
Wieder ein deutsches Traditionsunternehmen vor dem Aus: Closed-Insolvenz zeigt fatale Folgen der Wirtschaftspolitik
Die deutsche Wirtschaft erlebt den nÀchsten Schlag: Das renommierte Hamburger Modeunternehmen Closed hat beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet. Was auf den ersten Blick wie eine weitere Unternehmensmeldung klingt, offenbart bei genauerer Betrachtung die dramatischen Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik, die deutsche Traditionsunternehmen systematisch in die Knie zwingt.
Profitabel, aber trotzdem pleite â ein deutsches Paradoxon
Besonders bitter mutet die Tatsache an, dass Closed nach eigenen Angaben grundsĂ€tzlich profitabel arbeite. Die hohe Verschuldung und die daraus resultierenden Kosten hĂ€tten das Unternehmen jedoch in die Insolvenz getrieben. Ein Szenario, das symptomatisch fĂŒr die aktuelle Lage vieler deutscher MittelstĂ€ndler ist: Sie erwirtschaften Gewinne, werden aber von Zinslast, BĂŒrokratie und steigenden Energiekosten erdrosselt.
Mit 26 GeschĂ€ften allein in Deutschland sowie weiteren Filialen in Ăsterreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz gehörte Closed zu den etablierten Playern im gehobenen Modesegment. Dass ein solches Unternehmen trotz internationaler PrĂ€senz und funktionierendem GeschĂ€ftsmodell in die Insolvenz schlittert, wirft Fragen auf.
Die wahren Schuldigen sitzen in Berlin
WĂ€hrend der vorlĂ€ufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus optimistisch von möglichen Investoren spricht, sollte man die eigentlichen Ursachen nicht aus den Augen verlieren. Die deutsche Wirtschaft leidet unter einer toxischen Mischung aus Ăberregulierung, explodierenden Energiekosten und einer Steuerlast, die international ihresgleichen sucht. Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz hatte Besserung versprochen â stattdessen plant sie ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kĂŒnftige Generationen mit noch mehr Schulden belastet.
"Closed ist eine tolle Marke â ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen Investor fĂŒr Closed finden", so Insolvenzverwalter Denkhaus. Doch warum braucht es ĂŒberhaupt auslĂ€ndische Investoren, um deutsche Traditionsunternehmen zu retten?
Ein Muster, das sich wiederholt
Die Closed-Insolvenz reiht sich ein in eine lange Liste deutscher Unternehmen, die in den vergangenen Jahren aufgeben mussten. Von Galeria Karstadt Kaufhof ĂŒber Esprit bis hin zu zahlreichen mittelstĂ€ndischen Betrieben â die Pleitewelle rollt ungebremst durch die deutsche Wirtschaftslandschaft. Besonders der Einzelhandel und die Modebranche leiden unter dem perfekten Sturm aus Online-Konkurrenz, steigenden Mieten und sinkender Kaufkraft der Verbraucher.
Dass die Arbeitslosenzahl mittlerweile auf ein Zehnjahreshoch geklettert ist und ĂŒber drei Millionen Menschen ohne Job sind, ĂŒberrascht vor diesem Hintergrund kaum noch. Die Rezession, vor der Wirtschaftsexperten seit Monaten warnen, ist lĂ€ngst RealitĂ€t geworden â nur will es in Berlin niemand wahrhaben.
Edelmetalle als sicherer Hafen in stĂŒrmischen Zeiten
WÀhrend deutsche Unternehmen reihenweise in die Insolvenz schlittern und die Politik mit immer neuen Schulden die Inflation anheizt, suchen kluge Anleger nach Alternativen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrhunderten als krisensichere Anlage bewÀhrt. Sie bieten Schutz vor Inflation, sind unabhÀngig von Unternehmensentscheidungen und politischen Fehlentscheidungen.
Die Closed-Insolvenz sollte ein Weckruf sein â nicht nur fĂŒr die Politik, sondern auch fĂŒr jeden einzelnen BĂŒrger. Wer sein Vermögen schĂŒtzen will, sollte nicht allein auf Papierwerte setzen, sondern einen Teil seines Portfolios in handfeste Sachwerte wie Edelmetalle investieren. Denn wĂ€hrend Unternehmen pleitegehen und WĂ€hrungen an Wert verlieren können, behĂ€lt Gold seinen Wert â heute wie vor tausend Jahren.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trĂ€gt die volle Verantwortung fĂŒr seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.
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