BSW - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker
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02.09.2024
05:42 Uhr
Kontroverse um ZDF-Kommentar: AfD-Wahlerfolg mit Überfall auf Polen verglichen
Die jüngsten Landtagswahlen in Thüringen sorgten für erhebliche Diskussionen, da die AfD zur stärksten politischen Kraft aufstieg. ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten verglich diesen Wahlerfolg in einem Kommentar mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, was für viel Aufsehen sorgte. Schausten betonte die historischen Parallelen und bezeichnete Björn Höcke als jemanden, der wie ein Faschist rede. Sie warnte, dass AfD und das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) zusammen Richtung 50 Prozent marschieren könnten. Schausten forderte einen „Schulterschluss der Demokraten“, um die Demokratie zu stärken. Die Reaktionen auf ihren Kommentar sind gemischt, wobei einige ihre Vergleiche als unangemessen empfinden, andere jedoch als notwendige Mahnung sehen.
01.09.2024
20:06 Uhr
Landtagswahl Thüringen 2024: Ein politisches Erdbeben mit tiefen Wurzeln
Die Landtagswahl in Thüringen 2024 hat das politische Gefüge des Landes grundlegend erschüttert. Die AfD ist nun stärkste Kraft im Landtag, was sich seit Monaten abgezeichnet hatte. Fünf zentrale Faktoren beleuchten die Hintergründe dieses dramatischen Wahlausgangs. Erstens, der nationale und globale Rechtstrend, der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Parteien in Krisenzeiten Auftrieb gibt. Zweitens, die Schwäche der rot-rot-grünen Minderheitsregierung unter Bodo Ramelow, die den Eindruck von Instabilität hinterließ. Drittens, die Unzufriedenheit mit der Berliner Ampelkoalition, die auch die Linke in Thüringen traf. Viertens, das neue Bündnis Sahra Wagenknecht, das von der allgemeinen Unzufriedenheit profitierte. Fünftens, spezifische ostdeutsche Besonderheiten, die zu einem anderen Wahlverhalten führen und der AfD zugutekommen.
01.09.2024
19:51 Uhr
Landtagswahl Thüringen: AfD als stärkste Kraft – Ein historisches Ergebnis
Die Landtagswahl in Thüringen hat ein historisches Ergebnis hervorgebracht: Erstmals liegt die Alternative für Deutschland (AfD) bei einer Landtagswahl vorne. Laut den Prognosen belegt die CDU unter ihrem Spitzenkandidaten Mario Voigt den zweiten Platz, gefolgt vom neu gegründeten Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als drittstärkste Kraft. Die Linke, bisher unter Ministerpräsident Bodo Ramelow, muss deutliche Verluste hinnehmen und rutscht auf den vierten Platz ab, während die SPD gerade noch in den Landtag einzieht und die Grünen sowie die FDP den Einzug verpassen. Die bisherige Minderheitsregierung aus Linken, SPD und Grünen hat damit keine Mehrheit mehr, und die Sitzverteilung im Landtag wird nun maßgeblich von der AfD und der CDU geprägt. Mario Voigt von der CDU sieht darin eine Chance für den politischen Wechsel unter CDU-Führung, während die AfD sich gestärkt fühlt und voraussichtlich den Anspruch auf die Regierungsbildung erheben wird. Die Ergebnisse sind ein deutliches Signal für die etablierten Parteien, die sich neu orientieren müssen, um den Anforderungen und Wünschen der Wähler gerecht zu werden.
01.09.2024
18:50 Uhr
Landtagswahl in Thüringen: AfD führt deutlich vor CDU
Am Sonntag waren rund 1,66 Millionen Bürger in Thüringen zur Stimmabgabe aufgerufen, und die ersten Prognosen zeigen, dass die AfD unter Björn Höcke mit 33,2 Prozent deutlich vor der CDU mit 23,9 Prozent liegt. Die Wahlbeteiligung lag zwischen 73,5 und 74,0 Prozent, deutlich höher als 2019. Höcke meldete den Anspruch auf die Regierungsführung an, doch andere Parteien wollen keine Koalition mit der AfD eingehen. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden, wobei das BSW eine zentrale Rolle spielen könnte. CDU-Chef Voigt kündigte Gespräche an und will die SPD als erstes einladen. Sahra Wagenknecht vom BSW betonte die Wichtigkeit einer anderen Außenpolitik als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung.
31.08.2024
09:32 Uhr
Rentensystem in der Krise: Millionen Arbeitnehmer steuern auf niedrige Renten zu
Die jüngsten Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass Millionen Arbeitnehmer in Deutschland trotz jahrzehntelanger Beitragszahlungen niedrige Renten drohen. Rund 6,91 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte würden nach 45 Jahren Beitragszahlungen nur bis zu 1300 Euro Rente im Monat erhalten. Besonders in Ostdeutschland droht vielen Menschen eine Rente unter 1300 Euro, wobei bundesweit knapp jeder dritte Vollzeitbeschäftigte betroffen wäre – im Osten fast jeder zweite. Sahra Wagenknecht kritisiert die SPD und den aktuellen Arbeitsminister Hubertus Heil scharf und fordert eine Rentenversicherung nach österreichischem Vorbild. Seit 2012 wird das reguläre Renteneintrittsalter stufenweise auf 67 Jahre angehoben, was die Situation weiter verschärft. Die Diskussion um die Rentenpolitik verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf für Reformen im deutschen Rentensystem.
30.08.2024
05:43 Uhr
Thüringen: Farbanschlag auf BSW-Chefin Sahra Wagenknecht bei Wahlkampfveranstaltung
In Erfurt wurde die BSW-Bundesvorsitzende Sahra Wagenknecht bei einer Wahlkampfveranstaltung von einem Mann mit roter Farbe attackiert, was für große Aufregung sorgte und ihren Auftritt kurzzeitig unterbrach. Der Angreifer wurde von Sicherheitskräften überwältigt und abgeführt. BSW-Vorstandsmitglied John Lucas Dittrich verurteilte den Vorfall als feigen Farbanschlag und betonte, dass solche Aktionen in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz hätten. Trotz des Angriffs setzte Wagenknecht ihren Auftritt fort und zeigte Entschlossenheit, ihren politischen Kurs fortzusetzen. Laut aktuellen Umfragen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen mit zweistelligen Ergebnissen in die Landesparlamente einziehen. Der Vorfall wird als Ausdruck zunehmender politischer Spannungen in Deutschland interpretiert und zeigt die Gefahr aggressiver politischer Auseinandersetzungen für die gesellschaftliche Stabilität.
