Kettner Edelmetalle
16.09.2025
18:45 Uhr

Frankreichs Justizversagen: Wenn 94 Prozent der Vergewaltiger straffrei davonkommen

Der Europarat hat Frankreich eine schallende Ohrfeige verpasst – und das zu Recht. WĂ€hrend die französische Politik sich gerne als Vorreiter in Sachen Menschenrechte inszeniert, offenbart ein aktueller Bericht der Grevio-Gruppe die erschreckende RealitĂ€t: In der Grande Nation bleiben 94 Prozent aller mutmaßlichen Vergewaltigungen ungestraft. Ein Skandal, der seinesgleichen sucht.

Die erschĂŒtternden Zahlen sprechen BĂ€nde

Was die Experten des Europarats da zutage gefördert haben, liest sich wie ein Armutszeugnis fĂŒr einen vermeintlichen Rechtsstaat. Bei sexueller Gewalt werden 83 Prozent aller Verfahren sang- und klanglos eingestellt. Noch dramatischer sieht es bei Vergewaltigungen aus: Hier kommen sage und schreibe 94 Prozent der TĂ€ter ungeschoren davon. Man fragt sich unweigerlich: Ist das noch Justiz oder schon systematisches Wegschauen?

Besonders perfide: Mehr als die HÀlfte der Opfer sexueller Gewalt in den Jahren 2022 und 2023 waren minderjÀhrige MÀdchen. Kinder und Jugendliche, die eigentlich unter dem besonderen Schutz des Staates stehen sollten. Doch statt konsequenter Strafverfolgung erleben sie, wie ihre Peiniger mit einem Achselzucken der Justiz davonkommen.

Ein System, das TĂ€ter schĂŒtzt statt Opfer

Die Grevio-Gruppe fordert nun eine grundlegende Reform des französischen Rechtssystems. Eine neue Definition sexueller Gewalt mĂŒsse her, die auf dem fehlenden EinverstĂ€ndnis des Opfers basiere. Dass man im Jahr 2025 noch darĂŒber diskutieren muss, ob ein "Nein" auch wirklich "Nein" bedeutet, wirft ein bezeichnendes Licht auf die französische Justiz.

WĂ€hrend in Deutschland die Große Koalition unter Friedrich Merz zumindest versucht, die explodierende KriminalitĂ€t in den Griff zu bekommen, scheint man in Frankreich noch nicht einmal das Problem erkannt zu haben. Die wenigen positiven Maßnahmen – wie Alarm-ArmbĂ€nder fĂŒr bedrohte Frauen – wirken angesichts der katastrophalen Verfolgungsquote wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die bittere Wahrheit hinter den Statistiken

Was diese Zahlen in der RealitĂ€t bedeuten, kann man sich kaum vorstellen. Tausende Frauen und MĂ€dchen, die den Mut aufbringen, ihre Peiniger anzuzeigen, werden von einem Justizsystem im Stich gelassen, das offenbar andere PrioritĂ€ten hat. Die Botschaft an potenzielle TĂ€ter könnte deutlicher nicht sein: In Frankreich habt ihr kaum etwas zu befĂŒrchten.

Es drÀngt sich die Frage auf, ob hier nicht auch die jahrelange Politik der offenen Grenzen und der unkontrollierten Migration ihre Spuren hinterlÀsst. Wenn Justiz und Politik versagen, grundlegende Sicherheit zu gewÀhrleisten, dann versagen sie in ihrer elementarsten Aufgabe.

Der Europarat hat mit seinem Bericht den Finger in eine klaffende Wunde gelegt. Bleibt zu hoffen, dass die französische Regierung endlich aufwacht und handelt. Denn eines ist klar: Ein Staat, der seine schwĂ€chsten Mitglieder nicht schĂŒtzen kann oder will, hat seine Legitimation verspielt. Die französischen Frauen und MĂ€dchen haben Besseres verdient als eine Justiz, die TĂ€ter mit Samthandschuhen anfasst.

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