Kettner Edelmetalle
24.08.2025
17:16 Uhr

Deutschlands Industriesterben: Kathrein-Insolvenz offenbart das Versagen der Politik

Wieder einmal mĂŒssen wir vom Tod eines deutschen Traditionsunternehmens berichten. Der einst stolze WeltmarktfĂŒhrer Kathrein, 1919 in Rosenheim gegrĂŒndet, hat im August gleich mit drei Gesellschaften Insolvenz angemeldet. Was hier geschieht, ist kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein weiteres Symptom des systematischen Niedergangs unseres Wirtschaftsstandorts – orchestriert von einer Politik, die lieber ideologische Luftschlösser baut, als sich um die realen Fundamente unserer ProsperitĂ€t zu kĂŒmmern.

Ein Jahrhundert Erfolgsgeschichte endet im Chaos

Die Kathrein-Gruppe, die sich vom Blitzschutzanlagen-Hersteller zum WeltmarktfĂŒhrer in der Satelliten- und Antennentechnik entwickelte, sieht sich nun gezwungen, einen Investor zu suchen. Betroffen seien ĂŒber 100, möglicherweise sogar 200 Mitarbeiter – Menschen, die jahrzehntelang ihr Können und ihre LoyalitĂ€t in den Dienst eines Unternehmens stellten, das nun den wirtschaftspolitischen Irrwegen zum Opfer fĂ€llt.

Der vorlĂ€ufige Insolvenzverwalter Michael Verken spricht diplomatisch von "Umsatzeinbußen infolge des Ukrainekrieges" und "internen Unternehmensumstrukturierungen". Doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt die wahren Schuldigen: Eine Bundesregierung, die mit ihrer selbstzerstörerischen Sanktionspolitik gegen Russland deutsche Unternehmen in den Abgrund treibt, wĂ€hrend sie gleichzeitig mit astronomischen Energiepreisen und erstickender BĂŒrokratie den letzten Rest an WettbewerbsfĂ€higkeit vernichtet.

Die Insolvenzwelle rollt ungebremst

Was bei Kathrein geschieht, ist nur die Spitze des Eisbergs. Im Juli 2025 verzeichnete Deutschland mit 1.588 Firmenpleiten den zweithöchsten Stand seit zwanzig Jahren – ein Anstieg von 64 Prozent gegenĂŒber dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Diese Zahlen sind keine abstrakten Statistiken, sondern reprĂ€sentieren zerstörte Existenzen, vernichtete ArbeitsplĂ€tze und verlorenes Know-how.

WĂ€hrend unsere Regierung unter Kanzler Merz und seinem sozialdemokratischen SteigbĂŒgelhalter Klingbeil weiterhin von "Verantwortung fĂŒr Deutschland" faselt, erleben wir tĂ€glich, wie diese vermeintliche Verantwortung aussieht: Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen fĂŒr fragwĂŒrdige Infrastrukturprojekte, wĂ€hrend der Mittelstand – das RĂŒckgrat unserer Wirtschaft – systematisch ausgeblutet wird.

Die wahren Ursachen des Niedergangs

Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, um die ZusammenhĂ€nge zu erkennen. Die ideologiegetriebene Energiewende hat die Strompreise in astronomische Höhen getrieben. Die völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Russland haben wichtige AbsatzmĂ€rkte zerstört und Lieferketten zerrissen. Die ausufernde BĂŒrokratie erstickt jede unternehmerische Initiative im Keim. Und eine Regierung, die lieber Gendersternchen zĂ€hlt als ArbeitsplĂ€tze zu sichern, tut ihr Übriges.

Besonders perfide: WĂ€hrend deutsche Unternehmen reihenweise untergehen, pumpt dieselbe Regierung Milliarden in fragwĂŒrdige Klimaprojekte und alimentiert eine stetig wachsende Zahl von Migranten, deren Integration in den Arbeitsmarkt bestenfalls als gescheitert bezeichnet werden kann. Die PrioritĂ€ten könnten verkehrter nicht sein.

Ein Blick in die Zukunft – dĂŒster, aber nicht hoffnungslos

Die Kathrein-Insolvenz sollte ein Weckruf sein, wird aber vermutlich wie so viele andere Alarmsignale ungehört verhallen. Zu sehr sind unsere politischen Eliten in ihrer ideologischen Blase gefangen, zu weit entfernt von den RealitÀten des produzierenden Gewerbes.

Was Deutschland jetzt brĂ€uchte, wĂ€re eine radikale Kehrtwende: Weg von der Planwirtschaft, hin zur Marktwirtschaft. Weg von ideologischen Experimenten, hin zu bewĂ€hrten Rezepten. Weg von der Selbstzerstörung, hin zur Selbstbehauptung. Doch solange die Große Koalition aus Union und SPD weiterhin den Kurs der gescheiterten Ampel fortsetzt, wird das Sterben der deutschen Industrie weitergehen.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr die Weisheit, einen Teil seines Vermögens in physische Edelmetalle zu investieren. Gold und Silber mögen keine Rendite abwerfen, aber sie ĂŒberleben WĂ€hrungsreformen, Staatsbankrotte und politische Experimente. Sie sind der Fels in der Brandung, wenn ringsum die Fundamente unserer Wirtschaft wegbrechen.

Die Geschichte von Kathrein ist eine Mahnung: Ein Jahrhundert Aufbauarbeit kann in wenigen Jahren ideologischer Verblendung zunichte gemacht werden. Es liegt an uns allen, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten – bevor es zu spĂ€t ist.

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