Kettner Edelmetalle
19.05.2026
06:16 Uhr

Propaganda im Klassenzimmer: Wie der WDR linksradikale Aktivisten an deutschen Schulen schönredet

Propaganda im Klassenzimmer: Wie der WDR linksradikale Aktivisten an deutschen Schulen schönredet

Es ist ein LehrstĂŒck ĂŒber den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland: Der Westdeutsche Rundfunk lĂ€sst linksradikale Aktivisten in seiner „Lokalzeit Dortmund" auftreten, als handle es sich um pĂ€dagogische Helden – und wenn unbequeme Fragen kommen, wird die eigene Berichterstattung nachtrĂ€glich umgeschrieben. Was sich der mit ZwangsbeitrĂ€gen finanzierte Sender hier leistet, sprengt jeden vernĂŒnftigen Maßstab von ObjektivitĂ€t und journalistischer Sorgfaltspflicht.

Ein Bus mit politischer Schlagseite – und ein Sender, der applaudiert

Der sogenannte „Adenauer SRP+"-Bus des „Zentrums fĂŒr politische Schönheit" tourt derzeit durch deutsche Schulen. Sein erklĂ€rtes Ziel: ein Verbot der AfD, immerhin der zweitstĂ€rksten politischen Kraft des Landes. Im Inneren des GefĂ€hrts, das einem Gefangenentransporter nachempfunden ist, sitzt eine Puppe der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel hinter Gittern. Daneben prangt eine Aufforderung an die SchĂŒler, die „Gefangene 18/088" zu ihrer angeblich „braunen faschistoiden Gesinnung" zu verhören. Eine kĂŒnstliche Intelligenz generiert dazu Antworten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: An staatlichen Schulen werden Kinder eingeladen, Inszenierungen ĂŒber die Inhaftierung gewĂ€hlter Bundestagsabgeordneter durchzuspielen.

Und was macht der WDR? Er filmt das Spektakel und liefert dazu einen Beitrag, der jede Distanz vermissen lĂ€sst. „Menschenrechte, Demokratie und Antirassismus, da können unsere Kinder gar nicht genug darĂŒber lernen", sĂ€uselt die Moderatorin in der Anmoderation. Vom Inhalt des Busses, von der Weidel-Puppe in der Zelle, von den eindeutig parteipolitischen Stoßrichtungen – kein kritisches Wort. Stattdessen warme Worte ĂŒber „politische AufklĂ€rungsarbeit" und „demokratische Prozesse".

Wenn der gebĂŒhrenfinanzierte Sender beim LĂŒgen ertappt wird

Pikant wird die Sache erst richtig, als der Sender auf die berechtigte Kritik antwortet. Auf die Frage, wie die einseitige Darstellung mit den ProgrammgrundsĂ€tzen vereinbar sei – schließlich verpflichtet sich der WDR auf ObjektivitĂ€t und Unparteilichkeit –, behauptete die Pressestelle, im Beitrag werde sehr wohl „erwĂ€hnt und eingeordnet", dass das Zentrum „zum Teil umstrittene Aktionen" mache. Ein bemerkenswerter Satz. Denn wer sich die Sendung tatsĂ€chlich ansieht, stellt fest: Diese Einordnung existiert schlicht nicht. Sie ist eine Behauptung aus der Luft gegriffen, eine nachtrĂ€gliche Rechtfertigung, die mit der RealitĂ€t des Beitrags nichts zu tun hat.

Stattdessen lobt die Off-Sprecherin die Aktivisten dafĂŒr, sich „ehrenamtlich fĂŒr Demokratie, Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus" einzusetzen. Selbst der einzige kurze Hinweis auf „klare politische Statements" wird sofort entschĂ€rft – durch einen Schulkoordinator, der bekundet, damit kein Problem zu haben. Diskussion beendet, kritische Distanz Fehlanzeige.

Heimliche Korrektur in der Mediathek

Besonders entlarvend: In der Online-Fassung wurde eine Bildsequenz still und leise herausgeschnitten – „aus redaktionellen GrĂŒnden", wie es so schön heißt. Verschwunden ist die Szene, in der SchĂŒler Antifa-Buttons mit der Aufschrift „Fck Nzs" basteln. Offenbar dĂ€mmerte irgendjemandem in der Redaktion, dass dieses Bild die These vom angeblich neutralen Demokratieunterricht endgĂŒltig unhaltbar machen wĂŒrde. Doch statt offen einzurĂ€umen, dass hier Grenzen ĂŒberschritten wurden, wird klammheimlich nachgebessert und nach außen weiter gelogen.

