Kettner Edelmetalle
15.04.2026
05:30 Uhr

Amadeu-Antonio-Stiftung finanzierte Porno-Skandal an sächsischer Schule

Was sich an einer Oberschule im sächsischen Landkreis Görlitz zugetragen hat, liest sich wie eine Realsatire aus dem Gruselkabinett ideologischer Umerziehung – ist aber bittere Realität. Zwei Aktivisten, die sich als „non-binär" bezeichnen und auf Pronomen statt Vornamen bestanden, zeigten einer neunten Klasse im Rahmen einer sogenannten Projektwoche pornografisches Bildmaterial mit homosexuellen Inhalten. Minderjährigen. In einer Schule. Auf dem Klassenboden ausgebreitet. Und nun kommt ans Licht, wer hinter diesem verstörenden Vorfall steckt: die Amadeu-Antonio-Stiftung.

Eine Stiftung, die sich als moralische Instanz geriert

Das Sächsische Kultusministerium bestätigte, dass das Hamburger Theaterprojekt „Mut!" auf eine Förderung durch die Amadeu-Antonio-Stiftung verwiesen habe, als es der Schulleitung im Januar 2026 sein Projektangebot unterbreitete. Das Ziel klang zunächst harmlos genug: „Aktuelle politische Themen sowie die persönliche Lage der teilnehmenden Schülerinnen aus einer künstlerischen Perspektive in den Blick nehmen." Künstlerische Perspektive – so nennt man das also heutzutage, wenn man Neuntklässlern Pornografie unter die Nase hält.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung, benannt nach einem mosambikanischen Vertragsarbeiter, der 1990 in Eberswalde von Rechtsextremen ermordet wurde, hat sich über die Jahre zu einer der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Organisationen im Kampf gegen vermeintlichen Rechtsextremismus entwickelt. Kritiker werfen ihr seit langem vor, unter dem Deckmantel der Demokratieförderung eine linke Agenda voranzutreiben und dabei jeden politisch Andersdenkenden in die rechte Ecke zu drängen. Dass ausgerechnet diese Stiftung nun ein Projekt förderte, bei dem Minderjährige mit pornografischem Material konfrontiert wurden, dürfte selbst wohlwollende Beobachter nachdenklich stimmen.

„Nazi Sachsen" – so begrüßt man also Schüler

Die Details des Vorfalls sind erschütternd. Als ein Mädchen den Aktivisten mitteilte, es heiße Leonie und wolle auch so genannt werden – statt mit irgendwelchen konstruierten Pronomen –, soll die Antwort gelautet haben, man habe in „Nazi Sachsen" auch nichts anderes erwartet. Eine Schülerin, die schlicht ihren Vornamen benutzen möchte, wird also reflexartig in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt. Das ist keine Pädagogik. Das ist ideologische Einschüchterung.

Neben dem pornografischen Material seien auch politische Botschaften wie „FUCK AfD" oder „Höcke ist ein Nazi" auf dem Klassenboden verteilt worden. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das die „künstlerische Perspektive", von der in der Projektbeschreibung die Rede war? Ist das die Demokratieförderung, für die der Steuerzahler über Umwege mitbezahlt?

Polizei ermittelt – gegen Unbekannt

Das Zeigen pornografischer Inhalte an Minderjährige kann den Straftatbestand des § 184 StGB erfüllen. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. Doch hier wird es geradezu grotesk: Die Ermittlungen werden gegen Unbekannt geführt, weil die verantwortlichen Aktivisten ihre Namen nicht preisgeben wollten – angeblich, um keine Rückschlüsse auf ihr Geschlecht zuzulassen. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Personen, die in einer staatlichen Bildungseinrichtung mit Minderjährigen arbeiten, verweigern die Nennung ihres Namens aus ideologischen Gründen. Und eine Schulleitung ließ das offenbar zunächst geschehen.

Immerhin reagierte die Schule nach den Beschwerden empörter Eltern schnell: Der Dienstleistungsvertrag wurde unmittelbar nach dem ersten Projekttag gekündigt, der Vorfall bei der Schulaufsicht gemeldet. Die ursprünglich vom 16. bis 20. März geplante Projektwoche fand ein abruptes Ende.

Kultusminister spricht von „ungeheuerlichem Vorgang"

Der sächsische Kultusminister Conrad Clemens fand deutliche Worte und bezeichnete die Angelegenheit als „ungeheuerlichen Vorgang". Gegenüber der Amadeu-Antonio-Stiftung stellte er eine Beendigung weiterer Fördermaßnahmen in Aussicht. Die Stiftung müsse „so etwas dringend unterbinden", wenn sie weiterhin Projekte an Schulen fördern wolle, so Clemens.

Ob diese Ankündigung mehr als warme Worte sein wird, bleibt abzuwarten. Die Erfahrung lehrt, dass derartige Stiftungen und Organisationen in Deutschland über ein dichtes Netzwerk aus politischen Verbindungen und medialer Unterstützung verfügen, das sie weitgehend vor ernsthaften Konsequenzen schützt. Seit Jahren fließen Millionen an Steuergeldern in sogenannte „Demokratieprojekte", deren tatsächlicher Beitrag zur Demokratie zumindest fragwürdig erscheint.

Ein Symptom einer tiefgreifenden Fehlentwicklung

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern Symptom einer Entwicklung, die viele Eltern in Deutschland mit wachsender Sorge beobachten. Unter dem Deckmantel von Toleranz und Vielfalt dringen ideologisch motivierte Akteure in Schulen ein und konfrontieren Kinder mit Inhalten, die nichts – aber auch gar nichts – mit altersgerechter Bildung zu tun haben. Dass eine Schülerin, die ihren eigenen Vornamen benutzen möchte, als Ausdruck sächsischen Nazitums diffamiert wird, offenbart die ganze Verachtung, die manche dieser selbsternannten Weltverbesserer für normale Menschen und ihre Kinder empfinden.

Es ist höchste Zeit, dass der Zugang externer Organisationen zu unseren Schulen strenger kontrolliert wird. Eltern haben ein Recht darauf zu wissen, wer ihre Kinder mit welchen Inhalten konfrontiert. Und sie haben vor allem ein Recht darauf, dass ihre Kinder in der Schule geschützt werden – vor Pornografie, vor politischer Indoktrination und vor Aktivisten, die nicht einmal ihren Namen nennen wollen. Die traditionellen Werte von Familie, Anstand und Kinderschutz dürfen nicht auf dem Altar einer vermeintlich progressiven Ideologie geopfert werden. Dass ausgerechnet eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Stiftung in einen solchen Skandal verwickelt ist, sollte jeden Steuerzahler alarmieren.

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