Energie - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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Preis-Angriff aus China: Jetzt wackeln die deutschen Autobauer
Chinesische Autobauer wie BYD verkaufen ihre Modelle in Europa deutlich teurer als in China und erzielen so hohe Zusatzmargen, die sie nun für Preissenkungen nutzen – etwa BYD Tang minus 18.000 Euro. Deutsche Hersteller geraten damit unter zusätzlichen Druck, während die Marktanteile chinesischer Marken wachsen.
Alles wird Token: Was hinter dem Rechenzentrums-Rausch steckt
Die US-Clearingstelle DTCC bringt gemeinsam mit der Stellar Development Foundation Wertpapiere auf die Blockchain, Start 2027. Der KI-Rechenzentrums-Boom mit tausenden neuen Anlagen in USA und China treibt zugleich Strom- und Wasserverbrauch sowie Kosten für Anwohner in die Höhe.
Pentagon sucht Metalle für Kampfjets – und Europa schaut zu
Das US-Verteidigungsministerium ruft über sein Industriekonsortium DIBC heimische Produzenten auf, bis 17. September Investitionsvorschläge für die kritischen Metalle Indium, Mangan, Magnesium und Titan einzureichen, um Abhängigkeiten von China zu reduzieren.
Öl-Beben aus Peking: Chinas Durst nach Rohöl ist offenbar gebrochen
Sinopec-Chef Hou Qijun erklärte, Chinas Ölnachfrage habe bereits 2025 ihren Höhepunkt erreicht – deutlich früher als erwartet. Gründe seien der Ausbau erneuerbarer Energien und die schnelle Elektrifizierung des Verkehrs.
Kopfgeld auf Trumps Sohn? Teherans Propaganda eskaliert
Iranisches Staatsfernsehen strahlte ein Video aus, das angeblich zur Tötung von Barron Trump aufruft und ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar erwähnt – unverifiziert und wohl teils KI-generiert. Parallel verschärfen die USA mit „Operation Economic Outcast" ihre Sanktionen gegen Iran, dessen Wirtschaft und Währung stark unter der Krise leiden.
Streik-Alarm bei VW: 100.000 Jobs stehen auf der Kippe!
Die IG Metall droht VW im Herbst mit regulären Streiks, sollte der Konzern an Sparplänen mit möglichem Abbau von bis zu 100.000 Stellen festhalten. Betroffen wären Werke in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm; Kritik richtet sich auch gegen die Eigentümerfamilie Porsche-Piëch.
Brüssels Anti-China-Pakt: Wer künftig noch Prämie kassiert
Die EU plant laut "Handelsblatt" eine Handelsallianz mit Großbritannien, Japan und Südkorea gegen chinesische Autoimporte: Fahrzeuge dieser Länder sollen bei "Buy European"-Prämien wie EU-Autos behandelt werden, zudem sind Schutzzölle nach Stahl-Vorbild geplant. Hintergrund ist der stark gestiegene Marktanteil chinesischer Hersteller in der EU.
Zucker-Schock in Indien: 40 Prozent Preisanstieg in nur zwei Monaten
Indiens Zuckerpreise stiegen binnen zwei Monaten um über 40 Prozent auf Rekordniveau, weshalb Neu-Delhi erstmals seit fast zehn Jahren zollfreie Importe von einer Million Tonnen Rohzucker erlaubte. Hintergrund sind sinkende Lagerbestände durch verstärkte Ethanolproduktion sowie ein globaler Angebotsrückgang, unter anderem in Brasilien.
Bessents "Wirtschafts-D-Day": Öl fällt – und Gold glänzt weiter
US-Finanzminister Bessent kündigt drastische Iran-Sanktionen gegen China und andere Drittstaaten an, Ölpreise fallen dennoch leicht. Iran droht mit Blockade der Straße von Hormus, Gold notiert nahe Rekordhoch bei 4.650 Dollar.
Ex-CIA-Mann packt aus: Iran-Krieg beschleunigt Amerikas Abstieg
Ex-CIA-Offizier John Kiriakou bezweifelt im Interview mit Tucker Carlson ein iranisches Atomwaffenprogramm und wirft den USA vor, eher im Interesse Israels als der eigenen Sicherheit zu handeln. Der Krieg schade dem Dollar und treibe Iran näher an China, Russland und Indien.
