
Fed-Zinswende im Dezember: Waller springt auf den Zug der Geldfluter auf
Die amerikanische Notenbank scheint sich wieder einmal dem Druck der Wall Street zu beugen. Nach Fed-Direktor John Williams hat sich nun auch sein Kollege Christopher Waller fĂŒr eine weitere Zinssenkung im Dezember ausgesprochen. Die Börse jubelt, wĂ€hrend die Sparer weiter enteignet werden â ein altbekanntes Spiel der Zentralbanker.
Die Fed-Maschinerie lÀuft wie geschmiert
Es ist schon bemerkenswert, mit welcher PrÀzision die Fed-Direktoren ihre Statements absetzen. Erst lieà Williams am Freitag die Katze aus dem Sack, prompt verwandelte sich der Kurssturz an der Wall Street in einen Anstieg. Nun legt Waller nach und gibt dem Markt genau das, was er hören will: billigeres Geld. Die TerminmÀrkte preisen bereits mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung am 10. Dezember ein.
âMeine Sorge gilt vor allem dem Arbeitsmarkt", betonte Waller im Fox Business Network. Eine noble Formulierung fĂŒr das, was tatsĂ€chlich geschieht: Die Fed pumpt weiter LiquiditĂ€t in ein System, das bereits vor billigem Geld ĂŒberquillt. WĂ€hrend die Inflation die Ersparnisse der BĂŒrger auffrisst, sorgen sich die Notenbanker um einen Arbeitsmarkt, der historisch betrachtet noch immer robust dasteht.
Der wahre Grund hinter der Zinspolitik
Waller gibt unumwunden zu, dass ab Januar ein âvon Sitzung zu Sitzung"-Ansatz verfolgt werden könnte. Ăbersetzt bedeutet das: Die Fed navigiert auf Sicht und hat lĂ€ngst die Kontrolle ĂŒber ihre eigene Geldpolitik verloren. Die angebliche Datenlage dient nur als Feigenblatt fĂŒr eine Politik, die primĂ€r darauf ausgerichtet ist, die AktienmĂ€rkte bei Laune zu halten.
âWenn plötzlich eine Erholung der Inflation oder der BeschĂ€ftigungslage zu verzeichnen ist oder die Wirtschaft anzieht, könnte dies Anlass zur Sorge geben"
Man muss diese Aussage zweimal lesen, um ihre ganze AbsurditĂ€t zu erfassen: Eine Erholung der Wirtschaft wĂ€re fĂŒr die Fed ein Problem! Das zeigt, wie pervertiert das System mittlerweile ist. Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten, weil sie das Ende der Gelddruckerei bedeuten könnten.
Waller als Powell-Nachfolger: Vom Regen in die Traufe?
Besonders pikant: Waller wird als möglicher Nachfolger von Jerome Powell gehandelt. Sein âtolles Treffen" mit Finanzminister Scott Bessent lĂ€sst vermuten, dass die Trump-Administration auf KontinuitĂ€t in der Geldpolitik setzt. Waller betont zwar, die GesprĂ€che seien ânie politisch" gewesen â wer's glaubt, wird selig.
Die RealitĂ€t sieht anders aus: Die Fed ist lĂ€ngst zum verlĂ€ngerten Arm der Politik geworden. UnabhĂ€ngigkeit? Ein MĂ€rchen aus vergangenen Zeiten. Die Notenbank tanzt nach der Pfeife der MĂ€rkte und der Politik, wĂ€hrend der normale BĂŒrger die Zeche zahlt.
Die wahren Gewinner und Verlierer
WĂ€hrend Aktienbesitzer jubeln und die Wall Street neue Rekorde feiert, bluten die Sparer weiter aus. Die Nullzinspolitik der vergangenen Jahre hat bereits Billionen an Kaufkraft vernichtet. Nun setzt die Fed ihre Enteignungspolitik fort â diesmal unter dem Deckmantel der Arbeitsmarktsorgen.
Die verspĂ€tete Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten â BeschĂ€ftigungszahlen erst am 16. Dezember, Inflationsdaten am 18. Dezember â zeigt zudem, wie chaotisch die Datenlage derzeit ist. Die Fed stochert im Nebel und verkauft dies als durchdachte Strategie.
Gold als Rettungsanker in stĂŒrmischen Zeiten
In diesem Umfeld der geldpolitischen WillkĂŒr und schleichenden Enteignung gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber zunehmend an Bedeutung. WĂ€hrend die Notenbanken munter weiter drucken und die Kaufkraft der WĂ€hrungen erodiert, bewahren Edelmetalle seit Jahrtausenden ihren Wert. Sie sind der ultimative Schutz gegen die Experimente der Zentralbanker und gehören in jedes vernĂŒnftig diversifizierte Portfolio.
Die Geschichte lehrt uns: Jede WĂ€hrung, die nicht durch reale Werte gedeckt ist, verliert frĂŒher oder spĂ€ter an Wert. Die aktuelle Fed-Politik beschleunigt diesen Prozess nur. Wer sein Vermögen schĂŒtzen will, sollte nicht auf die Versprechen der Notenbanker vertrauen, sondern auf bewĂ€hrte Sachwerte setzen.
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