Lunar Serie III Platin
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1 Unze Platin Lunar III Ochse 2021 PP (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Lunar III Tiger 2022 PP (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Lunar III Maus 2020 PP (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Lunar III Schlange 2025 (Auflage: 5.000)
1 Unze Platin Lunar III Hase 2023 PP (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Lunar III Schlange 2025 (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Ruanda Lunar Hase 2023 (Auflage: 88)
30 g Platin China Panda 2023 PP (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Lunar III Drache 2024 (Auflage: 5.000)
1 Unze Platin Lunar III Pferd 2026 (Auflage: 5.000)
1 Unze Platin Lunar III Ochse 2021 (Auflage: 5.000)
1 Unze Platin Lunar III Maus 2020 (Auflage: 5.000)
1 Unze Platin Lunar III Drache 2024 PP (Auflage: 188 | Polierte Platte)
1 Unze Platin Ruanda Lunar Drache 2024 (Auflage: 88)
1 Unze Platin Lunar III Tiger 2022 (Auflage: 5.000)
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Jetzt Angebot anfordernDie Lunar Serie III in Platin gehört zu den außergewöhnlichsten Anlage- und Sammlerprägungen aus Australien. Herausgegeben von der renommierten Perth Mint, verbindet sie das traditionsreiche Motiv des chinesischen Mondkalenders mit dem seltenen Edelmetall Platin und einem Feingehalt von 999,5. Dieser Ratgeber beleuchtet Geschichte und Hintergrund der Serie, die einzelnen Tierkreis-Motive, die technischen Merkmale, den Unterschied zwischen prägefrischen Anlagemünzen und der Polierten Platte sowie die steuerlichen Besonderheiten von Platinmünzen.
Die Lunar Serie III Platin im Überblick
Mit der Lunar Serie III setzte die Perth Mint im September 2019 erstmals den beliebten Lunar-Kalender in Platin um. Zuvor war das Motiv bereits über die Lunar Serie I und Lunar Serie II in Gold und Silber weltweit etabliert. Der Erfolg dieser Lunar-III-Ausgaben in Silber und der entsprechenden Goldprägungen ebnete den Weg für die Platinvariante, die sich seither an Anleger und Sammler gleichermaßen richtet.
Jeder Jahrgang der zwölfjährigen Serie widmet sich einem der zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders. Die Platinausgaben erscheinen im Standardgewicht von einer Unze (1 oz), geprägt aus Platin mit einem Feingehalt von 999,5. Anders als viele klassische Platinmünzen ist die Lunar-III-Reihe motivisch wechselnd angelegt, was ihr neben dem reinen Metallwert einen ausgeprägten Sammlercharakter verleiht.
Charakteristisch für die Serie sind zwei parallel erhältliche Ausführungen: eine prägefrische Bullion-Version mit einer Auflage von 5.000 Stück je Jahrgang sowie eine hochwertige Polierte Platte (PP) mit einer stark limitierten Auflage von nur 188 Exemplaren. Diese unterschiedlichen Auflagenhöhen prägen den Charakter und die Preisstellung der jeweiligen Ausgabe maßgeblich.
Geschichte und Hintergrund des Lunar-Motivs
Der chinesische Mondkalender spielt in der asiatischen Kultur eine zentrale Rolle. Jedes Jahr wird einem von zwölf Tieren zugeordnet, die sich in einem festen Zyklus abwechseln. Der Legende nach entstand diese Reihenfolge durch ein Wettrennen der Tiere: Die Ratte gewann das Rennen und eröffnet daher den Zyklus, während das Schwein als letztes Tier ins Ziel kam und den Kreislauf beschließt.
Die Perth Mint griff dieses Thema bereits 1996 mit ihrer ersten Lunar-Serie in Silber auf und begründete damit eine bis heute anhaltende Tradition. Die Prägungen der Perth Mint genießen international einen ausgezeichneten Ruf für ihre handwerkliche Qualität und detailreiche Gestaltung.