Hände weg vom Grundgesetz: Landkreise stoppen SPD-Klimaplan
Landkreistag-Präsident Achim Brötel (CDU) lehnt SPD-Pläne ab, "Klimaanpassung" als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern, und warnt vor "organisierter Verantwortungslosigkeit" durch verwischte Zuständigkeiten. Er fordert stattdessen klare Regelungen und ausreichende Finanzierung für Kommunen; die geplante Verfassungsänderung benötigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit und stößt auch in der Union auf Skepsis.
Ausverkauf im Mittelstand: US-Milliardär kauft deutschen Weltmarktführer
US-Milliardär Larry Gies übernimmt den baden-württembergischen Ventilator-Weltmarktführer EBM-Papst für 5,4 Milliarden Dollar. Der Deal steht exemplarisch für einen zunehmenden Trend amerikanischer Übernahmen deutscher Mittelständler, für 2026 wird ein Rekordjahr erwartet.
Kupfer-Schock: Wie der KI-Wahn ein Metall zum Rekordpreis treibt
Kupfer erreichte im August 2026 mit rund 14.455 Dollar je Tonne ein Allzeithoch, getrieben vom enormen Bedarf der KI-Rechenzentren. Gleichzeitig hinkt das Angebot durch lange Minenbauzeiten und Exportbeschränkungen aus Ländern wie dem Kongo hinterher.
40 Billionen Dollar: Amerikas Schuldenberg treibt Gold nach oben
Die US-Staatsschulden übersprangen erstmals 40 Billionen Dollar, wodurch Anleiherenditen auf Höchststände stiegen und Gold auf rund 4.660 Dollar kletterte. Zudem sorgten schwache Konsumsignale bei Walmart und Fielmann sowie drohender Stellenabbau bei Volkswagen für Verunsicherung.
VW-Beben: Belegschaft rechnet mit dem Vorstand ab – 100.000 Jobs wackeln
Eine Betriebsrats-Umfrage zeigt massive Kritik der VW-Belegschaft an der Vorstandskommunikation und Angst um Arbeitsplätze. Konzernchef Blume plant offenbar 50.000 zusätzliche Stellenstreichungen und Investitionskürzungen, während IG Metall und Niedersachsen Widerstand leisten.
Kohleausstieg ohne Sicherheitsnetz: Berlin lässt Frist platzen
Der gesetzlich vorgeschriebene Prüfbericht zur Versorgungssicherheit nach dem vorgezogenen Kohleausstieg 2030 in NRW liegt nicht vor – das Wirtschaftsministerium wartet erst Ergebnisse der Kapazitätsausschreibungen ab, die bis Februar 2027 dauern. Die Stilllegungstermine der RWE-Kraftwerke stehen fest, ein gesicherter Ersatz jedoch nicht.
Spanien kassiert Abschalttermin: AKW Almaraz läuft bis 2030!
Spanien verschiebt den Abschalttermin des AKW Almaraz von 2027/2028 auf den 8. Juni 2030, als Reaktion auf unsichere Energiemärkte. Die Anlage deckt über 7% des spanischen Stromverbrauchs und sichert rund 4.000 Arbeitsplätze.
Brandbrief an Merz: Deutschlands Industrie-Riesen platzt der Kragen
Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und weitere Konzerne fordern in einem Brandbrief an Kanzler Merz schnelle Reformen. Kritisiert wird vor allem die auf über 42 Prozent gestiegene Sozialabgabenlast, verschärft durch angehobene Beitragsbemessungsgrenzen.
Finnland liefert, Deutschland sucht: Weltpremiere unter Tage!
Finnlands Atomaufsicht STUK hat dem Endlager Onkalo eine positive Sicherheitsbewertung erteilt – weltweit erstmals für ein tiefengeologisches Endlager. Deutschland hingegen erwartet einen Endlager-Standort frühestens 2074, statt wie ursprünglich geplant 2031.
Kosten-Schock auf See: EnBW-Chef warnt vor 40 Prozent teurerem Windstrom
EnBW-Chef Stamatelopoulos warnt vor 30-40% gestiegenen Offshore-Windkosten binnen fünf Jahren und fordert, das deutsche Ausbauziel von 70 auf 55 Gigawatt zu senken. Die Offshore-Netzumlage stieg seit 2022 bereits um über 40 Prozent – Kosten, die letztlich Stromkunden tragen.
