
60 Millionen für Selbstbeweihräucherung: Wenn der Staat sich selbst bewirbt – auf Ihre Kosten
Während der deutsche Bürger jeden Cent zweimal umdreht, greift die Bundesregierung beim Werben in eigener Sache tief in die Tasche – in Ihre Tasche, wohlgemerkt. Fast 60 Millionen Euro, exakt 59.960.593,68 Euro, hat der Staat im vergangenen Jahr für Anzeigen, Kampagnen, Plakate und ja, sogar Influencer ausgegeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Man fragt sich unweigerlich: Wofür genau soll all das gut sein?
Der Steuerzahler als Sponsor der Selbstinszenierung
Rund 30 Millionen Euro versickerten in Online-Werbung, weitere 18,4 Millionen Euro in Außenwerbung, 3,4 Millionen Euro flossen ins Fernsehen, 2,6 Millionen Euro in Print-Anzeigen und 1,7 Millionen Euro in den Hörfunk. Selbst Kinowerbung durfte nicht fehlen – knapp 750.000 Euro. Man könnte fast meinen, hier wolle sich ein Konzern präsentieren, dessen Produkte niemand kaufen möchte. Doch es geht um eine Regierung, die offenbar Millionen aufwenden muss, um sich beim eigenen Volk beliebt zu machen.
Das Verteidigungsministerium als Spitzenreiter
Den Löwenanteil verschlingt das Bundesverteidigungsministerium: sagenhafte 42 Millionen Euro für „zielgruppenorientierte personalwerbliche Kampagnenmotive“ – ein Wortungetüm, hinter dem sich schlicht Rekrutierungswerbung verbirgt. Zusätzlich knapp drei Millionen Euro für den „Veteranentag“. Während man einerseits froh sein darf, dass die Bundeswehr endlich wieder um Nachwuchs wirbt, bleibt die Frage: Muss dafür jährlich eine derartige Summe verbrannt werden? Immerhin stiegen die Ausgaben dieses Ressorts gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Millionen Euro an.
Wenn der „Queerbeauftragte“ mitverdient
Besonders pikant wird es beim Bundesfamilienministerium. Rund 5,5 Millionen Euro flossen in dessen Kampagnen – darunter allein 300.000 Euro für eine Aktion des sogenannten Queerbeauftragten. Man reibt sich verwundert die Augen: In Zeiten explodierender Energiepreise, seit zehn Jahren anhaltender Reallohnverluste und einer Rekord-Kriminalität leistet sich die Politik derartige ideologische Steckenpferde. Es ist genau diese Prioritätensetzung, die im Volk zunehmend für blankes Unverständnis sorgt.
Auch Influencer durften mitkassieren: Mindestens 250.000 Euro flossen an einschlägige Social-Media-Figuren. Knapp 80.000 Euro etwa in eine Inklusionskampagne mit einer bekannten TikTok-Persönlichkeit. Die genauen Beträge? Bleiben unter Verweis auf „Geschäftsgeheimnisse“ im Dunkeln. Transparenz sieht anders aus.
Die von ihnen geführten Regierungen in Bund und Ländern verprassen unser Geld – aber wen stört das schon?
Ein Drittel weniger – und doch kein Grund zur Freude
Immerhin: Gegenüber dem Vorjahr, in dem noch rund 90 Millionen Euro verpulvert wurden, sanken die Gesamtausgaben um etwa ein Drittel. Ein Silberstreif? Kaum. Denn 60 Millionen Euro für regierungseigene Werbung bleiben eine stattliche Summe, die anderswo dringender gebraucht würde – etwa für innere Sicherheit, marode Schulen oder eine Entlastung der geschundenen Mittelschicht.
Wer angesichts solcher Zahlen an der Kompetenz und dem Anstand der handelnden Politiker zweifelt, steht damit keineswegs allein. Ein Großteil der Bürger dieses Landes fragt sich längst, warum eine Regierung derart viel Geld aufwenden muss, um ihre eigene Politik zu verkaufen. Vielleicht liegt es schlicht daran, dass diese Politik von allein niemanden überzeugt.
Vom Wert echter Sicherheit
Während Berlin Millionen in flüchtige Kampagnen und TikTok-Clips investiert, deren Wirkung mit dem nächsten Algorithmus-Update verpufft, bleibt die Frage nach echter, dauerhafter Wertsicherung offen. Papiergeld verliert an Kaufkraft, politische Versprechen sind vergänglich – doch physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren. In Zeiten, in denen der Staat mit dem Geld seiner Bürger derart großzügig umgeht, kann eine kluge Beimischung von physischen Edelmetallen zu einem breit gestreuten Vermögen ein solides Fundament der eigenen Absicherung sein.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und für seine Anlageentscheidungen selbst Verantwortung zu übernehmen. Für steuerliche oder rechtliche Fragen konsultieren Sie bitte einen entsprechenden Fachberater.