29.08.2024
14:00 Uhr
Wagenknecht fordert Volksbefragung zu US-Raketenstationierung
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat im Bundestag einen Antrag auf eine Volksbefragung zur Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland eingereicht. Parteigründerin Sahra Wagenknecht kritisiert, dass die Entscheidung ohne öffentliche Debatte getroffen wurde, und fordert die Einbeziehung des Volkes bei wichtigen sicherheitspolitischen Fragen. Vor der Entscheidung beim NATO-Gipfel im Juli habe es keine öffentliche Diskussion gegeben, und Umfragen zeigen, dass eine relative Mehrheit der Bevölkerung die Stationierung ablehnt, insbesondere im Osten Deutschlands. Die Forderung nach einer Volksbefragung ist im deutschen System ein Novum und könnte eine Verfassungsänderung erfordern. Wagenknecht nutzt das Thema auch im Wahlkampf und kritisiert Entscheidungen gegen den Mehrheitswillen der Bürger. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung auf den Vorstoß reagiert und welche Auswirkungen dies haben könnte.
28.08.2024
17:17 Uhr
Sahra Wagenknecht: Die Grünen richten mehr Schaden an als die AfD
Sahra Wagenknecht, Gründerin der neuen Partei BSW, kritisierte in einem SPIEGEL-Interview die Grünen scharf und stellte deren Umwelt- und Klimapolitik infrage. Sie betonte, dass die Grünen mehr Schaden anrichten würden als die AfD, da sie in der Regierung seien, und warf ihnen Doppelmoral in Umweltfragen vor. Wagenknecht schloss nicht aus, im Zweifelsfall auch AfD-Anträgen zuzustimmen, um pragmatische Lösungen zu fördern. Sie kritisierte auch CDU-Politiker wie Michael Kretschmer und Mario Voigt und bezeichnete deren Äußerungen über das BSW als "üble Diffamierung". Wagenknecht deutete an, dass eine Koalition zwischen CDU und BSW möglich sein könnte, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Ihre Aussagen könnten die politische Debatte in Deutschland weiter anheizen und beeinflussen.
28.08.2024
09:59 Uhr
Baerbocks Wahlkampf in Chemnitz: Ein verzweifelter Versuch, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen
Außenministerin Annalena Baerbock beendete ihre Wahlkampfrede in Chemnitz mit dem Merkel-Zitat „Wir schaffen das“, um Zuversicht zu vermitteln. Die Grünen stehen in Sachsen und Thüringen jedoch vor einer katastrophalen Niederlage mit Umfragewerten von nur fünf Prozent in Sachsen und drei Prozent in Thüringen. Baerbock warnte vor einem Landtag, der nur aus CDU, AfD und BSW besteht, und kritisierte den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer für seine Außenpolitik. Sie appellierte an den Zusammenhalt der demokratischen Kräfte und rief die Wähler dazu auf, ihre Stimme abzugeben, um eine Regierungsbeteiligung von AfD und BSW zu verhindern. Die Grünen stehen vor einer harten Realität im Osten Deutschlands, und die kommenden Wahlen werden zeigen, ob Baerbocks Optimismus gerechtfertigt ist.
28.08.2024
08:57 Uhr
Erneutes Datenleck beim Bündnis Sahra Wagenknecht: 70.000 Personendaten im Internet abrufbar
Beim Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat es laut einem Bericht von Correctiv erneut ein gravierendes Datenleck gegeben, bei dem zehntausende Personendaten ungeschützt im Internet verfügbar waren. Correctiv berichtete, dass der Redaktion eine Datei mit 70.000 Personendaten vorliege, die Mitgliederlisten sowie Informationen zu Unterstützern und Landesbeauftragten umfasse. Der BSW vermutet einen gezielten Hackerangriff und hat sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die betroffenen Personen wurden informiert, und die Staatsanwaltschaften in Berlin und Karlsruhe wurden eingeschaltet. Bereits im März gab es ein ähnliches Datenleck, das bis zu 35.000 Menschen betraf. Der erneute Vorfall könnte weitreichende politische Konsequenzen haben, insbesondere in Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen.
28.08.2024
06:02 Uhr
Wagenknecht schließt Koalitionen mit AfD aus, hält jedoch Kooperationen bei Gesetzen für möglich
Im Vorfeld der Landtagswahlen in Ostdeutschland hat BSW-Chefin Sahra Wagenknecht Koalitionen mit der AfD ausgeschlossen, jedoch Kooperationen bei einzelnen Gesetzesvorhaben nicht. Sie betonte, dass die AfD frei sei, BSW-Anträgen zuzustimmen, und das BSW AfD-Anträge inhaltlich prüfen werde. Wagenknecht erklärte, dass ihre Partei nicht mehr pauschal gegen AfD-Gesetzesvorhaben stimmen wolle, um deren Stärke nicht zu fördern. Trotz möglicher Kooperationen hob sie die großen Unterschiede zwischen BSW und AfD in sozialen Fragen und bei der Aufrüstung hervor. In Thüringen und Sachsen, wo demnächst Wahlen stattfinden, liegt die AfD in den Umfragen vorne. Wagenknechts Haltung könnte die politische Landschaft Deutschlands entschärfen und sachorientierte Entscheidungen fördern.
28.08.2024
05:58 Uhr
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz warnt vor Wahl der AfD
Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, eindringlich vor der Wahl der AfD gewarnt. Seiner Ansicht nach stehe die Partei im Widerspruch zu wesentlichen christlichen Prinzipien und wolle das demokratische, freiheitliche System umstürzen. Bätzing betonte, dass rechtsextremistische Parteien wie die AfD für Christen nicht wählbar seien und dass die Äußerungen führender AfD-Vertreter im Widerspruch zu fundamentalen Werten des christlichen Glaubens stünden. Neben der AfD kritisierte Bätzing auch die Russland-Politik des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) scharf, insbesondere die Unterstützung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Am 1. September 2024 finden in Sachsen und Thüringen Landtagswahlen statt, gefolgt von Brandenburg am 22. September, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Wähler von diesen Warnungen beeinflussen lassen. Die Äußerungen von Bischof Bätzing verdeutlichen die zunehmende politische Spannung im Vorfeld der Wahlen.
28.08.2024
05:52 Uhr
Sahra Wagenknecht vergleicht Ampel-Aus mit DDR-Ende: Ein Wahlkampf der Gegensätze in Chemnitz
Am Dienstagabend fand in Chemnitz ein politisches Spektakel statt, das die tiefen Gräben in der deutschen Politiklandschaft offenlegte. Sahra Wagenknecht, die Vorsitzende der BSW, und die grüne Außenministerin Annalena Baerbock traten in getrennten Veranstaltungen auf, um ihre jeweiligen Positionen zur bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen zu vertreten. Wagenknecht verglich das mögliche Ende der Ampel-Koalition mit dem Niedergang der DDR und forderte einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine, was bei ihren Zuhörern auf großen Zuspruch stieß. Baerbock hingegen betonte die Notwendigkeit der Unterstützung für die Ukraine und kritisierte Wagenknechts Forderungen scharf. Katja Meier, Justizministerin Sachsens, warnte davor, dass die kommende Wahl entscheidend für die demokratische Zivilgesellschaft sei und bezeichnete Wagenknechts Anhänger als „Ewiggestrige“. Die Wahlkampfveranstaltungen verdeutlichen die tiefen politischen Gräben in Deutschland, und die bevorstehende Landtagswahl wird zeigen, welche Vision die Wähler bevorzugen.
