Kettner Edelmetalle
03.07.2025
06:11 Uhr

Wirtschaftsexperte fordert Kriegswirtschaft statt Wohlstand fĂŒr Deutschland

WĂ€hrend die deutsche Wirtschaft unter der Last von Inflation, Energiekrise und politischen Fehlentscheidungen Ă€chzt, hat der PrĂ€sident des Kieler Instituts fĂŒr Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, eine bemerkenswerte Lösung parat: mehr Geld fĂŒr Waffen und lĂ€ngere Arbeitszeiten fĂŒr Rentner. Der 50-jĂ€hrige Ökonom kritisierte die bisherige Ukraine-UnterstĂŒtzung Deutschlands als "mickrig" und forderte eine massive Ausweitung der RĂŒstungsausgaben.

Vom Wirtschaftsinstitut zum Kriegstreiber?

Das einst marktliberal ausgerichtete IfW scheint unter Schularicks FĂŒhrung eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht zu haben. Statt sich auf die drĂ€ngenden wirtschaftlichen Probleme des Landes zu konzentrieren - explodierende Energiekosten, Deindustrialisierung und Rekordinflation - predigt der Professor nun die Segnungen der AufrĂŒstung. Die bisherigen deutschen Hilfen fĂŒr die Ukraine in Höhe von ĂŒber 48 Milliarden Euro seit Februar 2022 seien laut Schularick nur "ein Rundungsfehler".

Besonders pikant: Der Wirtschaftswissenschaftler vergleicht die heutige Situation mit dem Ersten Golfkrieg und beklagt, Deutschland habe damals "das FĂŒnffache" bereitgestellt. Dass die Bundesrepublik bereits jetzt mehr als ein Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts fĂŒr die Ukraine aufwendet - und nicht die von ihm behaupteten 0,15 Prozent - scheint der Professor geflissentlich zu ĂŒbersehen.

TechnologietrÀume statt RealitÀtssinn

Schularicks Vision einer prosperierenden RĂŒstungswirtschaft liest sich wie ein Wunschzettel aus dem Silicon Valley. KI-gestĂŒtzte Robotik, Raketentechnologie und ein europĂ€isches Starlink sollen Deutschlands wirtschaftliche Zukunft sichern. Dabei ignoriert er geflissentlich, dass die deutsche Industrie bereits jetzt unter den weltweit höchsten Energiepreisen und einer ausufernden BĂŒrokratie zusammenbricht.

"Starlink hat mit all den tausenden Satelliten, die da oben sind, etwas mehr als zehn Milliarden Dollar gekostet. Der zusĂ€tzliche S-Bahn-Tunnel, der gerade in MĂŒnchen gebaut wird, wird mehr kosten"

Diese Aussage offenbart das ganze Dilemma: WÀhrend private Unternehmer wie Elon Musk innovative Technologien entwickeln, versinkt Deutschland in einem Sumpf aus Planungsverfahren, Umweltauflagen und politischer Inkompetenz. Die Lösung kann nicht sein, noch mehr Steuergeld in militÀrische Abenteuer zu pumpen, wÀhrend die zivile Infrastruktur verfÀllt.

Rentner an die Werkbank - die neue Sozialpolitik

Besonders zynisch mutet Schularicks Forderung an, die "geringe Erwerbsbeteiligung bei den Alten" zu erhöhen. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt haben, sollen nun noch lĂ€nger schuften - wĂ€hrend gleichzeitig Milliarden fĂŒr RĂŒstung und fragwĂŒrdige Klimaprojekte verpulvert werden. Der Verweis auf skandinavische LĂ€nder ignoriert dabei völlig die unterschiedlichen LebensrealitĂ€ten und Sozialsysteme.

Auch Frauen in Teilzeit geraten ins Visier des Professors. Statt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern oder traditionelle Familienmodelle zu unterstĂŒtzen, sieht er hier ungenutztes Arbeitspotenzial fĂŒr seine Kriegswirtschaft. Das Ehegattensplitting - eine der letzten StĂŒtzen fĂŒr Familien - wird kurzerhand zum "Fehlanreiz" erklĂ€rt.

Die wahren Probleme bleiben unerwÀhnt

Kein Wort verliert Schularick ĂŒber die eigentlichen Ursachen der deutschen Misere: Eine ideologiegetriebene Energiepolitik, die unsere Industrie ruiniert. Eine unkontrollierte Migrationspolitik, die die Sozialsysteme ĂŒberlastet. Eine ausufernde BĂŒrokratie, die Innovation und Unternehmertum erstickt. Stattdessen soll die Lösung in noch mehr Staatsinterventionismus und einer Umstellung auf Kriegswirtschaft liegen.

Die Forderung nach einer Spezialisierung der Chemieindustrie weg von der Grundstoffchemie zeigt, wie realitÀtsfern diese VorschlÀge sind. Deutschland soll seine industrielle Basis aufgeben und stattdessen auf NischenmÀrkte setzen - wÀhrend China systematisch die WeltmÀrkte erobert.

Gold statt Kanonen - die bessere Alternative

WĂ€hrend Wirtschaftsprofessoren von AufrĂŒstung und Kriegswirtschaft trĂ€umen, sollten kluge Anleger auf bewĂ€hrte Werte setzen. Physisches Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrtausende als Schutz vor politischen Verwerfungen und wirtschaftlichen Krisen bewĂ€hrt. Im Gegensatz zu den Luftschlössern der RĂŒstungsindustrie bieten Edelmetalle realen, greifbaren Wert - unabhĂ€ngig von politischen Moden und professoralen Hirngespinsten.

Die Geschichte lehrt uns: Wenn Staaten beginnen, ihre Wirtschaft auf Krieg umzustellen, ist es höchste Zeit, das eigene Vermögen in Sicherheit zu bringen. Edelmetalle sind dabei seit jeher die erste Wahl kluger Anleger.

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