
Der längste Blackout seit 1945 – und Deutschland bleibt ratlos, während Washington die Ärmel hochkrempelt
Es ist eine Blamage sondergleichen. Ein linksextremer Anschlag legt im tiefsten Januar die Stromversorgung von rund 100.000 Berlinern lahm – fünf Tage lang kein Licht, keine Heizung, kein Warmwasser. Und ein halbes Jahr später? Kein Täter, keine Festnahme, keine Struktur zerschlagen. Stattdessen kommt die Hilfe ausgerechnet aus Übersee. Ein Armutszeugnis, das lauter kaum sein könnte.
Was am 3. Januar 2026 in Berlin geschah
Am 3. Januar setzten Unbekannte mehrere Starkstromkabel an einer Kabelbrücke im Südwesten der Hauptstadt in Brand. Die Folge: der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg. Betroffen waren nicht etwa anonyme Bürogebäude, sondern Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Schulen, Kitas und Betriebe. Menschen, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Familien, die im Kalten saßen. Es traf, wie so oft beim linken Terror, nicht „den Staat“, sondern schlicht das Volk.
Zu der Tat bekannte sich die sogenannte „Vulkangruppe“, die der Berliner Verfassungsschutz dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zuordnet. Die Bundesanwaltschaft übernahm wegen Terrorverdachts. Das Bundeskriminalamt lobte zeitweise eine Belohnung von bis zu einer Million Euro aus. Das Ergebnis dieser stolzen Summe? Schweigen im Walde.
Rubio greift ein – und stellt Berlin bloß
Nun hat US-Außenminister Marco Rubio den Fall aufgegriffen. Bei einem Treffen mit Vertretern mehrerer Staaten machte er den Berliner Blackout zum Musterbeispiel für internationale Zusammenarbeit gegen linksextremen Terror. Die nächste Veranstaltung solle, so Rubio, „mit Partnern in Deutschland“ stattfinden.
„Sie sind heute hier, weil die Lichter diesen Winter fünf Tage lang in Berlin ausgingen – der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg.“
Washington sei bereits konsequent vorgegangen, hieß es weiter. Die als „Hammerbande“ bekannt gewordene „Antifa-Ost“ sowie weitere europäische linksextreme Gruppen seien auf die Terrorliste gesetzt worden. Zudem beschränkten die USA die Einreise von Personen, die sich an wirtschaftlicher Sabotage beteiligen oder terroristische Handlungen unterstützen. Man mag zu Rubios Motiven stehen, wie man will – doch die simple Frage bleibt: Warum muss ein amerikanischer Außenminister überhaupt an eine deutsche Ermittlungspanne erinnern?
Die RAF wurde gefasst – warum nicht die Vulkangruppe?
Es lohnt der historische Vergleich. Die Rote Armee Fraktion operierte einst hochkonspirativ im Untergrund – und dennoch waren die Namen ihrer Mitglieder der ganzen Republik geläufig. Man fasste sie. Man verfolgte sie. Damals regierte noch ein Kanzler, der wusste, was Staatsräson bedeutet. Und heute? Eine Gruppe, die „seit Jahren als schwer zu fassen“ gilt, während die Ermittler mit leeren Händen dastehen.
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich zu fragen, ob hier überhaupt mit vollem Ernst gefahndet wird. Wer den linksextremen Sumpf über Jahrzehnte in Institutionen, Vereinen und Redaktionen wachsen ließ, entwickelt womöglich kein allzu großes Interesse daran, den eigenen ideologischen Vorhof auszuleuchten. Es ist eine bittere Ironie, dass dieselbe politische Kaste, die bei jedem Verdachtsfall am rechten Rand mit maximaler Härte auffährt, beim linken Terror auffällig kurzatmig ermittelt.
Zweierlei Maß – der eigentliche Skandal
Genau hier liegt das Kernproblem einer Politik, die längst mehr gegen das eigene Land als für dieses regiert. Während der Verfassungsschutz seine Kräfte offenbar mühelos gegen missliebige Andersdenkende in Stellung bringt, bleiben die Brandstifter der Vulkangruppe unbehelligt. Ein Großteil der Bürger dieses Landes hat für diese Schieflage längst kein Verständnis mehr – und das zu Recht.
Deutschland bräuchte endlich wieder eine Führung, die Recht und Ordnung nicht als lästige Floskel behandelt, sondern als Fundament eines funktionierenden Gemeinwesens. Ein Land, das seine eigene Stromversorgung nicht schützen kann und dessen Behörden ein Millionen-Kopfgeld ins Leere verpuffen lassen, hat ein tiefsitzendes Problem – und es sitzt nicht auf der Straße, sondern in den Amtsstuben.
Was uns dieser Fall lehrt: Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr
Fünf Tage ohne Strom in einer westlichen Metropole – das sollte jeden aufrütteln. Wer glaubt, die staatliche Infrastruktur sei unantastbar, der wurde in Berlin eines Besseren belehrt. In Zeiten, in denen Verlässlichkeit zur Mangelware wird, gewinnt die Frage nach echter, krisenfester Wertsicherung an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden das, was Papierversprechen und digitale Guthaben in genau solchen Momenten nicht sind: greifbar, unabhängig und funktionsfähig, selbst wenn die Lichter ausgehen. Als solide Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen behalten sie ihren Wert – ganz gleich, wie zuverlässig oder unzuverlässig staatliche Systeme sich erweisen.
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