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25.06.2026
05:49 Uhr

Politisches Erdbeben in Brandenburg: AfD pulverisiert alle Rekorde – Woidkes Koalition liegt am Boden

Politisches Erdbeben in Brandenburg: AfD pulverisiert alle Rekorde – Woidkes Koalition liegt am Boden

In Brandenburg vollzieht sich gerade ein politischer Umbruch von historischem Ausmaß. Was sich in jĂŒngsten Umfragen abzeichnet, ist nicht weniger als die Quittung fĂŒr eine Politik, die an den Sorgen und Nöten der BĂŒrger seit Jahren konsequent vorbeiregiert. Eine aktuelle Erhebung von Infratest dimap fördert ein Ergebnis zutage, das den etablierten Parteien die Schweißperlen auf die Stirn treiben dĂŒrfte.

37 Prozent – ein Wert, den es im Land noch nie gab

Die AfD erreicht in der Mark Brandenburg laut der neuen Umfrage 37 Prozent und damit einen Wert, der in diesem Bundesland fĂŒr die Partei noch nie zuvor gemessen wurde. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung vom Dezember legt sie nochmals um zwei Punkte zu. Selbst die im MĂ€rz erhobenen 34 Prozent von Insa sind damit Geschichte. Die Sozialdemokraten von MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke dĂŒmpeln dagegen bei kĂŒmmerlichen 22 Prozent vor sich hin – ein satter Vorsprung von 15 Prozentpunkten fĂŒr die AfD.

Besonders bemerkenswert: Die AfD ist mittlerweile stĂ€rker als ihre beiden Koalitionspartner zusammen. SPD und CDU kommen gemeinsam auf gerade einmal 34 Prozent – drei Punkte hinter der AfD. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen: Eine Regierungskoalition, die schwĂ€cher ist als die Opposition, die sie aussperren will.

Eine Koalition, die nie eine Mehrheit hatte

Doch wie kam diese ungeliebte Rot-Schwarze Verbindung ĂŒberhaupt zustande? Hier offenbart sich das ganze Dilemma der Brandenburger VerhĂ€ltnisse. Der WĂ€hler hatte im September 2024 dieser Konstellation nĂ€mlich gar keine Mehrheit erteilt. Erst durch den Übertritt von BSW-Abgeordneten zur SPD wurde das BĂŒndnis möglich – ein Manöver, das viele BĂŒrger als Verhöhnung ihres WĂ€hlerwillens empfunden haben dĂŒrften.

Eine Regierung, die nur durch parlamentarische Wechselspiele zustande kam, wĂ€hrend die stĂ€rkste politische Kraft konsequent ausgegrenzt wird – das ist der NĂ€hrboden, auf dem Politikverdrossenheit gedeiht.

Das BSW im freien Fall

WĂ€hrend die einen jubeln, stĂŒrzen die anderen ab. Das BĂŒndnis Sahra Wagenknecht, bis Januar noch Regierungspartner der SPD, verliert dramatisch an Boden. Mit nur noch vier Prozent wĂŒrde die Wagenknecht-Truppe an der FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde scheitern und aus dem Landtag fliegen. Bei der Landtagswahl hatte das BSW noch beachtliche 13,5 Prozent eingefahren. Ein steiler Absturz, der zeigt, wie schnell politische Strohfeuer wieder erlöschen, wenn der Substanz nichts folgt.

Sorgenkind Linkspartei – die Geschichtsvergessenheit kehrt zurĂŒck

GrĂ¶ĂŸter Gewinner neben der AfD ist ausgerechnet die Linke, die SED-Nachfolgepartei. Sie legt um drei Punkte zu und liegt nun mit zwölf Prozent gleichauf mit der CDU. Bei der Landtagswahl war die Partei mit drei Prozent noch krachend aus dem Parlament geflogen. Dass ausgerechnet die Erben jener Partei, die in der DDR Menschen an der Mauer erschießen ließ, nun wieder Auftrieb erhalten, ist ein alarmierendes Signal. Es zeugt von einer Geschichtsvergessenheit, die nachdenklich stimmen sollte. Wer die Verbrechen des SED-Regimes verdrĂ€ngt, öffnet alten Gespenstern die TĂŒr.

Auch die GrĂŒnen melden sich zurĂŒck

Selbst die GrĂŒnen, ebenfalls bei der Landtagswahl gescheitert, kĂ€men nun wieder auf sechs Prozent. Doch entscheidend ist die mathematische Wahrheit hinter diesen Zahlen: FĂŒr eine Mehrheit gegen die AfD wĂŒrde nicht einmal mehr ein rot-schwarz-grĂŒnes BĂŒndnis reichen. Die drei Parteien kĂ€men zusammen lediglich auf 40 Prozent. Um die AfD weiter aus der Regierung herauszuhalten, mĂŒsste man die SED-Nachfolger der Linkspartei mit ins Boot holen – ein Kartell der Verlierer gegen den klaren Willen der WĂ€hler.

Die unbequeme Botschaft an die Etablierten

Was sich in Brandenburg abspielt, ist symptomatisch fĂŒr eine bundesweite Entwicklung. Immer mehr BĂŒrger wenden sich von den etablierten Parteien ab, weil sie sich nicht mehr vertreten fĂŒhlen. Die Themen, die den Menschen unter den NĂ€geln brennen – die ungebremste Migration, die ausufernde KriminalitĂ€t, die wirtschaftliche Talfahrt und eine ideologiegetriebene Politik fernab der LebensrealitĂ€t – werden von der politischen Klasse beharrlich ignoriert. Die Quittung dafĂŒr kommt nun an der Wahlurne.

MinisterprĂ€sident Woidke, der nach der Wahl 2024 vollmundige Versprechen gemacht haben soll, dĂŒrfte sich aktuell unbequemen Fragen ausgesetzt sehen. Die RealitĂ€t holt jene ein, die geglaubt hatten, man könne den WĂ€hlerwillen durch parlamentarische Tricks dauerhaft aushebeln. Die Geschichte lehrt: Wer gegen das eigene Volk regiert, wird ĂŒber kurz oder lang abgewĂ€hlt.

In unsicheren Zeiten zÀhlt echte Substanz

Diese politische UnbestĂ€ndigkeit – wechselnde Koalitionen, abstĂŒrzende Parteien, eine zunehmend zersplitterte Parteienlandschaft – ist Ausdruck einer tiefen gesellschaftlichen Verunsicherung. In Zeiten, in denen politische Gewissheiten ins Wanken geraten und das Vertrauen in die Institutionen schwindet, besinnen sich kluge BĂŒrger auf das, was ĂŒber Krisen und Regierungswechsel hinaus Bestand hat. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber waren ĂŒber Jahrhunderte hinweg ein Anker der StabilitĂ€t – unabhĂ€ngig davon, welche Partei gerade regiert oder welche politischen Moden vorĂŒberziehen. Wer sein Vermögen breit aufstellt und einen soliden Anteil an Sachwerten beimischt, trifft Vorsorge, die kein Parlamentsbeschluss entwerten kann.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenstÀndig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen oder fachkundigen Rat einzuholen.

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