Kettner Edelmetalle
14.07.2026
06:58 Uhr

Iranische Todeslisten in Deutschland: Wenn der Terror bis in die Kanzlerakten reicht

Es ist ein Szenario, das man eher aus einem Politthriller kennt als aus dem beschaulichen Berliner Regierungsviertel: Deutsche Sicherheitsbehörden prĂŒfen derzeit konkrete Hinweise auf mögliche iranische Anschlagsvorbereitungen auf deutschem Boden. Was fĂŒr viele Jahre als abstrakte Gefahr galt, ist nun offenbar in der RealitĂ€t angekommen – und trifft ausgerechnet die politische Spitze des Landes.

Der Kanzler auf der Todesliste des Mullah-Regimes

Wie das Bundesinnenministerium bestĂ€tigt haben soll, gehe man verschiedenen Hinweisen auf mutmaßliche AusspĂ€hungen und Vorbereitungen zu möglichen AnschlĂ€gen nach. Der brisante Auslöser: Eine iranische "Vergeltungsliste", auf der niemand Geringeres als Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) höchstpersönlich abgebildet sein soll. Ein Regime, das die eigene Bevölkerung mit brutaler HĂ€rte niederknĂŒppelt, streckt nun offenbar seine FĂŒhler bis nach Deutschland aus.

Die Behörden hĂ€tten die Drohungen "zur Kenntnis genommen", so heißt es aus dem Ministerium in gewohnt nĂŒchterner Behördensprache. Die Schutzmaßnahmen des Bundeskriminalamts wĂŒrden "kontinuierlich ĂŒberprĂŒft und bei Bedarf einzelfall- und lagebezogen angepasst". Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Reicht das eigentlich, wenn ein Terrorstaat den amtierenden Regierungschef ins Fadenkreuz nimmt?

Die "Achse des Widerstandes" und der lange Arm Teherans

Das Innenministerium verweist zugleich auf das asymmetrische Vorgehen des iranischen Regimes. Dazu gehörten nachrichtendienstliche AusspĂ€h- und EinschĂŒchterungsmaßnahmen gegen Regimegegner im Ausland sowie die Mobilisierung bekannter UnterstĂŒtzer. Als Teil der sogenannten "Achse des Widerstandes" nennt das Ministerium die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah, die palĂ€stinensische Terrororganisation Hamas und die jemenitischen Huthi-Rebellen.

Ein Netzwerk aus Terrororganisationen, das jahrelang gewĂ€hren durfte – und dessen Ableger heute auf deutschen Straßen agieren können.

Man muss sich die bittere Ironie vor Augen fĂŒhren: Über Jahre hinweg wurde in diesem Land weggeschaut, wĂ€hrend sich islamistische Netzwerke und ihre Sympathisanten ungehindert etablieren konnten. Eine Sicherheitspolitik, die eher von NaivitĂ€t als von Weitsicht geprĂ€gt war, rĂ€cht sich nun in aller Deutlichkeit. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran habe zwar "nach derzeitiger EinschĂ€tzung" keine VerschĂ€rfung der ohnehin hohen GefĂ€hrdungslage zur Folge – doch dieser Satz allein spricht BĂ€nde. "Ohnehin hoch" ist der neue Normalzustand geworden.

Ein Sicherheitsversagen mit Ansage

Dass die GefĂ€hrdungslage in Deutschland bereits vor dieser jĂŒngsten Eskalation als "hoch" eingestuft wurde, ist kein Zufall, sondern das Resultat einer jahrelangen Politik, die innere Sicherheit gegen ideologische Wunschvorstellungen eintauschte. Die zunehmende KriminalitĂ€t, die importierte Radikalisierung und die schwindende HandlungsfĂ€higkeit des Staates sind lĂ€ngst keine Randnotiz mehr – sie sind Alltag geworden. Ein Großteil des deutschen Volkes empfindet dies mit wachsender Sorge, und das zu Recht.

Wenn selbst der Bundeskanzler nicht mehr vor den Drohungen eines Terrorregimes sicher ist, dann sollte das ein Weckruf sein. Ein Weckruf fĂŒr eine Politik, die endlich wieder die Sicherheit der eigenen BĂŒrger in den Mittelpunkt stellt, statt sich in symbolischen Debatten zu verlieren. Deutschland braucht eine FĂŒhrung, die das Wort "Sicherheit" nicht nur in Sonntagsreden bemĂŒht, sondern konsequent handelt.

Was bleibt in unsicheren Zeiten?

In einer Welt, in der geopolitische Spannungen eskalieren, Terrordrohungen bis in die höchsten Regierungskreise reichen und das Vertrauen in staatliche Schutzmechanismen bröckelt, gewinnt ein Gedanke an Bedeutung: die eigene Vorsorge. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte hinweg als verlĂ€sslicher Anker in Krisenzeiten bewĂ€hrt. Sie kennen keine politischen Grenzen, keine Regimewechsel und keine Terrordrohungen – sie behalten ihren Wert, wenn Papierversprechen lĂ€ngst zerbröseln. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine StabilitĂ€t, die in Zeiten wie diesen unbezahlbar ist.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst fĂŒr seine Entscheidungen verantwortlich und sollte eigenstĂ€ndig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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