
Volkswagen-Exodus: 20.000 Mitarbeiter verlassen den kriselnden Autoriesen
Der einst stolze deutsche Automobilgigant Volkswagen erlebt einen beispiellosen Aderlass. Wie der Vorstand heute mitteilte, hĂ€tten bereits 20.000 BeschĂ€ftigte ihre Unterschrift unter die Austrittspapiere gesetzt. Ein Drittel der geplanten Stellenstreichungen ist damit bereits vollzogen â und das Drama nimmt erst seinen Anfang.
Was hier als "sozialvertrĂ€glicher Stellenabbau" verkauft wird, ist nichts anderes als die schleichende Demontage eines deutschen Industriedenkmals. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bis 2030 sollen insgesamt 35.000 ArbeitsplĂ€tze verschwinden. Das entspricht der Einwohnerzahl einer mittelgroĂen Stadt â Menschen, die jahrzehntelang ihre Arbeitskraft und ihr Know-how in den Dienst des Unternehmens gestellt haben.
Der Preis des Versagens
Besonders bitter: Die Abfindungen, die bis zu 400.000 Euro erreichen können, mögen auf den ersten Blick groĂzĂŒgig erscheinen. Doch was sind schon ein paar Hunderttausend Euro gegen eine sichere berufliche Zukunft? Personalvorstand Gunnar Kilian hĂŒllt sich in Schweigen, wenn es um die Gesamtsumme der Abfindungen geht. Kein Wunder â die Milliardensummen wĂŒrden selbst hartgesottene AktionĂ€re erschrecken.
Zwei Drittel der Ausscheidenden gehen in die Altersteilzeit. Das klingt harmlos, bedeutet aber faktisch: Die erfahrensten Mitarbeiter, die TrÀger des Unternehmens-Know-hows, werden aus dem Betrieb gedrÀngt. Mit ihnen verschwindet nicht nur Fachwissen, sondern auch die deutsche Ingenieurskunst, die VW einst groà gemacht hat.
Die nÀchste Generation wird geopfert
Als wĂ€re das nicht genug, trifft es auch die Jugend mit voller Wucht. Die Zahl der AusbildungsplĂ€tze wird von 1.400 auf magere 600 mehr als halbiert. Welche Botschaft sendet das an die junge Generation? WĂ€hrend die Politik von FachkrĂ€ftemangel schwadroniert, vernichtet einer der gröĂten deutschen Arbeitgeber systematisch Zukunftsperspektiven.
"Die geburtenstarken JahrgÀnge 1969 und 1970 werden als nÀchstes angesprochen"
Diese zynische Formulierung aus dem Konzern zeigt, wie kaltblĂŒtig hier vorgegangen wird. Menschen werden zu Zahlen degradiert, LebenslĂ€ufe zu Kostenfaktoren.
Der Preis der grĂŒnen Transformation
Man muss kein Prophet sein, um die wahren Ursachen dieser Misere zu erkennen. Jahrelang hat sich VW dem Diktat der grĂŒnen Ideologie unterworfen, Milliarden in die ElektromobilitĂ€t gepumpt, wĂ€hrend die Konkurrenz aus China mit staatlicher UnterstĂŒtzung den Markt ĂŒberschwemmt. Die deutsche Politik, allen voran die GrĂŒnen mit ihrer realitĂ€tsfernen Klimapolitik, hat die heimische Automobilindustrie systematisch an die Wand gefahren.
WĂ€hrend in Wolfsburg Zehntausende um ihre Existenz bangen, trĂ€umen Habeck und Co. weiter von der schönen neuen Elektrowelt. Dass diese TrĂ€umereien auf dem RĂŒcken der Arbeiter ausgetragen werden, interessiert in Berlin niemanden.
Die Gewerkschaft als zahnloser Tiger
Besonders beschĂ€mend ist die Rolle der IG Metall. Statt fĂŒr ihre Mitglieder zu kĂ€mpfen, lĂ€sst sie sich mit einem mickrigen "Bonus fĂŒr IG Metall-Mitglieder" ab 2027 abspeisen. Die Nullrunde bei den Gehaltserhöhungen wird als Erfolg verkauft, das erhöhte Urlaubsentgelt von 1.290 Euro gestrichen. Die Gewerkschaft feiert sich dafĂŒr, dass keine Werke geschlossen werden â noch nicht.
Denn wer glaubt, dass es bei diesen 35.000 Stellen bleiben wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die "anhaltende SchwĂ€che der deutschen Autokonzerne", wie es so schön heiĂt, ist hausgemacht. Sie ist das Resultat einer verfehlten Wirtschafts- und Energiepolitik, die deutsche Unternehmen systematisch ihrer WettbewerbsfĂ€higkeit beraubt.
Gold als sicherer Hafen in stĂŒrmischen Zeiten
Angesichts dieser dramatischen Entwicklungen wird eines ĂŒberdeutlich: Die Zeiten, in denen man sich auf die Sicherheit eines Arbeitsplatzes bei einem deutschen GroĂkonzern verlassen konnte, sind vorbei. Wer heute noch glaubt, seine finanzielle Zukunft allein auf ein AngestelltenverhĂ€ltnis bauen zu können, wird ein böses Erwachen erleben.
Umso wichtiger wird es, rechtzeitig vorzusorgen und sein Vermögen krisensicher anzulegen. WĂ€hrend Aktienkurse schwanken und Immobilienpreise unter Druck geraten, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber ĂŒber Jahrhunderte als verlĂ€sslicher Vermögensschutz bewĂ€hrt. Sie sind unabhĂ€ngig von politischen Fehlentscheidungen und wirtschaftlichen Turbulenzen.
Die VW-Krise ist nur die Spitze des Eisbergs. Was wir erleben, ist der schleichende Niedergang der deutschen Industrie â befeuert durch eine Politik, die Ideologie ĂŒber Vernunft stellt. Die 20.000 VW-Mitarbeiter, die jetzt gehen, sind die ersten Opfer. Es werden nicht die letzten sein.










