
Wohnungsnot in Berlin: Linke will Studenten zwangsweise bei Senioren einquartieren
Die Berliner Linke hat auf ihrer Fraktionsklausur in Leipzig einen Plan vorgestellt, der selbst fĂŒr die VerhĂ€ltnisse der Hauptstadt bemerkenswert realitĂ€tsfern erscheint. Studenten und Auszubildende sollen kĂŒnftig bei Ă€lteren Menschen untergebracht werden â natĂŒrlich mit "finanziellen Anreizen" fĂŒr die Senioren. Was sich anhört wie eine Satire aus DDR-Zeiten, ist tatsĂ€chlich ernst gemeint.
Staatliches Versagen wird zur Privatsache erklÀrt
Der wohnungspolitische Sprecher Niklas Schenker bezeichnet die aktuellen Mieten fĂŒr Studentenapartments von bis zu 29 Euro pro Quadratmeter als "Wucher". Da hat er ausnahmsweise recht. Doch anstatt die eigentliche Ursache anzugehen â nĂ€mlich das jahrzehntelange Versagen der Politik beim Wohnungsbau â sollen nun Senioren die Suppe auslöffeln, die ihnen die Politik eingebrockt hat.
Es ist schon bemerkenswert: Der Staat, der eigentlich seiner Aufgabe nachkommen mĂŒsste, ausreichend Wohnraum zu schaffen, wĂ€lzt diese Verantwortung nun auf die Ă€ltere Generation ab. Jahrelang wurde der soziale Wohnungsbau vernachlĂ€ssigt, wurden Bauvorschriften verschĂ€rft und Genehmigungsverfahren verkompliziert. Das Ergebnis sehen wir heute auf dem ĂŒberhitzten Wohnungsmarkt.
Die "Gratis-Kultur" der Linken
Besonders aufschlussreich ist die Aussage der kinder- und jugendpolitischen Sprecherin Katrin Seidel: "Wir stehen zu dieser Gratis-Kultur." Kostenlose Kitas, Horte, Schulessen und BVG-Tickets â alles soll der Staat bezahlen. Nur beim Wohnungsbau, da sollen plötzlich die BĂŒrger selbst ran. Diese Doppelmoral offenbart das grundlegende Problem linker Politik: Geld ausgeben können sie, aber produktive Lösungen schaffen? Fehlanzeige.
Die Finanzierung ihrer Luftschlösser will die Linke durch höhere Grunderwerbsteuern und langsamere Kredittilgung sicherstellen. Mit anderen Worten: noch mehr Schulden auf Kosten kommender Generationen. Dass höhere Grunderwerbsteuern den Wohnungsbau zusĂ€tzlich verteuern und damit das Problem verschĂ€rfen wĂŒrden, scheint in der ideologischen Verblendung unterzugehen.
Bedrohliche Umfragewerte fĂŒr Berlin
Erschreckend sind die aktuellen Umfragewerte: Die Linke liegt bei 19 Prozent und könnte mit Rot-Rot-GrĂŒn den nĂ€chsten Regierenden BĂŒrgermeister stellen. Bei den 16- bis 34-JĂ€hrigen erreicht sie sogar sagenhafte 46 Prozent. Ab 2026 dĂŒrfen erstmals auch 16-JĂ€hrige wĂ€hlen â ein weiterer Schritt in Richtung politischer UnmĂŒndigkeit.
Dass ausgerechnet die Partei, die fĂŒr ihre israelfeindlichen und antisemitischen AusfĂ€lle bekannt ist, bei jungen Menschen so beliebt ist, wirft kein gutes Licht auf den Zustand unseres Bildungssystems. Wenn Abgeordnete wie Ferat Koçak auf der Reichstagswiese zu extremistischen Gewalt-Songs performen, in denen Polizisten als "Bullenschweine" und "Missgeburten" bezeichnet werden, dann zeigt das den wahren Charakter dieser Partei.
Die wahre Lösung: Bauen statt Umverteilen
Was Berlin wirklich brĂ€uchte, wĂ€re eine Politik, die den Wohnungsbau entfesselt statt ihn zu erdrosseln. Weniger BĂŒrokratie, schnellere Genehmigungsverfahren, Anreize fĂŒr private Investoren â all das wĂŒrde helfen. Stattdessen setzt die Linke auf ZwangsmaĂnahmen und Umverteilung. Senioren sollen ihre hart erarbeitete PrivatsphĂ€re aufgeben, weil der Staat seiner ureigenen Aufgabe nicht nachkommt.
Es ist symptomatisch fĂŒr die deutsche Politik der letzten Jahre: Probleme werden nicht gelöst, sondern auf die BĂŒrger abgewĂ€lzt. Die Energiewende bezahlen die Verbraucher, die gescheiterte Migrationspolitik baden die Kommunen aus, und nun sollen auch noch die Senioren fĂŒr die verfehlte Wohnungspolitik geradestehen.
"Aus 'ner Gorbatschow wird ein Molotow, aus einem Bullenauto ein Haufen Schrott" â so rappt ein Bundestagsabgeordneter der Linken. Wer solche Volksvertreter hat, braucht sich ĂŒber den Zustand unseres Landes nicht zu wundern.
Die Berliner tĂ€ten gut daran, bei der kommenden Abgeordnetenhauswahl sehr genau hinzuschauen. Eine Stadt, die schon jetzt am Rande des Chaos steht, kann sich keine Regierung leisten, die Probleme durch ideologische Experimente verschlimmert statt sie zu lösen. Der Staat muss endlich seiner Verantwortung nachkommen und bauen â nicht die BĂŒrger zu Notlösungen zwingen.
- Themen:
- #Immobilien
- #Linke
- #Wahlen










