Kettner Edelmetalle
27.01.2026
17:07 Uhr

Leipzig verharmlost linksextremen Terror gegen Christen – 24 Angriffe und kein Ende in Sicht

Was muss eigentlich noch passieren, damit deutsche Behörden linksextreme Gewalt beim Namen nennen? In Leipzig erleben wir gerade ein erschreckendes LehrstĂŒck darĂŒber, wie der Staat vor ideologisch motivierter KriminalitĂ€t kapituliert – und dabei auch noch die Opfer verhöhnt.

Eine Serie des Schreckens: 24 Attacken auf christliches Café

Die Zahlen sprechen eine unmissverstĂ€ndliche Sprache: Sage und schreibe 24 Angriffe musste das CafĂ© Stay der Freikirche „Zeal Church" seit seiner Eröffnung im Jahr 2023 ĂŒber sich ergehen lassen. Der jĂŒngste Tiefpunkt dieser Gewaltserie ereignete sich ausgerechnet in der Heiligen Nacht, als TĂ€ter ein Loch in die Frontscheibe bohrten und einen halben Liter ButtersĂ€ure in das Lokal injizierten. Ein Anschlag auf Weihnachten, auf christliche Werte, auf die Religionsfreiheit – sollte man meinen.

Doch das Leipziger Ordnungsdezernat sieht das offenbar anders. Auf eine Anfrage der BSW-Fraktion im Stadtrat antwortete die Behörde mit einer Stellungnahme, die an Zynismus kaum zu ĂŒberbieten ist: Der Angriff greife „zumindest dem Bekennerschreiben gemĂ€ĂŸ" nicht die Religionsfreiheit an. Die grundsĂ€tzliche AusĂŒbung der Religionsfreiheit in Leipzig sei nicht gefĂ€hrdet.

Die perfide Logik der Verharmlosung

Man muss sich diese Argumentation auf der Zunge zergehen lassen: Weil die linksextremen TĂ€ter in ihrem Bekennerschreiben behaupten, sie wĂŒrden nicht die Religion angreifen, sondern nur die „Queerfeindlichkeit" der Gemeinde, soll es sich nicht um einen Angriff auf die Religionsfreiheit handeln? Seit wann definieren TĂ€ter selbst, welche Grundrechte sie verletzen?

Die Freikirche hat völlig recht, wenn sie in ihrer vierseitigen Stellungnahme betont:

„Eine Religionsfreiheit, die nur abstrakt besteht, aber faktisch unter permanenter Bedrohung steht, ist keine gelebte Religionsfreiheit."

Die „Zeal Church" vertritt konservative Positionen – sie traut keine homosexuellen Paare und setzt sich fĂŒr das Lebensrecht Ungeborener ein. Positionen, die ĂŒbrigens ĂŒber Jahrhunderte zum christlichen Mainstream gehörten und von Millionen GlĂ€ubigen weltweit geteilt werden. Doch im heutigen Deutschland reicht das offenbar aus, um zur Zielscheibe linksextremer Gewalt zu werden – wĂ€hrend die Behörden wegschauen.

Indymedia als Brandbeschleuniger

Bereits 2023 riefen Linksextremisten auf dem berĂŒchtigten Szeneportal Indymedia dazu auf, das CafĂ© „in den Ruin" zu treiben. Die BegrĂŒndung: Es werde von „fundamentalistischen" und „erzkonservativen" Christen betrieben. Diese offene Aufforderung zur Zerstörung einer christlichen Einrichtung blieb ohne erkennbare Konsequenzen. Stattdessen mĂŒssen sich die Opfer nun von der Stadtverwaltung erklĂ€ren lassen, dass ihre Grundrechte ja gar nicht verletzt wĂŒrden.

Doppelmoral mit System

Man stelle sich nur einmal vor, eine Moschee oder Synagoge wĂ€re 24 Mal angegriffen worden. Die Empörung wĂ€re grenzenlos, Sondersitzungen wĂŒrden einberufen, Mahnwachen organisiert, und jeder Politiker wĂŒrde sich mit SolidaritĂ€tsbekundungen ĂŒberbieten. Doch wenn es um konservative Christen geht, herrscht betretenes Schweigen – oder schlimmer noch: aktive Verharmlosung.

Diese Doppelmoral ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unserer Gesellschaft. WĂ€hrend man bei jedem noch so kleinen Vorfall gegen bestimmte Gruppen sofort „Hass und Hetze" wittert, werden systematische Angriffe auf christliche Einrichtungen achselzuckend hingenommen. Die Botschaft ist klar: Wer traditionelle Werte vertritt, hat keinen Anspruch auf den Schutz des Staates.

Die Forderungen der Freikirche

Die „Zeal Church" fordert nun zu Recht, dass die Angriffe offiziell als antichristlich motiviert anerkannt werden. Der Stadtrat mĂŒsse sich eindeutig positionieren und ein klares Signal senden, dass auch konservative religiöse Überzeugungen unter dem Schutz der Religionsfreiheit stehen.

Es ist bezeichnend fĂŒr den Zustand unseres Landes, dass eine Religionsgemeinschaft ĂŒberhaupt um die Anerkennung ihrer Grundrechte kĂ€mpfen muss. Doch genau das ist die RealitĂ€t im Deutschland des Jahres 2026 – einem Land, in dem linksextreme Gewalt systematisch verharmlost wird, wĂ€hrend man gleichzeitig bei jeder Gelegenheit vor der angeblichen Gefahr von rechts warnt.

Die Leipziger Stadtverwaltung hat mit ihrer Stellungnahme ein Armutszeugnis ausgestellt – nicht nur fĂŒr sich selbst, sondern fĂŒr den gesamten Rechtsstaat. Solange Behörden ideologisch motivierte Gewalt gegen Christen relativieren, wird diese Gewalt weitergehen. Die 24 Angriffe auf das CafĂ© Stay werden nicht die letzten gewesen sein.

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