Steuergeld nach Shanghai: Berlin subventioniert Chinas E-Autos
Die deutsche Autoindustrie verzeichnet mit 691.500 Beschäftigten den niedrigsten Stand seit 2005, während der Staat E-Auto-Kaufprämien bis 6.000 Euro zahlt, von denen chinesische Hersteller wie BYD überproportional profitieren. Der VDA lehnt trotz Kritik an chinesischer Konkurrenz sowohl deren Ausschluss als auch eine Bindung der Förderung an europäische Fertigung ab.
9,2 Milliarden Dollar: Norwegen zahlt weiter – und Deutschland?
Norwegen sagt der Ukraine für 2027 erneut rund 9,2 Milliarden Dollar aus Öl- und Gaseinnahmen zu, finanziert über das Nansen-Programm. Deutschland plant für 2026 etwa 11,5 Milliarden Euro Hilfe, jedoch schuldenfinanziert statt aus Überschüssen.
Libanon: Israel lässt ganze Dörfer verschwinden — Zündstoff für Nahost
Israels Verteidigungsminister Katz hat die Armee angewiesen, Zerstörungen im besetzten Südlibanon zu beschleunigen, offiziell zur Beseitigung von Hisbollah-Infrastruktur. Zehntausende Häuser wurden bereits zerstört, ganze Dörfer sollen laut Katz verschwinden, während Israel eine bis zu zehn Kilometer tiefe Verteidigungslinie errichtet, die über 50 Dörfer betrifft.
Teheran am Abgrund: Irans Präsident fleht um Kriegsende
Irans Präsident Pezeshkian fordert ein Ende des Krieges mit den USA, während Hardliner intern auf Konfrontation setzen. Die USA planen neue Sekundärsanktionen, der Ölpreis bleibt wegen der Blockade der Straße von Hormus erhöht.
Nord Stream: Selenskyj weist Karlsruher Vorwürfe schroff zurück
Selenskyj weist Vorwürfe einer offiziellen ukrainischen Beteiligung an der Nord-Stream-Sprengung zurück, während die deutsche Bundesanwaltschaft von staatlichen Auftraggebern ausgeht. In Kroatien wurde zudem ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen, der zuvor in Polen freigekommen war.
Grüner Stahl: Milliarden verbaut – und wer kauft ihn am Ende?
Deutschlands Stahlindustrie erhält 5,9 Milliarden Euro Förderung für "grünen" Stahl in Duisburg, Salzgitter und dem Saarland, doch Nachfrage und billiger Wasserstoff fehlen. Der Bundesrechnungshof warnt vor Dauersubventionen, während die Produktion 2025 um neun Prozent einbrach.
Gold springt über 4.600 Dollar – Silber kratzt an der 70er-Marke!
Gold stieg auf rund 4.602 Dollar je Unze (+1,86%), Silber kletterte zeitweise bis auf 70,14 Dollar. Treiber sind ein schwacher Dollar, US-Haushaltssorgen und die angespannte Lage an der Straße von Hormus, während Notenbanken laut World Gold Council im zweiten Quartal Rekordmengen Gold kauften.
Ein Staat verklagt CNN: Baku wehrt sich gegen Iran-Bericht
Aserbaidschan verklagt CNN in den USA wegen eines Berichts, wonach Israel Militärkräfte im Land gegen Iran stationiert habe – Baku bestreitet dies und fürchtet Angriffe aus Teheran. Juristisch gilt die Klage als aussichtslos, wird aber als politisches Signal an Iran gewertet.
ARD-Sommerinterview: Wenn das alte Angst-Skript nicht mehr zündet
Im ARD-Sommerinterview vor der Sachsen-Anhalt-Wahl befragte Markus Preiß AfD-Chef Chrupalla vorwiegend zu Personalthemen statt Sachpolitik. Laut Umfrage liegt die AfD bei 41 Prozent, die CDU bei 24 Prozent; gewählt wird am 6. September.
„Süßes Gift“: Top-Ökonom zerlegt Berlins Wirtschaftspolitik
Ökonom Stefan Kooths kritisiert Deutschlands Wirtschaftspolitik: Das schwache Wachstum 2026 (0,8%) beruhe fast nur auf Staatsausgaben, während Subventionen und Industriepolitik echte Innovation ausbremsen und langfristig Stagnation drohe.
Zwei Bäckereien weniger pro Tag: Stirbt Deutschlands Brotkultur?
