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18.08.2026
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Brisante Fauci-Mail: FDA-Chefin warnte 2021 – und dann?

Brisante Fauci-Mail: FDA-Chefin warnte 2021 – und dann?
Symbolbild: KI-generiert

Washington, 16. August 2026: Die US-Senatoren Ron Johnson und Rand Paul haben eine E-Mail aus dem dienstlichen Postfach von Anthony Fauci veröffentlicht. Absenderin: Janet Woodcock, damals kommissarische Chefin der US-Arzneimittelbehörde FDA. Datum: 27. Mai 2021 – mitten in der globalen Impfkampagne.

Der Inhalt hat Sprengkraft. Woodcock berichtete Fauci und dem damaligen NIH-Direktor Francis Collins von Menschen, die sich direkt bei ihr gemeldet hĂ€tten – darunter, wie es in der Mail heißt, Angehörige von Gesundheitsberufen – und die nach der Corona-Impfung schwer einzuordnende Beschwerden geschildert hĂ€tten.

„Niemand nimmt sie ernst"

Die Formulierung der Behördenchefin ist bemerkenswert direkt:

„Niemand nimmt sie ernst, niemand weiß, wie man sie behandelt, und es werden keine Anstrengungen unternommen, dies zu erforschen."

Weiter schrieb Woodcock laut dem veröffentlichten Dokument, die Symptome ergĂ€ben kein eindeutiges Syndrom und ließen sich meist nicht mit Standard-Labortests messen. Systeme wie das Meldeportal VAERS oder das FDA-Überwachungsprogramm BEST könnten solche FĂ€lle gar nicht erkennen.

Ihr Vorschlag: eine Studie der Gesundheitsbehörden. Denn die Industrie werde das „aus offensichtlichen GrĂŒnden" wohl nicht unterstĂŒtzen. Und sie fĂŒgte einen Satz an, der heute wie eine Prophezeiung klingt – ungelöste Probleme wĂŒrden einem spĂ€ter zum VerhĂ€ngnis, und man sei darauf nicht vorbereitet.

Faucis Antwort – und dann Funkstille?

Einen Tag spĂ€ter leitete Fauci die Nachricht an Collins weiter. „Wir können sie nicht ignorieren", schrieb er den Unterlagen zufolge, man solle wohl die CDC einbeziehen und die damalige Behördenchefin Rochelle Walensky um eine EinschĂ€tzung bitten.

Ob das jemals geschah? Nach Angaben der beiden Senatoren lĂ€sst sich das auf Basis der bislang gesichteten Dokumente nicht feststellen. Weitere Nachrichten aus diesem Austausch wurden nicht veröffentlicht. Johnson und Paul kommentierten den Satz spitz: Er deute darauf hin, dass man Woodcock und die Berichte ĂŒber ImpfschĂ€den durchaus gern ignoriert hĂ€tte.

Zahlen, die Fragen aufwerfen

In ihrer Mitteilung verweisen die Senatoren auf den Stand des US-Meldesystems VAERS Ende Mai 2021: 440.025 gemeldete unerwĂŒnschte Ereignisse weltweit und 8.650 gemeldete TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit den PrĂ€paraten, davon 3.350 – rund 39 Prozent – innerhalb von zwei Tagen nach der Injektion. Wichtig: VAERS-Meldungen sind Verdachtsmeldungen und belegen keinen Ursachenzusammenhang. Genau das macht Woodcocks Forderung nach echter Forschung aber umso brisanter.

Ein Immunologe, der schweigt

Johnson und Paul haben in den vergangenen Wochen Tausende Dokumentenseiten freigegeben, darunter Tagebuchnotizen Faucis. Zudem sollen auf seinem Diensthandy ĂŒber 34.000 SMS und 522 Sprachnachrichten liegen – veröffentlicht wurde bisher nur ein kurzer Ausschnitt.

Bei seiner Anhörung berief sich Fauci trotz der vorsorglichen Begnadigung durch Joe Biden mehr als hundertmal auf den fĂŒnften Verfassungszusatz. Der zustĂ€ndige Senatsausschuss stimmte daraufhin dafĂŒr, ihn wegen Missachtung des Kongresses strafrechtlich verfolgen zu lassen. Seine AnwĂ€lte argumentieren, die Begnadigung wirke nur rĂŒckwirkend und schĂŒtze nicht vor Ermittlungen einzelner Bundesstaaten. Verfassungsrechtler halten den Fall fĂŒr juristisches Neuland.

Was das fĂŒr Europa bedeutet

Aus Sicht unserer Redaktion ist der eigentliche Skandal nicht eine einzelne E-Mail, sondern das Muster: Wer in der Pandemie Fragen zu Nebenwirkungen stellte, wurde öffentlich abgerĂ€umt – wĂ€hrend intern offenbar dieselben Fragen kursierten. Eine vergleichbare, schonungslose Aufarbeitung durch Parlament und Behörden steht in Deutschland bis heute aus. Vertrauen in Institutionen entsteht nicht durch Beschwichtigung, sondern durch Transparenz.

Dieser Beitrag gibt die EinschÀtzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratung dar.

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