Energie - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Finnland macht Nägel mit Köpfen: Weltweit erstes Atommüll-Endlager vor der Freigabe – und Deutschland debattiert weiter
Finnlands Strahlenschutzbehörde STUK hat grünes Licht für das weltweit erste geologische Endlager für hochradioaktiven Atommüll auf der Insel Olkiluoto gegeben. Die endgültige Betriebsgenehmigung liegt nun bei der Regierung, während Deutschlands Endlagersuche weiterhin ohne konkreten Standort andauert.
Wenn der Spree das Wasser ausgeht: Berlin läuft sehenden Auges in die nächste Versorgungskrise
Berlin, Brandenburg und Sachsen haben wegen niedriger Spree-Pegel eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe gegründet. Experten warnen vor Wasserknappheit durch Bevölkerungswachstum, Klimawandel und den Braunkohleausstieg, der bisherige Wasserzuflüsse künftig entfallen lässt.
Photovoltaik-Brand in Lachendorf: Wenn die grüne Heilslehre plötzlich auf dem Dach lodert
In Lachendorf entdeckte ein Passant am 1. August 2026 einen Brand auf dem Dach eines Einfamilienhauses, ausgelöst durch dessen Photovoltaikanlage. Die Feuerwehr konnte den Dachstuhl retten, es entstand jedoch ein Schaden von rund 50.000 Euro; die genaue Brandursache wird noch ermittelt.
Rhein auf dem Trockenen: Wenn der Sonntag geopfert wird, weil die Infrastruktur versagt
Wegen Niedrigwasser am Rhein haben Rheinland-Pfalz und das Saarland das Lkw-Sonntagsfahrverbot für rheinbezogene Transporte bis 30. September ausgesetzt. Verdi kritisiert die Maßnahme scharf, weitere Bundesländer dürften nachziehen.
100 Prozent Zoll als Waffe: Washington beschließt Sanktionshammer – und Europa könnte die Rechnung zahlen
Der US-Senat hat mit 86 zu 11 Stimmen ein Sanktionspaket gegen Russland beschlossen, das Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Abnehmer russischen Öls und Gases ermöglicht – betroffen könnten auch EU-Staaten und Japan sein. Das Gesetz benannt nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham muss nun noch das Repräsentantenhaus passieren.
Netz voll, Antrag abgelehnt: Wie Berlin die eigene Energiewende gegen die Wand fährt
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der ab 2027 Netzbetreibern erlaubt, Anträge für neue Wind- und Solarparks in überlasteten Netzgebieten abzulehnen bzw. Entschädigungen zu kürzen. Betroffen wären laut einer Analyse potenziell rund 90 Landkreise, vor allem an Nord- und Ostseeküste sowie in Bayern. Bundesländer und Branche kritisieren den Entwurf scharf, im Herbst berät der Bundestag.
Kongo dreht den Rohstoffhahn zu: Kupferpreis schießt nach oben – und Europa schaut wieder einmal zu
Der Kongo verbietet mit sofortiger Wirkung den Export unraffinierter Kupfer- und Kobaltkonzentrate, um die Wertschöpfung im Land zu halten – der Kupferpreis stieg daraufhin auf bis zu 14.369,50 US-Dollar je Tonne. Zusätzlich führt Kinshasa nach einer dreimonatigen Übergangsfrist ein verschärftes Steuersystem für Nebenprodukte der Metallgewinnung ein.
Der Hitze-Gipfel: Wie aus einer Statistik ein politisches Druckmittel geschmiedet wird
Fridays for Future fordert von Kanzler Merz einen „Hitzegipfel“ wegen rund 11.900 hitzebedingten Todesfällen. Kritiker verweisen darauf, dass die meisten Betroffenen über 85 und schwer vorerkrankt waren, weshalb ein direkter Zusammenhang fraglich sei.
