
El Salvador wird zum Knast der USA: Trump plant radikale Abschiebepolitik
In einer beispiellosen Entwicklung verwandelt sich El Salvador zunehmend in eine Strafkolonie fĂŒr unerwĂŒnschte Migranten aus den USA. Das mittelamerikanische Land unter der FĂŒhrung des umstrittenen PrĂ€sidenten Nayib Bukele macht sich dabei zum willfĂ€hrigen Handlanger der Trump-Administration - gegen bare MĂŒnze, versteht sich.
FragwĂŒrdiger Deal mit lukrativen Aussichten
FĂŒr schlappe 20.000 US-Dollar pro Kopf nimmt El Salvador bereitwillig Migranten auf, die von den USA ohne ordentliches Gerichtsverfahren abgeschoben werden. Das berĂŒchtigte HochsicherheitsgefĂ€ngnis Cecot, euphemistisch als "Zentrum zur EindĂ€mmung des Terrorismus" bezeichnet, wird dabei zur Endstation fĂŒr tausende Menschen - auch fĂŒr solche, deren einziges "Verbrechen" es war, sich illegal in den USA aufzuhalten.
Trump will amerikanische StaatsbĂŒrger deportieren
Doch damit nicht genug: Der frĂŒhere und möglicherweise kĂŒnftige US-PrĂ€sident Donald Trump plant eine weitere Eskalation dieser höchst umstrittenen Praxis. Nach seinem Willen sollen kĂŒnftig sogar amerikanische StaatsbĂŒrger nach El Salvador abgeschoben werden können - ein Vorhaben, das Verfassungsexperten die Haare zu Berge stehen lĂ€sst.
Bukeles eiserne Faust
PrĂ€sident Bukele, der sein Land mit nahezu diktatorischer Macht regiert, hat sich durch drakonische MaĂnahmen gegen die berĂŒchtigten Mara-Gangs einen Namen gemacht. Seit MĂ€rz 2022 wurden unter dem Deckmantel des Ausnahmezustands ĂŒber 80.000 Menschen inhaftiert. Die KriminalitĂ€tsrate sank drastisch - aber zu welchem Preis?
Menschenrechtliche Bedenken werden ignoriert
Die ZustĂ€nde im Cecot-GefĂ€ngnis sind alarmierend. HĂ€ftlinge berichten von katastrophalen ZustĂ€nden, fehlendem Rechtsbeistand und nicht existenter Kommunikation mit der AuĂenwelt. Besonders besorgniserregend: Nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation "Cristosal" hatten sich zwei Drittel der Abgeschobenen legal in den USA aufgehalten.
Ein lukratives GeschÀft mit der Freiheit
FĂŒr El Salvador ist das GeschĂ€ft mit den HĂ€ftlingen vor allem eines: profitable Staatsfinanzierung. Bei einer erdrĂŒckenden Staatsverschuldung von 30 Milliarden Dollar winken allein fĂŒr die Aufnahme von 30.000 HĂ€ftlingen satte 600 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass bereits ĂŒber den Bau eines zweiten GefĂ€ngnisses nachgedacht wird.
Fazit: Demokratische Grundwerte auf der Strecke
Was hier unter dem Deckmantel der Migrationskontrolle geschieht, ist nichts anderes als ein moderner Menschenhandel mit staatlicher Legitimation. Die einstige linke Regierungspartei FMLN bringt es auf den Punkt: El Salvador mutiert zum GefĂ€ngnis von Donald Trump - eine Entwicklung, die jeden Demokraten mit tiefer Sorge erfĂŒllen sollte.
WĂ€hrend die Ampel-Regierung in Deutschland noch immer keine wirksame Lösung fĂŒr die ausufernde illegale Migration gefunden hat, zeigt sich hier ein erschreckendes Beispiel, wie eine kompromisslose Abschiebepolitik aussehen könnte. Die Frage ist nur: Ist der Preis dafĂŒr nicht zu hoch?