Der Beutelsbacher Konsens – ein verstaubtes Relikt?

Erinnert sich eigentlich noch jemand an den Beutelsbacher Konsens? Jenes pĂ€dagogische Grundprinzip aus dem Jahr 1976, das politische Bildung an deutschen Schulen seit Jahrzehnten regeln soll? Es verbietet die ÜberwĂ€ltigung der SchĂŒler im Sinne erwĂŒnschter Meinungen, fordert KontroversitĂ€t und stellt die MĂŒndigkeit des SchĂŒlers in den Mittelpunkt. Wenn ein Aktivistenkollektiv mit einer Puppe der OppositionsfĂŒhrerin in einer GefĂ€ngniszelle vor die Schule rollt, hat das mit Bildung nichts mehr zu tun. Es ist politische Indoktrination in Reinform, durchgefĂŒhrt mit dem Wohlwollen von Schulleitungen und gefeiert vom Staatsfunk.

Man stelle sich nur einmal vor – und das ist das entscheidende Gedankenexperiment –, ein konservatives Kollektiv wĂŒrde einen Bus mit Puppen fĂŒhrender GrĂŒnen-, SPD- oder CDU-Politiker in GefĂ€ngniszellen vor Schulen parken. Die Reaktion wĂ€re vorhersehbar: Empörung, Strafanzeigen, Verfassungsschutzberichte, möglicherweise frĂŒhmorgendliche Hausdurchsuchungen. Hier aber, bei der ideologisch genehmen Richtung, herrscht behagliches Schweigen. Diese Doppelmoral ist es, die viele BĂŒrger zu Recht zur Weißglut treibt.

Das Vertrauen verspielt

Der WDR ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Ein öffentlich-rechtlicher Apparat, finanziert durch ZwangsbeitrĂ€ge in Höhe von ĂŒber zehn Milliarden Euro jĂ€hrlich, der sich lĂ€ngst nicht mehr an seine eigenen ProgrammgrundsĂ€tze hĂ€lt. Stattdessen erleben wir eine immer offener zur Schau getragene parteiische Berichterstattung, die einer HĂ€lfte der Bevölkerung permanent vor Augen fĂŒhrt, dass sie die falschen Meinungen hat. Die Folgen sind absehbar: Vertrauensverlust, Politikverdrossenheit und – wie die Wahlergebnisse zeigen – ein Erstarken genau jener politischen KrĂ€fte, die dieser Aktivismus eigentlich bekĂ€mpfen will. Die Redaktion ist ĂŒberzeugt, dass diese EinschĂ€tzung weite Teile der Bevölkerung teilen, die das Treiben in den Sendeanstalten mit wachsendem Unmut verfolgen.

Was hier in Hamm passiert ist, ist mehr als eine schlechte Sendung. Es ist ein Sinnbild fĂŒr den schleichenden Umbau des Bildungswesens zu einer Erziehungsanstalt politisch korrekter Gesinnung. Und es ist ein Weckruf fĂŒr alle, die noch an die Idee einer pluralistischen Demokratie glauben, in der Schule der Ort des Denkenlernens ist – und nicht des Nachsprechens vorgefertigter Meinungen.

Werte, die kein Aktivistenbus erschĂŒttern kann

In Zeiten, in denen Sprachrohre des Establishments offen Partei ergreifen und die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus restlos verwischt wird, gewinnen BestĂ€ndigkeit und UnabhĂ€ngigkeit eine ganz neue Bedeutung. Wer dem politischen Zeitgeist und seinen medialen VerstĂ€rkern misstraut, sucht nach Werten, die nicht von Tagesstimmungen, Sendeanstalten oder Aktivistenbussen abhĂ€ngig sind. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören seit Jahrtausenden zu diesen verlĂ€sslichen Konstanten – ein Anker in unruhigen Zeiten und eine sinnvolle Beimischung in jedem breit aufgestellten Vermögensportfolio.

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