Kronstorf: Wie ein Google-Datenmoloch eine ganze Region in Geiselhaft nimmt
In Kronstorf (OÖ) entsteht ein Hyperscale-Rechenzentrum mit bis zu 500 Megawatt Verbrauch, das Anrainer mit Infraschall, Wärmeinsel-Effekten und massivem Wasserverbrauch aus der Enns belastet. Kritiker bemängeln die Genehmigung in Einzelschritten ohne Gesamtprüfung sowie fehlende Mitsprache- und Ausgleichsrechte für betroffene Gemeinden.
Pakt von Mekka: Ein Atomstaat, eine NATO-Armee und das Öl – und Europa schaut zu
Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben in Mekka ein gemeinsames Verteidigungsabkommen mit NATO-ähnlicher Beistandsklausel unterzeichnet. Analysten sehen darin vor allem eine Reaktion auf den Iran, während konkrete militärische Verpflichtungen im Vertragstext vage bleiben.
1,2 Milliarden für den Rückzug: Washington kauft RWE aus dem Offshore-Traum heraus – und Berlin schweigt betreten
RWE zieht sich per Vergleich mit der US-Regierung für 1,2 Milliarden Euro aus Offshore-Windprojekten vor New York, Kalifornien und Louisiana zurück und investiert stattdessen rund 900 Millionen Euro in ein LNG-Projekt in Louisiana. Grund sind fehlende Genehmigungsaussichten für die Windparks in den USA.
Niedrigwasser am Rhein: Berlins Sonntagsfahrverbot-Trick entpuppt sich als Placebo
Wegen Niedrigwasser am Rhein erwägt Verkehrsminister Bilger die Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw. Der Speditionsverband BGL hält dies für wirkungslos, da Lenkzeiten unverändert bleiben und über 100.000 Fahrer fehlen.
Milliardengrab Wolfsburg: Porsche SE verbrennt 2,2 Milliarden – und die Politik schaut zu
Die Porsche SE meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro, verursacht durch Abschreibungen von rund drei Milliarden Euro auf die VW-Beteiligung. Auch Volkswagen selbst verzeichnete im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um fast 33 Prozent sowie sinkende Auslieferungen.
Zweiter Batterie-Zwischenfall in drei Monaten: Panasonics Vier-Milliarden-Werk in Kansas brennt erneut
In Panasonics Batteriefabrik in De Soto (Kansas) brach am 29. Juli 2026 erneut ein Feuer in Batterieregalen aus – bereits der zweite Vorfall binnen drei Monaten. Verletzte gab es keine, die Sprinkleranlage konnte die Flammen eindämmen, die Brandursache wird untersucht.
Ungarn zieht den Stecker: Wenn die Hitzewelle das E-Auto zum Stehen bringt
In Ungarn drosseln Shell, Metro, MOL und E.ON wegen einer Stromknappheit ihre E-Auto-Ladesäulen zeitweise oder schalten sie ab. Ursache ist ein Leistungseinbruch des Atomkraftwerks Paks durch Niedrigwasser der Donau bei gleichzeitig hitzebedingtem Rekordverbrauch.
Pulverfass Arabische Halbinsel: Wie der Huthi-Beschuss die Iran-Verhandlungen sabotiert
Huthi-Angriffe verletzten mindestens elf Zivilisten in Saudi-Arabien, während Trump ein baldiges Ende des Iran-Kriegs prophezeit. Riad warnt vor koordinierten Angriffen iranischer Milizen zur Sabotage der Verhandlungen, während die Straße von Hormus faktisch unter Teherans Kontrolle bleibt.
Gold trotzt der Zinsangst: Über 4.300 Dollar – während Notenbanken heimlich weiter horten
Der Goldpreis notiert nach schwachen US-Jobdaten und Entspannung am Persischen Golf über 4.300 Dollar je Unze. Während Notenbanken 2024 verstärkt physisches Gold kauften, zogen sich private ETF-Investoren zurück – der Freitags-Arbeitsmarktbericht gilt nun als nächster Kurstreiber.
