
Klima-Forscher belehren den Bürger: Wer Bürger entlastet, soll bitte das Klima retten
Es ist ein bemerkenswertes Schauspiel, das uns die deutsche Forschungslandschaft hier vorführt. Während Millionen Bürger in der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise unter explodierenden Heiz- und Spritrechnungen ächzten, sitzen Wissenschaftler in ihren Instituten zusammen und kommen zu dem Schluss: Der Staat habe die Menschen falsch entlastet. Zu „klimaschädlich“ sei das gewesen. Man möchte fragen: Geht es eigentlich noch?
Wenn die Entlastung des Bürgers plötzlich zum Problem erklärt wird
Forscher des Münchner Ifo-Instituts, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung sowie der Universität Potsdam haben in einer aktuellen Studie ausgerechnet, dass staatliche Hilfen in Krisenzeiten gefälligst „Anreize zum Energiesparen“ enthalten sollten. Mit anderen Worten: Wer den Menschen helfen will, soll sie zugleich erziehen. Eine Steuersenkung auf Benzin, Diesel oder Gas? Aus klimapolitischer Sicht offenbar ein Frevel. Stattdessen, so empfehlen die Forscher, wären niedrigere Stromsteuern die bessere Wahl gewesen.
Bis zu 187 Milliarden Euro stellte Deutschland in der Energiekrise bereit, wie Andreas Peichl vom Ifo-Institut darlegte. Rund 71 Milliarden Euro davon flossen demnach gezielt an Öl- und Erdgaskunden. Eine gewaltige Summe – die freilich nur deshalb nötig wurde, weil eine verfehlte Energiepolitik das Land erst in diese Abhängigkeit getrieben hat.
Die Logik der Bevormundung
Besonders aufschlussreich ist die Argumentation von Matthias Kalkuhl vom PIK. Senke der Staat Steuern auf fossile Brennstoffe, so dämpfe er den Preisschock, der „eigentlich zum Sparen anregen soll“. Übersetzt heißt das: Der Schmerz an der Zapfsäule sei erwünscht – als Erziehungsmaßnahme. Und im Nachgang, so der Rat, müsse man solche Entlastungen über höhere Abgaben auf fossile Energieträger wieder refinanzieren. Man gibt dem Bürger also mit der einen Hand und nimmt es ihm mit der anderen zurück. Eine Meisterleistung an Zynismus.
„Hilfsprogramme führen dazu, dass sich alle auch in Zukunft auf den Staat verlassen“, beklagte Ulrich Eydam von der Universität Potsdam.
Man stelle sich vor: Der Staat, der über Jahrzehnte hinweg durch Energiewende, Atomausstieg und ideologisch getriebene Klimapolitik die Preise in die Höhe getrieben hat, soll dem geplagten Bürger nun nicht einmal mehr in der Not beistehen dürfen – weil dieser sich sonst „daran gewöhnen“ könnte. Wer braucht da noch Gegner?
Die wahre Schwachstelle bleibt unausgesprochen
Beinahe nebenbei offenbart die Studie das eigentliche Drama: Deutschland importierte 2023 fossile Energie im Wert von rund 80 Milliarden Euro. Diese Importe decken satte 67 Prozent des heimischen Energieverbrauchs. Steigen die Weltmarktpreise dauerhaft um 50 Prozent, klettern die Importkosten allein für Deutschland um etwa 40 Milliarden Euro jährlich – rund ein Prozent der Wirtschaftsleistung. Hier liegt die wahre Verwundbarkeit unserer Nation. Eine Verwundbarkeit, die hausgemacht ist, durch eine Politik, die zuverlässige heimische Energiequellen abgeschaltet und sich in teure Abhängigkeiten begeben hat.
Statt diese strategische Fehlentwicklung schonungslos zu benennen, dreht sich die Diskussion lieber um die Frage, wie man den Bürger noch effizienter zur Kasse bitten und gleichzeitig umerziehen kann. Das offenbart eine Prioritätensetzung, die viele Menschen in diesem Land kopfschüttelnd zurücklässt.
Was dem Bürger wirklich Sicherheit gibt
Wer in Zeiten von Energiekrisen, Inflation und staatlicher Bevormundung nach echter Stabilität sucht, der wird im Papiergeld kaum fündig. Während Steuern erhoben, Abgaben erfunden und Entlastungen mit der einen Hand gegeben und mit der anderen zurückgenommen werden, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg ihren Wert. Sie kennen keine ideologische Agenda, keine Refinanzierung über höhere Abgaben und keine staatliche Erziehungsmaßnahme. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Sicherheit, die kein Hilfsprogramm der Bundesregierung je leisten könnte.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben weder eine Anlage-, noch eine Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Ziehen Sie im Zweifel einen unabhängigen Fachberater hinzu.










