Kettner Edelmetalle
23.04.2026
08:58 Uhr

Bahn-Desaster made in Germany: Jeder Dritte meidet den Zug aus gutem Grund

Bahn-Desaster made in Germany: Jeder Dritte meidet den Zug aus gutem Grund

Was einst als AushĂ€ngeschild deutscher Ingenieurskunst galt, ist zum nationalen Ärgernis verkommen. Eine aktuelle MobilitĂ€tsstudie der HUK Coburg, durchgefĂŒhrt vom Meinungsforschungsinstitut YouGov mit 4.114 Teilnehmern, fördert nun zutage, was Millionen Pendler tĂ€glich am eigenen Leib erfahren: Die Deutsche Bahn ist fĂŒr einen beachtlichen Teil der Bevölkerung schlicht keine Option mehr. Ganze 35 Prozent der Befragten gaben an, Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden. Ein vernichtendes Urteil ĂŒber ein Staatsunternehmen, das jĂ€hrlich Milliarden verschlingt.

Die Flucht aus dem Zug – ein Symptom des Staatsversagens

28 Prozent der Befragten kalkulierten mittlerweile einen grĂ¶ĂŸeren Zeitpuffer ein, weitere 26 Prozent planten wichtige Termine gar nicht mehr mit der Bahn. Wer es sich leisten kann, weicht aus. Wer auf die Bahn angewiesen ist, muss tagtĂ€glich die Konsequenzen einer jahrzehntelangen Fehlpolitik ertragen. Und die Zahlen dazu sind ebenso erschĂŒtternd wie aufschlussreich: Nur 14 Prozent aller DB-FernzĂŒge waren im Jahr 2024 pĂŒnktlich. Im laufenden Jahr seien laut vorliegenden Angaben bereits 175.200 ZĂŒge ganz oder teilweise ausgefallen. Ein Offenbarungseid eines einst stolzen Unternehmens.

Das Auto bleibt der Liebling der Deutschen – trotz aller Schikanen

WĂ€hrend grĂŒne Ideologen seit Jahren versuchen, dem deutschen BĂŒrger den eigenen Wagen madig zu machen, spricht die RealitĂ€t eine klare Sprache: 76 Prozent der Befragten gaben an, dass der eigene Pkw – unabhĂ€ngig vom Antrieb – auch in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren ihre Kriterien fĂŒr die Wahl des Verkehrsmittels am besten erfĂŒllen werde. Der öffentliche Verkehr dĂŒmpelt weit abgeschlagen hinterher: Lediglich 16 Prozent nannten die Bahn, 13 Prozent S-Bahn und Tram, gerade einmal 12 Prozent den Bus. Bezeichnend: Selbst das Fahrrad rangiert mit 16 Prozent auf Augenhöhe mit der Bahn. Ein besseres Zeugnis der realen PrĂ€ferenzen der Bevölkerung kann man sich kaum vorstellen.

Milliardengrab Deutsche Bahn – wer zahlt die Zeche?

Die Deutsche Bahn hat 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro eingefahren – rund 500 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig plant der bundeseigene Konzern, weitere 20 Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Bahnhöfe zu stecken. Der Steuerzahler finanziert einen Betrieb, den immer mehr BĂŒrger nicht mehr nutzen wollen oder können. WĂ€hrend der Vorstand sich auf der Schulterklopfer-Tour befindet, stehen Pendler im Regen am Bahnsteig und warten auf den nĂ€chsten Zug, der möglicherweise nie kommt.

Ideologie statt Infrastruktur

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wohin es fĂŒhrt, wenn Politik sich mehr fĂŒr Gendersternchen in Lautsprecherdurchsagen und fĂŒr ideologische Prestigeprojekte interessiert als fĂŒr funktionierende Infrastruktur. Baustellen, marode BrĂŒcken, veraltete Stellwerke aus den 1960er Jahren und ein ĂŒberlastetes Schienennetz – das ist die bittere Bilanz einer verfehlten Verkehrspolitik. Dass nun ausgerechnet zwei Drittel der Befragten den Staat in der Pflicht sehen, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen, zeigt, wie tief das Vertrauen in die politisch Verantwortlichen bereits erschĂŒttert ist.

Die bittere Lektion: Wertverlust durch Staatsversagen

Was die Bahn-Misere einmal mehr vor Augen fĂŒhrt: Der BĂŒrger zahlt doppelt. Erst ĂŒber Steuern fĂŒr ein defizitĂ€res Staatsunternehmen, dann ĂŒber den privaten Geldbeutel, weil er auf eigene MobilitĂ€tslösungen ausweichen muss. Die Inflation tut ihr Übriges – das 500-Milliarden-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird die Kaufkraft weiter untergraben. In solchen Zeiten wĂ€chst bei klugen Anlegern das Bewusstsein, dass reale, wertbestĂ€ndige Vermögenssicherung wichtiger ist denn je. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrtausende als stabile SĂ€ule eines breit gestreuten Portfolios bewĂ€hrt – unabhĂ€ngig davon, ob ZĂŒge pĂŒnktlich fahren oder die Politik ihre Versprechen hĂ€lt.

Hinweis: Die in diesem Artikel geĂ€ußerten EinschĂ€tzungen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und trĂ€gt die alleinige Verantwortung fĂŒr seine Investitionsentscheidungen. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen unabhĂ€ngigen Fachberater zu konsultieren.

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