Krieg als Konjunkturprogramm: Wie der Iran-Konflikt die Raffineriemargen auf Rekordhöhen katapultiert
Der Iran-Konflikt beeinträchtigt Öltransporte durch die Straße von Hormus und lässt Raffineriemargen auf Rekordniveau steigen. Shell, TotalEnergies, ExxonMobil und Chevron verzeichnen daraufhin deutlich gestiegene Gewinne, während die IEA vor angespannten Kraftstoffmärkten warnt.
8.000 Stellen bei BMW: Wie Berlin und Paris die deutsche Autoindustrie in den Abgrund verwalten
BMW streicht bis 2027 rund 8.000 Stellen, nachdem der Gewinn im zweiten Quartal um 35 Prozent einbrach. Auch VW, Porsche und Mercedes bauen massiv Stellen ab – der VDA prognostiziert bis 2035 einen Verlust von 225.000 Arbeitsplätzen in der Autoindustrie.
Ölpipeline durch die syrische Wüste: Wie Bagdad und Damaskus die Straße von Hormus umgehen wollen – und was das für Europa bedeutet
Irak und Syrien planen die Wiederbelebung einer alten Ölpipeline von Haditha bis zum Mittelmeerhafen Baniyas, um die Straße von Hormus zu umgehen. Die Fertigstellung soll bis zu drei Jahre dauern, die USA unterstützen das Projekt zur Schwächung Teherans.
Brüssels Griff in die Kasse: 1,62 Milliarden aus russischen Zinsen – und niemand fragt nach den Folgen
Die EU-Kommission hat weitere 1,62 Milliarden Dollar aus Zinserträgen eingefrorener russischer Zentralbankgelder an die Ukraine überwiesen, insgesamt sind es rund 9,23 Milliarden Dollar. Zudem einigten sich die EU-Staaten auf ein 21. Sanktionspaket mit Transaktionsverboten für 32 russische Banken und einen fixierten Ölpreisdeckel.
Leere Raketenlager, laute Worte: Wie der Iran-Krieg die Grenzen amerikanischer Macht offenlegt
Berichten zufolge sollen die US-Raketenlager (u.a. ATACMS) nach dem Iran-Krieg fast erschöpft sein; Trump habe Verteidigungsminister Hegseth deswegen kritisiert. Das Pentagon dementiert, während der Krieg trotz hoher Kosten und Verlusten offenbar keinen Regimewechsel brachte.
Hormuz-Deal mit Sprengkraft: Teheran will US-Schiffe aussperren – Ölpreis reagiert prompt
Iran verhandelt mit Oman einen Entwurf, der Schiffen mit US- und Israel-Bezug die Durchfahrt durch die Straße von Hormus untersagen soll; der Ölpreis stieg daraufhin an. Parallel eskaliert die Lage im Roten Meer durch Huthi-Angriffe auf saudische Tanker.
Gold auf Sieben-Wochen-Hoch: Schwache US-Arbeitsmarktdaten und Hoffnung auf Hormus-Deal treiben den Preis
Der Goldpreis stieg auf ein Sieben-Wochen-Hoch von rund 4.295 US-Dollar je Feinunze, getrieben von schwachen US-Arbeitsmarktdaten, einem schwächelnden Dollar und Hoffnungen auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Ausbildung im Sinkflug: Wenn die Wirtschaft hustet, verlieren zuerst die Jungen ihren Job
Die Übernahmequote nach Ausbildung sank 2025 auf 75 Prozent (Vorjahr: 79 Prozent), das IAB macht die schwache Konjunktur verantwortlich. Gleichzeitig bleiben rund 30 Prozent der Lehrstellen unbesetzt, während mehr Jugendliche erfolglos suchen – am schlechtesten schneidet die Landwirtschaft mit nur 44 Prozent Übernahmequote ab.