Ende 2025 gab es nur noch 8.659 selbstständige Bäckereien in Deutschland – ein Rückgang um 84 Prozent seit 1950. Ursachen sind der Trend zu Discounter-Backwaren, stark gestiegene Kosten, zunehmende Bürokratie sowie fehlender Nachwuchs.
Brasilien setzt auf zwei Pferde: KI-Milliarden von Huawei bis Nvidia
Brasilien investiert rund 2,3 Milliarden Reais (ca. 380 Mio. Euro) in KI-Infrastruktur und teilt die Gelder bewusst zwischen chinesischen (Huawei, iFlytek) und amerikanischen (voraussichtlich Nvidia) Technologiekonzernen auf. Zwei Supercomputer-Rechenzentren entstehen in Rio de Janeiro und Rio Grande do Norte, um digitale Souveränität zu stärken und Abhängigkeit von einem einzigen Land zu vermeiden.
„Kriegserklärung an alle": Teheran wettert gegen Trumps Sanktionshammer
Iran bezeichnet neue US-Sanktionen unter Finanzminister Bessent als „Kriegserklärung" an alle Staaten. Die Sekundärsanktionen sollen Teherans Wirtschaft kollabieren lassen, nachdem Verhandlungen scheiterten; Militärführung droht zudem Golf-Nachbarn bei US-Unterstützung.
Fahndung gegen Netanjahu: Türkei schaltet jetzt Interpol ein
Die Türkei hat bei Interpol eine internationale Fahndung (Red Notice) gegen Netanjahu wegen des israelischen Zugriffs auf eine Gaza-Hilfsflotte im Mai beantragt. Netanjahu wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete Erdoğan als "antisemitischen Diktator".
„Trotz, nicht wegen“: Grünen-Chef erklärt teuren Strom zum Erfolg
Grünen-Chef Felix Banaszak verteidigte im „Bild“-Interview die Energiewende und erklärte hohe Strompreise als „trotz“ nicht „wegen“ der Wende entstanden. Kritiker verweisen auf hohe Industriepreise und Milliardenkosten der Energiewende.
„Mehr als kritisch“: VW-Chef stimmt Belegschaft auf harten Winter ein
VW-Chef Blume warnt Belegschaft vor „mehr als kritischer“ Lage und massivem Sparkurs, betroffen sind besonders Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm. Bis zu 50.000 Stellen könnten wegfallen; ab 25. August finden dazu neun Betriebsversammlungen statt.
Atomstart in der Slowakei: Mochovce 4 zündet die Kettenreaktion
In der Slowakei erreichte der neue Reaktorblock Mochovce 4 am 6. August 2026 erstmals Kritikalität, Strom fließt aber noch nicht ins Netz. Nach schrittweiser Leistungssteigerung und einem 144-Stunden-Volllasttest soll die Slowakei künftig über sechs Reaktoren verfügen, die rechnerisch bis zu 77,5 Prozent des nationalen Stromverbrauchs decken könnten.
Brandgefahr auf dem Dach: Solar-Feuer verdoppeln sich binnen drei Jahren
In Großbritannien stieg die Zahl gemeldeter Solarbrände laut Versicherer QBE zwischen 2022 und 2025 um 133 Prozent auf 212 Fälle, besonders betroffen sind Wohngebäude und Batteriespeicher. Hauptauslöser waren Kabel/Steckverbindungen, Module selbst sowie Speicher, während Solarparks rückläufige Zahlen zeigten.
Kohle schlägt alles: Der unbequeme Realitätscheck der Energiewende
Laut IEA-Prognose bleibt Kohle 2026 weltgrößte Stromquelle mit fast einem Drittel Anteil, befeuert durch Gaspreis-Anstieg infolge des Golf-Kriegs. Trotz Rekordzubau bei Wind und Solar bleibt Kohle bis 2030 führend, besonders in Asien.
Neun Stunden Dauerbeschuss: Kiew erlebt eine Nacht des Schreckens
Russland griff Kiew in der Nacht zum 20. August 2026 neunstündig mit über 40 Marschflugkörpern, Iskander- und Zirkon-Raketen an; mindestens 16 Menschen starben. Der Ukraine gehen Patriot-Abfangraketen aus, während Polen, Rumänien und Moldau ebenfalls Luftvorfälle meldeten.