Von Lunar I bis Lunar III
Die erste Serie (Lunar I) lief von 1996 bis 2007, die zweite Serie (Lunar II) von 2008 bis 2019. Mit dem Auslaufen der zweiten Reihe startete 2019 nahtlos die dritte Serie. Während die frühen Ausgaben ausschließlich in Silber und Gold erschienen, kam mit der Serie III erstmals eine durchgehende Platinlinie hinzu. Wer die Entwicklung des Themas über die Edelmetalle hinweg verfolgen möchte, findet auch bei den Lunar-III-Goldmünzen die passenden Gegenstücke zu den Platinprägungen.
Die Motive der Lunar Serie III
Über den gesamten Zyklus von zwölf Jahren durchläuft die Lunar Serie III sämtliche Tierkreiszeichen. Jedes Jahr zeigt die Motivseite ein neues Tier, kunstvoll umrahmt von traditionellen Gestaltungselementen wie Weizenähren sowie dem chinesischen Schriftzeichen und der englischen Bezeichnung des jeweiligen Tieres. Die geplante Motivfolge der Platinausgaben umfasst:
- 2020 – Maus (Ratte), das erste Motiv der Serie
- 2021 – Ochse
- 2022 – Tiger
- 2023 – Hase
- 2024 – Drache, traditionell eines der begehrtesten Motive
- 2025 – Schlange
- 2026 – Pferd
- 2027 – Ziege
- 2028 – Affe
- 2029 – Hahn
- 2030 – Hund
- 2031 – Schwein, das letzte Motiv des Zyklus
Besonders das Motiv des Drachen gilt in der chinesischen Symbolik als Zeichen für Stärke und Glück und erfreut sich bei Sammlern traditionell großer Beliebtheit. Die Rückseite (Nominalseite) trägt bei den frühen Jahrgängen das Porträt von Königin Elizabeth II, entworfen von Jody Clark, sowie den Nennwert von 100 Australischen Dollar. Da das Lunar-Thema motivübergreifend gestaltet ist, greifen viele Sammler ergänzend zu themenverwandten Serien wie den Lunar-Ausgaben unter dem Themenbereich Sternzeichen.
Technische Merkmale und Gestaltung
Die Platinmünzen der Lunar Serie III sind technisch klar definiert und folgen dem bewährten Standard australischer Anlagemünzen. Auf der Wertseite finden sich der Nennwert in Australischen Dollar und das Ausgabeland Australien. Der eigentliche Wert der Münze bemisst sich jedoch nicht am aufgeprägten Nennwert, sondern am Feingehalt von 999,5 und dem enthaltenen Metallgewicht von einer Unze Feinplatin.
- Material: Platin mit einem Feingehalt von 999,5
- Gewicht: 1 Unze (oz) Feinplatin je Münze
- Nennwert: 100 AUD (Australische Dollar)
- Prägestätte: Perth Mint, Australien
- Ausführungen: prägefrische Bullion-Version und Polierte Platte (PP)
Die künstlerische Umsetzung übernimmt dasselbe Motiv, das auch bei den Gold- und Silberausgaben der Serie zum Einsatz kommt. Damit entsteht über die drei Edelmetalle hinweg ein einheitliches Sammelbild. Wer seine Prägungen fachgerecht schützen möchte, findet passende Münzkapseln im Zubehör-Sortiment, die eine sichere Aufbewahrung ohne Kratzer und Fingerabdrücke ermöglichen.
Prägefrisch oder Polierte Platte – die Ausführungen im Vergleich
Ein wesentliches Merkmal der Lunar Serie III ist die Unterscheidung zwischen der prägefrischen Anlagevariante und der Polierten Platte. Beide Ausführungen richten sich an unterschiedliche Käufergruppen.
Prägefrische Bullion-Version
Die prägefrische Version erscheint mit einer Auflage von 5.000 Stück pro Jahrgang. Sie steht als klassisches Anlageprodukt im Vordergrund und wird typischerweise mit einem moderaten Aufschlag auf den reinen Platinpreis gehandelt. Für Anleger, die primär in das Edelmetall selbst investieren möchten, ist diese Ausführung die naheliegende Wahl.
