Kettner Edelmetalle
09.08.2025
11:02 Uhr

Wenn Teheran und Chebli applaudieren: Merz' fataler Kniefall vor dem politischen Islam

Es gibt Momente in der Politik, die schlagartig offenbaren, auf welch gefĂ€hrlichem Kurs sich Deutschland befindet. Der jĂŒngste Waffenstopp fĂŒr Israel durch Bundeskanzler Friedrich Merz ist ein solcher Moment. Wenn die iranische Botschaft in Berlin und die notorisch israelkritische SPD-Politikerin Sawsan Chebli einem CDU-Kanzler Beifall spenden, sollten bei jedem vernunftbegabten BĂŒrger sĂ€mtliche Alarmglocken schrillen.

Das Mullah-Regime als moralische Instanz?

Der iranische Botschafter Majid Nili Ahmadabadi konnte sein GlĂŒck kaum fassen. "Diese Entscheidung wurde sehr spĂ€t – ja, viel zu spĂ€t – getroffen", ließ er verlauten und sprach von einem "kleinen Trost fĂŒr die tiefen Wunden der wehrlosen Menschen" in Gaza. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Vertreter jenes Regimes, das in seiner Hauptstadt eine Countdown-Uhr zur geplanten Vernichtung Israels im Jahr 2040 installiert hat, lobt nun den deutschen Bundeskanzler. Ein Regime, das Homosexuelle an BaukrĂ€nen aufhĂ€ngt, Frauen fĂŒr das Zeigen ihrer Haare ins GefĂ€ngnis wirft und Terror in die ganze Region exportiert, gibt sich plötzlich als HĂŒter der Menschenrechte.

Diese groteske Verdrehung der RealitĂ€t zeigt, wie weit sich Deutschland bereits von seinen eigenen Werten entfernt hat. Wenn TerrorunterstĂŒtzer applaudieren, macht man definitiv etwas falsch. Doch Merz scheint diese simple Wahrheit nicht zu begreifen – oder sie ist ihm schlichtweg egal, solange er im Kanzleramt residieren darf.

Cheblis durchsichtiges Spiel

Noch aufschlussreicher ist das Lob von Sawsan Chebli, jener SPD-Politikerin palÀstinensischer Herkunft, die es mit der Wahrheit noch nie so genau genommen hat. "Das ist ein guter Schritt, wenn auch 18.000 getötete Kinder zu spÀt", schreibt sie auf Instagram. Die Zahl ist, wie so oft bei Chebli, frei erfunden und entstammt der Hamas-Propaganda. Doch Fakten spielten in ihrer Welt noch nie eine Rolle.

Chebli, die einst behauptete, Israel wolle keinen Frieden, sondern nur "unser Land rauben", sieht die PalĂ€stinenser als die wahren Opfer des 7. Oktober – nicht etwa die von Hamas-Terroristen ermordeten, vergewaltigten und entfĂŒhrten Israelis. In ihrer verdrehten Weltsicht ist jede israelische Selbstverteidigung ein Verbrechen, wĂ€hrend palĂ€stinensischer Terror zur legitimen Widerstandshandlung verklĂ€rt wird.

Die Unterwerfung unter den politischen Islam

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die schleichende Kapitulation Deutschlands vor dem politischen Islam. Merz, der sich gerne als konservativer Hardliner inszeniert, entpuppt sich als willfĂ€hriger ErfĂŒllungsgehilfe jener KrĂ€fte, die Israel – und damit die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten – vernichten wollen. Sein Waffenembargo ist ein Dolchstoß in den RĂŒcken unseres wichtigsten VerbĂŒndeten in der Region.

Die Tatsache, dass ausgerechnet das iranische Terrorregime und eine bekennende Israel-Hasserin wie Chebli zu seinen ersten Gratulanten gehören, mĂŒsste Merz eigentlich zu denken geben. Doch der Kanzler scheint immun gegen solche Erkenntnisse zu sein. Hauptsache, die SPD ist zufrieden und die Koalition hĂ€lt.

Der Verrat an deutschen Werten

Dabei verrĂ€t Merz nicht nur Israel, sondern auch grundlegende deutsche Werte. Die historische Verantwortung Deutschlands gegenĂŒber dem jĂŒdischen Staat wird auf dem Altar der KoalitionsrĂ€son geopfert. "Nie wieder" – diese Mahnung verkommt zur hohlen Phrase, wenn Deutschland ausgerechnet jenen KrĂ€ften in die HĂ€nde spielt, die einen neuen Holocaust anstreben.

Die Kritik aus den eigenen Reihen zeigt, dass zumindest Teile der Union noch nicht völlig den moralischen Kompass verloren haben. CDU-Bundesvorstandsmitglied Joe Chialo spricht von einem "Verrat an unseren Grundwerten", andere Unionspolitiker nennen die Entscheidung "völlig unverstÀndlich" und einen "gefÀhrlichen Bruch". Doch Merz scheint diese Warnungen in den Wind zu schlagen.

Deutschland auf Abwegen

Die Entwicklung fĂŒgt sich nahtlos in das Gesamtbild eines Landes ein, das seine eigene IdentitĂ€t und seine Werte StĂŒck fĂŒr StĂŒck aufgibt. WĂ€hrend in deutschen StĂ€dten die KriminalitĂ€t explodiert und Messerangriffe zur traurigen NormalitĂ€t werden, kuscht die Politik vor jenen KrĂ€ften, die fĂŒr diese Misere mitverantwortlich sind. Statt klare Kante zu zeigen, wird appeaset und relativiert.

Merz' Kniefall vor dem politischen Islam ist symptomatisch fĂŒr ein Deutschland, das sich selbst aufgegeben hat. Ein Land, in dem "Demografie Fakten schaffen wird", wie Chebli einst drohend ankĂŒndigte. Ein Land, in dem traditionelle Werte als reaktionĂ€r gelten, wĂ€hrend importierter Extremismus mit Samthandschuhen angefasst wird.

Die SolidaritĂ€t mit Israel ist keine NebensĂ€chlichkeit, sondern ein Lackmustest fĂŒr die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie. Wer hier versagt, der öffnet TĂŒr und Tor fĂŒr jene KrĂ€fte, die nicht nur Israel, sondern auch unsere freiheitliche Grundordnung zerstören wollen. Merz hat diesen Test krachend nicht bestanden. Die Quittung werden wir alle zu zahlen haben – spĂ€testens dann, wenn aus der schleichenden Islamisierung eine galoppierende geworden ist.

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