IFO - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
Hier finden Sie alle aktuellen News und Meldungen zum Thema IFO. Wir aktualisieren diese Seite ständig. Sie können sich auch unseren Newsletter abonnieren, um keine Meldung mehr zu verpassen.
Aufschwung auf Pump: Der Staat wächst, die Wirtschaft schrumpft!
Die Bundesregierung hebt ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 1,3 Prozent an, getragen vor allem von Staatsausgaben und neuen Schulden, während die Erwerbstätigenzahl sinkt und die Industrie Stellen abbaut.
Wachstum vom Staat: Deutschlands Privatwirtschaft kommt nicht mehr vom Fleck
Eine IW-Studie zeigt: Seit 2020 wächst Deutschlands Wirtschaft nur dank steigender Staatsausgaben, während private Investitionen und Konsum stagnieren oder sinken. Unternehmen investieren verstärkt im Ausland statt am heimischen Standort.
Chemie-Exodus am Rhein: US-Riese Westlake macht Kölner PVC-Werk dicht
US-Konzern Westlake schließt sein PVC-Werk in Köln bis Anfang 2027, rund 120 Arbeitsplätze fallen weg. Grund sind hohe Energiekosten, schwache Nachfrage und Importdruck aus Asien; Kapazitäten wandern an Standorte wie Wilhelmshaven.
Tankrabatt-Bluff? Ifo: Bei Diesel kommen nur 15 von 17 Cent an
Laut Ifo-Institut gaben Tankstellen von der Steuersenkung beim Diesel nur 15 statt 17 Cent pro Liter weiter, bei E5 und E10 ähnlich. Die Entlastung durch den bis Jahresende geltenden Tankrabatt kommt damit nicht vollständig bei Autofahrern an, kostet aber dennoch rund 2,5 Milliarden Euro Steuergeld.
Inflations-Schock: Sprit-Rekord jagt Teuerung auf 3,3 Prozent!
Die deutsche Inflationsrate stieg im September 2026 auf 3,3 Prozent, getrieben vor allem durch Rekord-Spritpreise und einen Energiepreisanstieg von 14,9 Prozent. Steigende Preiserwartungen der Unternehmen deuten auf weiteren Teuerungsdruck hin.
Wachstum auf Pump: Reiches 1,3-Prozent-Wunder hat einen Haken
Wirtschaftsministerin Reiche erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,3 statt zuvor 0,5 Prozent, getrieben vor allem durch staatliche Ausgaben auf Pump statt privaten Konsum. Industrie und Verbraucher zeigen hingegen weiter Schwäche, Reformen bei Sozialsystem und Energiepreisen stehen bislang nur auf dem Papier.
Tankrabatt-Strohfeuer: Sprit wird schon nach einem Tag wieder teurer!
Der am 1. Oktober eingeführte Tankrabatt sorgte zunächst für sinkende Spritpreise, doch bereits am nächsten Tag stiegen Benzin und Diesel laut ADAC wieder deutlich an. Grund sind Lieferengpässe durch Konflikte im Nahen Osten, während die rund 2,5 Milliarden Euro teure Steuersenkung von allen Steuerzahlern finanziert wird.
36 Jahre Einheit: Der Osten tritt wirtschaftlich auf der Stelle!
Eine IW-Studie zeigt: Ostdeutschland erreicht 2025 nur knapp 79 Prozent des westdeutschen Wirtschaftsniveaus und stagniert seit fünf Jahren bei dieser Marke. Besonders schwach sind Erwerbsbeteiligung, Forschung und Investitionen, während Demografie und Fachkräftemangel die Angleichung zusätzlich erschweren.
Inflations-Schock an der Zapfsäule: Teuerung springt auf 3,3 Prozent!
Die deutsche Inflationsrate stieg im September 2026 auf 3,3 Prozent, getrieben durch stark gestiegene Kraftstoffpreise infolge des Nahost-Kriegs. Diesel verteuerte sich um fast 50 Prozent, Benzin um 33,8 Prozent; die Regierung reagiert mit einem befristeten Tankrabatt bis Jahresende.
Tankrabatt 2.0: Top-Ökonomen zerlegen den Sprit-Plan von Schwarz-Rot!
Ab 1. Oktober plant Schwarz-Rot einen Tankrabatt von rund 17 Cent pro Liter, ab 2027 zusätzlich einen Spritpreisdeckel. Ökonomen wie Fratzscher und Fuest kritisieren die Maßnahmen als teuer und sozial ungerecht und fordern stattdessen gezielte Direktzahlungen für einkommensschwache Haushalte.
