Kettner Edelmetalle
03.08.2025
16:30 Uhr

Wenn Juristen zu Brandstiftern werden: Der gefÀhrliche Irrweg des "Republikschutzes"

Die deutsche Rechtswissenschaft scheint ihre moralischen Kompassnadeln verloren zu haben. Was sich zwei Juristen des staatlich geförderten Verfassungsblogs erlaubt haben, spottet jeder Beschreibung: Sie bezeichneten das Attentat auf Donald Trump als "Akt des praktizierten Republikschutzes". Diese Aussage ist nicht nur eine intellektuelle BankrotterklÀrung, sondern ein gefÀhrlicher Dammbruch in der deutschen Rechtskultur.

Die Perversion des Rechtsstaats

Victor Loxen und Tristan Wißgott, beide als wissenschaftliche Mitarbeiter an der UniversitĂ€t Göttingen tĂ€tig, haben mit ihrer Argumentation eine rote Linie ĂŒberschritten. Ihre Rechtfertigung politischer Gewalt unter dem Deckmantel des "Republikschutzes" erinnert an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Besonders perfide: Sie berufen sich dabei auf das Republikschutzgesetz von 1922, das einst die Weimarer Republik vor extremistischer Gewalt schĂŒtzen sollte.

Der Kontext macht die Sache noch brisanter. Die beiden Juristen verteidigten den Satiriker Sebastian Hotz, der nach dem Attentatsversuch auf Trump getwittert hatte, er finde es "absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben". Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte Hotz freigesprochen - ein Urteil, gegen das die Staatsanwaltschaft zu Recht Berufung eingelegt hat.

Die unheilige Allianz von Wissenschaft und Ideologie

Was hier geschieht, ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unserer akademischen Institutionen. Der Verfassungsblog wird durch das Max-Planck-Institut fĂŒr auslĂ€ndisches öffentliches Recht und Völkerrecht gefördert - also mit Steuergeldern finanziert. Dass solche extremistischen Positionen mit öffentlichen Mitteln verbreitet werden dĂŒrfen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die ideologische Schieflage in unserem Land.

"Das Attentat auf Trump sei ein politischer Akt gewesen, ein Akt des praktizierten Republikschutzes – mit fragwĂŒrdigen Mitteln vielleicht, aber doch des Republikschutzes"

Diese Worte sind keine juristische Analyse, sondern eine Verharmlosung von Terrorismus. Die Autoren argumentieren, dass deutsches Strafrecht auf US-amerikanische Taten nicht anwendbar sei - eine technische Spitzfindigkeit, die den moralischen Abgrund ihrer Position nur notdĂŒrftig kaschiert.

Der Experte als Aktivist

Besonders aufschlussreich ist die Rolle von Alexander Thiele, einem Verfassungsrechtler, der den umstrittenen Beitrag auf X ohne Kommentar teilte. Thiele tritt regelmĂ€ĂŸig in öffentlich-rechtlichen Medien als sogenannter "Experte" auf - ein Begriff, der angesichts seiner offensichtlichen politischen Agenda nur noch Hohn ist. Im Januar 2024 sprach er in den Tagesthemen ĂŒber ein mögliches AfD-Verbot, im Mai 2025 befĂŒrwortete er ein solches Verfahren im Deutschlandfunk ausdrĂŒcklich.

Hier zeigt sich das wahre Gesicht der selbsternannten HĂŒter der Demokratie: Sie predigen Toleranz und Rechtsstaatlichkeit, wĂ€hrend sie gleichzeitig politische Gewalt relativieren und demokratisch gewĂ€hlte Parteien verbieten wollen. Diese Doppelmoral ist nicht nur intellektuell unredlich, sie ist gefĂ€hrlich fĂŒr unsere freiheitliche Grundordnung.

Die Folgen der ideologischen Verblendung

Stefan Möller von der AfD ThĂŒringen hat völlig recht, wenn er den Autoren vorwirft, das Attentat auf Trump moralisch aufzuwerten. Doch die Kritik mĂŒsste viel weiter gehen. Was wir hier erleben, ist die systematische Zersetzung rechtsstaatlicher Prinzipien durch eine ideologisch verblendete akademische Elite.

Die Argumentation der beiden Juristen öffnet TĂŒr und Tor fĂŒr weitere Gewaltlegitimationen. Wenn ein Mordversuch als "Republikschutz" durchgeht, wo endet dann die Spirale der Gewalt? DĂŒrfte nach dieser Logik auch die Hamas-Terror gegen Israel bejubelt werden? Oder AnschlĂ€ge auf konservative Politiker in Deutschland?

Zeit fĂŒr eine Kehrtwende

Es ist höchste Zeit, dass wir uns gegen diese gefÀhrliche Entwicklung stemmen. Die UniversitÀten, einst Horte des freien Denkens, sind zu ideologischen Kaderschmieden verkommen. Juristen, die eigentlich dem Recht verpflichtet sein sollten, werden zu Apologeten politischer Gewalt. Und all das finanziert mit unseren Steuergeldern.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz tĂ€te gut daran, hier entschieden gegenzusteuern. Die Förderung von Institutionen, die extremistische Positionen verbreiten, muss auf den PrĂŒfstand. Wir brauchen wieder Juristen, die dem Recht dienen - nicht einer politischen Agenda.

Die Ereignisse zeigen einmal mehr: Die wahre Gefahr fĂŒr unsere Demokratie kommt nicht von rechts, sondern von einer linken Elite, die sich anmaßt, ĂŒber Leben und Tod politischer Gegner zu urteilen. Es ist an der Zeit, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

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