Kettner Edelmetalle
12.06.2025
09:30 Uhr

VW-Kollaps: 35.000 Jobs weg – Deutschlands Industriesterben beschleunigt sich

Die Hiobsbotschaften aus Wolfsburg ĂŒberraschen niemanden mehr, der die deutsche Wirtschaftspolitik der letzten Jahre verfolgt hat. Volkswagen, einst stolzes AushĂ€ngeschild deutscher Ingenieurskunst, knickt ein wie ein morscher Baum im Sturm. 35.000 ArbeitsplĂ€tze sollen verschwinden, die Produktion wird um 734.000 Fahrzeuge jĂ€hrlich gedrosselt. Was hier gerade passiert, ist nichts weniger als die Demontage eines deutschen Wirtschaftswunders – und Berlin applaudiert noch dazu.

Das große Schrumpfen beginnt

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache: Allein das Wolfsburger Stammwerk mĂŒsse seine Jahresproduktion um eine halbe Million Einheiten kĂŒrzen, heißt es aus der Konzernzentrale. Das entsprĂ€che fast der gesamten Vorjahresproduktion. Auch die Standorte OsnabrĂŒck, Dresden und Zwickau bluten aus – letzteres verliert 170.000 Fahrzeuge pro Jahr. Was der Konzern hier als "Transformation" verkauft, ist in Wahrheit eine Kapitulation vor den desaströsen Rahmenbedingungen, die unsere Ampel-Strategen geschaffen haben.

Der Personalabbau erfolge zwar ohne betriebsbedingte KĂŒndigungen – welch ein Trost fĂŒr die Betroffenen! Stattdessen lockt man mit Vorruhestandsregelungen und Abfindungen. Bis zu 95 Prozent des letzten Nettogehalts wĂ€hrend der Altersteilzeit verspricht VW denjenigen, die freiwillig gehen. Man könnte fast meinen, der Konzern wolle seine Mitarbeiter loswerden, als wĂ€ren sie eine Last geworden. Und genau das sind sie auch – in einem Land, das seine Industrie systematisch an die Wand fĂ€hrt.

Gewinneinbruch als Symptom politischen Versagens

Ein Blick auf die GeschĂ€ftszahlen offenbart das ganze Ausmaß der Misere: Das operative Ergebnis brach im ersten Quartal 2025 um satte 41 Prozent ein. Die GrĂŒnde dafĂŒr liegen auf der Hand, werden aber von der Politik konsequent ignoriert. Explodierende Energiekosten fressen die WettbewerbsfĂ€higkeit auf, wĂ€hrend chinesische Konkurrenten mit Kampfpreisen den Markt fluten. Die grĂŒne Energiewende, dieses ideologische Himmelfahrtskommando, hat Deutschland vom Exportweltmeister zum Sanierungsfall gemacht.

Besonders bitter: WÀhrend hierzulande die E-Auto-PrÀmie gestrichen wurde und die Ladeinfrastruktur weiterhin einem Flickenteppich gleicht, pumpt China Milliarden in seine Automobilindustrie. Das Ergebnis? Deutsche Kunden kaufen lieber beim Wettbewerb, und wer kann es ihnen verdenken?

Trotz allem: Volldampf in die E-Sackgasse

Was macht VW in dieser verzweifelten Lage? Man setzt unbeirrt auf E-MobilitĂ€t! 18 Milliarden Euro sollen bis 2026 in Elektroautos und Digitalisierung fließen. Bis 2030 wolle man 70 Prozent E-Auto-Anteil in Europa erreichen, tönt es aus Wolfsburg. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Haben die Verantwortlichen den Schuss nicht gehört? Der Markt schreit förmlich nach bezahlbaren, praktischen Fahrzeugen, und VW antwortet mit teuren Stromern, die niemand haben will.

Diese Strategie erinnert fatal an die Titanic-Kapelle, die noch spielte, als das Schiff bereits sank. Nur dass es diesmal nicht um ein einzelnes Schiff geht, sondern um die gesamte deutsche Automobilindustrie – und mit ihr Hunderttausende von ArbeitsplĂ€tzen und der Wohlstand ganzer Regionen.

Berlin schaut zu – oder schlimmer noch: Berlin macht mit

Die eigentliche Tragödie liegt darin, dass all dies vermeidbar wĂ€re. Eine vernĂŒnftige Energiepolitik, die auch die RĂŒckkehr zur Kernkraft einschlösse, könnte die Strompreise wieder wettbewerbsfĂ€hig machen. Eine Abkehr vom Klimawahn wĂŒrde der Industrie Luft zum Atmen geben. Doch stattdessen erleben wir eine Regierung, die lieber ĂŒber Gendersternchen debattiert, wĂ€hrend die wirtschaftliche Basis des Landes wegbricht.

Die grĂŒne Transformation entpuppt sich als das, was Kritiker schon lange prophezeiten: als Deindustrialisierung im Öko-Gewand. Und wĂ€hrend unsere Politiker von der "KlimaneutralitĂ€t" schwĂ€rmen, wandern Produktion und ArbeitsplĂ€tze nach China ab – wo man sich einen Dreck um CO2-Bilanzen schert.

Die bittere Wahrheit

Was bei Volkswagen passiert, ist nur der Anfang. Die gesamte deutsche Industrie Ă€chzt unter den Lasten einer verfehlten Politik. Chemiekonzerne verlagern ihre Produktion, Stahlwerke schließen, der Mittelstand kapituliert. Wir erleben gerade live die Demontage dessen, was Generationen aufgebaut haben.

Es wird Zeit, dass die BĂŒrger dieses Landes aufwachen und erkennen: Das ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. Deutschland braucht eine Regierung, die wieder fĂŒr die Interessen der eigenen Bevölkerung eintritt, statt sie auf dem Altar einer gescheiterten Klimaideologie zu opfern. Die Alternative ist der wirtschaftliche Niedergang – und der hat gerade erst begonnen.

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