Polen überholt halb Europa – und Deutschland schaut zu
Polens Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2026 um 3,8 Prozent, während Deutschland nur 0,4 Prozent Wachstum erwartet. Deutsche Konzerne wie Miele und MAN verlagern Produktion nach Polen, das Wachstum ist jedoch schuldenfinanziert mit steigender Verschuldung und Inflation.
7 Milliarden für Riga: Lettland schickt Brüssel die Rechnung
Lettlands Regierungschef Kulbergs fordert von der EU sieben Milliarden Euro zusätzlich für Verteidigungsausgaben und wirtschaftliche Folgen des Russland-Bruchs, finanziert über den EU-Wettbewerbsfähigkeitsfonds ab 2028. Die EU-Kommission bietet bislang eher Kredite statt Zuschüsse an, um Nachahmer zu vermeiden.
Raketen statt Handschlag: Kim lässt Trump abblitzen
Nordkorea feuerte trotz reduziertem US-Militärmanöver zehn Kurzstreckenraketen ab und wies Trumps Entgegenkommen zurück. Kims Schwester betonte dennoch das weiterhin gute Verhältnis zu Trump, ein Treffen im Herbst gilt als möglich.
Dürre-Schock: Bauern schlachten Herden – Preis-Hammer 2027?
Wegen anhaltender Dürre und Futtermangel schlachten deutsche Landwirte vermehrt Rinder vorzeitig, Grundfutter fehlt bis zu 40 Prozent. Kurzfristig sinken dadurch die Fleischpreise, langfristig drohen ab 2027 durch kleinere Bestände und einen EU-Einfuhrstopp für brasilianisches Rindfleisch steigende Preise.
Panamakanal am Limit: Der Welthandel verliert sein zweites Nadelöhr
Panama drosselt wegen Wassermangels durch El Niño die Schiffsdurchfahrten am Panamakanal ab 3. September auf 34, ab Mitte September auf 32 täglich. Reedereien zahlen bis zu vier Millionen Dollar für Vorrangplätze, während gleichzeitig auch Hormus und Rhein als Handelsrouten eingeschränkt sind.
Börsenstrom-Falle: Dynamische Tarife kosten 123 Euro mehr!
Eine Verivox-Modellrechnung zeigt: Selbst mit optimiertem Verbrauch zahlten Haushalte mit dynamischen Stromtarifen im ersten Halbjahr 2026 rund 123 Euro mehr als mit günstigen Festpreistarifen. Nur bei großen verschiebbaren Lasten wie E-Autos oder Wärmepumpen kann sich das Modell lohnen, während normale Haushalte das volle Preisrisiko tragen.
Brüssel-Beschwerde gegen Gaskraftwerke: Zahlt am Ende der Stromkunde?
Deutsche Umwelthilfe und Green Planet Energy haben bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das deutsche Kapazitätsgesetz für Gaskraftwerke eingelegt. Sie kritisieren eine mögliche Förderung von bis zu 33 Milliarden Euro, die über eine Umlage Verbraucher belasten könnte. Die erste Ausschreibung soll bereits am 8. September starten.
4190 gegen 30.320 Euro: Chinas Zulieferer fahren Bosch davon
Deutsche Autozulieferer erwirtschafteten 2025 nur 4190 Euro Gewinn je Beschäftigten, chinesische Konkurrenten dagegen 30.320 Euro. Hohe Zinslasten, teure Regulierung und Chinas Vorsprung bei Batterien und Software lassen die deutsche Branche zurückfallen, während seit 2005 nie weniger Menschen in der Autoindustrie beschäftigt waren.
Drohnen gegen Putins Gas: Riskantes Kalkül trifft Europas Gasspeicher
Ukrainische Drohnen könnten laut Analyse theoretisch selbst russische Arktis-LNG-Terminals wie Yamal LNG treffen. Trotz Sanktionen bezieht die EU weiterhin rund 92 Prozent der Yamal-Exporte, während europäische Gasspeicher mit nur 55 Prozent Füllstand historisch niedrig sind.
Peking droht Brüssel: Media Markt wird zum Faustpfand im Machtkampf
China droht der EU mit Gegenmaßnahmen wegen der Prüfung der geplanten Übernahme von Ceconomy (Media Markt/Saturn) durch JD.com. Untersucht wird, ob JD.com von unfairen Staatssubventionen profitiert hat; eine Entscheidung wird für Oktober 2026 erwartet.