Polierte Platte (PP)
Die Polierte Platte ist mit lediglich 188 Exemplaren je Jahrgang extrem limitiert. Sie zeichnet sich durch spiegelnde Flächen und fein mattierte Motivelemente aus und wird üblicherweise mit Etui und Echtheitszertifikat ausgeliefert. Aufgrund der geringen Stückzahl liegt der Preis deutlich über dem der Bullion-Version und wird stärker von Seltenheits- und Sammlerfaktoren bestimmt. Diese Ausführung spricht vor allem Liebhaber und Kenner an, die Wert auf höchste Prägequalität und Rarität legen. Vergleichbare limitierte Prägekonzepte finden sich auch bei anderen Queen's-Beasts-Platinmünzen aus dem Sortiment.
Hinweis zur Auflage
Die stark unterschiedlichen Auflagenhöhen – 5.000 Stück in der Bullion-Version gegenüber nur 188 Exemplaren in Polierter Platte – erklären die deutlichen Preisunterschiede zwischen den beiden Ausführungen desselben Jahrgangs.
Seltenheit und Sammlerwert
Im Vergleich zu weltweit millionenfach geprägten Anlageklassikern fällt die Auflage der Lunar Serie III in Platin ausgesprochen niedrig aus. Bereits die prägefrische Version ist mit 5.000 Stück je Jahrgang streng limitiert – eine Größenordnung, die bei gängigen Bullion-Produkten selten erreicht wird. Die Polierte Platte mit 188 Stück bewegt sich sogar im Bereich echter Raritäten.
Diese Kombination aus Edelmetall-Seltenheit, geringer Auflage und wechselndem Motiv verleiht der Serie einen doppelten Charakter: Sie ist zugleich Anlageobjekt und Sammlerstück. Platin ist in der Erdkruste deutlich seltener als Gold, was den grundsätzlichen Reiz dieses Edelmetalls unterstreicht. Wer sich breiter mit dem Thema befassen möchte, findet im Bereich der Sammlermünzen weitere Prägungen mit ausgeprägtem Liebhaberwert.
Eine Anlagemünze mit wechselndem Jahresmotiv verbindet den nüchternen Metallwert mit dem Reiz einer über Jahre hinweg wachsenden Sammlung.
Steuerliche Behandlung von Platinmünzen
Ein wichtiger Aspekt beim Kauf von Platinmünzen betrifft die steuerliche Einordnung. Im Gegensatz zu Anlagegold, das in Deutschland gemäß §25c UStG von der Umsatzsteuer befreit ist, unterliegen Platinmünzen grundsätzlich der Umsatzbesteuerung. In der Praxis kommt bei Sammler- und Anlagemünzen aus Platin häufig die sogenannte Differenzbesteuerung zur Anwendung, bei der nur die Handelsspanne besteuert wird.
Neben der Umsatzsteuer ist die einkommensteuerliche Seite relevant: Gewinne aus dem privaten Verkauf von Edelmetallen können nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei sein. Da steuerliche Regelungen im Einzelfall komplex sind und sich ändern können, ersetzt diese Information keine individuelle steuerliche Beratung. Ergänzende Grundlagen zum Thema Edelmetalle als Anlage bieten die Sortimente rund um Anlagemünzen.
Steuerlicher Hinweis
Anders als Anlagegold sind Platinmünzen in Deutschland nicht generell umsatzsteuerbefreit. Häufig greift die Differenzbesteuerung. Für die konkrete steuerliche Bewertung sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.
