Kettner Edelmetalle
27.05.2026
12:07 Uhr

Lauterbachs nÀchster Coup: Ebola im Kongo soll deutsche Steuermilliarden lockermachen

Lauterbachs nÀchster Coup: Ebola im Kongo soll deutsche Steuermilliarden lockermachen

Er ist wieder da. Kaum hat man sich an die wohltuende Stille gewöhnt, die seit dem Ende seiner Amtszeit als Gesundheitsminister durch die Republik wehte, meldet sich Karl Lauterbach mit einer Forderung zurĂŒck, die so vorhersehbar ist wie das Amen in der Kirche: Deutschland soll mehr Geld ausgeben. Diesmal nicht fĂŒr Masken, Impfstoffe oder andere pandemische GlĂŒcksgriffe, sondern fĂŒr die Entwicklungshilfe. Anlass: ein Ebola-Ausbruch im Kongo.

Eine MilchmÀdchenrechnung im Stile des Apothekers

GegenĂŒber der Rheinischen Post erklĂ€rte der SPD-Politiker, der mittlerweile einer Expertenkommission der Weltgesundheitsorganisation angehört, Deutschland dĂŒrfe bei der Entwicklungszusammenarbeit „keinesfalls sparen". Im Gegenteil: Der Etat des Entwicklungsministeriums solle „wie beim Thema Verteidigung konsequent" aufgestockt werden. Zur Erinnerung: Bereits in diesem Jahr verschlingt das Entwicklungshilfeministerium satte 10,05 Milliarden Euro – Steuergeld, das deutsche Arbeitnehmer mĂŒhsam erwirtschaften, wĂ€hrend die heimische Infrastruktur bröckelt, Schulen verfallen und BrĂŒcken einstĂŒrzen.

Lauterbach begrĂŒndet seine Forderung mit einem rhetorischen Trick, der an Dreistigkeit kaum zu ĂŒberbieten ist. Es gehe „vor allem auch um Eigenschutz", behauptet er. Denn die wegfallende US-UnterstĂŒtzung lasse afrikanische Gesundheitssysteme zusammenbrechen, was wiederum zu Pandemien fĂŒhren könne. Und dann der Hammer, der eigentlich jedem aufmerksamen Beobachter den Atem stocken lassen mĂŒsste: „Zugleich drohen durch erodierende Gesundheitssysteme FlĂŒchtlingswellen aus afrikanischen LĂ€ndern Richtung Europa."

Die Drohkulisse als politisches Druckmittel

Man lese diesen Satz noch einmal in Ruhe. Ein deutscher Politiker droht der eigenen Bevölkerung indirekt mit Migrationswellen, sollte sie nicht bereit sein, weitere Milliarden in fragwĂŒrdige Projekte auf einem anderen Kontinent zu stecken. Es ist die altbekannte Erpressungslogik: Zahlt, sonst kommen sie. Dass die Migrationsbewegungen Richtung Europa unabhĂ€ngig von Ebola-AusbrĂŒchen seit Jahren ungebremst anhalten und sich die deutschen Sozialkassen lĂ€ngst als Magnet etabliert haben, verschweigt Lauterbach geflissentlich.

Interessant ist auch der scheinbare Widerspruch in seiner Argumentation. FĂŒr Deutschland sieht er „keine Gefahr durch das Ebola-Virus". Auch fĂŒr Reisende auf dem afrikanischen Kontinent bestehe kein Risiko. Wenn dem so ist, warum dann die alarmistische Tonlage? Warum die Forderung nach Milliardenpaketen? Die Antwort dĂŒrfte denjenigen, die Lauterbachs politische Karriere aufmerksam verfolgt haben, nicht schwerfallen: Krisenrhetorik war stets sein bevorzugtes Werkzeug, um politische Forderungen durchzusetzen.

