
Berliner Jugendamt opferte Vergewaltigungsopfer auf dem Altar der politischen Korrektheit

Was sich derzeit in Berlin-Neukölln offenbart, ist ein Skandal von solcher Ungeheuerlichkeit, dass er das Vertrauen in staatliche Institutionen bis ins Mark erschĂŒttert. Ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen soll in einer Jugendeinrichtung vergewaltigt worden sein â und das zustĂ€ndige Jugendamt habe die Strafanzeige bewusst unterlassen. Der Grund? Man wollte eine âMarginalisierung der TĂ€tergruppe" verhindern. Man lese diesen Satz noch einmal und lasse ihn sacken.
Ideologie vor Opferschutz
Das MĂ€dchenzentrum Rosa Minta hat nun in einer offiziellen ErklĂ€rung gegenĂŒber dem Bezirksamt bestĂ€tigt, was viele von Anfang an vermutet hatten: Die Mitarbeiter des Jugendamts hĂ€tten nicht etwa aus NachlĂ€ssigkeit, sondern aus politischem KalkĂŒl darauf verzichtet, den mutmaĂlichen sexuellen Ăbergriff bei der Polizei zu melden. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts soll ausdrĂŒcklich vor der âMarginalisierung der TĂ€tergruppe" gewarnt haben. Die acht arabischstĂ€mmigen TatverdĂ€chtigen stĂŒnden bereits im Fokus der Polizei und mĂŒssten vor einem âGeneralverdacht" geschĂŒtzt werden.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein minderjĂ€hriges MĂ€dchen wird mutmaĂlich Opfer einer Gruppenvergewaltigung, und die erste Sorge der Behörde gilt nicht dem Opfer, sondern dem Ruf der TĂ€ter. Das ist keine Verwaltungspanne. Das ist ein moralischer Bankrott.
Die Linke-StadtrĂ€tin und ihre fragwĂŒrdige Schadensbegrenzung
Besonders pikant ist die Rolle der zustĂ€ndigen JugendstadtrĂ€tin Sarah Nagel von der Linkspartei. Nachdem der Vorfall öffentlich wurde, versuchte sie die VertuschungsvorwĂŒrfe zu entkrĂ€ften, indem sie behauptete, die Herkunft der TatverdĂ€chtigen habe im Verfahren keine Rolle gespielt. Die fehlende Strafanzeige erklĂ€rte sie mit einer angeblich nicht vorliegenden Einwilligung des Opfers. Doch diese Darstellung bröckelt nun wie eine marode Fassade.
Denn das MĂ€dchenzentrum hatte offenbar von Beginn an darauf gedrĂ€ngt, Anzeige zu erstatten. Nagel selbst sprach beim Jugendhilfeausschuss bezeichnenderweise von einer ânicht bekannten Bereitschaft" des Opfers zur Strafanzeige â wohlgemerkt nicht von einer fehlenden Bereitschaft. Ein feiner, aber entlarvender Unterschied. Dem Vernehmen nach habe das Jugendamt gar nicht erst nachgefragt, ob das MĂ€dchen bereit gewesen wĂ€re, eine Anzeige zu erstatten. Stattdessen habe man die Sache schlicht unter den Teppich kehren wollen.
Verfahrensakten ohne belastende Vermerke â Zufall oder Absicht?
ZunĂ€chst schienen die VorwĂŒrfe an Brisanz zu verlieren, als bei einer Einsichtnahme in die Verfahrensakten kein Vermerk gefunden wurde, der auf eine politisch motivierte Vertuschung hindeutete. Doch auch hier rĂ€umte Nagel selbst ein, dass die Akten nicht ordnungsgemÀà gefĂŒhrt worden seien und die ĂŒblichen Standards bei solchen VorfĂ€llen nicht eingehalten wurden. Wer keine belastenden Vermerke anlegt, bei dem finden sich naturgemÀà auch keine. Eine bemerkenswert bequeme Form der Selbstentlastung.
Ein Symptom einer tiefgreifenden Fehlentwicklung
Dieser Fall ist leider kein Einzelfall, sondern Symptom einer ideologischen Verblendung, die sich durch weite Teile des deutschen Behördenapparats zieht. Wenn der Schutz von TĂ€tergruppen vor vermeintlicher Stigmatisierung schwerer wiegt als der Schutz eines minderjĂ€hrigen Vergewaltigungsopfers, dann hat eine Gesellschaft ihre PrioritĂ€ten auf groteske Weise verkehrt. Es ist genau diese Art von falsch verstandener Toleranz, die das Vertrauen der BĂŒrger in den Rechtsstaat systematisch untergrĂ€bt.
Dass es letztlich eine PrĂ€ventionsbeamtin der Polizei war, die in Absprache mit den Eltern des MĂ€dchens die Strafanzeige erstattete â nachdem sie direkt vom MĂ€dchenzentrum informiert worden sein soll â, zeigt zweierlei: Erstens, dass es noch Beamte gibt, die ihren Auftrag ernst nehmen. Und zweitens, dass das Jugendamt in diesem Fall klĂ€glich versagt hat.
Die Betroffene soll den Vorfall mittlerweile im Rahmen einer Videoaufzeichnung gegenĂŒber den Ermittlungsbehörden geschildert haben. Gegen die TatverdĂ€chtigen laufen Ermittlungen. Doch die Frage, die sich nun mit aller Dringlichkeit stellt, lautet: Welche Konsequenzen werden die Verantwortlichen im Jugendamt tragen? Wird es Strafverfahren wegen Strafvereitelung oder Verletzung der FĂŒrsorgepflicht geben? Oder wird auch dieser Skandal im bĂŒrokratischen Nirwana versickern?
Deutschland braucht einen Kurswechsel â jetzt
Die zunehmende KriminalitĂ€t in Deutschland, die erschreckende HĂ€ufung von sexuellen Ăbergriffen und Messerattacken, und nun auch noch die behördliche Vertuschung solcher Taten aus ideologischen GrĂŒnden â all das ist Ausdruck einer Politik, die ĂŒber Jahre hinweg die Sicherheit der eigenen Bevölkerung strĂ€flich vernachlĂ€ssigt hat. Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines GroĂteils der deutschen Bevölkerung: Wir brauchen Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland regieren und nicht gegen die Interessen der eigenen BĂŒrger. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss an erster Stelle stehen â ohne Wenn und Aber, ohne ideologische Scheuklappen und ohne falsche RĂŒcksichtnahme auf die Herkunft von TatverdĂ€chtigen.
Wenn eine Behörde die Anzeige einer mutmaĂlichen Vergewaltigung unterlĂ€sst, um eine TĂ€tergruppe vor âMarginalisierung" zu schĂŒtzen, dann ist nicht die TĂ€tergruppe marginalisiert â sondern das Opfer.
Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Ernst der Lage erkennt und endlich durchgreift. Denn was sich in Berlin-Neukölln zugetragen hat, ist mehr als ein Verwaltungsversagen. Es ist ein Verrat am Schutzauftrag des Staates gegenĂŒber seinen schwĂ€chsten Mitgliedern.