Aufbewahrung und Werterhalt
Platinmünzen sind vergleichsweise widerstandsfähig, dennoch beeinflusst die richtige Lagerung den langfristigen Erhalt – besonders bei Prägungen in Polierter Platte, deren Spiegelglanz empfindlich auf Berührungen und Umwelteinflüsse reagiert. Grundsätzlich stehen mehrere Wege der Aufbewahrung offen:
- Heimlagerung im privaten Tresor, ergänzt durch geeignete Schutzverpackung
- Bankschließfach für erhöhten Diebstahlschutz
- Kapseln und Etuis zum Schutz vor Kratzern und Fingerabdrücken
Für die dauerhafte Präsentation und Ordnung einer wachsenden Sammlung eignen sich passende Münzkassetten. Bei der Handhabung empfiehlt es sich, Münzen stets am Rand anzufassen und direkten Hautkontakt mit der Oberfläche zu vermeiden. Weiteres nützliches Zubehör findet sich im Bereich Sammlerutensilien.
Lunar Serie III im Vergleich zu anderen Platinmünzen
Innerhalb des Platinsegments nimmt die Lunar Serie III eine Sonderstellung ein, da sie ein jährlich wechselndes Motiv mit strenger Limitierung verbindet. Klassische Anlageplatinmünzen setzen dagegen meist auf ein konstantes Motiv über viele Jahrgänge hinweg.
Der Platin Maple Leaf aus Kanada etwa ist ein reines Bullion-Produkt mit hoher Auflage und beständigem Ahornblatt-Motiv. Der österreichische Wiener Philharmoniker in Platin folgt demselben Prinzip mit gleichbleibender Gestaltung. Wer dagegen ein motivisch abwechslungsreiches Anlagethema mit Sammlercharakter sucht, findet in der Lunar-III-Reihe eine seltene Alternative. Auch der American Eagle in Platin und der Känguru Nugget zählen zu den bekannten Vertretern des Platinsegments. Einen vollständigen Überblick bietet die Übersicht aller weiteren Platinmünzen.
Häufig gestellte Fragen zur Lunar Serie III Platin
Aus welchem Material besteht die Lunar Serie III in Platin? +
Die Münzen bestehen aus Platin mit einem Feingehalt von 999,5 und wiegen jeweils eine Unze (oz). Sie werden von der Perth Mint in Australien geprägt und tragen einen Nennwert von 100 Australischen Dollar.
Worin unterscheiden sich die Bullion-Version und die Polierte Platte? +
Die prägefrische Bullion-Version erscheint mit einer Auflage von 5.000 Stück je Jahrgang und steht als Anlageprodukt im Vordergrund. Die Polierte Platte ist mit nur 188 Exemplaren extrem limitiert, zeigt spiegelnde Flächen und wird meist mit Etui und Echtheitszertifikat ausgeliefert.
Welche Motive umfasst die Serie? +
Über zwölf Jahre durchläuft die Serie sämtliche Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders – von der Maus (2020) über Drache (2024) und Schlange (2025) bis zum Schwein (2031). Jeder Jahrgang zeigt ein anderes Tier auf der Motivseite.
Sind Platinmünzen von der Umsatzsteuer befreit? +
Nein. Anders als Anlagegold, das gemäß §25c UStG umsatzsteuerbefreit ist, unterliegen Platinmünzen grundsätzlich der Umsatzsteuer. In der Praxis kommt häufig die Differenzbesteuerung zur Anwendung. Für eine verbindliche Bewertung sollte steuerlicher Rat eingeholt werden.
Welche Stückelungen gibt es bei der Lunar Serie III Platin? +
Die Platinausgaben der Lunar Serie III erscheinen im Standardformat von einer Unze (1 oz). Damit unterscheidet sich die Platinlinie von den Gold- und Silberausgaben, die zum Teil in mehreren Größen angeboten werden.
Für wen eignet sich die Lunar Serie III in Platin? +
Die prägefrische Version spricht vor allem Anleger an, die in das seltene Edelmetall Platin investieren möchten. Die Polierte Platte richtet sich an Sammler und Kenner, die auf höchste Prägequalität und eine sehr geringe Auflage Wert legen. Wer beide Aspekte verbinden möchte, findet in der Serie einen seltenen Mittelweg.






