Bürokratie-Monster Brüssel: 83 Prozent der Unternehmer schlagen Alarm!
Eine Umfrage der Stiftung Familienunternehmen zeigt: 83 Prozent europäischer Unternehmer sehen ihre Investitionen durch EU-Bürokratie gebremst, deutsche Firmen äußern die größte Skepsis. Trotz von der Leyens Entlastungsversprechen wachsen die Regulierungen weiter – bei 34 Prozent der deutschen Betriebe kosten Vorgaben über 7 Prozent des Umsatzes.
Sozialbetrug-Plan der Regierung: Großer Donner, kleines Mäuschen?
Das Bundeskabinett beschloss einen 10-Punkte-Plan gegen Sozialleistungsmissbrauch, initiiert von Dobrindt und Bas, der u.a. Leistungsausschluss bei Haftbefehlen und Schrottimmobilien-Reformen umfasst. Kritiker bemängeln die geringe Reichweite angesichts des 1,431-Billionen-Euro-Sozialbudgets und warnen vor möglichen Enteignungen sowie Härten für Betroffene.
Jobabbau gestoppt: Atempause am Arbeitsmarkt – aber noch keine Wende!
Das Ifo-Beschäftigungsbarometer zeigt: Der Stellenabbau in Deutschland ist im September gestoppt, doch neue Jobs entstehen kaum. Während die Industrie weiter Stellen streicht, planen Dienstleister erstmals wieder mehr Neueinstellungen.
Angst vor dem Abschwung: Jede vierte Firma setzt auf Jobs mit Ablaufdatum
Laut Randstad-ifo-Umfrage wollen 26 Prozent der deutschen Unternehmen künftig verstärkt auf befristete Verträge setzen, doppelt so viele wie vor einem Jahr. Grund ist die wirtschaftliche Unsicherheit; die Regierung plant zudem eine Ausweitung der Befristungsmöglichkeiten auf bis zu 48 Monate.
Zins-Beben: Bundesanleihe auf 17-Jahreshoch – Häuslebauer zahlen drauf!
Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf rund 3,58 Prozent, den höchsten Stand seit 2009, getrieben von steigenden Ölpreisen und Inflationsängsten. Dadurch kletterten auch die Bauzinsen auf 4,39 Prozent, was Immobilienkredite für Häuslebauer deutlich teurer macht.
Evonik-Beben: 2.150 Jobs in Deutschland weg – Wachstum nur im Ausland!
Der Essener Chemiekonzern Evonik streicht bis Ende 2029 weltweit rund 3.200 Stellen, davon 2.150 in Deutschland, während Investitionen künftig verstärkt in Asien und den USA erfolgen sollen. Werke in Hamburg und Bitterfeld werden geschlossen, das Polyester-Geschäft in Marl und Witten eingestellt; insgesamt könnte der Konzern um rund 10.000 Stellen kleiner werden.
Jobkrise für Berufseinsteiger: Zwei Drittel der Junior-Stellen weg!
Laut Indeed-Analyse ist das Angebot an Einstiegsjobs in Deutschland seit 2022 um zwei Drittel eingebrochen, betroffen sind 26 von 28 Berufsgruppen. Als Ursache gilt weniger KI als die schwache Konjunktur; über eine Million junge Menschen unter 30 sind bereits ohne Job, Ausbildung oder Studium.
Ifo-Umfrage: Bürokratie würgt jedes zweite Unternehmen ab
Laut Ifo-Umfrage sehen 50 Prozent der deutschen Unternehmen Bürokratie als größtes Standortproblem, weit vor Energiekosten (27 Prozent) und Arbeitskosten (22 Prozent). Besonders große Betriebe leiden unter der Regulierung, während frühere Studien Deutschland dadurch jährlich bis zu 146 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung entgehen sehen.
2,47 Euro für Diesel: Merz-Koalition beschließt Tankrabatt per Notbremse
Die Merz-Koalition beschließt angesichts von Rekord-Spritpreisen (Diesel 2,47 Euro) einen Tankrabatt von 17 Cent ab 1. Oktober sowie einen Preisdeckel ab Januar; Ökonomen kritisieren die Maßnahmen als teuer und wirkungslos.
Rekord an der Zapfsäule: Ökonom bremst Hoffnung auf Entlastung!
Spritpreise erreichen Rekordhoch (E10: 2,27 Euro, Diesel: 2,40 Euro), das IfW warnt jedoch vor staatlicher Entlastung wie dem Tankrabatt. Ökonom Gern hält allgemeine Steuersenkungen für zu teuer und ineffizient, da auch Personen ohne Bedarf profitieren würden.