Rom kehrt zur Kernkraft zurück – und Berlin schaut zu, wie das eigene Netz bröckelt
Italien plant den Wiedereinstieg in die Kernkraft: Ab 2033 sollen kleine modulare Reaktoren (SMR) Strom liefern, das Rahmengesetz passierte im Juli 2026 den Senatsausschuss. Trotz wachsender Zustimmung in Umfragen fehlen bislang Endlager, gesicherte Finanzierung und lokale Akzeptanz für konkrete Standorte.
Blaues Gold im Visier: Wie aus dem Menschenrecht Wasser eine Handelsware gemacht werden soll
Das Weltwirtschaftsforum erklärt 2026 zum „Year of Water" und plant unter „Blue Davos" eine globale Steuerung von Süßwasser, Ozeanen und Ernährungssicherheit. Kritiker sehen darin einen Versuch, Wasser zu finanzialisieren und Zugangsrechte zu zentralisieren, wobei Verbindungen zu Nestlé und Konzerninteressen für Misstrauen sorgen.
Grüne Energie, verbrannte Heimat: Wie eine Windpark-Leitung halb Böotien in Schutt und Asche legte
Ein Waldbrand, ausgelöst durch eine funkensprühende Stromleitung eines Windparks, zerstörte in der griechischen Region Böotien über 100 Häuser; zwei Menschen starben bei einer Hubschrauberkollision während der Löscharbeiten. Zwei Verantwortliche des Leitungsprojekts wurden wegen Brandstiftung mit bedingtem Vorsatz festgenommen.
Der Rhein trocknet aus – und Deutschlands Industrie merkt, wie dünn das Eis ist, auf dem sie steht
Niedrigwasser am Rhein zwingt Konzerne wie BASF, Lanxess und ThyssenKrupp zum Umstieg auf Bahn und Lkw, Lieferengpässe drohen. Bundesverkehrsminister Bilger lädt Industrie zu Krisengespräch nach Bonn, während die geforderte Rheinvertiefung seit Jahren stockt.
Krieg als Bilanzrisiko: Europas Banken fürchten den Ernstfall – und die Zeche zahlen am Ende die Kunden
Eine EZB-Untersuchung unter rund 110 großen Euroraum-Banken zeigt: Geopolitische Eskalation, Cyberangriffe und Energiekrisen gelten inzwischen als größtes Risiko für Bankbilanzen. Im Krisenfall könnten laut EU-Abwicklungsregeln nicht nur Aktionäre und Anleihegläubiger, sondern auch Kunden mit größeren Guthaben zur Kasse gebeten werden.
Halb leere Gasspeicher, doppelt so teures Gas: Deutschland stolpert erneut blind in den Winter
Deutschlands Gasspeicher sind mit rund 47 Prozent deutlich leerer als im Vorjahr (62 Prozent), während der Gaspreis mit 57 Euro/MWh fast doppelt so hoch liegt wie üblich. Bundesnetzagentur und Wirtschaftsministerium sehen die Versorgung dennoch gesichert und verweisen auf den Markt, während Zusatzkosten von mindestens 2,3 Milliarden Euro auf Verbraucher zukommen könnten.
Straße von Hormus: Teheran dementiert, Trump triumphiert – und Deutschland schaut wieder einmal nur zu
Iran dementiert offizielle Verhandlungen mit den USA zur Straße von Hormus, während Trump von laufenden Gesprächen spricht; laut Berichten gibt es eine Absichtserklärung zur freien Schiffspassage. Trotz angeblicher Annäherung meldete die britische Maritime Trade Organisation Explosionen bei Tankern vor Jemen und Oman.
Drohnen als Waffe im Handelskrieg: Peking dreht Washington den Hahn zu
China verschärft als Reaktion auf US-Handelsbeschränkungen die Exportkontrollen für Drohnen und Dual-Use-Technologien und untersagt Geschäfte mit sechs US-Firmen wegen angeblicher Unterstützung von Xinjiang-Sanktionen. Der Schritt erfolgt kurz vor Xi Jinpings geplantem Besuch im Weißen Haus am 24. September.
