Kettner Edelmetalle
16.07.2025
16:08 Uhr

Peinlicher RĂŒckzieher in Mainz: SPD-Panik vor der eigenen Courage

Was fĂŒr ein erbĂ€rmliches Schauspiel liefert die SPD derzeit in Rheinland-Pfalz ab! Erst tönt Innenminister Michael Ebling großspurig herum, man werde AfD-Mitglieder pauschal vom Staatsdienst fernhalten – nur um dann kleinlaut zurĂŒckzurudern, als ihm die rechtlichen RealitĂ€ten um die Ohren fliegen. Ein LehrstĂŒck politischer Inkompetenz, das selbst fĂŒr SPD-VerhĂ€ltnisse bemerkenswert ist.

Wenn die Brandmauer zum Bumerang wird

Die Chronologie dieses Desasters liest sich wie eine Realsatire: ZunĂ€chst verkĂŒndete Ebling vollmundig, BeamtenanwĂ€rter mĂŒssten kĂŒnftig nachweisen, in den vergangenen fĂŒnf Jahren keiner "extremistischen Organisation" angehört zu haben. Dass damit faktisch die AfD gemeint war, versuchte man erst gar nicht zu verschleiern. SPD-Fraktionschefin Sabine BĂ€tzing-LichtenthĂ€ler legte noch nach und tönte, es gebe "keinen Platz fĂŒr Verfassungsfeinde im Staatsdienst".

Doch dann kam das böse Erwachen: Staatsrechtler liefen Sturm, die Öffentlichkeit reagierte irritiert, und plötzlich dĂ€mmerte es wohl auch dem letzten SPD-Strategen in Mainz, dass man sich hier auf verfassungsrechtlich mehr als dĂŒnnes Eis begeben hatte. Das Grundgesetz kennt schließlich keine Zwei-Klassen-Demokratie, in der Mitglieder einer zugelassenen Partei pauschal diskriminiert werden dĂŒrfen.

Die wahren Verfassungsfeinde sitzen woanders

Besonders pikant an dieser Posse: Ausgerechnet die SPD, die in ihrer Geschichte wahrlich genug verfassungswidrige Eskapaden zu verantworten hat, spielt sich als HĂŒterin der freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf. Man denke nur an die zahllosen Grundrechtsverletzungen wĂ€hrend der Corona-Zeit, die verfassungswidrigen Lockdowns oder die systematische Missachtung der Schuldenbremse. Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen.

Die neue Verwaltungsvorschrift, so stellt sich nun heraus, schließe AfD-Mitglieder "explizit nicht generell aus". Solange sie erklĂ€ren, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen, dĂŒrften sie sehr wohl in den öffentlichen Dienst. Was fĂŒr eine Farce! Als ob nicht jeder AfD-Politiker genau das tĂ€glich beteuern wĂŒrde – im Gegensatz zu so manchem Linksextremisten in SPD-Reihen, der offen vom "Überwinden des Systems" trĂ€umt.

Wahlkampfgeschenk fĂŒr die AfD

Sebastian MĂŒnzenmaier, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag, bringt es auf den Punkt: Eblings "unkoordiniertes Vorpreschen" zeige, dass der Minister Amt und Parteifunktion nicht trennen könne. TatsĂ€chlich hat die SPD der AfD mit dieser Aktion ein vorzeitiges Wahlkampfgeschenk gemacht. Acht Monate vor der Landtagswahl demonstriert die regierende SPD eindrucksvoll ihre UnfĂ€higkeit und ihren autoritĂ€ren Geist.

Die Panik in Mainz ist förmlich greifbar. Die SPD spĂŒrt, wie ihr die Felle davonschwimmen. In Ostdeutschland ist die AfD lĂ€ngst stĂ€rkste Kraft, bundesweit kratzt sie an der 20-Prozent-Marke. Da greift man in der Not zu immer verzweifelteren Mitteln – und macht sich dabei nur noch lĂ€cherlicher.

Das wahre Problem: Die Angst vor dem WĂ€hler

Was diese Episode besonders entlarvend macht: Sie zeigt die nackte Angst der etablierten Parteien vor dem Volkswillen. Statt sich inhaltlich mit der AfD auseinanderzusetzen, statt die eigene desaströse Politik zu ĂŒberdenken, verfĂ€llt man in autoritĂ€re Reflexe. Man will die unliebsame Konkurrenz einfach wegregulieren, ausgrenzen, mundtot machen.

Doch die Rechnung geht nicht auf. Mit jedem solchen Versuch macht sich das politische Establishment nur noch unglaubwĂŒrdiger. Die BĂŒrger durchschauen diese durchsichtigen Manöver lĂ€ngst. Sie wissen: Wer zu solchen Mitteln greift, hat inhaltlich nichts mehr zu bieten.

Die Ironie der Geschichte: Ausgerechnet jene, die stĂ€ndig von "Demokratie" und "Vielfalt" schwadronieren, entlarven sich als die wahren Feinde des demokratischen Diskurses. Sie wollen keine Debatte, sie wollen Deutungshoheit. Sie wollen keine Konkurrenz, sie wollen Monopol. Doch ihre Zeit lĂ€uft ab – das spĂŒren sie, und das macht sie so gefĂ€hrlich.

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