
Wenn der Staat den Mob mitfinanziert: Kubicki fordert Ende der NGO-Millionen nach Jagd auf Journalisten in Erfurt

Es sind Bilder, die man in einem Rechtsstaat fĂŒr unmöglich halten möchte: Reporter, die von einem wĂŒtenden Mob durch die StraĂen gejagt, geschlagen und verletzt werden. Nicht in einem BĂŒrgerkriegsland, sondern mitten in ThĂŒringen, am Rande eines Parteitags einer demokratisch gewĂ€hlten Partei. Was in Erfurt am ersten Juli-Wochenende geschah, ist ein Sittenbild eines Landes, in dem der linke StraĂenterror lĂ€ngst salonfĂ€hig geworden ist â und der Staat teilweise sogar mitzahlt.
Angriff auf die Pressefreiheit â und niemand distanziert sich
Am Rande der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag wurden mehrere Journalisten attackiert. Drei Reporter des Portals Apollo News seien laut Berichten von einer aufgebrachten Menge verfolgt und angegriffen worden, zwei davon hĂ€tten Verletzungen davongetragen. Einem weiteren Reporter sei ins Gesicht geschlagen, einem Team das Mobiltelefon entrissen worden. Bis Sonntagmittag habe die Polizei 65 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten registriert â von Körperverletzung bis SachbeschĂ€digung.
Das BĂŒndnis âWidersetzenâ, das offenbar hinter den Blockadeaktionen steht, zeigte anschlieĂend keinerlei Reue. Im Gegenteil: Man habe die betroffenen Reporter als âFaschist*innen mit Presseausweisâ betrachtet, hieĂ es. Eine Distanzierung von den Gewalttaten? Fehlanzeige. Man wollte den Parteitag als angeblich âillegitime Versammlungâ schlicht verhindern â ziviler Ungehorsam sei âgerechtfertigt und gebotenâ.
Wer entscheidet eigentlich, welche demokratisch gewĂ€hlte Partei sich noch versammeln darf und welche nicht? Und seit wann tragen Journalisten die Verantwortung dafĂŒr, worĂŒber sie berichten?
Kubickis spÀte Erkenntnis
FDP-Chef Wolfgang Kubicki fand nun deutliche Worte. GegenĂŒber Welt TV verurteilte er die Attacken scharf und forderte, sĂ€mtliche staatlichen Fördergelder fĂŒr Organisationen zu streichen, die Gruppierungen wie âWidersetzenâ unterstĂŒtzten. Es sei ein âUndingâ, dass der Staat finanzielle Hilfe leiste, mit der letztlich Straftaten ermöglicht wĂŒrden. Die Förderung mĂŒsse âsofort aufhörenâ, so Kubicki. Auf die Frage, wie gefĂ€hrlich er das BĂŒndnis einschĂ€tze, antwortete er trocken: âJedenfalls ist sie dumm.â
GrundsĂ€tzlich ist der VorstoĂ richtig. Doch man reibt sich verwundert die Augen: Ausgerechnet die FDP, die wĂ€hrend der gesamten Ampel-Jahre mit am Kabinettstisch saĂ, hat es damals versĂ€umt, dem ausufernden Subventions-Dickicht linker NGOs auch nur ansatzweise Einhalt zu gebieten. Man lieĂ gewĂ€hren, man stimmte mit, man schwieg. Und nun, in der Bedeutungslosigkeit einer auĂerparlamentarischen Kleinstpartei, entdeckt man plötzlich den Mut zur Kritik.
Der Filz der Steuermillionen
Der Kern des Problems reicht tiefer als ein einzelner Gewaltexzess. Ăber Jahre wurde ein ganzes Geflecht aus staatlich alimentierten Vereinen und Initiativen aufgebaut, das sich unter dem Deckmantel des âKampfes gegen Rechtsâ bequem aus Steuergeldern bedient. Dass aus diesem Milieu heraus offen Sympathien fĂŒr gewaltbereite Blockierer gepflegt werden, ist kein Betriebsunfall, sondern die logische Folge einer Politik, die jahrelang wegsah.
Kubicki selbst hatte bereits vor dem Parteitag gewarnt: Protest sei erlaubt, doch wer eine Veranstaltung vollstĂ€ndig verhindern wolle, ĂŒberschreite die Grenze zur Nötigung. Blockaden dieser Art seien schlicht rechtswidrig â und wer dazu aufrufe, sei ein StraftĂ€ter. Das ist juristisch korrekt. Die Frage bleibt nur, warum diese klare Kante bisher so selten in konkrete politische Taten mĂŒndet.
Ein Land, das seine PrioritÀten verloren hat
WĂ€hrend in Erfurt Journalisten gejagt werden und Behörden sich in bemerkenswerte ZurĂŒckhaltung flĂŒchten, hĂ€ufen sich anderswo die Meldungen ĂŒber schwere Gewalttaten, die im medialen Getöse untergehen. Es ist die Meinung unserer Redaktion â und, wie Umfragen zeigen, auch eines groĂen Teils der Bevölkerung â, dass ein Staat, der Pressefreiheit und Versammlungsrecht nicht mehr konsequent schĂŒtzt, seine wichtigste Aufgabe verfehlt. Deutschland braucht keine wohlklingenden Sonntagsreden, sondern Politiker, die endlich fĂŒr dieses Land und seine BĂŒrger einstehen, statt gegen sie zu regieren.
Ob aus Kubickis Forderung tatsĂ€chlich Konsequenzen erwachsen, darf bezweifelt werden. Zu oft wurde in der Vergangenheit A gesagt und dann B abgestimmt. Doch die Debatte ist eröffnet â und das ist in Zeiten, in denen die Toleranz gegenĂŒber linkem StraĂenterror zur stillschweigenden Norm geworden ist, immerhin ein Anfang.
Warum StabilitÀt in unruhigen Zeiten zÀhlt
Wenn der Rechtsstaat wankt, wenn Institutionen ihre VerlĂ€sslichkeit einbĂŒĂen und das Vertrauen in staatliche Ordnung erodiert, dann suchen kluge BĂŒrger nach Werten, die sich nicht per politischem Federstrich entwerten lassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie krisenfest sind â unabhĂ€ngig davon, welche Regierung gerade am Ruder ist. Als solides Fundament eines breit gestreuten Vermögens bieten sie eine Sicherheit, die weder von ideologischen Verwerfungen noch von schuldenfinanzierter Politik erschĂŒttert werden kann.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschÀtzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist aufgefordert, sich eigenstÀndig zu informieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen oder gegebenenfalls einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen.