Ifo-Schock im Handel: Der Aufschwung kommt beim Kunden nicht an
Das Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel verharrte im August bei minus 29,0 Punkten, da steigende Energiepreise und eine Inflation von 2,9 Prozent die Kaufkraft der Verbraucher belasten. Während viele Händler die Preise stabil halten und dadurch Margendruck erleiden, kommt der gesamtwirtschaftliche Aufschwung beim privaten Konsum kaum an.
Autoproduktion bricht ein: Deutschlands Wirtschaft rutscht tiefer
Deutschlands Wirtschaft zeigt laut Wirtschaftsministerium deutliche Schwäche: Industrieproduktion sinkt, Autobau bricht um 9,2% ein, Einzelhandelsumsätze fallen stärkst seit fünf Jahren. Arbeitslosigkeit übersteigt drei Millionen, Insolvenzen steigen deutlich.
Elf Milliarden versickert? Berlin kontert Ifo mit "Äpfel und Birnen"
Laut Ifo-Institut flossen 2025 nur 17,6 der 28,6 Milliarden Euro neuer Verteidigungsschulden in tatsächliche Ausgabenzuwächse – elf Milliarden entlasteten stattdessen den übrigen Haushalt. Das Finanzministerium weist die Berechnung als Vergleich von "Äpfeln mit Birnen" zurück, das Ifo-Institut bleibt bei seiner Einschätzung, sieht aber keinen Rechtsverstoß.
Sprit-Schock: Inflation klettert auf 2,9 Prozent – Stagflation droht
Die deutsche Inflationsrate stieg im August auf 2,9 Prozent, den höchsten Stand seit Dezember 2023, hauptsächlich getrieben durch stark gestiegene Energiepreise infolge des Konflikts am Persischen Golf. Kraftstoffe verteuerten sich um 27,7 Prozent, Heizöl um fast 50 Prozent, während Experten vor einer möglichen Stagflation warnen.
Pleitewelle rollt: Autobranche wird zum Sorgenkind Nummer eins
Deutschlands Autobranche führt mit sieben Großpleiten die Insolvenzstatistik im ersten Halbjahr 2026 an. Insgesamt zählte Allianz Trade 33 Großinsolvenzen (+10%), Deutschland stellt zudem ein Drittel aller westeuropäischen Fälle.
Ifo-Warnung: Dem Osten droht der Verlust der Zulieferindustrie
Ifo-Ökonom Ragnitz warnt vor dem Verschwinden der ostdeutschen Zulieferindustrie durch hohe Energiepreise und E-Mobilitäts-Umstieg, auch der Chemiepark Leuna sei bei Dow-Werksschließung gefährdet. Als Gegenmittel schlägt er Sonderwirtschaftszonen nach polnischem Vorbild vor.
Homeoffice-Republik: Jeder dritte Dienstleister arbeitet von daheim!
Laut ifo-Institut arbeiteten im August 24,9 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zumindest zeitweise im Homeoffice, im Dienstleistungssektor sogar 35,1 Prozent. Die Quote verharrt seit Jahren stabil bei rund einem Viertel, wobei Bürojobs deutlich mehr Flexibilität bieten als etwa Bau- oder Einzelhandelsberufe.
Zins-Schock am Anleihemarkt: Schulden so teuer wie seit 2008 nicht
Weltweit steigen die Renditen langlaufender Staatsanleihen auf teils historische Höchststände: US-Papiere bei 4,78%, japanische über 3%, britische Gilts so hoch wie seit 2008. Gründe sind Rekordverschuldung, Inflationssorgen und der Kapitalbedarf des KI-Booms; auch Deutschland verzeichnet mit 3,35% den höchsten Stand seit 2011.
Standort-Alarm: Jeder dritte Mittelständler denkt an Abwanderung
Laut KfW-Bericht plant fast jeder dritte industrielle Mittelständler mit Auslandsgeschäft, in den nächsten fünf Jahren Produktion zu verlagern – acht Prozent haben dies bereits getan. Als Gründe gelten Chinas Wirtschaftspolitik, US-Zölle sowie hohe Energiekosten und Bürokratie am Standort Deutschland.
