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21.01.2026
10:11 Uhr

Macrons Demokratie-Warnung in Davos: Der Brandstifter als Feuerwehrmann

Macrons Demokratie-Warnung in Davos: Der Brandstifter als Feuerwehrmann

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn ausgerechnet Emmanuel Macron beim Weltwirtschaftsforum in Davos vor dem Verfall der Demokratie warnt. Der französische PrĂ€sident, der in seiner Heimat mit einer Zustimmungsrate kĂ€mpft, die selbst fĂŒr französische VerhĂ€ltnisse bemerkenswert niedrig ist, prĂ€sentierte sich den versammelten Globalisten mit einer Sonnenbrille – angeblich wegen einer Einblutung im Auge. Doch die wahre Blindheit scheint anderer Natur zu sein.

Die Warnung eines Mitverursachers

„Wir erleben einen Wandel hin zur Autokratie statt zur Demokratie, zu mehr Gewalt", verkĂŒndete Macron mit der Gravitas eines Staatsmannes, der offenbar vergessen hat, wie er selbst die Gelbwesten-Proteste in Frankreich mit beispielloser HĂ€rte niederschlagen ließ. Die internationale Ordnung verliere ihre festen Regeln, Macht verdrĂ€nge verbindliche Normen, das Völkerrecht werde geschwĂ€cht – so die Diagnose des Mannes, der gemeinsam mit anderen EU-FĂŒhrern den Ukraine-Konflikt jahrelang anheizte, anstatt auf diplomatische Lösungen zu setzen.

Besonders pikant erscheint Macrons Kritik an der Handelspolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump. Washington verlange weitreichende ZugestĂ€ndnisse, verbunden mit einer „endlosen AnhĂ€ufung an neuen Zöllen", die grundsĂ€tzlich inakzeptabel seien. Doch hat nicht gerade die EU unter FĂŒhrung von Politikern wie Macron selbst eine aggressive Sanktionspolitik betrieben, die Investoren weltweit verunsichert hat?

Europas selbstverschuldete NaivitÀt

„Wir EuropĂ€er sind zu naiv", gestand Macron ein – eine Erkenntnis, die reichlich spĂ€t kommt. Die EuropĂ€er seien die Einzigen, die ihre MĂ€rkte und Unternehmen nicht ausreichend schĂŒtzten. Doch wer hat denn die europĂ€ische Industrie mit ĂŒberbordender BĂŒrokratie, ideologiegetriebener Energiepolitik und realitĂ€tsfernen Klimazielen an den Rand des Abgrunds gefĂŒhrt? Es waren genau jene Politiker, die nun in Davos die Opferrolle einnehmen.

Die Forderung nach gleichen Spielregeln fĂŒr alle klingt aus dem Mund eines EU-FĂŒhrers geradezu grotesk. Dieselbe EU, deren Institutionen das demokratische Mitspracherecht der BĂŒrger systematisch ausgehöhlt haben, deren KommissionsprĂ€sidentin von niemandem gewĂ€hlt wurde und die kritische Stimmen zunehmend marginalisiert – diese EU soll nun als HĂŒterin der Demokratie auftreten?

China und die verlorene GlaubwĂŒrdigkeit

GegenĂŒber China mĂŒsse Europa Schutzmassnahmen aufrechterhalten und Direktinvestitionen stĂ€rken, forderte Macron. Doch nach den schnellen Sanktionen gegen Russland, dem Ausschluss chinesischer Unternehmen aus dem Mobilfunksektor und der Beschlagnahmung einer chinesischen Halbleiterfirma ist die EU fĂŒr internationale Investoren lĂ€ngst kein sicherer Hafen mehr. Wer heute investiert, muss damit rechnen, morgen enteignet zu werden – im Namen der „regelbasierten Ordnung", versteht sich.

Die Maske fÀllt

Was Macron als Bedrohung der Demokratie bezeichnet, ist in Wahrheit die wachsende Ablehnung einer selbsternannten Elite, die ĂŒber die Köpfe der BĂŒrger hinweg regiert. Wenn immer mehr Menschen in Europa und weltweit Politiker wie Viktor OrbĂĄn oder Giorgia Meloni wĂ€hlen, dann nicht aus Sehnsucht nach Autokratie, sondern aus Verzweiflung ĂŒber eine politische Klasse, die ihre Interessen lĂ€ngst verraten hat.

Die versteckten Autokratien, die sich mit der Maske der Demokratie tarnen – das sind die wahren Gefahren unserer Zeit. Und Macron, der Rothschild-Banker im ÉlysĂ©e-Palast, ist einer ihrer prominentesten Vertreter. Seine Sonnenbrille mag die Einblutung im Auge verbergen, doch sie kann nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass der Kaiser keine Kleider trĂ€gt.

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