Kritiker werden vorsorglich diffamiert

Wer wagt, Lauterbachs Forderung zu hinterfragen, wird gleich prĂ€ventiv ins rechte Eck gestellt. Wörtlich sprach er von „Rechtspopulisten", deren KĂŒrzungsforderungen sich „bitter rĂ€chen" könnten. Eine sachliche Debatte ĂŒber die Effizienz deutscher Entwicklungshilfe – die seit Jahrzehnten Milliarden in EmpfĂ€ngerlĂ€nder pumpt, ohne dass dort nachhaltige Strukturen entstanden wĂ€ren – wird auf diese Weise im Keim erstickt. Wer rechnet, ist Populist. Wer Steuergelder schĂŒtzen will, gefĂ€hrdet die Weltgesundheit. So einfach ist das Weltbild im Hause Lauterbach.

Die RealitÀt in den EmpfÀngerlÀndern

TatsĂ€chlich gibt es seit Jahren begrĂŒndete Zweifel an der Wirksamkeit der staatlichen Entwicklungshilfe. Studien renommierter Ökonomen zeigen, dass ein erheblicher Teil der Mittel in den EmpfĂ€ngerlĂ€ndern in Korruption versickert, Eliten bedient und lokale Wirtschaftsstrukturen sogar schwĂ€cht, statt sie aufzubauen. Doch solche Erkenntnisse passen nicht ins Narrativ derjenigen, die mit anderer Leute Geld großzĂŒgig sein wollen.

Der konkrete Anlass fĂŒr Lauterbachs Vorstoß – der Ebola-Ausbruch im Kongo – ist dabei durchaus ernst zu nehmen. Laut WHO gibt es bisher 750 VerdachtsfĂ€lle und 177 mutmaßlich damit verbundene TodesfĂ€lle, wovon 82 FĂ€lle und sieben TodesfĂ€lle bestĂ€tigt auf das Bundibugyo-Virus zurĂŒckgehen. Ein US-amerikanischer Arzt, der 39-jĂ€hrige Peter Stafford, der mit seiner Familie als christlicher Missionar im Kongo tĂ€tig war, wird derzeit in der Berliner CharitĂ© behandelt. Die USA hatten Deutschland um Hilfe gebeten, weil die Flugzeit kĂŒrzer ist.

Was ĂŒbrig bleibt

Hier zeigt sich, dass Deutschland medizinisch durchaus humanitĂ€re Aufgaben ĂŒbernimmt – konkret, zielgerichtet und sinnvoll. Das hat mit pauschalen Milliardenforderungen jedoch wenig zu tun. Lauterbachs Vorstoß folgt einem bekannten Muster: Eine reale Krise wird genutzt, um politische Forderungen durchzudrĂŒcken, die ohne den emotionalen AufhĂ€nger keine Chance hĂ€tten. WĂ€hrend deutsche BĂŒrger unter Rekordsteuerlast, ausufernder Inflation und einem 500-Milliarden-Schuldenpaket der neuen Regierung Ă€chzen, sollen sie zusĂ€tzlich tiefer in die Tasche greifen – andernfalls drohen ihnen, so die unverhĂŒllte Botschaft, die Konsequenzen in Form von Migration.

Es bleibt die Frage, wann endlich eine deutsche Politikergeneration kommt, die zuerst an die eigenen BĂŒrger denkt. Eine Politik, die das hart erarbeitete Geld der Steuerzahler nicht als Selbstbedienungsladen fĂŒr globale WohlfĂŒhlprojekte betrachtet, sondern als Verpflichtung gegenĂŒber jenen, die es erwirtschaftet haben. Solange MĂ€nner wie Lauterbach in Talkshows und Zeitungsinterviews den Ton angeben, dĂŒrfte dieser Wandel allerdings noch auf sich warten lassen.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

Wenn politische Akteure die Staatsausgaben immer weiter aufblĂ€hen und Migrationsdruck als rhetorisches Druckmittel einsetzen, geraten Inflation und Vertrauen in die WĂ€hrung zunehmend unter Druck. Gerade in solchen Phasen historischer Verwerfungen haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber ĂŒber Jahrhunderte als verlĂ€sslicher Anker zur Vermögenssicherung bewĂ€hrt. Wer sein Portfolio breit aufstellen und gegen politische sowie wirtschaftliche Risiken absichern möchte, findet in Edelmetallen eine sinnvolle Beimischung, die unabhĂ€ngig von Regierungsentscheidungen ihren inneren Wert behĂ€lt.

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