Sonderwirtschaftszone Ost: Der Notruf des Mittelstands an Berlin
Ostdeutsche Unternehmerverbände fordern eine Sonderwirtschaftszone mit weniger Regulierung, während der Bund gleichzeitig Innovationsförderung wie das ZIM-Programm stoppt. Eine Studie zeigt: 98% der Befragten sehen Regeln, nicht fehlendes Potenzial, als Wachstumsbremse im Osten.
China flutet Deutschland mit Billigmöbeln – Branche schlägt Alarm
Die deutsche Möbelindustrie fordert Schutzzölle, da chinesische Importe massiv steigen und die Branche binnen vier Jahren 20 Prozent Umsatz verlor. Grund sind auch US-Zölle, die chinesische Produktion nach Europa umlenken; Verbandsmitglieder planen Kurzarbeit und Stellenabbau.
Eurobonds-Zoff: Ökonomen zerlegen Brüssels Schulden-Traum
Ökonomen Haucap und Fuest widersprechen IW-Chef Hüthers Forderung nach Eurobonds als Dollar-Alternative: Deutschland zahle über höhere Zinsen die Zeche, zudem fehle der EU die politische Einheit der USA. Über die 2028 beginnende Rückzahlung der 820-Milliarden-Corona-Schulden herrscht weiter Uneinigkeit.
203 Milliarden neue Schulden – und kein Aufschwung in Sicht
Für 2027 plant die Bundesregierung 203 Milliarden Euro neue Schulden, insgesamt muss der Bund 565 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen. Ökonomen kritisieren fehlenden Wachstumseffekt: 95 Prozent der Sondervermögen-Kredite lösten laut ifo-Institut keine zusätzlichen Investitionen aus.
3,061 Millionen ohne Job: Der Arbeitsmarkt tritt auf der Stelle
Im August waren in Deutschland 3,061 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 36.000 mehr als im Vorjahr; die Quote stieg auf 6,5 Prozent. Bundesagentur-Chefin Nahles konstatiert fehlende Dynamik am Arbeitsmarkt, während sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresvergleich um 73.000 sank.
Öl-Schmuggel am Golf: Wie Katar und Kuwait Hormus austricksen
Katar und Kuwait haben ihre Ölexporte durch die Straße von Hormus mittels Shuttle-Tankern und Umladungen auf hoher See wieder auf rund 70 Prozent des Vorkriegsniveaus gebracht. Insgesamt fließen durch die Meerenge aktuell sieben bis acht Millionen Barrel täglich – deutlich weniger als die rund 20 Millionen vor Kriegsbeginn.
Platz 28 statt Platz 3: Die Wohlstandslüge vom reichen Deutschland
Beim BIP pro Kopf liegt Deutschland laut IWF nur auf Platz 28 weltweit, während die Staatsverschuldung 2025 mit 2,84 Billionen Euro (31.887 Euro pro Kopf) einen Rekord erreichte. Gleichzeitig wuchs das Vermögen der 173 deutschen Milliardäre um rund 30 Prozent auf 875,6 Milliarden Dollar.
Investitionsbooster verpufft: 12 Prozent Minus statt Aufbruch
Ein Jahr nach Einführung des "Investitionsboosters" liegen Deutschlands private Investitionen laut DIHK weiterhin zwölf Prozent unter Vor-Corona-Niveau. Steuerliche Abschreibungserleichterungen und Konzernprojekte reichen nicht aus, um Mittelstand und Industrie zu neuen Investitionen zu bewegen.
„Süßes Gift“: Top-Ökonom zerlegt Berlins Wirtschaftspolitik
Ökonom Stefan Kooths kritisiert Deutschlands Wirtschaftspolitik: Das schwache Wachstum 2026 (0,8%) beruhe fast nur auf Staatsausgaben, während Subventionen und Industriepolitik echte Innovation ausbremsen und langfristig Stagnation drohe.
51 Milliarden weg – und wo bleibt die neue Infrastruktur?
Ein Jahr nach Start des 500-Milliarden-Schuldentopfs meldet Klingbeil 51,1 Milliarden Euro Mittelabfluss. Studien von ifo und IW zeigen jedoch, dass ein Großteil davon reguläre Haushaltsmittel ersetzt statt zusätzlich zu investieren – entgegen der Grundgesetz-Vorgabe.
Zins-Schock für Berlin: ifo-Chef warnt vor Risiko bei Bundesanleihen
Ifo-Chef Fuest warnt, Bundesanleihen seien nicht mehr risikolos: Die Zehnjahresrendite kletterte auf rund 3,275 Prozent, den höchsten Stand seit 15 Jahren. Zinsausgaben des Bundes sollen bis 2030 auf 80,7 Milliarden Euro steigen, Fuest fordert Sparkurs und Eigenkapitalunterlegung für Staatsanleihen bei Banken.
