Kettner Edelmetalle
21.04.2026
16:58 Uhr

Trumps Temperament unter Beschuss: Amerikaner zweifeln am Krisenmanagement des PrÀsidenten

Trumps Temperament unter Beschuss: Amerikaner zweifeln am Krisenmanagement des PrÀsidenten

Die Vereinigten Staaten befinden sich in stĂŒrmischen Zeiten, und das politische Klima in Washington ist so aufgeheizt wie selten zuvor. Eine aktuelle Reuters/Ipsos-Umfrage offenbart nun, dass die Zustimmungswerte fĂŒr PrĂ€sident Donald Trump auf dem niedrigsten Stand seiner laufenden Amtszeit verharren. Nur noch 36 Prozent der Amerikaner stehen hinter der Arbeit ihres Staatsoberhaupts, wĂ€hrend satte 62 Prozent seine AmtsfĂŒhrung ablehnen. Im Vergleich zu den 47 Prozent Zustimmung unmittelbar nach seiner Vereidigung am 20. Januar 2025 ist dies ein bemerkenswerter Absturz.

Iran-Krieg und Benzinpreise belasten das Weiße Haus

Seit die Trump-Administration gemeinsam mit Israel im Februar den Krieg gegen den Iran eröffnet hat, steht der PrĂ€sident unter erheblichem Druck. Die Folgen sind an den ZapfsĂ€ulen der Nation unĂŒbersehbar: Die Benzinpreise seien sprunghaft angestiegen und schlĂŒgen in den Haushaltskassen vieler Amerikaner schmerzhaft zu Buche. Lediglich 36 Prozent der Befragten unterstĂŒtzten die amerikanischen MilitĂ€rschlĂ€ge gegen Teheran. Noch ernĂŒchternder falle das Urteil zum finanziellen Aspekt aus: Nur 26 Prozent hielten den militĂ€rischen Einsatz fĂŒr seinen Preis wert, und ebenfalls nur 26 Prozent stellten dem PrĂ€sidenten ein gutes Zeugnis bei der BewĂ€ltigung der Lebenshaltungskosten aus – ein Tiefstwert.

Zweifel am Temperament des 79-JĂ€hrigen

Besonders bemerkenswert seien die wachsenden Zweifel am GemĂŒtszustand des PrĂ€sidenten. Nur 26 Prozent der Amerikaner bezeichneten Trump als "ausgeglichen". Selbst innerhalb seiner eigenen Republikanischen Partei sei das Bild gespalten: 53 Prozent hielten ihn fĂŒr besonnen, 46 Prozent sĂ€hen das anders. Unter Demokraten attestierten ihm lediglich magere 7 Prozent ein ruhiges GemĂŒt. Mehr als die HĂ€lfte der Befragten – genau 51 Prozent – seien der Meinung, die geistige SchĂ€rfe des PrĂ€sidenten habe im vergangenen Jahr nachgelassen. Selbst 14 Prozent der Republikaner teilten diese EinschĂ€tzung.

Profane Drohungen und ein Streit mit dem Papst

Anlass fĂŒr diese kritischen EinschĂ€tzungen liefere der PrĂ€sident regelmĂ€ĂŸig selbst. In sozialen Netzwerken habe er gedroht, die iranische Zivilisation auszulöschen, sĂ€mtliche BrĂŒcken und Kraftwerke des Landes zu zerstören – teils in drastisch-profaner Wortwahl. FĂŒr Aufsehen sorge zudem sein öffentlicher Schlagabtausch mit Papst Leo. Der Pontifex hatte den Iran-Krieg kritisiert, woraufhin Trump ihn als schwach in der KriminalitĂ€tsbekĂ€mpfung attackierte. Pikant daran: Die Amerikaner schĂ€tzten den Papst mit 60 Prozent Zustimmung deutlich positiver ein als ihren eigenen PrĂ€sidenten, der auf 36 Prozent komme. Auch prominente Demokraten wie Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom oder die ehemalige VizeprĂ€sidentin Kamala Harris erreichten nicht die PopularitĂ€tswerte des Kirchenoberhauptes.

NATO-Austritt findet kaum UnterstĂŒtzung

Trumps wiederholte Drohungen, die NATO zu verlassen, stießen bei der amerikanischen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe. Nur 16 Prozent befĂŒrworteten einen Austritt aus dem westlichen VerteidigungsbĂŒndnis. Ebenfalls fĂŒr Irritationen in den HauptstĂ€dten Europas sorgten Trumps frĂŒhere Drohungen mit militĂ€rischer Gewalt gegen den NATO-Partner DĂ€nemark, nachdem er die Annexion Grönlands durch die USA gefordert hatte.

Geopolitische Unsicherheit als NĂ€hrboden fĂŒr Vermögensabsicherung

Was bedeuten diese Entwicklungen fĂŒr den besorgten BĂŒrger und Anleger? Die Gemengelage aus militĂ€rischer Eskalation im Nahen Osten, steigenden Energiepreisen, transatlantischen Verwerfungen und wachsender politischer Unsicherheit erinnere an jene historischen Phasen, in denen Papierwerte und politische Versprechen nicht das Papier wert gewesen seien, auf dem sie gedruckt worden seien. Wer die Nachrichten der vergangenen Monate verfolge, dem dĂŒrfte klar werden, dass sich die Welt in einem gefĂ€hrlichen Umbruch befinde. Die Geschichte lehre uns, dass in solchen Zeiten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihre Funktion als verlĂ€sslicher Anker im Vermögensportfolio immer wieder unter Beweis gestellt hĂ€tten. WĂ€hrend Regierungen wanken, WĂ€hrungen unter Druck geraten und Politiker ihre Launen ausleben, bleibt die Beimischung von Edelmetallen ein bewĂ€hrtes Instrument zur Vermögenssicherung und zur Diversifikation eines breit aufgestellten Portfolios.

Ein fragiler Waffenstillstand

Die Umfrage sei wĂ€hrend eines brĂŒchigen Waffenstillstands zwischen dem Iran und den USA durchgefĂŒhrt worden, der bereits am Dienstag auslaufen sollte. Damit stehe die Welt erneut am Rande einer weiteren Eskalation. Ob Trump seine aufbrausende Rhetorik zĂŒgelt oder weiter auf Konfrontationskurs bleibt, dĂŒrfte die kommenden Wochen prĂ€gen – mit Folgen, die weit ĂŒber Washington hinausreichten.

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