Kettner Edelmetalle
24.06.2026
06:44 Uhr

Wahnsinn mit Ansage: Großbritannien testet Langstreckenrakete, mit der die Ukraine Moskau bombardieren soll

Wahnsinn mit Ansage: Großbritannien testet Langstreckenrakete, mit der die Ukraine Moskau bombardieren soll

Es gibt Momente in der Geschichte, in denen man sich verwundert die Augen reibt und fragt, ob die handelnden Politiker den Verstand verloren haben. Genau ein solcher Moment ist erreicht. Während die Welt am Rande mehrerer Konflikte balanciert, beschließt die britische Regierung offenbar, Öl in ein bereits lichterloh brennendes Feuer zu gießen. Die Rede ist von einer neuen Langstreckenrakete, die mit einer Reichweite von rund 300 Meilen – also knapp 480 Kilometern – ausgerüstet sein soll und für die ukrainische Armee bestimmt ist. Das Ziel? Im wahrsten Sinne des Wortes: Moskau.

Eine 500-Pfund-Sprengladung bis ins Herz Russlands

Berichten der britischen Tageszeitung „The Telegraph" zufolge sei das neue Waffensystem in der Lage, einen Sprengkopf von rund 500 Pfund bis in die russische Hauptstadt zu tragen. Getestet worden seien diese Systeme bereits auf einem Schießplatz auf den Hebriden – weitere Erprobungen seien in den kommenden Monaten geplant. Man lasse sich diesen Umstand auf der Zunge zergehen: Eine Atommacht, die über das größte Nukleararsenal der Welt verfügt, soll künftig im eigenen Machtzentrum mit westlicher Technologie beschossen werden.

Das britische Verteidigungsministerium soll die heimische Industrie aufgefordert haben, Langstreckenwaffen zu entwickeln, die schneller als 370 Meilen pro Stunde fliegen, etwa 400.000 Pfund pro Stück kosten und in einer Stückzahl von zwanzig Einheiten monatlich produziert werden könnten. Aus 27 Bewerbungen, die in einem an die Fernsehsendung „Dragon's Den" erinnernden Pitch-Verfahren präsentiert worden seien, hätten sich am Ende drei Anbieter durchgesetzt. Darunter MBDA UK, der Hersteller des berüchtigten Storm-Shadow-Marschflugkörpers, sowie zwei mittelständische Unternehmen, von denen eines seine Wurzeln in der Formel-1-Technologie habe.

„Schulter an Schulter" – wenn Phrasen die Vernunft ersetzen

Die britische Streitkräfteministerin Louise Sandher-Jones soll erklärt haben, die neuen Raketen sollten die bereits gelieferten Storm-Shadow-Marschflugkörper „ergänzen". Großbritannien stehe „Schulter an Schulter" mit der Ukraine. Solche Sätze klingen heroisch, doch sie verschleiern eine bittere Wahrheit: Hier wird mit dem Feuer einer nuklearen Eskalation gespielt, als handle es sich um ein Geländespiel.

Wenn westliche Systeme erst beginnen, Gebäude in Moskau in Schutt und Asche zu legen, rückt eine direkte russische Vergeltung gegen Europa plötzlich in greifbare Nähe.

Man versteht durchaus, dass die Ukraine den Krieg ins gegnerische Territorium tragen möchte, um verlorenen Boden in der strategischen Auseinandersetzung gutzumachen. Doch dass die NATO – und mit ihr einige der kriegslüsternsten Staatslenker Europas – solche Aktionen gegen eine nukleare Supermacht offen unterstützt, grenzt an kollektive Realitätsverweigerung.

Wo bleibt die Stimme der Vernunft?

Die unverhohlene Ankündigung, dass diese Systeme künftig die russische Hauptstadt direkt ins Visier nehmen könnten, stellt eine Eskalation dar, deren Tragweite kaum zu überschätzen ist. Wo sind die Diplomaten, die einst zwischen den Blöcken vermittelten? Wo ist jene besonnene Außenpolitik, die einst Kriege verhinderte, statt sie billigend in Kauf zu nehmen? Stattdessen erleben wir eine Rüstungsspirale, die mit jeder Umdrehung gefährlicher wird.

Für den deutschen Bürger sollten in diesen Tagen alle Alarmglocken läuten. Denn Europa würde im Falle einer russischen Vergeltung zum vordersten Schlachtfeld – und Deutschland läge geografisch wie sicherheitspolitisch mitten im Zentrum. Während man in Berlin über Genderfragen und Klimaneutralität bis 2045 debattiert, droht vor der eigenen Haustür ein Flächenbrand, dessen Konsequenzen niemand mehr kontrollieren könnte.

Was bleibt dem Bürger in unsicheren Zeiten?

In einer Welt, in der politische Verantwortungsträger offenbar bereit sind, die Sicherheit ganzer Kontinente aufs Spiel zu setzen, gewinnt eines zunehmend an Bedeutung: die eigene Vorsorge. Geopolitische Verwerfungen, Krieg und die daraus resultierende wirtschaftliche Unsicherheit haben seit jeher dazu geführt, dass kluge Anleger auf jene Werte zurückgreifen, die seit Jahrtausenden ihren Bestand bewiesen haben. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in Zeiten der Krise stets als sicherer Hafen und verlässlicher Vermögensschutz gedient – unabhängig von den Launen der Politik und den Spielereien jener, die mit dem Feuer hantieren. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportefeuille bieten sie eine Stabilität, die kein politisches Versprechen je garantieren kann.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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