Kettner Edelmetalle
29.08.2026
11:54 Uhr
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EU-Corona-Schulden: 154-Milliarden-Rechnung fĂŒr Deutschland!

EU-Corona-Schulden: 154-Milliarden-Rechnung fĂŒr Deutschland!
Symbolbild: KI-generiert

Die Rechnung fĂŒr den europĂ€ischen Corona-Rausch kommt – und sie geht an den deutschen Steuerzahler. Bis zu 154 Milliarden Euro könnte die Bundesrepublik bis zum Jahr 2058 fĂŒr den EU-Wiederaufbaufonds „NextGenerationEU“ aufbringen mĂŒssen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf entsprechende Berechnungen.

Profitiert haben von den Milliarden vor allem sĂŒd- und osteuropĂ€ische Staaten. Bezahlt wird in Berlin.

649 bis 681 Milliarden Euro – und Deutschland trĂ€gt die Hauptlast

Insgesamt mĂŒssen bis 2058 dem Bericht zufolge zwischen 649 und 681 Milliarden Euro an Zinsen und Tilgung zurĂŒckfließen. Legt man den durchschnittlichen deutschen Anteil am EU-Haushalt zugrunde, entfallen davon 145 bis 154 Milliarden Euro auf die Bundesrepublik.

Und das ist nur ein Teil der Wahrheit. Allein im kommenden Haushaltszeitraum von 2028 bis 2034 muss die EU laut dem Bericht zwischen 140 und 168 Milliarden Euro fĂŒr Zins und Tilgung aufbringen – 32 bis 38 Milliarden Euro davon aus deutscher Kasse.

Der bittere Witz an der Rechenformel

Pikant ist die Mechanik dahinter: Je stĂ€rker die deutsche Wirtschaft wĂ€chst, desto höher fĂ€llt der deutsche Anteil aus. SchwĂ€chelt sie weiter, sinkt der Beitrag. Ein System, das wirtschaftlichen Erfolg bestraft – man muss kein Ökonom sein, um darin ein Konstruktionsproblem zu erkennen.

Neben Deutschland zĂ€hlen Frankreich und die Niederlande zu den grĂ¶ĂŸten Nettozahlern. Die grĂ¶ĂŸten EmpfĂ€nger sind Italien und Spanien, es folgen unter anderem Portugal, Griechenland, Polen und RumĂ€nien.

„Deutschland bezahlt die Programme anderer Staaten“

Verteilt wurden die Gelder nach den wirtschaftlichen Corona-Folgen, der Wirtschaftskraft der LĂ€nder – aber auch nach Kriterien wie Digitalisierung und Umweltschutz. Der FDP-Europaabgeordnete Moritz Körner kritisierte in der „Welt am Sonntag“ genau diese Verteilung:

„Deutschland haftet als grĂ¶ĂŸter Nettozahler mit zweistelligen MilliardenbetrĂ€gen, obwohl die deutsche Wirtschaft seit der Pandemie deutlich schlechter gelaufen ist als die vieler EmpfĂ€ngerlĂ€nder.“

Deutschland bezahle damit, so Körner weiter, die schuldenfinanzierten Programme anderer Staaten, wĂ€hrend es selbst wirtschaftlich zurĂŒckfalle.

0,2 Prozent Wachstum – und trotzdem Hauptzahler

Die Zahlen geben ihm RĂŒckenwind. 2025 wuchs die deutsche Wirtschaft um magere 0,2 Prozent. Spanien legte im selben Jahr um 2,8 Prozent zu, Italien um 0,5 Prozent, die gesamte EU um 1,4 Prozent. Der zahlungskrĂ€ftigste Patient ist zugleich der krĂ€nkste.

Zur Erinnerung: Der Fonds wurde 2020 als einmalige Ausnahme verkauft, ausgestattet mit bis zu 750 Milliarden Euro in Preisen von 2018. Die EU nahm dafĂŒr erstmals in großem Stil gemeinsame Schulden auf – ein Tabubruch, den BefĂŒrworter damals als „Hamilton-Moment“ feierten. Kritiker warnten schon 2020 vor genau dem, was jetzt eintritt: Die Ausnahme wird zur Dauereinrichtung, die Rechnung kommt spĂ€ter.

Was das fĂŒr Sparer bedeutet

Ab 2028 beginnt die Tilgung – zeitgleich mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen und steigenden Sozialausgaben im Bund. Wer glaubt, diese Summen ließen sich ohne höhere Abgaben oder eine schleichende Entwertung des Geldes schultern, dĂŒrfte sich tĂ€uschen.

Wer sein Vermögen gegen politische Risiken absichern will, setzt seit jeher auch auf physische Edelmetalle. Gold und Silber kennen keinen Haushaltsausschuss – und keine Umverteilungsformel aus BrĂŒssel.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger ist fĂŒr seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenstĂ€ndig recherchieren.

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