Kettner Edelmetalle
01.07.2026
12:05 Uhr

Rote Farbe statt roter Fahnen: Wie linke Chaoten Erfurt vor dem AfD-Parteitag zum Schauplatz ihrer Gewaltfantasien machen

Rote Farbe statt roter Fahnen: Wie linke Chaoten Erfurt vor dem AfD-Parteitag zum Schauplatz ihrer Gewaltfantasien machen

Es ist ein Bild, das mehr ĂŒber den Zustand unserer Republik verrĂ€t als tausend Sonntagsreden ĂŒber „gelebte Demokratie": Kurz vor dem Bundesparteitag der AfD in Erfurt haben Unbekannte die Fassade des B&B Hotels am Hauptbahnhof großflĂ€chig mit roter Farbe beschmiert. Rund 18 mal 5 Meter WandflĂ€che – ein regelrechtes GemĂ€lde der Verachtung, gepinselt in der Nacht zu Dienstag am Juri-Gagarin-Ring. Die Polizei geht, man höre und staune, von einem „möglichen politischen Hintergrund" aus. Man muss kein Kriminalkommissar sein, um zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis zu gelangen.

„Anhaltspunkte fĂŒr einen politischen Hintergrund" – Ein Meisterwerk der Untertreibung

Man reibt sich verwundert die Augen ĂŒber die vorsichtige Wortwahl der Behörden. Wenige Tage vor einem Parteitag der stĂ€rksten Oppositionskraft in ThĂŒringen wird ein Hotel mit roter Farbe ĂŒberzogen, und die Ermittler tasten sich zaghaft an die Vermutung heran, es könne sich womöglich um etwas Politisches handeln. In welchem Farbton wollen die Verantwortlichen die RealitĂ€t eigentlich noch ĂŒbermalen, ehe sie das Offensichtliche beim Namen nennen?

Die Landespolizeiinspektion Erfurt ermittelt wegen SachbeschĂ€digung und ruft Zeugen dazu auf, verdĂ€chtige Beobachtungen in den umliegenden Straßen zu melden. Ob der Staatsschutz eingebunden sei, habe man auf Anfrage zunĂ€chst nicht bestĂ€tigen können. Bemerkenswert: In einer Stadt, in der jeder Kenner der Szene weiß, wo sich die einschlĂ€gigen Kreise organisieren, tut man sich schwer, die naheliegendsten SchlĂŒsse zu ziehen.

Ein „Ausnahme-Wochenende" mit Ansage

Der AfD-Bundesparteitag soll am 4. und 5. Juli in der Messe Erfurt ĂŒber die BĂŒhne gehen. Die Stadt bereitet sich auf ein Ausnahme-Wochenende vor – und das ist noch euphemistisch formuliert. Parallel sind zahlreiche Gegendemonstrationen angekĂŒndigt, das ThĂŒringer Landesverwaltungsamt hat bereits Versammlungen auf den wichtigsten Zufahrtsstraßen zur Messe untersagt.

Doch was schert ein Verbot jene, die sich ohnehin ĂŒber dem Gesetz wĂ€hnen? Das linke BĂŒndnis „widersetzen" kĂŒndigte an, unbeirrt an seinen Blockaden festzuhalten. Eine Sprecherin des BĂŒndnisses formulierte ihren Trotz mit entlarvender Offenheit:

„Wir sehen uns in der Verbotszone. Jetzt erst Recht!"

Man lese diesen Satz zweimal. Hier verkĂŒndet man ganz ungeniert die Absicht, einer behördlichen Anordnung die kalte Schulter zu zeigen. Und man tut es im Namen der Demokratie – jener Demokratie, die man mit roter Farbe an HotelwĂ€nde schmiert und mit Straßenblockaden aushebeln will.

Die Doppelmoral des Rechtsstaats

Man stelle sich einmal vor, eine Gruppierung aus dem konservativen Spektrum hĂ€tte angekĂŒndigt, ein behördliches Verbot bewusst zu missachten. Der Aufschrei in den Redaktionsstuben der Republik wĂ€re ohrenbetĂ€ubend, die Talkshows wĂŒrden ĂŒberquellen vor Sorge um den Bestand unserer freiheitlichen Grundordnung. Doch wenn linke Aktivisten die Missachtung von Gesetzen zur Tugend erklĂ€ren, herrscht ein beredtes, fast andĂ€chtiges Schweigen.

