
Politbarometer-Schock: SPD stürzt auf Rang fünf ab – die Merz-Regierung im freien Fall
Es ist ein Absturz mit Ansage, und doch dürfte die Wucht der Zahlen selbst hartgesottene Beobachter in Berlin ins Grübeln bringen. Das jüngste ZDF-Politbarometer zeichnet ein Bild, das für die Große Koalition aus Union und SPD einer politischen Bankrotterklärung gleichkommt. Die einst so stolze Sozialdemokratie, die Partei von Bebel und Brandt, findet sich erstmals nur noch als fünftstärkste Kraft im Land wieder – abgehängt von Grünen und Linken. Wer hätte das noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten?
Die AfD bleibt stärkste Kraft – trotz leichter Verluste
An der Spitze thront weiterhin die AfD, die mit 27 Prozent auch nach einem minimalen Rückgang um einen Punkt souverän vor der Union rangiert. CDU und CSU kommen zusammen auf gerade einmal 23 Prozent – ebenfalls ein Punkt weniger als zuvor. Die Sozialdemokraten dagegen dümpeln bei kläglichen 12 Prozent herum und werden nun sowohl von den Grünen (14 Prozent) als auch von der Linken (13 Prozent) überflügelt. Die FDP verharrt bei mageren vier Prozent und bliebe damit erneut vor der Tür des Bundestags stehen.
Was bedeutet das konkret? Die beiden Regierungsparteien kommen gemeinsam nur noch auf 35 Prozent. Zur Erinnerung: Bei der Bundestagswahl 2025 hatten Union und SPD zusammen noch 44,9 Prozent eingefahren. Innerhalb weniger Monate haben die Koalitionäre also fast zehn Prozentpunkte in den Sand gesetzt. Für eine erneute gemeinsame Mehrheit würde es heute schlicht nicht mehr reichen.
Ein Kanzler ohne Rückhalt
Die Zufriedenheitswerte lesen sich wie das Protokoll eines politischen Scheiterns. Ganze 68 Prozent der Befragten bewerten die Arbeit von Schwarz-Rot als schlecht, nur 27 Prozent sehen sie positiv. Noch verheerender fällt das Urteil über das Zusammenspiel der Koalitionspartner aus: 71 Prozent halten die Zusammenarbeit von Union und SPD für schlecht.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, einst als konservativer Hoffnungsträger gefeiert, kassiert eine schallende Ohrfeige. 70 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Wer den Bürgern im Wahlkampf keine neuen Schulden versprach und dann ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aus dem Hut zauberte, muss sich über solche Werte kaum wundern.
63 Prozent halten die geplanten Reformmaßnahmen für den falschen Weg – und satte 81 Prozent empfinden die damit verbundenen Belastungen als ungerecht verteilt.
Der Frust hat einen Grund
Diese Zahlen kommen nicht von ungefähr. Wer den Menschen im Wahlkampf das Blaue vom Himmel verspricht und dann eine Politik betreibt, die den fleißigen Normalverdiener zur Kasse bittet, während gigantische Schuldenberge kommenden Generationen aufgebürdet werden, der darf sich über schwindendes Vertrauen nicht beklagen. Die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 und das ausufernde Sondervermögen werden die Inflation weiter anheizen – und die Zeche zahlt am Ende, wie so oft, der kleine Mann.
Was bleibt, ist die Erkenntnis
Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet der Aufstieg von Grünen und Linken auf eine Union zurückzuführen sein dürfte, die ihr konservatives Profil an der Garderobe abgegeben hat. Wer eine sozialdemokratisierte Unionspolitik betreibt, treibt die Wähler nicht in die eigenen Arme, sondern stärkt am Ende jene Kräfte, die er eigentlich bekämpfen wollte. Die Quittung dafür liegt nun schwarz auf weiß auf dem Tisch.
Ob die Regierung aus diesem Desaster die richtigen Lehren zieht, darf bezweifelt werden. Die Erfahrung lehrt: Statt Kurskorrektur folgt in Berlin meist das trotzige Weiter-so. Für die Bürger bleibt in unsicheren Zeiten wie diesen vor allem eines gewiss – dass politische Versprechen so haltbar sind wie Schnee in der Frühlingssonne. Umso wichtiger ist es, das eigene Vermögen krisenfest aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als solider Anker der Vermögenssicherung dienen können – gerade dann, wenn das Vertrauen in Politik und Papiergeld schwindet.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, sich umfassend zu informieren und seine Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.










