
Sozialstaat am Limit: Union zerlegt Bas' realitÀtsfernen Satz von der Nicht-Einwanderung

Es war einer dieser SĂ€tze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss, um ihre ganze AbsurditĂ€t zu erfassen. SPD-Sozialministerin BĂ€rbel Bas verkĂŒndete vergangene Woche im Bundestag mit bemerkenswerter Selbstsicherheit: âEs wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein." Ein Satz, der nicht nur die Empirie, sondern offenbar auch den gesunden Menschenverstand der amtierenden Arbeitsministerin auf eine harte Probe stellt. Seither hagelt es Widerspruch â und zwar mit guten GrĂŒnden.
Wenn Zahlen lauter sprechen als Ministerinnen
Die RealitĂ€t, die Frau Bas offenbar nicht zur Kenntnis nehmen möchte, lĂ€sst sich in nĂŒchternen Statistiken ablesen. Der AuslĂ€nderanteil bei der Grundsicherung â also bei dem, was einst Hartz IV hieĂ und heute als BĂŒrgergeld firmiert â hat sich in zwei Jahrzehnten dramatisch verĂ€ndert. Lag er 2005 noch bei 18,8 Prozent, so ist er bis 2025 auf nahezu 50 Prozent geklettert. Exakt 47,6 Prozent. Das sind keine SchĂ€tzungen aus dĂŒsteren Hinterzimmern, sondern offizielle Daten.
Die finanzielle Dimension dieser Entwicklung dĂŒrfte selbst hartgesottene Steuerzahler ins GrĂŒbeln bringen: Im Jahr 2025 flossen 21,7 Milliarden Euro an auslĂ€ndische Leistungsbezieher, weitere 24,9 Milliarden Euro an deutsche EmpfĂ€nger. Wer sich in Erinnerung ruft, dass die auslĂ€ndische Bevölkerung in Deutschland deutlich kleiner ist als die deutsche, dem dĂŒrfte die Schieflage augenblicklich klar werden.
Unionspolitiker rĂŒtteln am Schönwetter-MĂ€rchen
CSU-Innenexperte Stephan Mayer findet deutliche Worte. Die Einwanderung in den Sozialstaat bedrohe den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so der Politiker. Immer mehr Zuwanderer drÀngten in das Sozialsystem und brÀchten dieses an die Belastungsgrenze, ja an den Rand des Kollapses. Das System Àchze, und mit ihm wachse die Wut derer, die es mit ihren Steuern und Abgaben am Leben hielten.
Mayer bringt das Dilemma auf den Punkt: FĂŒr die wirklich BedĂŒrftigen bleibe immer weniger ĂŒbrig, weil â so seine Formulierung â die Falschen alimentiert wĂŒrden. Menschen, die nie in das System eingezahlt hĂ€tten und es voraussichtlich auch nie tun wĂŒrden, profitierten von einem Solidarsystem, das ursprĂŒnglich fĂŒr ganz andere Zwecke geschaffen wurde.
Hessens Innenminister: RealitÀtsverweigerung im Ministerium
Auch Hessens Innenminister Roman Poseck hĂ€lt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Die Arbeitsministerin verschlieĂe schlicht die Augen vor der RealitĂ€t, so der CDU-Politiker. Zu viele Zugewanderte fĂ€nden nicht den Weg in den Arbeitsmarkt, sondern in das Sozialsystem. Sie lĂ€gen dem Staat auf der Tasche, wĂ€hrend die Allgemeinheit die Zeche zahle. Ein RandphĂ€nomen sei das lĂ€ngst nicht mehr, sondern eine handfeste Belastung fĂŒr die Gesellschaft.
Poseck warnt zudem vor einem schleichenden Vertrauensverlust in den Staat. Sozialleistungen mĂŒssten dort ankommen, wo sie gebraucht wĂŒrden â nicht bei jenen, die das System gezielt ausnutzten. Wer betrĂŒge, untergrabe das Fundament des Gemeinwesens.
Wie konnte es so weit kommen?
Die Frage, die sich aufdrĂ€ngt: Wie konnte ein einst stolzer Sozialstaat, der nach 1945 mĂŒhsam aufgebaut wurde, in eine solche Schieflage geraten? Die Antwort liegt in einer jahrelangen Politik der offenen TĂŒren, ungesteuerten Zuwanderung und einer geradezu naiven GutglĂ€ubigkeit, dass sich schon alles irgendwie regeln werde. Das Versprechen, Zuwanderung sei ein wirtschaftlicher Gewinn, entpuppt sich fĂŒr weite Teile der RealitĂ€t als teure LebenslĂŒge.
WĂ€hrend die SPD-Ministerin offenbar lieber Wunschdenken pflegt, mĂŒssen die arbeitende Bevölkerung und der Mittelstand die Rechnung begleichen. Das Vertrauen in die Politik, ohnehin schon angeschlagen, erodiert mit jedem solchen Satz weiter. Die BĂŒrger sind nicht dumm â sie sehen, was in ihren StĂ€dten, vor ihren HaustĂŒren und auf ihren Lohnzetteln passiert.
Gold und Silber als stille Zeugen einer kranken Politik
Wer die Entwicklungen in Deutschland nĂŒchtern betrachtet, dem dĂŒrfte zunehmend mulmig zumute werden. Ein ĂŒberlasteter Sozialstaat, eine schwindelerregende Staatsverschuldung durch das 500-Milliarden-Sondervermögen und eine Inflationsentwicklung, die den Realwert der Ersparnisse zermĂŒrbt â all das sind Warnsignale, die kluge Sparer nicht ignorieren sollten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte hinweg als verlĂ€sslicher Anker in stĂŒrmischen Zeiten erwiesen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportefeuille bieten sie das, was politische Versprechen schon lange nicht mehr liefern: handfeste Substanz.
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