5,4 Milliarden mehr: AWO will Sozialleistungen verschmelzen
Die AWO fordert laut einer Ifo-Studie die Verschmelzung von Wohngeld, Kinderzuschlag und Grundsicherung zu einem Sozialtransfer, was Familien mit niedrigem Einkommen entlasten, aber jährlich 5,4 Milliarden Euro kosten würde. Finanziert werden soll dies durch Kürzung von Kinderfreibeträgen für wohlhabendere Familien.
19 auf 22 Prozent: Star-Ökonom will an Ihre Mehrwertsteuer!
IfW-Präsident Schularick schlägt eine Mehrwertsteuererhöhung von 19 auf 22 Prozent vor, um im Gegenzug Einkommen und Sozialbeiträge zu entlasten. Berlin hatte den Vorschlag bereits geprüft, aber wegen Inflationssorgen verworfen; Ifo-Institut warnt zudem vor zu hoher Belastung für Besserverdiener.
Ifo-Alarm: Jedes vierte Industrieunternehmen verliert den Anschluss
Laut Ifo-Institut verlieren 25,4% der deutschen Industrieunternehmen international an Wettbewerbsfähigkeit, besonders betroffen ist die Autoindustrie mit 43%. Experten sehen die Ursachen als strukturell bedingt und nicht kurzfristig lösbar.
E-Auto-Prämie: Jedes vierte geförderte Auto kommt aus China!
Jedes vierte mit der neuen E-Auto-Prämie geförderte Fahrzeug stammt aus chinesischer Produktion, während der Anteil deutscher Hersteller am E-Auto-Markt sinkt. Kritiker fordern nun eine Reform der Drei-Milliarden-Euro-Förderung.
Ifo-Schock: Firmen planen Lohnkürzungen — KI trifft Berufseinsteiger
Eine Ifo-Umfrage zeigt: Jedes zweite KI-nutzende Unternehmen erwartet sinkende Löhne für Berufseinsteiger ohne Hochschulabschluss, besonders im Dienstleistungssektor. Erfahrene Akademiker gelten dagegen als Gewinner mit steigenden Gehaltschancen durch KI.
Acht Milliarden Euro Loch: Arbeitslosenversicherung vor dem Kollaps
Der deutschen Arbeitslosenversicherung droht bis Jahresende ein Defizit von bis zu acht Milliarden Euro, da immer mehr Beitragszahler selbst arbeitslos werden. Diskutiert werden nun höhere Beiträge oder Leistungskürzungen, etwa beim Arbeitslosengeld für Ältere.
Brot zum Luxustarif: Warum der Plan des Ifo-Chefs den deutschen Verbraucher hart treffen würde
Ifo-Präsident Clemens Fuest schlägt die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes vor, wodurch auch Lebensmittel künftig mit 19 statt 7 Prozent besteuert würden. Als Ausgleich sind 360 Euro Gutschrift pro Haushalt geplant, was laut Berechnungen die tatsächliche Mehrbelastung von Familien mit geringem Einkommen jedoch nicht kompensiert.
15.000 Industriejobs weniger – jeden Monat: Deutschlands stiller Absturz in die Bedeutungslosigkeit
Deutschlands Industrie verliert laut BDI monatlich rund 15.000 Arbeitsplätze, seit 2019 insgesamt etwa 266.000. Besonders Berufseinsteiger sind betroffen, während hohe Energiepreise, Bürokratie und drohende KI-bedingte Jobverluste die Krise weiter verschärfen.
30.07.2026
18:06 Uhr
Arbeitsmarkt im Sinkflug: Deutschland verliert seine Jobs – und die Politik schaut zu
Der deutsche Stellenmarkt schrumpfte im zweiten Quartal 2026 auf den niedrigsten Stand seit über fünf Jahren, besonders betroffen ist die Automobilbranche. Nur das Gesundheitswesen wächst, während Reallöhne stagnieren und die Regierung ihre Wachstumsprognose halbierte.
25.07.2026
12:49 Uhr
Wenn die Wirtshäuser sterben: Deutschlands Gastronomie in der Todesspirale
Deutschlands Gastronomie steckt in der Krise: Umsätze brachen im Mai 2026 real um 6,0 Prozent ein, seit 2019 verschwanden über 16.000 Betriebe. Ursachen sind schwache Kaufkraft der Verbraucher sowie stark gestiegene Personal- und Energiekosten.