Der Australische Dollar am Gängelband Pekings? Warum die Währungsmärkte sich selbst belügen
Laut Goldman Sachs ist der vermeintlich starke Zusammenhang zwischen chinesischer Konjunkturpolitik und dem Australischen Dollar größtenteils ein US-Dollar-Effekt. Rechnet man diesen heraus, bleibt nur eine schwache, hauptsächlich rohstoffbedingte Verbindung zum Yuan bestehen.
Bangkoks knatternde Freiheit vor dem Aus: Wenn Bürokraten der Seele einer Stadt den Stecker ziehen
Thailands Verkehrsbehörde plant, benzinbetriebene Tuk-Tuks aus Bangkoks Zentrum zu verbannen – wegen Lärm und Luftverschmutzung. Über 8.500 der traditionellen Dreiräder sind betroffen, viele Besitzer fürchten den finanziellen Ruin, da eine Umrüstung auf Elektroantrieb unerschwinglich ist.
Der Informationskrieg als Siegesmeldung: Warum Künstliche Intelligenz die Front in der Ukraine schönrechnet
KI-Chatbots zeichnen laut Bericht ein einseitig pro-ukrainisches Bild des Frontverlaufs, während russische Angaben von Geländegewinnen im Donbass und der Blockade der Häfen Odessa/Nikolajew unbeachtet bleiben. Der Artikel kritisiert dies als westliche Selbsttäuschung mit Folgen für Steuerzahler.
Rekordhunger nach Strom: Während China die Netze hochfährt, diskutiert Deutschland über Abschaltungen
Eine Hitzewelle treibt Chinas Stromnachfrage auf Rekordwerte, das Netz bewältigt dies ohne Blackouts. Bis 2030 investiert der Netzbetreiber 574 Milliarden Dollar in Ausbau, während Deutschland über Lastmanagement und Abschaltungen diskutiert.
Nadelöhr der Weltwirtschaft: Teheran und Maskat basteln an einer Route – und Europa schaut wieder nur zu
Iran und Oman verhandeln über eine neue, mautpflichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus als Alternative zur seit Ende Februar blockierten Meerenge. Die USA sind nicht beteiligt, die Chancen auf eine baldige Einigung gelten als offen.
Öl gegen Absolution: Damaskus verkauft seine Moskau-Beziehung an Washington
Syrien signalisiert Washington, russische Ölimporte zu reduzieren, um von der US-Liste terrorunterstützender Staaten gestrichen zu werden. Trotz fehlender Alternativen bleibt das Land derzeit auf russisches Öl angewiesen, während westliche Konzerne wie ConocoPhillips und TotalEnergies bereits Verträge anstreben.
Shell verdreifacht den Gewinn – und Deutschland zahlt die Rechnung an der Zapfsäule
Shell verdreifachte im zweiten Quartal 2026 seinen Nettoertrag auf 10,8 Milliarden Dollar, begünstigt durch hohe Öl- und Gaspreise sowie Handelsgeschäfte infolge des Iran-Krieges. Gleichzeitig fiel die katarische Anlage Pearl-GTL nach einem Angriff für rund ein Jahr aus, was die Gasproduktion deutlich senkte.
Strompreis-Schock 2027: Berlin streicht die Milliarde – und der Bürger zahlt die Zeche
Der Bund kürzt seinen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten ab 2027 um eine Milliarde Euro, wodurch Strompreise für Haushalte um bis zu zwölf Euro jährlich steigen. Besonders die Stahlindustrie warnt vor Mehrkosten von rund 50 Millionen Euro pro Jahr.
Windkraft als Naturschutz? Neue Studien entzaubern den grünen Mythos auf hoher See
Neue Studien 2025/2026 zeigen, dass Offshore-Windparks Strömungen, Wassertemperaturen, Sedimente und Ökosysteme in Nord-, Ostsee sowie vor US-Küsten und China messbar stärker beeinflussen als bisher angenommen. Kritisiert wird zudem, dass Genehmigungen einzelne Anlagen statt ganzer Cluster bewerten und kumulierte Umweltfolgen dadurch unterschätzt werden.
