
VW vor dem Kollaps: Die bittere Ernte einer ideologischen Verirrung
Vier Werke vor der Schließung, Hunderttausend Arbeitsplätze auf der Kippe – der Volkswagen-Konzern, einst das strahlende Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst, taumelt in eine existenzielle Krise. Was sich in den Aufsichtsratssitzungen in Wolfsburg abspielt, ist nicht weniger als die Abrechnung mit Jahren fehlgeleiteter Politik.
Es ist ein Trauerspiel, das sich vor unseren Augen abspielt. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG stehe offenbar kurz davor, die Schließung von vier deutschen Werken zu beschließen. Weltweit sollen bis Anfang der 2030er Jahre rund hunderttausend Mitarbeiter abgebaut werden. Man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen: hunderttausend Familien, deren Zukunft an einem seidenen Faden hängt – geopfert auf dem Altar einer Transformation, die niemand außer grünen Ideologen jemals wollte.
Wenn "Transformation" zum Synonym für Deindustrialisierung wird
AfD-Bundessprecherin Alice Weidel fand deutliche Worte. Die vom Volkswagen-Konzern selbst propagierte "umfassende Transformation" trage nun ihre bitteren Früchte – mit desaströsen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Und man muss ihr, so unbequem das für manchen sein mag, in der Sache recht geben.
Der Kern des Problems sei simpel, so Weidel: Volkswagen verkaufe schlicht zu wenige Fahrzeuge. Die krampfhafte Umstellung der Modellpalette auf Elektromobilität finde bei den deutschen und europäischen Verbrauchern längst nicht den Anklang, den sich die Vorstandsetagen erträumt hätten. Bei explodierenden Arbeits- und Energiekosten sei das kaum verwunderlich.
"Trotz aller Subventionen kaufen die Verbraucher, wenn sie sich angesichts der hohen Lebenshaltungskosten überhaupt ein neues Fahrzeug leisten wollen, eher ein günstigeres von asiatischen Mitbewerbern."
Der Kampf gegen den Verbrenner – ein selbstverschuldeter Niedergang
Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt in Berlin und Brüssel. Über Jahre hinweg hätten die Regierungen unter Merkel, Scholz und nun auch Merz einen erbitterten Feldzug gegen den Verbrennungsmotor geführt – jene Technologie, in der die deutschen Ingenieure einst weltweit unangefochten führend waren. Man hat freiwillig die eigene Königsdisziplin geschleift.
Zehntausende Menschen hätten in der Automobilbranche bereits ihren Arbeitsplatz verloren. Und wofür? Für einen ideologisch getriebenen Traum, der die technologische Spitzenstellung unserer Industrie untergräbt und leere Werkshallen sowie Heerscharen von Arbeitslosen zurücklässt. Weidel bringt es auf den Punkt: Mit diesem "komplett sinnlosen Vernichtungsfeldzug" gegen die eigene Automobilindustrie rette man kein Weltklima. Ein Großteil der Bürger dürfte das ähnlich sehen.
Emden zittert – und ein Oberbürgermeister schlägt Alarm
Besonders dramatisch ist die Lage vor Ort. Der parteilose Emdener Oberbürgermeister Tim Kruithoff kritisierte die Pläne im heute journal update scharf. Er fordere vom VW-Vorstand mehr Kreativität statt schlichtem Stellenabbau. Man müsse doch prüfen, welche Sonderprodukte gefertigt werden könnten oder wie es um die Batteriezell-Logistik bestellt sei. Einfach nur "Arbeitsplätze abbauen" – das könne nicht die Lösung sein.
Zugleich erinnert Kruithoff die Landesregierung an ihre Versprechen. Ministerpräsident Olaf Lies habe zugesagt, das Werk sei sicher – und daran werde man ihn messen. Die Menschen hätten die Transformation loyal mitgetragen. Jetzt brauche es Verlässlichkeit vom Vorstand, denn Vertrauen sei keine Einbahnstraße. Wie wahr. Doch Vertrauen hat man in Deutschland leider schon lange verspielt.
Fazit: Sachwerte statt heißer Luft
Die VW-Krise ist ein Menetekel. Sie zeigt, wohin eine Politik führt, die Ideologie über wirtschaftliche Vernunft stellt. Wer sein Vermögen in einem Land absichern will, dessen industrielles Rückgrat systematisch zerlegt wird, sollte sich fragen, wie krisenfest seine Anlagen wirklich sind. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren – gerade dann, wenn Papierversprechen und Aktienkurse ins Wanken geraten. Als solide Beimischung eines breit gestreuten Vermögens bieten sie einen Schutz, den keine politische Fehlentscheidung aushebeln kann.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.
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