Kettner Edelmetalle
13.09.2025
11:56 Uhr

Verbrenner-Aus als Brandbeschleuniger: Deutschlands Autoindustrie vor dem Kollaps

Die grĂŒne Klimaideologie fordert ihren Tribut: Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft offenbart das wahre Ausmaß der drohenden Arbeitsmarktkatastrophe durch das geplante Verbrenner-Verbot ab 2035. In 36 deutschen Regionen könnte die Arbeitslosigkeit dramatisch ansteigen – ein Szenario, das die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft endgĂŒltig in den Abgrund zu reißen droht.

Salzgitter als Menetekel der Deindustrialisierung

Besonders alarmierend sind die Zahlen aus Salzgitter: Hier hĂ€ngen satte 14 Prozent aller ArbeitsplĂ€tze direkt am Verbrennungsmotor. Im Saarpfalz-Kreis sind es immerhin noch neun Prozent. Auch Regionen wie der Landkreis Northeim, Altenkirchen im Westerwald oder die traditionsreiche Autostadt Speyer stehen vor dem wirtschaftlichen Aus. Diese Zahlen sind keine abstrakten Statistiken – sie bedeuten zerstörte Existenzen, verlorene Lebensgrundlagen und den Niedergang ganzer Regionen.

Was hier unter dem Deckmantel des Klimaschutzes vorangetrieben wird, ist nichts anderes als die systematische Zerstörung des industriellen RĂŒckgrats Deutschlands. Die Automobilindustrie mit ihren 3,2 Millionen direkt oder indirekt BeschĂ€ftigten bildet das Fundament unseres Wohlstands. Dieses Fundament wird nun mutwillig zerschlagen – fĂŒr eine Ideologie, die sich lĂ€ngst von jeder wirtschaftlichen Vernunft verabschiedet hat.

Mercedes-Chef schlÀgt Alarm

Selbst Konzernlenker wie Mercedes-Benz-Chef Ola KĂ€llenius warnen mittlerweile eindringlich vor den Konsequenzen. Seine Worte könnten deutlicher kaum sein: Ohne technologische Offenheit und einen realistischen Blick auf den Markt werde das Verbrenner-Verbot den gesamten europĂ€ischen Automobilsektor in den Abgrund reißen. Wenn selbst die Spitzenmanager der Branche derart drastische Worte wĂ€hlen, sollte das auch dem letzten Klimaideologen zu denken geben.

Merkels Erbe: Eine gespaltene Koalition ohne Kompass

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz zeigt sich in dieser existenziellen Frage heillos zerstritten. WĂ€hrend der Bundeskanzler bei der IAA-Eröffnung immerhin von "Technologieoffenheit" sprach und die einseitige politische Festlegung kritisierte, beharrt die SPD stur auf dem Verbrenner-Aus. Bayerns MinisterprĂ€sident Markus Söder brachte es auf den Punkt: "Dieses Verbrennerverbot ist falsch." Seine Forderung nach einer RĂŒcknahme ist die einzig vernĂŒnftige Konsequenz.

Doch was nĂŒtzen markige Worte, wenn keine Taten folgen? Die SPD-Verkehrspolitikerin Isabel Cademartori trĂ€umt weiter von einer rein elektrischen Zukunft und fordert den Ausbau der Ladeinfrastruktur – wĂ€hrend deutsche Autobauer bereits jetzt mit ihren E-Modellen gegen die internationale Konkurrenz chancenlos sind. Die RealitĂ€tsverweigerung der Sozialdemokraten kennt offenbar keine Grenzen.

EU verschĂ€rft den Kurs – trotz aller Warnungen

Besonders perfide: WĂ€hrend EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen öffentlich eine "Neubewertung" fĂŒr 2026 in Aussicht stellt, arbeitet BrĂŒssel bereits an einer VerschĂ€rfung. Ein Verbrenner-Verbot fĂŒr Firmenflotten und Mietwagen ab 2030 wĂŒrde 60 Prozent des NeuwagengeschĂ€fts betreffen – ein vorgezogenes Aus durch die HintertĂŒr. Die DoppelzĂŒngigkeit der EU-BĂŒrokratie offenbart sich hier in ihrer ganzen Scheinheiligkeit.

Die wahren Kosten der grĂŒnen Transformation

Was hier als "Klimaschutz" verkauft wird, ist in Wahrheit ein Frontalangriff auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Umstellung auf ElektromobilitĂ€t verschlingt Milliarden, wĂ€hrend die Nachfrage nach deutschen E-Autos einbricht. Zulieferer gehen reihenweise in die Insolvenz, Hersteller streichen ArbeitsplĂ€tze im großen Stil. Die Zeche zahlen die Arbeitnehmer und ihre Familien – Menschen, die jahrzehntelang mit ihrer HĂ€nde Arbeit den Wohlstand dieses Landes erwirtschaftet haben.

Die Spaltung der Großen Koalition zeigt sich nicht nur beim Verbrenner-Thema. WĂ€hrend die SPD von einer Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro trĂ€umt und Spitzenverdiener noch stĂ€rker zur Kasse bitten will, fordert die Union Steuersenkungen und Reformen beim BĂŒrgergeld. Wie diese gegensĂ€tzlichen Positionen in einem gemeinsamen Koalitionsvertrag Platz gefunden haben, bleibt ein RĂ€tsel. Oder war es von Anfang an nur ein fauler Kompromiss auf Kosten der deutschen Wirtschaft?

Deutschland braucht keine ideologiegetriebene Verbotspolitik, sondern eine RĂŒckkehr zu wirtschaftlicher Vernunft und technologischer Offenheit. Das Verbrenner-Verbot muss fallen – bevor es zu spĂ€t ist. Die 36 betroffenen Regionen sind nur der Anfang. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird die Deindustrialisierung Deutschlands unaufhaltsam voranschreiten. Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich wieder fĂŒr Deutschland arbeitet – und nicht gegen die eigene Bevölkerung.

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