27.08.2024
14:56 Uhr
Wagenknecht fordert Ende der Willkommenskultur: Ein Weckruf an die Bundesregierung
Sahra Wagenknecht, Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), fordert nach einem mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff in Solingen das Ende der Willkommenskultur und eine radikale Kehrtwende in der Migrationspolitik. Sie legte einen Sechs-Punkte-Katalog vor, der unter anderem den Rücktritt von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber sowie Leistungskürzungen beinhaltet. Wagenknecht verlangt zudem den Stopp von Entwicklungsgeldern für Staaten, die ihre Staatsbürger nicht zurücknehmen, und die Durchführung von Asylverfahren in Drittstaaten. Sie sieht die dänische Flüchtlingspolitik als Vorbild und betont, dass Deutschland eine striktere Linie verfolgen sollte. Ihre Forderungen stoßen auf gemischte Reaktionen und könnten die Diskussion um die Migrationspolitik weiter polarisieren. Es bleibt abzuwarten, ob Bundeskanzler Scholz und die Bundesregierung auf Wagenknechts Forderungen eingehen werden.
27.08.2024
10:21 Uhr
Spannung vor der Sachsen-Landtagswahl: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD
Die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen verspricht ein spannendes Rennen zwischen der CDU und der AfD, die laut einer aktuellen Umfrage fast gleichauf liegen. Die CDU käme auf 31 Prozent der Stimmen, die AfD auf 30 Prozent. Die derzeitige Koalition aus CDU, SPD und Grünen würde keine Mehrheit mehr haben, da SPD und Grüne nur auf 7 und 6 Prozent kommen. Die AfD betont Asyl- und Bildungspolitik, während die CDU auf Kürzungen der Waffenlieferungen an die Ukraine und eine strenge Abschiebungspolitik setzt. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert Friedensverhandlungen und eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa, während die SPD Investitionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Die Wahl am 1. September wird zeigen, wie sich die politische Landschaft in Sachsen weiterentwickelt.
27.08.2024
07:18 Uhr
Medienkampagne gegen das Bündnis Sahra Wagenknecht: Soros und das ZDF im Fokus
Die Berichterstattung deutscher Medien über das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat sich zuletzt verschärft, mit George Soros als zentralem Akteur. Etablierte Parteien fürchten die AfD nicht wegen rechtsextremer Tendenzen, sondern weil sie lange die einzige echte Oppositionspartei war. Anfang 2024 startete eine Medienkampagne gegen die AfD und später auch gegen das BSW, nachdem Sahra Wagenknecht erklärte, nur Koalitionen mit Parteien einzugehen, die gegen Waffenlieferungen an die Ukraine sind. Diese Haltung machte eine Zusammenarbeit mit etablierten Parteien unmöglich. Das ZDF veröffentlichte ein Interview, in dem Wagenknecht als "Wladimira Putinowa" bezeichnet wurde, basierend auf einer von der Open Society Foundation finanzierten Studie. Die Berliner Forschungseinrichtung dpart, die die Studie durchführte, ist bekannt für politische Auftragsarbeiten im Interesse von Soros, der Bundesregierung und der EU.
27.08.2024
06:02 Uhr
Cyberangriff auf BSW: Correctiv angeblich im Besitz von Daten der Newsletter-Abonnenten
Die Wagenknecht-Partei BSW ist möglicherweise erneut Ziel eines Cyberangriffs geworden, bei dem personenbezogene Daten von rund 70.000 Menschen betroffen sein könnten. Correctiv soll der Partei mitgeteilt haben, dass sie über einen Datensatz mit Informationen zu diesen Personen verfügen, jedoch keine konkreten Daten vorgelegt haben. Betroffen seien vor allem E-Mail-Adressen sowie Vor- und Nachnamen, während Adress- oder Kontodaten nicht kompromittiert wurden. Bereits im März 2024 wurde von einem ähnlichen Angriff berichtet, bei dem Daten von rund 35.000 Unterstützern entwendet worden sein sollen. Die BSW hat alle erforderlichen Schritte eingeleitet, um den Vorfall zu untersuchen und die Daten zu schützen. Der erneute Cyberangriff stellt eine große Herausforderung für die Partei dar, die sich in einem schwierigen politischen Umfeld behaupten muss.
26.08.2024
17:42 Uhr
ZDF und die fragwürdige Kampagne gegen das "Bündnis Sahra Wagenknecht"
In den letzten Tagen hat das ZDF eine umstrittene Berichterstattung gegen das "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) veröffentlicht, die von vielen als Schmierenkampagne bezeichnet wird. Die Eskalation begann, als Sahra Wagenknecht ihre Friedenspolitik zur Bedingung für Koalitionsgespräche machte, was bei etablierten Parteien auf Kritik stieß. Öffentlich-rechtliche Medien, insbesondere das ZDF, behaupteten daraufhin, dass BSW-Wähler oft rechtsextreme Positionen vertreten würden, gestützt auf eine Studie der Berliner Forschungseinrichtung dpart, die von George Soros finanziert wurde. Journalist Norbert Häring kritisierte die Berichterstattung des ZDF, da wichtige Informationen verschwiegen und die Methodik der Studie fragwürdig seien. Häring bezeichnete die Berichterstattung als "kunstvolle Desinformation" und manipulative Meinungsmache. Besonders brisant sei die Rolle von George Soros, dessen Finanzierung der Studie vom ZDF verschwiegen wurde.
