
Thyssenkrupp-Desaster: 11.000 deutsche ArbeitsplÀtze fallen dem Kahlschlag zum Opfer
Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere RealitĂ€t fĂŒr tausende deutsche Stahlarbeiter und ihre Familien: Der einst stolze Industriegigant Thyssenkrupp Steel Europe hĂ€lt unbeirrt an seinen radikalen StreichplĂ€nen fest. Ganze 11.000 ArbeitsplĂ€tze sollen verschwinden â ein Schlag ins Gesicht fĂŒr den Industriestandort Deutschland, der seinesgleichen sucht.
Die Abrissbirne schwingt unerbittlich
âDie Zahl 11.000 steht", verkĂŒndete der neue Personalvorstand Dirk Schulte gegenĂŒber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit einer KaltschnĂ€uzigkeit, die einem das Blut in den Adern gefrieren lĂ€sst. Als handle es sich um eine beliebige Statistik und nicht um das Schicksal von elftausend hart arbeitenden Menschen, die jahrzehntelang den RĂŒcken fĂŒr dieses Unternehmen krumm gemacht haben.
Die Belegschaft soll innerhalb von nur sechs Jahren von knapp 27.000 auf magere 16.000 BeschĂ€ftigte zusammenschrumpfen. Ein Aderlass, der in seiner Dimension kaum zu fassen ist. WĂ€hrend die Konzernspitze von âAnpassungen" und âOptimierungen" faselt, stehen tausende Familien vor dem Nichts.
SchönfÀrberei statt ehrlicher Worte
Besonders zynisch mutet die Aussage Schultes an, man wolle die Menschen âin einen neuen Job bringen". Als ob es in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage, die maĂgeblich durch die desaströse Politik der Ampelregierung verschuldet wurde, ein Leichtes wĂ€re, fĂŒr elftausend Stahlarbeiter adĂ€quate neue ArbeitsplĂ€tze zu finden. Die RealitĂ€t sieht anders aus: Viele der Betroffenen werden in die Arbeitslosigkeit oder in prekĂ€re BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse abrutschen.
Von den 11.000 zu streichenden Stellen sollen 5.000 durch âAnpassungen in Produktion und Verwaltung" wegfallen â ein Euphemismus fĂŒr knallharte Entlassungen. Weitere 6.000 ArbeitsplĂ€tze werden durch Ausgliederungen auf externe Dienstleister verlagert, was in der Regel nichts anderes bedeutet als schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Löhne fĂŒr die Betroffenen.
Der Niedergang einer stolzen Industrie
Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die systematische Demontage der deutschen Stahlindustrie. Einst war Deutschland fĂŒhrend in der Stahlproduktion, heute kapitulieren unsere Konzerne vor dem internationalen Wettbewerb. Die GrĂŒnde dafĂŒr liegen auf der Hand: explodierende Energiekosten durch die verfehlte Energiewende, ĂŒberbordende BĂŒrokratie und eine Politik, die lieber WindrĂ€der subventioniert als die heimische Industrie zu stĂ€rken.
Die IG Metall hat bereits âerbitterten Widerstand" angekĂŒndigt und fordert den Ausschluss betriebsbedingter KĂŒndigungen sowie eine langfristige Finanzierung. Doch seien wir ehrlich: Gegen die geballte Macht der KonzernfĂŒhrung und die UntĂ€tigkeit der Politik werden auch die Gewerkschaften wenig ausrichten können.
Ein Symptom des deutschen Niedergangs
Der Kahlschlag bei Thyssenkrupp ist nur die Spitze des Eisbergs. Er steht symptomatisch fĂŒr den schleichenden Niedergang des Industriestandorts Deutschland. WĂ€hrend unsere Politiker von âTransformation" und âKlimaneutralitĂ€t" schwadronieren, wandern immer mehr Unternehmen ins Ausland ab oder bauen massiv Stellen ab. Die Zeche zahlen die deutschen Arbeiter und ihre Familien.
Es ist höchste Zeit, dass wir uns wieder auf unsere industriellen Wurzeln besinnen. Deutschland braucht eine Politik, die den Standort stĂ€rkt statt schwĂ€cht, die ArbeitsplĂ€tze schĂŒtzt statt vernichtet und die unsere Industrie wettbewerbsfĂ€hig hĂ€lt. Stattdessen erleben wir eine Regierung, die mehr damit beschĂ€ftigt ist, die Welt zu retten, als sich um die eigenen BĂŒrger zu kĂŒmmern.
Die bittere Wahrheit ist: Solange wir von Politikern regiert werden, die lieber Gendersternchen zÀhlen als ArbeitsplÀtze zu sichern, wird der Niedergang weitergehen. Die 11.000 Stellen bei Thyssenkrupp werden nicht die letzten sein, die auf dem Altar einer verfehlten Politik geopfert werden.
- Themen:
- #Ăbernahmen-Fussion
- #SPD
- #GrĂŒne
- #FDP










