KI-bedingte Jobverluste die Krise weiter verschärfen.
Grüner Stahl, rote Zahlen: Studie entlarvt Milliardengrab der deutschen Industriepolitik
Eine PwC-Studie zeigt, dass ein Großteil der deutschen Stahlproduktion in allen Zukunftsszenarien unwirtschaftlich bleibt – trotz Milliardensubventionen für „grünen Stahl", etwa in Duisburg. Kritiker sehen darin gescheiterte Industriepolitik, während die neue Bundesregierung mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen weiter auf Förderung setzt.
Silber im Zangengriff: Zähe Bodenbildung, während China still und leise das Gold-Zeitalter neu ordnet
Gold und Silber verharren volatil in Seitwärtsphase, belastet von Fed-Zinspause, steigenden Langfristzinsen und Iran-Konflikt. Laut BMO-Analyse baut China unterdessen seit Jahren still enorme Goldreserven auf, was strukturell perspektivisch stützend wirkt.
Stromnetz zum Mitlesen: Berlin plant die Landkarte für Saboteure
Das Bundeskabinett plant, freie Netzanschlusskapazitäten künftig monatlich auf öffentlich einsehbaren digitalen Karten auszuweisen. Das BSI warnt vor Sicherheitsrisiken durch die Daten, während der Berliner Netzbetreiber den praktischen Nutzen der Karten bezweifelt.
Spritpreis-Schock an der Zapfsäule: Wagenknecht fordert Halbierung der Steuern – und legt damit den Finger in eine offene Wunde
Sahra Wagenknecht fordert eine Halbierung der Spritsteuern sowie einen Preisdeckel von 1,50 Euro und einen Spritpreis-Gipfel im Kanzleramt. Sie kritisiert sowohl die hohe Steuerlast als auch die Marktmacht der Mineralölkonzerne als Ursachen der hohen Preise.
47 Prozent: Deutschlands Gasspeicher so leer wie nie – während Rom handelt, wartet Berlin auf ein Wunder
Deutschlands Gasspeicher sind mit nur 47 Prozent so leer wie nie, während Italien bei 75 Prozent liegt und bereits aktiv Reserven aufbaut. Grund ist eine ungünstige Preisstruktur sowie fehlende staatliche Anreize – Berlins geplante Gasreserve greift erst ab 2027.
Trump verkündet „Rahmen eines Deals" mit Teheran – und die Märkte tanzen nach der Pfeife eines Truth-Social-Posts
Trump verkündete auf Truth Social, Iran und weitere Golfstaaten hätten wegen der Grundzüge einer Vereinbarung um Aufschub geplanter Angriffe gebeten. Zuvor hatte Saudi-Kronprinz Mohammed bin Salman Trump laut Berichten telefonisch zur Deeskalation gedrängt.
Ein Tweet, minus sechs Prozent: Wie Trump mit einem Satz den Ölmarkt umwirft
Trump kündigte per Truth-Social-Post die Absage eines geplanten Militärschlags gegen den Iran an, woraufhin die Ölpreise um rund sechs Prozent einbrachen. Teheran bestätigte den behaupteten Deal jedoch nicht und bezeichnete Trumps Aussagen als Wunschliste bzw. psychologische Kriegsführung.