26.08.2024
17:25 Uhr
Fabio De Masi fordert Untersuchungsausschuss zu Nord-Stream-Anschlägen: „Bundesregierung verweigert Aufklärung“
Der BSW-Politiker Fabio De Masi fordert einen Untersuchungsausschuss zu den Nord-Stream-Sprengungen und kritisiert die Bundesregierung für ihren mangelnden Aufklärungswillen. De Masi bemängelt die Passivität der Regierung und betont, dass trotz eines ersten Haftbefehls durch den Generalbundesanwalt keine ernsthaften Anstrengungen unternommen wurden. Er kritisiert auch die einseitige Berichterstattung der Medien, die zu einer verzerrten öffentlichen Wahrnehmung führt. Die Nord-Stream-Anschläge haben weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen für Deutschland und könnten den politischen Kurs im Ukraine-Krieg gefährden, insbesondere die Grünen. Ein Untersuchungsausschuss sei notwendig, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung wiederherzustellen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
26.08.2024
16:10 Uhr
Mehrheit der Bürger fühlt sich von der Corona-Politik der Regierung bewusst getäuscht
Eine aktuelle INSA-Umfrage hat ergeben, dass eine Mehrheit der Deutschen sich von der Regierung in Bezug auf die Corona-Pandemie bewusst getäuscht fühlt. 51 Prozent der Befragten fühlen sich getäuscht, während nur 33 Prozent dies nicht glauben. Unterschiede zeigen sich zwischen Ost- und Westdeutschland sowie in den Parteipräferenzen: 57 Prozent der AfD-Wähler und 45 Prozent der BSW-Wähler glauben an eine bewusste Täuschung, während 55 Prozent der Grünen-Wähler dies verneinen. Die Umfrage deutet auf eine zunehmende Spaltung und ein Misstrauen gegenüber der Regierung hin. Trotz dieser beunruhigenden Zahlen gibt es Hoffnung, dass die Bürger zunehmend kritischer und informierter werden. Die Ergebnisse rufen die Politik und Medien dazu auf, das Vertrauen der Bürger durch offene und transparente Kommunikation zurückzugewinnen.
25.08.2024
11:33 Uhr
Landtagswahlen 2024: Das Ende der Ampel-Koalition naht
Die politische Landschaft in Deutschland steht vor einer dramatischen Veränderung, da die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP voraussichtlich ihr Ende mit den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen am 2. September 2024 verwalten wird. Die Streitlust innerhalb der Koalition überlagert jegliche konstruktive Zusammenarbeit, während die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in den Umfragen stark zulegen. Die Ampel-Koalition scheint nur noch darauf bedacht, bis zur Bundestagswahl am 28. September 2025 durchzuhalten. Die CDU befindet sich in einer Zwickmühle zwischen Tradition und Opportunismus und ist innerhalb der Partei tief gespalten. Die Landtagswahlen könnten ein Vorgeschmack auf die Bundestagswahl 2025 sein, bei der sich die etablierten Parteien ernsthaft fragen müssen, wie sie das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen können. Deutschland steht vor einer politischen Zeitenwende, und die kommenden Wahlen werden zeigen, ob die Bürger weiterhin auf die etablierten Parteien setzen oder den populistischen Verlockungen erliegen.
25.08.2024
11:16 Uhr
Nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen: Ein Ruck durch das Parteiensystem
Die Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen haben das politische Gefüge in Deutschland erschüttert und könnten weitreichende Konsequenzen für die Bundespolitik haben. CDU-Chef Friedrich Merz hat es nicht geschafft, eine klare Linie gegen die AfD zu ziehen, was zu einem Profilverlust der CDU führte. Die mangelnde Auseinandersetzung mit den Themen Migration und innere Sicherheit hat der AfD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht neuen Auftrieb gegeben. In Sachsen hat die Anti-AfD-Koalition ihre Mehrheit verloren, während in Thüringen die CDU fast 10 Prozentpunkte hinter der AfD liegt. Die Frage, wie mit der AfD umzugehen ist, bleibt ungelöst, und die bisherigen Strategien der Ausgrenzung haben die Partei nur stärker gemacht. Die Wahlen sind ein Weckruf für die Bundespolitik, sich den drängenden Problemen zu stellen und das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.
24.08.2024
10:35 Uhr
Manipulation durch das ZDF? Einflussnahme auf Wähler vor Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen
Eine Woche vor den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen sorgt ein Bericht des ZDF für Aufsehen, der die Wähler des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als rechtsradikal darstellt. Die zugrundeliegende Studie wurde in Kooperation mit der Stiftung des US-Milliardärs George Soros erstellt und finanziert und weist einen starken personellen und methodischen SPD-Hintergrund auf. Die Studie basiert auf Befragungen von über 2.300 Menschen in Deutschland, von denen 150 BSW-Sympathisanten waren, und behauptet, dass diese oft rechtsextreme Positionen vertreten. Der zu politischer Neutralität verpflichtete Sender verschweigt die finanzielle Unterstützung durch die Open Society Foundations und den SPD-Hintergrund der Studienleiterin. Das ZDF berichtet über die Studie, als wäre sie verlässlich und seriös, obwohl viele Details verschwiegen werden, und konzentriert sich bei der Präsentation der Ergebnisse ausschließlich auf harmlosere Aussagen. Die Berichterstattung des ZDF über die angeblich rechtsextremen Einstellungen der BSW-Wähler ist ein Beispiel für manipulative Meinungsmache, wobei die Studie intransparent und parteipolitisch beeinflusst ist.
24.08.2024
10:27 Uhr
Ostdeutsche Wähler und die Transformation: Eine kritische Betrachtung
Die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zeigen tiefe politische Gräben in Ostdeutschland, wo stabile Regierungskoalitionen ohne die AfD oder das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kaum möglich erscheinen. Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk sieht die Zustimmung zu diesen Parteien nicht nur in den "Traumata der Wiedervereinigung", sondern auch in der Sehnsucht nach einem starken Staat begründet. Er warnt, dass Demokratie und Freiheit in Ostdeutschland gefährdet seien, da viele die frühere Diktatur nicht als solche wahrgenommen hätten. Kowalczuk kritisiert, dass soziale Ungerechtigkeiten nach der Wiedervereinigung keine Entschuldigung seien, "Faschisten und Kommunisten" zu wählen. Die Transformationsmüdigkeit der Ostdeutschen, überlagert durch die digitale Revolution, führe zu einer Sehnsucht nach der Vergangenheit, die Populisten ausnutzten. Das ZDF wird kritisiert, eine bestimmte politische Agenda zu verfolgen und abweichende Meinungen zu diffamieren, was ein fragwürdiges Demokratieverständnis offenbare.
24.08.2024
10:17 Uhr
AfD-Chefin Weidel bietet CDU im Osten Koalition an
AfD-Co-Chefin Alice Weidel hat der CDU vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ein Koalitionsangebot gemacht. Die CDU hat jedoch eine Zusammenarbeit mit der AfD in diesen Bundesländern kategorisch ausgeschlossen. CDU-Chef Friedrich Merz betonte, dass die klare Mehrheit der Partei gegen eine Kooperation mit der AfD sei. Die AfD liegt in den Umfragen in Thüringen und Brandenburg vorn und in Sachsen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der CDU ab. Angesichts der Umfragewerte könnten Mehrheitsbündnisse nur mit der AfD oder dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) möglich sein, wobei die Bevölkerung skeptisch gegenüber einer Zusammenarbeit mit beiden Parteien ist. Die bevorstehenden Wahlen versprechen eine komplexe und herausfordernde Regierungsbildung.