Die Polizei bereitet sich mit UnterstĂŒtzung aus anderen BundeslĂ€ndern und der Bundespolizei auf einen Großeinsatz vor. Ein gigantischer Aufwand an Steuergeldern, an Personal, an Ressourcen – nötig geworden nicht wegen der Partei, die dort tagt, sondern wegen jener, die ihr das Tagen verwehren wollen. Wer hier TĂ€ter und wer Opfer ist, sollte auch dem gutglĂ€ubigsten Beobachter allmĂ€hlich dĂ€mmern.

Wenn SachbeschĂ€digung als „Zivilcourage" verkauft wird

Was sich in Erfurt abzeichnet, ist Symptom eines tieferliegenden Problems: In diesem Land werden Chaoten seit Jahren sprachlich geadelt, aus Randalierern werden „Aktivisten", aus StraftĂ€tern „Zivilgesellschaft". Wer eine Hotelfassade zerstört, gilt manchen bereits als Held im Kampf gegen das vermeintlich Böse. Diese schleichende Verharmlosung politischer Gewalt hat System – und sie vergiftet das Klima einer Gesellschaft, die lĂ€ngst tief gespalten ist.

Ein gesundes Gemeinwesen zeichnet sich dadurch aus, dass es allen politischen KrĂ€ften den gleichen Rechtsschutz gewĂ€hrt – ob sie einem ins Konzept passen oder nicht. Parteitage sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, sie sind kein Gnadenakt der jeweils herrschenden Meinung. Wer das nicht akzeptieren will, stellt sich außerhalb jener demokratischen Ordnung, deren Verteidigung er sich so lautstark auf die Fahnen schreibt.

Ein Wochenende, das zur Nagelprobe wird

Erfurt wird am kommenden Wochenende zur BĂŒhne. Nicht nur fĂŒr einen Parteitag, sondern fĂŒr die Frage, ob der Rechtsstaat in Deutschland noch willens und in der Lage ist, seine eigenen Regeln durchzusetzen. Die rote Farbe an der Hotelwand ist gewissermaßen die OuvertĂŒre – ein Vorgeschmack auf das, was BĂŒrger und EinsatzkrĂ€fte in den kommenden Tagen erwarten dĂŒrfte.

Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen diesmal RĂŒckgrat beweisen und nicht wieder in jene bedauernswerte PassivitĂ€t verfallen, die man an vergleichbaren Wochenenden schon zu oft beobachten musste. Denn eines steht fest: Wer Gewalt gewĂ€hren lĂ€sst, ermutigt sie. Und wer Recht nur selektiv durchsetzt, grĂ€bt am Fundament jenes Rechtsstaats, den zu schĂŒtzen er vorgibt.

Fazit: Farbe wĂ€scht sich ab – Vertrauen nicht

Die rote Farbe an der Fassade des Erfurter Hotels wird man beseitigen können, wenn auch nicht ohne Kosten, die am Ende vermutlich der Steuerzahler oder der geschĂ€digte Hotelbetreiber tragen wird. Schwerer zu beseitigen ist der Schaden am Vertrauen der BĂŒrger in einen Staat, der seine schĂŒtzende Hand ĂŒber die einen hĂ€lt und die anderen im Regen stehen lĂ€sst. Deutschland braucht eine Politik, die wieder Ordnung, Recht und Gleichbehandlung fĂŒr alle garantiert – nicht nur fĂŒr jene, die der jeweils herrschenden Meinung genehm sind. Diese Auffassung teilt, das darf man getrost annehmen, ein Großteil der schweigenden Mehrheit in diesem Land.

In unsicheren Zeiten, in denen Vertrauen in staatliche Institutionen bröckelt und gesellschaftliche Verwerfungen zunehmen, besinnen sich immer mehr Menschen auf bestĂ€ndige Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie ein solider Anker zur Vermögenssicherung sein können – unabhĂ€ngig von politischen Turbulenzen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie eine StabilitĂ€t, die kein Farbeimer der Welt beschĂ€digen kann.

Hinweis der Redaktion: Der vorliegende Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlageberatung, Rechtsberatung oder Steuerberatung dar. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und fĂŒr Anlage-, Rechts- oder Steuerentscheidungen gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. FĂŒr getroffene Entscheidungen trĂ€gt jeder Leser die alleinige Verantwortung.

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