Kettner Edelmetalle
21.08.2025
11:36 Uhr

Demokratie unter Beschuss: Linksextreme Allianz will StreitgesprÀch zwischen Palmer und AfD verhindern

Was ist das nur fĂŒr ein DemokratieverstĂ€ndnis, wenn selbsternannte "Antifaschisten" mit aller Macht verhindern wollen, dass zwei Politiker unterschiedlicher Couleur miteinander diskutieren? In TĂŒbingen zeigt sich dieser Tage exemplarisch, wie weit es mit der vielbesungenen Meinungsfreiheit in Deutschland tatsĂ€chlich her ist. Der parteilose OberbĂŒrgermeister Boris Palmer will sich am 5. September mit dem AfD-Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier zu einem öffentlichen StreitgesprĂ€ch treffen – und schon mobilisiert ein breites BĂŒndnis aus Antifa, Gewerkschaften und den ĂŒblichen VerdĂ€chtigen zum großen Aufmarsch.

Ein Deal mit unerwarteten Folgen

Die Vorgeschichte dieser Veranstaltung offenbart bereits die absurden ZustĂ€nde in der schwĂ€bischen UniversitĂ€tsstadt. Palmer hatte der AfD angeboten, auf eine geplante Kundgebung in der Innenstadt zu verzichten, wenn sich stattdessen ein Vertreter der Partei zu einer öffentlichen Diskussion bereit erklĂ€re. Ein durchaus cleverer Schachzug, könnte man meinen – werden doch so Sicherheitsrisiken minimiert und der Einzelhandel geschont. Doch was als pragmatische Lösung gedacht war, entwickelt sich nun zum Politikum ersten Ranges.

Die Hermann-Hepper-Halle mit ihren 750 PlĂ€tzen ist lĂ€ngst ausgebucht, die Veranstaltung soll live gestreamt werden. Eigentlich beste Voraussetzungen fĂŒr einen demokratischen Diskurs, sollte man meinen. Doch die RealitĂ€t sieht anders aus: Seit Wochen trommelt die Antifa zum Widerstand, und ein Who-is-Who der linken Szene hat sich zum "BĂŒndnis Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts" zusammengeschlossen.

Die unheilige Allianz der Demokratiefeinde

Wer sich die Liste der Gegendemonstranten anschaut, dem wird schnell klar: Hier versammelt sich die geballte Macht jener KrĂ€fte, die seit Jahren mit Steuergeldern gepĂ€ppelt werden, um missliebige Meinungen zu unterdrĂŒcken. Das "Offene Treffen gegen Faschismus und Rassismus" marschiert Seite an Seite mit dem DGB, der Linkspartei, Fridays for Future und den unvermeidlichen "Omas gegen Rechts". Ihr erklĂ€rtes Ziel: "antifaschistische Praxis auf der Straße" – was im Klartext nichts anderes bedeutet als die gewaltsame Verhinderung demokratischer Debatten.

Besonders perfide ist die Argumentation der selbsternannten Demokratieretter. Palmer sei ein "grĂŒner Rassist", die AfD eine "Partei fĂŒr Konzerne und ihre Bosse" – Parolen, die an Plumpheit kaum zu ĂŒberbieten sind. Dass ausgerechnet jene, die regelmĂ€ĂŸig mit Blockaden und Störaktionen gegen Andersdenkende vorgehen, sich als HĂŒter der Demokratie aufspielen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Palmer zwischen allen StĂŒhlen

Der Ex-GrĂŒne Palmer selbst zeigt sich mittlerweile ambivalent gegenĂŒber seiner eigenen Initiative. Er fĂŒrchte einen "Schaden fĂŒr die Demokratie" durch das Treffen, die AfD wĂŒrde "normalisiert". Welch ein Offenbarungseid! In einer funktionierenden Demokratie sollte es nichts zu "normalisieren" geben – alle demokratisch gewĂ€hlten Parteien sollten gleichberechtigt am Diskurs teilnehmen können. Dass Palmer dies als Problem sieht, zeigt, wie tief die Denkmuster der Cancel Culture bereits in die Köpfe eingedrungen sind.

Frohnmaier hingegen wittert seine Chance und spricht von der besten Werbung, die der AfD hĂ€tte passieren können. TatsĂ€chlich war es der Partei bisher kaum möglich, in TĂŒbingen öffentlich aufzutreten – ein Zustand, der in einer Demokratie eigentlich undenkbar sein sollte.

Die wahren Feinde der Demokratie

Was sich in TĂŒbingen abspielt, ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unseres Landes. WĂ€hrend die Ampel-Koalition das Land mit ihrer desaströsen Politik in den Abgrund treibt und die neue Große Koalition unter Merz bereits neue Schuldenorgien plant, kĂ€mpfen auf der Straße jene gegen die Demokratie, die vorgeben, sie zu verteidigen. Die Demonstranten wollen nicht diskutieren, sie wollen verhindern. Sie wollen keine Argumente austauschen, sondern mundtot machen.

Besonders entlarvend ist die Kritik des linken BĂŒndnisses an Palmers Sparpolitik, die angeblich auf Kosten der "LohnabhĂ€ngigen" gehe. Dass die Stadt ihren hochdefizitĂ€ren Haushalt mit Steuererhöhungen sanieren muss, nachdem jahrelang Geld fĂŒr ideologische Projekte verpulvert wurde, verschweigen die Demonstranten geflissentlich. Es sind genau diese WidersprĂŒche, die zeigen, wie verlogen die gesamte Argumentation ist.

Ein LehrstĂŒck in Sachen Doppelmoral

Die Verankerung des Protests "in der breiten Gesellschaft" – so nennt das OTFR seine Strategie. "Vorwissen" sei keines erforderlich, jeder könne mitmachen. Übersetzt heißt das: Hauptsache dagegen, egal worum es geht. Dass dieselben Gruppen, die gegen die EU-Grenzschutzagentur Frontex kĂ€mpfen und illegale Migration fördern, sich nun als Verteidiger demokratischer Werte aufspielen, ist an Scheinheiligkeit kaum zu ĂŒberbieten.

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: In Deutschland des Jahres 2025 ist es offenbar leichter, eine Diskussion zu verhindern als sie zu fĂŒhren. WĂ€hrend Tausende auf die Straße gehen, um zwei Politiker am Reden zu hindern, schweigt die Politik zu diesem Angriff auf die Grundfesten unserer Demokratie. Es ist höchste Zeit, dass die schweigende Mehrheit aufsteht und deutlich macht: Wer Diskussionen verhindern will, ist kein Demokrat – egal, wie viele Steuergelder er dafĂŒr kassiert.

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