23.08.2024
05:50 Uhr
Wahlkampf in Thüringen und Sachsen: Absage von Höcke-Veranstaltung sorgt für Aufruhr
Der Wahlkampf in Thüringen und Sachsen hat eine neue Eskalationsstufe erreicht, da der geplante Auftritt von AfD-Landeschef Björn Höcke in Jena-Lobeda nach massiven Protesten abgesagt werden musste. Rund 2.000 Demonstranten versammelten sich, was zu einem Polizeieinsatz und mehreren Strafanzeigen führte. AfD-Sprecher Stefan Möller kritisierte die Gegendemonstranten und das Innenministerium, während Juso-Chef Philipp Türmer Höcke vorwarf, versucht zu haben, „durch eine angemeldete Versammlung durchzubrechen“. Grünen-Stadträtin Kathleen Lützkendorf zeigte sich zufrieden über die Verhinderung der Veranstaltung. Parallel dazu sprach Sahra Wagenknecht in Sachsen und kritisierte die deutsche Außenpolitik, während CDU-Chef Friedrich Merz eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschloss. Umfragen zeigen die AfD in Thüringen mit 30 Prozent auf Platz eins, jedoch ohne potenziellen Koalitionspartner, während die CDU in Sachsen ihre Koalition fortsetzen oder mit dem BSW regieren könnte.
23.08.2024
05:48 Uhr
Ostdeutsche wählen AfD aus Angst vor Digitalisierung: Ein tieferer Blick
In einem Interview mit dem ZDF heute journal nennt der Autor und Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk zwei Hauptgründe für das starke Abschneiden der AfD und des BSW in Ostdeutschland: die Sehnsucht nach einem autoritären Staat und die Angst vor der „digitalen Revolution“. Kowalczuk erklärt, dass viele ehemalige DDR-Bürger die Diktatur nicht als solche wahrgenommen hätten, was zu einer verzerrten Wahrnehmung führe. Ein weiterer Grund sei die sogenannte „Transformationsmüdigkeit“, bei der die Ostdeutschen Angst vor den Unsicherheiten der Digitalisierung hätten. Diese Parteien profitierten von der Angst vor Veränderungen und der Sehnsucht nach Stabilität. Die Aussagen Kowalczuks stießen auf heftige Kritik, da viele Kommentatoren die Analyse als oberflächlich und arrogant empfanden und bemängelten, dass wichtige Themen wie Gender, Klimawandel, Wirtschaft, Sicherheitspolitik und Migration keine Erwähnung fanden. Insgesamt zeigt das Interview, dass die Gründe für das Wahlverhalten in Ostdeutschland vielschichtig sind und eine tiefergehende Analyse erfordern.
18.08.2024
14:46 Uhr
Bundeswehr schließt Niger-Abzug ab – kein feierlicher Empfang geplant
Die Bundeswehr steht kurz vor dem Abschluss ihres Abzugs aus dem westafrikanischen Niger. Anders als bei den Missionen in Afghanistan und Mali ist kein feierlicher Empfang für die zurückkehrenden Soldaten geplant, sondern lediglich eine „stille Ankunft“. Seit 2018 bildete die Bundeswehr rund 800 Spezialkräfte der nigrischen Armee aus und investierte etwa 130 Millionen Euro in den Stützpunkt in Niamey. Die nigrische Junta drängt nun, ähnlich wie zuvor die malische Regierung, westliche Truppen aus dem Land. Abgeordnete Sevim Dagdelen kritisiert die Einsätze als „völlig gescheitert“ und spricht von einer Politik im neokolonialen Fahrwasser. Die fehlende Anerkennung für die Soldaten könnte als mangelnde Wertschätzung ihrer Leistungen interpretiert werden.
18.08.2024
14:01 Uhr
Esken: Koalitionen mit BSW nicht ausgeschlossen – 74 Prozent der Ostdeutschen gegen Stationierung der US-Waffen
SPD-Chefin Saskia Esken schließt eine Zusammenarbeit ihrer Partei mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Länderebene nicht aus, betont jedoch den klaren Ausschluss jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. In Sachsen, Thüringen und Brandenburg stehen im September Landtagswahlen an, und Esken bezeichnet die Ampel-Koalition als „starke Regierung“. Sie kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit der Entscheidung zur Stationierung von US-Raketen in Deutschland, obwohl sie die Entscheidung in der Sache für richtig hält. In Ostdeutschland lehnen 74 Prozent der Menschen die Stationierung ab, was für die SPD im Wahlkampf ein Problem darstellt. Trotz parteiinterner Kritik unterstützt die SPD-Spitze die geplante Stationierung der US-Raketen aufgrund der Bedrohung durch Russland. Esken bestätigt, dass Olaf Scholz erneut Kanzlerkandidat der SPD sein wird.
18.08.2024
13:55 Uhr
Soziale Unsicherheit: Immer mehr Deutsche können ungeplante Ausgaben nicht stemmen
Die finanzielle Lage vieler Menschen in Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Eine aktuelle Statistik des Statistischen Bundesamts zeigt, dass im Jahr 2023 bereits 35 Prozent der Deutschen ungeplante Ausgaben nicht mehr aus eigenen Mitteln decken können. Diese alarmierenden Zahlen wurden vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgefragt und am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP vorgelegt. Die Daten stammen aus der EU-weiten Erhebung EU-SILC, bei der jährlich rund 40.000 Haushalte in Deutschland befragt werden. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kommentierte die Ergebnisse und kritisierte scharf die Politik der Bundesregierung, die ihrer Meinung nach zu spürbaren Wohlstandsverlusten geführt habe. Die zunehmende finanzielle Unsicherheit ist ein deutlicher Hinweis auf die Fehlentscheidungen der aktuellen Bundesregierung.
16.08.2024
12:46 Uhr
Politischer Schlagabtausch in Thüringen: Höcke und Voigt im Fokus
In zwei Wochen stehen in Thüringen die Landtagswahlen an, und im MDR-Politik-Talk „Fakt ist!“ trafen gestern die Spitzenkandidaten der größten Parteien aufeinander. Besonders im Fokus standen Björn Höcke (AfD) und Mario Voigt (CDU), die sich die meisten Wortgefechte lieferten. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) machte deutlich, dass er eine parlamentarische Mehrheit anstrebt, während Voigt einen politischen Wechsel forderte. Katja Wolf vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) betonte die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Laut Umfragen liegt die AfD klar vorn, und mögliche Koalitionen erscheinen schwierig. Die politische Landschaft in Thüringen ist stark fragmentiert, und die kommenden Wahlen werden entscheidend sein.
