
Unheilige Allianz: Wenn Linksextreme mit Islamisten marschieren
Der Hamburger Verfassungsschutz schlĂ€gt Alarm: Eine beunruhigende âQuerfront" aus Linksextremisten, Islamisten und staatlichen Delegitimierern formiert sich auf Deutschlands StraĂen. Was diese unheilige Allianz eint? Ein gemeinsames Feindbild namens Israel und eine tief verwurzelte antisemitische Grundhaltung. WĂ€hrend der Staat bei rechtsextremen Umtrieben zu Recht mit aller HĂ€rte durchgreift, scheint man bei linksextremen Netzwerken merkwĂŒrdig zurĂŒckhaltend zu agieren.
Die neue Bedrohungslage
Torsten VoĂ, Chef des Hamburger Verfassungsschutzes, zeichnet ein dĂŒsteres Bild der aktuellen Sicherheitslage. Die klassische Trennung zwischen verschiedenen extremistischen Lagern verschwimme zusehends. Besonders besorgniserregend sei die Tatsache, dass sich Gruppierungen, die sich frĂŒher spinnefeind waren, nun unter dem Banner des Antisemitismus vereinten. Diese Entwicklung habe sich seit dem Hamas-Terror gegen Israel am 7. Oktober 2023 dramatisch verschĂ€rft.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Antisemitische Straftaten hĂ€tten sich nahezu verdoppelt, wobei erstmals die Mehrheit dieser Taten dem islamistischen Spektrum oder dem Extremismus mit Auslandsbezug zuzuordnen sei. Ein Alarmsignal, das die Politik endlich zum Handeln zwingen mĂŒsste â wenn sie denn wollte.
Drei Stufen der Entgrenzung
Der Verfassungsschutzchef identifiziert drei beunruhigende Entwicklungsstufen dieser extremistischen Verschmelzung. ZunĂ€chst habe der Nahost-Konflikt die traditionell verfeindeten sunnitischen und schiitischen Islamisten zusammengeschweiĂt. In der zweiten Stufe beobachte man einen Schulterschluss zwischen Islamisten, Linksextremisten und sogenannten Delegitimierern, die gemeinsam gegen Israel mobilisierten. Die dritte und vielleicht gefĂ€hrlichste Stufe bestehe darin, dass Islamisten versuchten, ĂŒber das Thema Nahost die demokratische Mehrheit der muslimischen Community fĂŒr ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Das Versagen der Politik
WĂ€hrend Gruppierungen wie âMuslim Interaktiv" oder âThawra! Hamburg" offen ihre antisemitische Agenda verfolgen und junge Muslime radikalisieren, reagiert die Politik mit erschreckender Nachsicht. Man stelle sich nur vor, rechtsextreme Gruppen wĂŒrden in Ă€hnlicher Weise agieren â der Aufschrei wĂ€re zu Recht ohrenbetĂ€ubend. Doch bei linksextremen Netzwerken, die Hand in Hand mit Islamisten marschieren, herrscht eine bemerkenswerte ZurĂŒckhaltung.
Diese Doppelmoral ist nicht nur unverstĂ€ndlich, sondern gefĂ€hrlich. WĂ€hrend die AfD â durchaus berechtigt â vom Verfassungsschutz beobachtet wird, dĂŒrfen linksextreme Gruppierungen weitgehend unbehelligt ihre verfassungsfeindlichen Umtriebe fortsetzen. Diese einseitige Fokussierung auf rechte Bedrohungen bei gleichzeitiger Verharmlosung linker Gewalt ist ein Armutszeugnis fĂŒr unseren Rechtsstaat.
Die digitale Front
Besonders beunruhigend ist die Verlagerung extremistischer AktivitĂ€ten ins Internet. WĂ€hrend der Verfassungsschutz noch von âDigital Natives" trĂ€umt und âdatenzentrierte AnsĂ€tze" entwickeln möchte, haben die Extremisten lĂ€ngst Fakten geschaffen. In den sozialen Netzwerken verbreiten sie ungehindert ihre Propaganda, rekrutieren neue AnhĂ€nger und koordinieren ihre Aktionen. Die Behörden hinken dieser Entwicklung hoffnungslos hinterher.
Zeit fĂŒr konsequentes Handeln
Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre ideologischen Scheuklappen ablegt und die Bedrohung durch linksextreme und islamistische Netzwerke ernst nimmt. Die von VoĂ beschriebene âQuerfront" ist keine abstrakte Gefahr, sondern eine konkrete Bedrohung fĂŒr unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wenn Linksextremisten gemeinsam mit Islamisten marschieren und dabei antisemitische Parolen skandieren, dann ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf die Grundfesten unserer Gesellschaft.
Die Hamburger Erkenntnisse mĂŒssten eigentlich ein Weckruf fĂŒr die gesamte Republik sein. Doch stattdessen erleben wir eine Politik, die bei linksextremen Umtrieben beide Augen zudrĂŒckt und lieber ĂŒber âRechtsruck" und âDemokratieförderung" schwadroniert, wĂ€hrend auf unseren StraĂen eine unheilige Allianz aus Islamisten und Linksextremisten ihre antisemitische Agenda vorantreibt.
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern auch die eines GroĂteils des deutschen Volkes: Wir brauchen endlich Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Die aktuelle Fehlpolitik, die linksextreme Gewalt verharmlost und islamistische Bedrohungen kleinredet, muss ein Ende haben. Nur so können wir die Sicherheit unserer jĂŒdischen MitbĂŒrger gewĂ€hrleisten und unsere demokratischen Werte verteidigen.
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