
SPD-SteuertrÀume: Wenn Wahlverlierer die Politik diktieren wollen
Die SPD hat offenbar noch immer nicht verstanden, was die WĂ€hler ihr bei der letzten Bundestagswahl unmissverstĂ€ndlich mitgeteilt haben. Statt die Botschaft zu begreifen, dass die BĂŒrger von ihrer Politik genug haben, versucht die Partei nun mit aller Macht, ihre gescheiterten Konzepte durch die HintertĂŒr durchzudrĂŒcken. Der jĂŒngste VorstoĂ der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Wiebke Esdar zeigt einmal mehr, wie weit sich die Sozialdemokraten von der RealitĂ€t entfernt haben.
Der ewige Griff in die Taschen der LeistungstrÀger
âSelbstverstĂ€ndlich" mĂŒssten Reiche einen stĂ€rkeren Beitrag zum Gemeinwohl leisten, tönt es aus der SPD-Fraktion. Als ob die Abgabenquote in Deutschland nicht bereits jetzt schon zu den höchsten weltweit gehören wĂŒrde. Mit einer Staatsquote von mittlerweile 50 Prozent hat sich der Staat lĂ€ngst zur alles verschlingenden Krake entwickelt, die den BĂŒrgern die HĂ€lfte ihrer Arbeitsleistung abnimmt. Doch das reicht den Genossen offenbar noch immer nicht.
Die Argumentation der SPD folgt dabei stets demselben Muster: Man behauptet, es gebe eine âenorm groĂe Vermögensungleichheit" und leitet daraus automatisch ab, dass der Staat noch mehr Geld benötige. Dass diese Ungleichheit möglicherweise gerade durch die erdrĂŒckende Steuerlast und die damit verbundene Verhinderung von Vermögensaufbau der Mittelschicht entstanden sein könnte, kommt den Sozialdemokraten nicht in den Sinn.
Koalitionsvertrag als Makulatur
Besonders dreist ist der Versuch, den gerade erst unterzeichneten Koalitionsvertrag bereits wieder aufzuschnĂŒren. Union und SPD hatten sich darauf verstĂ€ndigt, keine Steuern zu erhöhen. Doch kaum ist die Tinte trocken, fordert die SPD âkonkrete VerstĂ€ndigungen" zur neuen Finanzplanung â ein durchsichtiger Euphemismus fĂŒr den Wunsch nach Vertragsbruch.
âDie neue Finanzplanung der Bundesregierung verlangt nun nach konkreten VerstĂ€ndigungen", so Esdar. Was sie eigentlich meint: Wir wollen mehr Geld und pfeifen auf unsere Zusagen.
Diese UnzuverlĂ€ssigkeit der Sozialdemokraten ĂŒberrascht freilich niemanden mehr, der die politische Entwicklung der letzten Jahre verfolgt hat. VertrĂ€ge sind fĂŒr die SPD offenbar nur so lange bindend, wie sie den eigenen Interessen dienen.
Sparen? Nicht mit der SPD!
WĂ€hrend die Union zumindest noch den Versuch unternimmt, durch Einsparungen beim BĂŒrgergeld die ausufernden Staatsausgaben in den Griff zu bekommen, erteilt die SPD auch diesem Ansatz eine klare Absage. Der neue GeneralsekretĂ€r Tim KlĂŒssendorf verkĂŒndete bereits vollmundig, der Staat lasse sich nicht durch KĂŒrzungen im BĂŒrgergeld sanieren.
Stattdessen fordert er eine âehrliche und verantwortliche Besteuerung von Erbschaften" â als ob die Erbschaftssteuer in Deutschland nicht bereits jetzt schon zu den höchsten weltweit gehören wĂŒrde. Bei diesem Thema werde er âsehr unnachgiebig" bleiben, droht KlĂŒssendorf. Man fragt sich unwillkĂŒrlich, mit welchem demokratischen Mandat ein GeneralsekretĂ€r einer auf historische Tiefstwerte abgestĂŒrzten Partei solche Forderungen stellt.
Die wahren Ursachen der Haushaltslöcher
Was die SPD geflissentlich verschweigt: Die massiven Haushaltslöcher sind nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis jahrelanger Verschwendungspolitik. Gescheiterte Prestigeprojekte wie die Energiewende, milliardenschwere Subventionen fĂŒr zweifelhafte Industrieabenteuer wie Northvolt, die unsĂ€gliche Maut-Posse und nicht zuletzt die grenzenlose Verschleuderung deutscher Steuergelder im Ausland â von Radwegen in Peru bis zum angekĂŒndigten Wiederaufbau des Gaza-Streifens.
WĂ€hrend hierzulande die Infrastruktur verfĂ€llt, die Bildung vor die Hunde geht und die innere Sicherheit durch explodierende KriminalitĂ€tszahlen bedroht wird, reisen deutsche Politiker mit dicken Brieftaschen durch die Welt und spielen den groĂzĂŒgigen Gönner. Die Rechnung dafĂŒr soll nun wieder einmal der deutsche Steuerzahler begleichen.
Ein Blick in die Zukunft
Sollte die CDU tatsĂ€chlich dem DrĂ€ngen der SPD nachgeben und Steuererhöhungen zustimmen, wĂ€re dies nicht nur ein Verrat an den eigenen WĂ€hlern, sondern auch der endgĂŒltige Beweis dafĂŒr, dass Friedrich Merz seine vollmundigen Versprechen nicht einhalten kann. Der Kanzler, der versprach, keine neuen Schulden zu machen, wĂŒrde sich als zahnloser Tiger entpuppen, der sich von einer im Niedergang befindlichen SPD am Nasenring durch die Manege fĂŒhren lĂ€sst.
Die Folgen wĂ€ren verheerend: Noch mehr Unternehmen wĂŒrden Deutschland den RĂŒcken kehren, die Abwanderung qualifizierter FachkrĂ€fte wĂŒrde sich beschleunigen, und die Wirtschaft wĂŒrde endgĂŒltig in die Rezession abrutschen. Doch all das scheint die SPD nicht zu kĂŒmmern â Hauptsache, der Staat kann weiter wachsen und gedeihen.
Es wird höchste Zeit, dass die BĂŒrger diesem Treiben ein Ende setzen. Bei den nĂ€chsten Wahlen muss die Quittung fĂŒr diese Politik der Gier und Verschwendung folgen. Deutschland braucht keine höheren Steuern, sondern eine grundlegende Reform des aufgeblĂ€hten Staatsapparats und eine RĂŒckbesinnung auf die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Nur so kann unser Land wieder zu alter StĂ€rke zurĂŒckfinden.