15.08.2024
06:55 Uhr
Mehrheit der Deutschen hält Renteneintrittsalter für zu hoch
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat ergeben, dass 63 Prozent der Deutschen das derzeitige Renteneintrittsalter von 67 Jahren für zu hoch halten. Besonders betroffen sind Ostdeutsche, Frauen und jüngere Generationen. Die Ablehnung ist bei Anhängern der AfD und der BSW besonders stark, was die Rentenpolitik zu einem zentralen Thema für diese Wählergruppen macht. Im Gegensatz dazu empfinden die Über-60-Jährigen und Rentner das Renteneintrittsalter als „gerade richtig“. Die Ergebnisse werfen Fragen zur sozialen Gerechtigkeit und zur Belastung der arbeitenden Bevölkerung auf. Die Regierung könnte gezwungen sein, ihre Rentenpolitik zu überdenken, besonders die Grünen könnten unter Druck geraten, Änderungen vorzunehmen.
15.08.2024
06:53 Uhr
Faeser unter Druck nach gescheitertem „Compact“-Verbot
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) steht nach dem gescheiterten Verbot des Magazins „Compact“ unter erheblichem Druck von verschiedenen politischen Seiten. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), kritisierte Faesers Handeln scharf und betonte die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit. Auch der stellvertretende Vorsitzende der Bundesvereinigung der Sicherheitswirtschaft, Shervin Haghsheno, forderte eine Erklärung von Faeser. Innerhalb der Regierungskoalition äußerte FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle, dass das Verbot nicht ausreichend begründet gewesen sei, während FDP-Vize Wolfgang Kubicki Faeser vorschnelles Handeln vorwarf. Das Bundesverwaltungsgericht hatte dem Antrag der Compact-Magazin GmbH stattgegeben, die aufschiebende Wirkung ihrer Klage wiederherzustellen. Die Entscheidung und die Reaktionen darauf könnten weitreichende Konsequenzen für die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland haben.
14.08.2024
10:25 Uhr
CDU-Mitglieder in Ostdeutschland zeigen wachsende Offenheit gegenüber der AfD
Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass 45 Prozent der CDU-Mitglieder bundesweit eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ablehnen, wobei diese Zahl in Ostdeutschland auf 68 Prozent ansteigt. Trotz der wiederholten Ablehnung einer Zusammenarbeit durch CDU-Chef Friedrich Merz, zeigt die Basis der Partei, insbesondere in Ostdeutschland, eine größere Offenheit. Die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen könnten die CDU zu einem Umdenken zwingen, da die AfD starke Umfragewerte aufweist. Innerhalb der CDU gibt es Spannungen, da 55 Prozent der Mitglieder strikt gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD sind, während eine signifikante Minderheit offen dafür ist. Zudem halten 52 Prozent der CDU-Mitglieder in Ostdeutschland eine Zusammenarbeit mit der neuen Partei von Sarah Wagenknecht (BSW) für möglich. Die Umfrageergebnisse könnten weitreichende politische Konsequenzen haben und die Diskussion über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD wird die politische Debatte in Deutschland weiterhin prägen.
13.08.2024
13:30 Uhr
Debatte um US-Mittelstreckenraketen in Deutschland: Ein Schritt zur Abschreckung oder zur Eskalation?
Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland ab 2026 sorgt für intensive Diskussionen im Bundestag und in der Öffentlichkeit. Die Bundesregierung argumentiert, dass diese Maßnahme zur notwendigen Abschreckung beitrage, während Kritiker vor den Gefahren einer Eskalation warnen. Am Rande des Nato-Gipfels am 10. Juli 2024 vereinbarte die Bundesregierung mit den USA, dass ab 2026 wieder US-Mittelstreckenraketen in Deutschland stationiert werden sollen. Geplant ist die Stationierung konventionell bewaffneter Systeme, nukleare Waffen sind nicht vorgesehen. Die Opposition, bestehend aus AfD, BSW und der Linken, lehnt die Stationierung ab. Eine Kurzeinschätzung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags kommt zu dem Schluss, dass eine Zustimmung des Bundestages nicht erforderlich sei.
11.08.2024
18:27 Uhr
SPD- und CDU-Politiker lehnen Wagenknechts Bedingungen für Koalition ab
Drei Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen haben Politiker von SPD und CDU die neuen Bedingungen Sahra Wagenknechts für Koalitionen mit dem BSW zurückgewiesen. Der thüringische Innenminister und SPD-Spitzenkandidat Georg Maier warf Wagenknecht vor, sich nur um persönliche Machtinteressen zu kümmern. Wagenknecht fordert als Koalitionsbedingung die Ablehnung der Pläne zur Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. Maier kritisierte, dass verteidigungspolitische Fragen nicht auf Länderebene entschieden werden und bezeichnete Wagenknechts Bedingungen als Erpressungsversuche. Der stellvertretende Fraktionschef der Union im Bundestag, Johann Wadephul, widersprach Wagenknechts These und betonte, dass Russland bereits vergleichbare Systeme stationiert habe. Deutschland und die USA hatten angekündigt, ab 2026 wieder US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, was Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius mit einer Fähigkeitslücke in Europa begründete.
11.08.2024
15:47 Uhr
Thüringer BSW fordert pragmatischeren Umgang mit AfD-Anträgen
Die Thüringer Spitzenkandidatin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), Katja Wolf, fordert einen pragmatischeren Umgang mit der AfD und betont, dass die Brandmauer die AfD stärker gemacht habe. Sie kritisiert, dass vernünftige Anträge der AfD oft abgelehnt und später in ähnlicher Form wieder eingebracht werden, was bei den Menschen im Osten auf Unverständnis stoße. Wolf fordert, Anträge nach Argumenten zu bewerten und mehr Pragmatismus statt Ideologie walten zu lassen, schließt jedoch eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus. Sahra Wagenknecht brachte Wolf zuletzt als künftige Ministerpräsidentin Thüringens ins Spiel, wobei das BSW in Umfragen bei rund 20 Prozent steht. Wolf sieht ihre vorgeschlagene Kurskorrektur als notwendig, um der AfD keine Opferrolle zu geben und betont, dass die AfD gefährlich sei und die Demokratie zerstören wolle. Ihre Forderung nach einem neuen Umgang mit AfD-Anträgen könnte die politische Landschaft in Thüringen nachhaltig beeinflussen und die Debatte versachlichen.
11.08.2024
15:45 Uhr
Wahlumfrage: Olaf Scholz würde direkte Kanzler-Duelle klar verlieren
In einer aktuellen Wahlumfrage zeichnet sich ein desaströses Bild für den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ab. Laut einer neuen Insa-Umfrage, die von der „Bild“ veröffentlicht wurde, würde Scholz bei einer Direktwahl gegen mögliche Unionskandidaten deutlich unterliegen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich in allen drei abgefragten Kanzler-Duellen nur 23 Prozent der Befragten für Olaf Scholz entscheiden würden. Demgegenüber stehen 35 Prozent für CDU-Parteichef Friedrich Merz, 41 Prozent für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und 26 Prozent für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Im sogenannten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, konnte die SPD zwar um einen Prozentpunkt zulegen und steht jetzt bei 16 Prozent. Doch die Union aus CDU und CSU bleibt mit unverändert 31 Prozent die stärkste politische Kraft im Land.
