Kettner Edelmetalle
29.08.2025
10:40 Uhr

Staatliches Drug-Checking: Wenn der Staat zum Dealer-Berater wird

Die neueste Schnapsidee aus dem politischen Berlin könnte glatt aus einer Satire stammen: Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, fordert allen Ernstes, dass der Staat kĂŒnftig Drogen auf ihre QualitĂ€t ĂŒberprĂŒfen solle. Richtig gelesen – wĂ€hrend normale BĂŒrger sich fragen, wie sie ihre Stromrechnung bezahlen sollen, möchte die Große Koalition nun offenbar ins GeschĂ€ft der DrogenqualitĂ€tskontrolle einsteigen.

60 Euro pro Test – bezahlt vom Steuerzahler

Der CDU-Politiker und Virologe Streeck, der sich offenbar vom Virus- zum Drogenexperten umgeschult hat, preist das sogenannte "Drug-Checking" als Lebensretter an. Kostenpunkt: schlappe 60 Euro pro Substanztest. Wer zahlt? NatĂŒrlich der brave Steuerzahler, der morgens zur Arbeit geht, wĂ€hrend andere sich ĂŒberlegen, welche illegalen Substanzen sie sich heute einwerfen könnten.

In Berlin – wo sonst? – können Konsumenten bereits kostenlos ihre Drogen testen lassen. Kokain, Ecstasy und andere Substanzen werden dort auf Staatskosten analysiert. Man stelle sich vor: WĂ€hrend Rentner Pfandflaschen sammeln mĂŒssen, finanziert der Staat chemische Analysen fĂŒr Partydrogen.

Die perverse Logik der Drogenpolitik

Besonders pikant: Streeck argumentiert, dass durch diese Maßnahme weniger gefĂ€hrliche Substanzen konsumiert wĂŒrden. Eine bemerkenswerte Logik – statt den illegalen Drogenkonsum konsequent zu bekĂ€mpfen, macht sich der Staat zum Komplizen der Konsumenten. Was kommt als nĂ€chstes? Staatliche QualitĂ€tssiegel fĂŒr besonders reines Kokain?

"Es Àrgere ihn als Wissenschaftler, dass es bisher kein gutes Monitoring- und Warnsystem gebe", wird Streeck zitiert.

Was den normalen BĂŒrger Ă€rgern dĂŒrfte: Dass ĂŒber 2.130 Menschen im vergangenen Jahr an Drogen gestorben sind und die Antwort der Politik darauf lautet, den Konsum sicherer zu machen statt ihn zu verhindern.

Die Kapitulation vor der RealitÀt

Diese Politik ist nichts anderes als eine Kapitulation. Statt Law and Order durchzusetzen, statt Dealer konsequent zu verfolgen und Konsumenten in Therapien zu bringen, wird der illegale Drogenkonsum faktisch legitimiert. Man könnte meinen, die Bundesregierung habe aufgegeben – oder schlimmer noch: Sie fördert aktiv eine Entwicklung, die unsere Gesellschaft zerstört.

WĂ€hrend in 13 europĂ€ischen LĂ€ndern bereits Ă€hnliche Programme laufen, sollte Deutschland sich fragen: MĂŒssen wir wirklich jeden gesellschaftlichen Irrweg mitmachen? Die Schweiz und die Niederlande mögen ihre eigenen Vorstellungen von Drogenpolitik haben – aber muss Deutschland deshalb zum Drogentestlabor Europas werden?

Die wahren Probleme bleiben ungelöst

Interessant ist auch, dass Streeck sich mit dieser Forderung gegen die Linie seiner eigenen Partei stellt. Die CDU lehnt staatlich finanziertes Drug-Checking mehrheitlich ab – zu Recht. Doch unter Kanzler Merz scheint auch in der Union eine gewisse Beliebigkeit eingekehrt zu sein.

Die eigentlichen Fragen bleiben unbeantwortet: Warum greifen immer mehr junge Menschen zu Drogen? Warum versagt der Staat bei der BekÀmpfung des Drogenhandels? Und warum glaubt man, mit SymptombekÀmpfung die Probleme lösen zu können?

Ein fatales Signal

Das Signal, das von solchen Maßnahmen ausgeht, ist fatal: Der Staat gibt auf. Er akzeptiert den illegalen Drogenkonsum als NormalitĂ€t und macht sich zum Dienstleister fĂŒr Kriminelle und ihre Kunden. Statt PrĂ€vention und konsequente Strafverfolgung setzt man auf Schadensbegrenzung – ein Armutszeugnis fĂŒr einen Rechtsstaat.

Was Deutschland braucht, ist keine staatliche Drogenberatung, sondern eine Politik, die wieder Recht und Ordnung durchsetzt. Die BĂŒrger haben es satt, dass ihre Steuergelder fĂŒr solche Experimente verschwendet werden, wĂ€hrend die KriminalitĂ€t auf den Straßen zunimmt und die Sicherheit abnimmt. Es ist Zeit fĂŒr Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren – und das bedeutet auch: Null Toleranz gegenĂŒber Drogen statt staatlich finanzierter QualitĂ€tskontrollen.

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