Grünes Feuer: Windkraft-Kabel sollen Inferno vor den Toren Athens entfacht haben
Ein sechstägiger Waldbrand nordwestlich von Athen vernichtete rund 13.300 Hektar Land und über 100 Häuser in Porto Germeno. Ermittler vermuten Funkenflug aus Kabeln einer Windkraftanlage als Ursache und nahmen zwei Verdächtige wegen Brandstiftung fest, der Anlagenbesitzer ist flüchtig.
Hormuz-Poker: Gold und Silber schießen nach oben – und Deutschland schaut wieder nur zu
Nach Trumps Ankündigung einer möglichen Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz sprangen Gold und Silber deutlich nach oben, während der Dollar nachgab. Chinesische Investoren stützten den Goldpreis zuletzt mit anhaltenden Zuflüssen über der Marke von 4.000 Dollar je Unze.
Kupfer explodiert auf Rekordhoch: Wenn Zollpoker und Versorgungskollaps aufeinandertreffen
Kupfer erreichte an der Comex mit 6,7045 US-Dollar pro Pfund ein neues Allzeithoch, getrieben durch drohende US-Zölle sowie eine globale Versorgungskrise infolge der Straße-von-Hormus-Sperrung und Produktionsproblemen in Chile und dem Kongo. Während Bergbaukonzerne wie Glencore Rekordgewinne verbuchen, geraten Verbraucher und Industrie unter Kostendruck.
28 Raketen, null Abfangerfolge: Kiews Luftschirm ist zum Sieb geworden
Bei einem russischen Angriff mit 28 Raketen und 98 Drohnen auf Kiew wurde keine einzige Rakete abgefangen; mindestens 15 Menschen starben. Die ukrainische Luftabwehr gilt damit als schwer geschwächt.
Maut auf dem Weltmeer: Teheran und Maskat teilen die Straße von Hormus neu auf – und Europa schaut wieder nur zu
Iran und Oman verhandeln über eine neue Route und Gebühren (5-7% bzw. 3% des Ladungswerts) für Schiffe in der Straße von Hormus. USA lehnen Abgaben ab, Trump droht mit Gegenmaßnahmen; eine Einigung könnte laut Trump kurzfristig folgen.
Festung Europa – aber nur für Schrauben: Brüssel erfindet die Planwirtschaft neu
Die EU-Kommission plant verschärfte Herkunftsregeln für öffentliche Aufträge nach dem Motto „Made in Europe", um Konkurrenz aus China einzudämmen. Kritiker warnen vor mehr Bürokratie, steigenden Preisen und höherer Inflation, während die eigentlichen Standortprobleme wie hohe Energiepreise ungelöst blieben.
Vater des reichsten Mannes der Welt lobt Moskau – und der Westen bekommt einen Wutanfall
Errol Musk, Vater von Elon Musk, lobt bei Reisen durch Russland das Land und wirft dem Westen vor, dessen Erfolge bewusst zu verschweigen. Unabhängig überprüfbar sind seine Aussagen über Kreml-Nähe und geplante Projekte kaum, dennoch findet der Kreml damit ein willkommenes Propaganda-Sprachrohr.
Drohnen gegen Warenlager: Wie der Wirtschaftskrieg gegen Russland in die Einkaufstüten der Bürger wandert
Ukrainische Drohnenangriffe auf Logistikzentren des russischen Online-Händlers Wildberries verursachten Mitte Juli erhebliche Schäden und Todesopfer, Kiew wirft dem Konzern Handel mit sanktionierten Drohnenkomponenten vor. Wildberries weicht Kapazitäten nun ins sanktionsfreie Kasachstan aus, während Kleinunternehmer und russische Verbraucher die Folgen der Angriffe zunehmend spüren.