09.08.2024
09:07 Uhr
Union baut in „Deutschlandtrend“ Vorsprung aus
Die Union hat laut dem aktuellen ARD-„Deutschlandtrend“ ihren Vorsprung in der Wählergunst auf 32 Prozent ausgebaut, während die AfD auf 16 Prozent und die SPD auf 15 Prozent kommen. Die Grünen verlieren einen Punkt und erreichen zwölf Prozent; das Bündnis Sahra Wagenknecht verbessert sich auf neun Prozent, und die FDP steht bei fünf Prozent. Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung liegt bei 20 Prozent, wobei Verteidigungsminister Boris Pistorius der einzige Kabinettsminister mit mehrheitlich positiver Einschätzung (56 Prozent) ist. Unter den Oppositionspolitikern führt CDU-Chef Friedrich Merz mit 34 Prozent, gefolgt von Sahra Wagenknecht mit 30 Prozent. Die Umfrage von infratest dimap zeigt, dass die Bürger zunehmend eine Veränderung in der politischen Landschaft wünschen. Insgesamt wird die Union als stabiler Anker wahrgenommen, während die Ampelkoalition an Rückhalt verliert.
09.08.2024
07:46 Uhr
Deutsche Marder-Panzer in Russland: Was wusste Berlin?
Bei einer Überraschungs-Offensive der Ukraine auf russisches Grenzgebiet nahe Kursk wurden mindestens drei deutsche „Marder“-Schützenpanzer eingesetzt. Diese Tatsache nutzt Russland, um „den Westen“ als Strippenzieher des Kriegs zu verleumden. Die Bundesregierung und die größte Oppositionspartei CDU scheinen mit dem ukrainischen Einsatz jedoch keine Probleme zu haben. Militärexperte Carlo Masala glaubt, die Ukrainer hätten die Schützenpanzer ohne Rücksprache mit Deutschland eingesetzt. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marcus Faber (FDP), bezeichnete den Entlastungsangriff der Ukraine als „völlig legitim“. Russlands Präsident Wladimir Putin reagierte erwartungsgemäß empört, jedoch wird keine Eskalation aufgrund des Einsatzes deutscher Waffen auf russischem Territorium erwartet.
09.08.2024
05:51 Uhr
Wagenknecht fordert: Abgeordnete und Minister sollen in gesetzliche Rente einzahlen
Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der BSW, fordert eine Reform des Rentensystems für Bundestagsabgeordnete und Minister, sodass diese in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen und nur normale Rentenansprüche erwerben. Sie kritisiert das bisherige System als „inakzeptable Parallelgesellschaft“. Derzeit erhalten frühere Abgeordnete und Minister Altersentschädigungen und Ruhegehälter, die proportional zur Amtsdauer steigen, was laut Wagenknecht ungerecht ist. Die Gesamtausgaben des Bundestages für 2024 betragen über 1,2 Milliarden Euro, inklusive Entschädigungen und Altersversorgungen. Wagenknecht sieht die Einbeziehung der Spitzenpolitik in die gesetzliche Rente als wichtigen Schritt für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gerechtigkeit. Ob diese Forderung umgesetzt wird, bleibt abzuwarten, doch sie könnte das Vertrauen der Bürger in die politischen Institutionen stärken.
08.08.2024
15:14 Uhr
Harald Schmidt: "Wahlen abschaffen und Ergebnis vorher festlegen"
Harald Schmidt sorgt erneut für Aufsehen. In einem provokanten Kommentar äußerte sich die TV-Legende zu den Wahlergebnissen der AfD und der BSW und kritisierte die hysterische Reaktion der Medienlandschaft. Schmidt stellte in den Raum, dass die Aufgeregtheit um die Wahlerfolge dieser Parteien übertrieben sei und schlug vor, die Demokratie abzuschaffen, wenn die Wahlergebnisse nicht passen würden. Er kritisierte die mediale Hysterie und meinte, Journalisten sollten ihre eigenen Neurosen nicht durch ihre Berichterstattung behandeln. Zudem betonte Schmidt, dass die Wahlergebnisse akzeptiert werden müssten, solange diese aus freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgegangen seien. Schmidt schloss seine Ausführungen mit einem Plädoyer für weniger Hysterie und mehr Gelassenheit.
08.08.2024
05:58 Uhr
Harald Schmidt: „Wahlen abschaffen oder Ergebnis vorher festlegen“
Harald Schmidt hat im Deutschlandfunk deutliche Worte zur aktuellen politischen Lage in Ostdeutschland gefunden und zeigt wenig Verständnis für die Panik, die von Journalisten verbreitet wird. Er betont, dass starke Wahlergebnisse der AfD und BSW ein Zeichen funktionierender Demokratie seien und fordert, entweder eine Politik zu machen, die solche Ergebnisse verhindert, oder mit den Resultaten umzugehen. Schmidt kritisiert die mediale Berichterstattung, die seiner Meinung nach oft unnötig Panik verbreite, und zeigt sich optimistisch und hoffnungsvoll. Er stellt klar, dass die Ergebnisse von freien, gleichen und geheimen Wahlen stammen, und fordert eine realistische Auseinandersetzung mit den Wahlergebnissen. Seine Aussagen werfen ein kritisches Licht auf die Rolle der Medien in der politischen Debatte und die mögliche Verzerrung der öffentlichen Meinung. Es bleibt abzuwarten, welche politischen Konsequenzen sich aus den Wahlen in Ostdeutschland ergeben werden.
08.08.2024
05:53 Uhr
Stromanbieter zwingt Metzgerei zur Abschaltung ihrer Photovoltaikanlage
In Langenbach wurde die Metzgerei Feinkost Keller vom Überlandwerk Erding gezwungen, ihre Photovoltaikanlage abzuschalten, selbst für den Eigenbedarf. Trotz Investitionen und betrieblichen Anpassungen muss die Metzgerei nun teuren Netzstrom nutzen, da die Anlage regelmäßig abgeschaltet wird, was Zusatzkosten von bis zu 500 Euro pro sonnigen Tag verursacht. Obwohl technisch möglich, weigert sich das Überlandwerk, nur die Netzeinspeisung zu unterbrechen, und beruft sich auf Netzüberlastungen. Der Verband kommunaler Unternehmen bestätigt, dass selbst erzeugter Strom das Netz nicht belastet und nicht abgeschaltet werden müsste, und der Bundesverband Solarwirtschaft argumentiert für finanziellen Ausgleich. Diese Situation wirft ein Schlaglicht auf die widersprüchliche Energiepolitik in Deutschland und die Belastung kleiner Betriebe durch bürokratische Hürden.
07.08.2024
15:28 Uhr
Sachsens Grüne schließen Koalition mit BSW aus
Die Grünen in Sachsen haben entschieden, nach der Landtagswahl keine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einzugehen, wie Spitzenkandidatin Katja Meier in einem Interview mit RTL/ntv erklärte. Meier betonte die Wurzeln ihrer Partei in der Bürgerrechtsbewegung von 1989 und schloss eine Zusammenarbeit mit dem BSW kategorisch aus. Sie bewertete die aktuelle Koalition mit der CDU und der SPD als erfolgreich und kritisierte Ministerpräsident Michael Kretschmer für seine ablehnende Haltung gegenüber einer erneuten Koalition mit den Grünen. Die Entscheidung könnte weitreichende politische Konsequenzen haben und beeinflussen, wie sich die politischen Kräfte nach der Landtagswahl neu formieren. Es bleibt abzuwarten, wie die Wähler auf diese Entscheidung reagieren und ob die Grünen in Sachsen ihre Position stärken können. Klar ist jedoch, dass die Grünen ihre Prinzipien und Werte nicht zugunsten kurzfristiger politischer Vorteile aufgeben wollen.
06.08.2024
12:25 Uhr
CDU-Politiker fordert Neuwahlen bei Ampel-Debakel in Ostdeutschland
Der erste parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Thorsten Frei (CDU), fordert Neuwahlen im Bund, falls die Ampel-Parteien bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen erhebliche Verluste erleiden sollten. Er argumentiert, dass die Legitimationsgrundlage der aktuellen Regierung erodiert sei, was sich besonders im Streit um den Haushalt zeige, wo die Ampel-Regierung nicht in der Lage sei, fünf Milliarden Euro einzusparen. Frei betonte, dass Kanzler Scholz Neuwahlen ausrufen müsse, da er nicht mehr die Kraft habe, eine vernünftige Politik zu formulieren. Die Union plant, ihren Kanzlerkandidaten nach der Landtagswahl in Brandenburg zu ernennen und sieht sich auf alle Eventualitäten vorbereitet. Frühere DDR-Bürgerrechtler warnen vor möglichen Koalitionen mit der BSW, die die politische Landschaft in Ostdeutschland weiter destabilisieren könnten. Die kommenden Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen könnten entscheidend dafür sein, ob die Ampel-Regierung weiterhin Bestand hat oder ob ein politischer Neuanfang notwendig wird.
06.08.2024
06:51 Uhr
Regierung beharrt auf Russland-Sanktionen trotz ernüchternder Studienergebnisse
Die Bundesregierung zeigt sich unbeeindruckt von den Ergebnissen einer neuen Studie, die die Wirksamkeit der Russland-Sanktionen in Frage stellt. Trotz der Erkenntnisse, dass die Sanktionen die Kriegsfähigkeit Russlands kaum beeinträchtigen, hält die Regierung an ihrer bisherigen Linie fest. Die Studie, die vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass Russlands Wirtschaft trotz Sanktionen wächst, angetrieben durch den Rüstungsboom. Das Auswärtige Amt betont jedoch, dass die Sanktionen bereits spürbar wirken und auf langfristige Effekte abzielen. Christian Leye und andere Kritiker zweifeln an der Wirksamkeit der Sanktionen und betonen, dass die russische Wirtschaft sich stabilisiert hat. Die Bundesregierung bleibt dennoch entschlossen, den Sanktionsdruck aufrechtzuerhalten.
30.07.2024
12:41 Uhr
Verfassungsbruch durch die Ampel: Wahlrechtsreform gescheitert
Das Bundesverfassungsgericht hat die von der Ampel-Koalition beschlossene Wahlrechtsreform in entscheidenden Teilen für verfassungswidrig erklärt, insbesondere die Abschaffung der Grundmandatsklausel. Diese Klausel ermöglicht es Parteien, die mindestens drei Direktmandate gewinnen, auch ohne die 5-Prozent-Hürde in den Bundestag einzuziehen. Die Reform hätte die Parteienlandschaft in Deutschland umfassend verändern können, was das Gericht als Gefahr für die „Integrationsfunktion“ und den „Repräsentationsgedanken“ der Wahl ansah. Neben dieser Entscheidung kritisierte das Gericht auch die Umwidmung von Corona-Krediten in den Klima- und Transformationsfonds als verfassungswidrig. Innenministerin Nancy Faeser wird ebenfalls vorgeworfen, mit dem Verbot des Compact-Magazins einen historischen Verfassungsbruch riskiert zu haben. Die Ampel-Koalition steht somit erneut im Visier der Verfassungsrichter wegen mehrfacher verfassungsrechtlicher Bedenken.
30.07.2024
10:54 Uhr
Grüne auf Rekordtief – Union bleibt stärkste Kraft trotz Verlusten
In einer aktuellen INSA-Umfrage befinden sich die Grünen im Bundestrend auf einem historischen Tiefstand von lediglich 10 Prozent. Trotz eines Verlustes von einem Prozentpunkt bleibt die Union mit 30 Prozent weiterhin die stärkste politische Kraft in Deutschland. Die SPD kommt auf 15 Prozent, während die FDP bei 5 Prozent verharrt, was für die Ampel-Parteien insgesamt 30 Prozent ergibt und nicht für eine Regierungsmehrheit ausreicht. Die AfD konnte ihren Anteil auf 18 Prozent steigern, während das Bündnis Sahra Wagenknecht nun 9,5 Prozent erreicht. 12,5 Prozent der Wählerstimmen entfallen auf Parteien, die die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden könnten, was bereits mit 44 Prozent der Stimmen parlamentarische Mehrheiten ermöglicht. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen tiefe Gräben und Unzufriedenheit in der deutschen Wählerschaft und weisen auf eine Verschiebung in der politischen Landschaft hin.
27.07.2024
18:31 Uhr
Sonntagstrend: BSW einen Punkt hinter Grünen – 73 Prozent unzufrieden mit der Ampel
Der jüngste Sonntagstrend der Bild zeigt, dass das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit zehn Prozent Zustimmung knapp hinter den Grünen liegt, die elf Prozent erreichen. Die AfD konnte um einen Punkt auf 18 Prozent zulegen. Die CDU/CSU bleibt mit konstanten 30 Prozent die stärkste Partei, während das Ampel-Trio bei 31 Prozent stagniert. 73 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit der Ampel-Regierung, nur 20 Prozent sind zufrieden. Olaf Scholz schließt eine Koalition mit dem BSW auf Bundesebene aus. Die Umfrage zeigt ein wachsendes Misstrauen der Bürger gegenüber der aktuellen Bundesregierung.