Wiener Philharmoniker
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1 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2026
1/25 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2025
1/25 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2026
1/25 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2024
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1 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2016
1 Unze Platin Wiener Philharmoniker 2017
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Jetzt Angebot anfordernDer Wiener Philharmoniker in Platin ist die einzige europäische Anlagemünze aus diesem seltenen Edelmetall und vereint zwei Welten: die musikalische Tradition Wiens und die Wertbeständigkeit eines Metalls, das rund 30-mal seltener als Gold ist. Seit 2016 prägt die Münze Österreich das vertraute Instrumenten-Motiv des Klassikers erstmals auch in reinem Platin. In der folgenden Übersicht werden Geschichte, Motiv, Stückelungen, Feingehalt, steuerliche Besonderheiten sowie Aufbewahrung beleuchtet und die Platinausgabe im Vergleich zu ihren Geschwistern aus Gold und Silber eingeordnet.
Der Wiener Philharmoniker Platin im Überblick
Der Wiener Philharmoniker gehört zu den bekanntesten Anlagemünzen der Welt. Was 1989 als Goldmünze begann und 2008 um eine Silbervariante ergänzt wurde, erhielt 2016 mit der Platinausgabe ein drittes Familienmitglied. Geprägt wird die Münze von der Münze Österreich, die sich vollständig im Besitz der Oesterreichischen Nationalbank befindet und zu den weltweit führenden Prägeanstalten für Anlagemünzen zählt.
Anders als der ebenfalls klassische Wiener Philharmoniker aus Gold ist die Platinvariante ein vergleichsweise junges Produkt, das vom hohen Bekanntheitsgrad der Serie profitiert. Sie tritt damit in direkte Konkurrenz zu etablierten Platin-Klassikern wie dem Platin Maple Leaf oder dem Platin American Eagle. Ausgegeben wird die Münze in der Prägequalität Stempelglanz mit einem Feingehalt von 999,5/1000 reinem Platin.
Motiv und Gestaltung: eine Hommage an die Musik
Das Design des Wiener Philharmonikers stammt vom langjährigen Chefgraveur der Münze Österreich, Thomas Pesendorfer, und ist über alle drei Edelmetalle hinweg identisch. Es ist ganz der Musik gewidmet – jener Sprache, die weltweit verstanden wird und der Münze ihre besondere emotionale Ausstrahlung verleiht.
Die Bildseite mit den Orchesterinstrumenten
Die Motivseite zeigt eine sorgfältig arrangierte Auswahl von Instrumenten des weltberühmten Orchesters: Im Zentrum steht ein Cello, umgeben von Wiener Horn, Fagott, Harfe sowie mehreren Geigen und Bratschen. Der Schriftzug WIENER PHILHARMONIKER rahmt das Motiv, ergänzt um die Materialangabe Platin.
Die Wertseite mit der Orgel des Musikvereins
Auf der Wertseite ist die berühmte Orgel im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins abgebildet – jenem Saal, aus dem alljährlich das Neujahrskonzert in die ganze Welt übertragen wird. Umlaufend erscheinen der Ausgabestaat REPUBLIK ÖSTERREICH, Feingewicht, Feinheit, Jahrgang und Nennwert. Wer den emotionalen Charakter der Serie schätzt, findet auch bei den Silberausgaben des Wiener Philharmonikers dasselbe Motiv wieder.
Stückelungen und technische Daten
Die Platinausgabe erscheint in zwei Gewichtsklassen. Die große 1-Unzen-Münze ist seit 2016 erhältlich, die deutlich kleinere 1/25-Unzen-Münze kam 2017 hinzu. Damit deckt die Serie sowohl das klassische Anlage- als auch das Geschenksegment ab.
- 1 oz Platin – 31,10 g Feingewicht, 37 mm Durchmesser, Nennwert 100 Euro, geriffelter Rand. Die gängigste Variante für Anleger und meist die preiswerteste Möglichkeit, physisches Platin in Münzform zu erwerben.
- 1/25 oz Platin – rund 1,24 g Feingewicht, 13 mm Durchmesser, Nennwert 4 Euro. Wegen des höheren Aufgeldes eignet sich die Kleinmünze eher als hochwertiges Geschenk oder als Sammlerstück denn als reines Anlageobjekt.
Beide Ausgaben bestehen aus 999,5er Platin und tragen als offizielle Kursmünzen der Republik Österreich einen aufgeprägten Nennwert. Für die Aufbewahrung mehrerer Münzen bieten sich passende Münzkapseln an, die das empfindliche Edelmetall vor Kratzern und Fingerabdrücken schützen.
| Merkmal | 1 oz | 1/25 oz |
|---|---|---|
| Feingehalt | Platin 999,5 | Platin 999,5 |
| Feingewicht | 31,10 g (1 oz) | ca. 1,24 g |
| Durchmesser | 37 mm | 13 mm |
| Nennwert | 100 Euro | 4 Euro |
| Rand | geriffelt | geriffelt |
| Erstausgabe | 2016 | 2017 |
Platin als Edelmetall: seltener als Gold
Platin ist eines der seltensten Metalle der Erde. Die gesamte jemals geförderte Menge würde nur einen Bruchteil dessen ausmachen, was an Gold existiert – ein Grund, warum Platin von vielen Anlegern zur Diversifizierung des Edelmetallportfolios genutzt wird. Neben seiner Rolle als Wertspeicher ist Platin ein gefragter Industrierohstoff.
- Automobilindustrie – Einsatz in Abgaskatalysatoren und zunehmend in Brennstoffzellen für die Elektromobilität.
- Schmuck – Platin gilt als besonders hochwertiges und hautverträgliches Schmuckmetall.
- Industrie und Medizin – von Glasfasern und Düngemitteln bis hin zu medizinischen Geräten und der Krebstherapie.
Diese doppelte Nachfrage aus Investment und Industrie unterscheidet Platin deutlich von Gold. Anleger, die das gesamte Spektrum abdecken möchten, ergänzen ihre Bestände häufig um Platinbarren, die ab größeren Gewichten relativ zum Materialwert oft ein geringeres Aufgeld aufweisen als Münzen. Einen Überblick über das gesamte Sortiment bieten die Platinmünzen verschiedener Prägestätten.
Platin verbindet die Ästhetik eines Edelmetalls mit der Nachfrage eines Industrierohstoffs – eine Kombination, die kein anderes Anlagemetall in dieser Form bietet.
Steuerliche Behandlung von Platinmünzen
Ein zentraler Unterschied zwischen Platin und Anlagegold liegt in der Besteuerung. Während Anlagegold in Deutschland umsatzsteuerbefreit ist, unterliegen Platinmünzen grundsätzlich der Mehrwertsteuer. Das erklärt das im Vergleich zu Goldmünzen höhere Aufgeld auf den reinen Materialwert.
Steuerlicher Hinweis
Platinmünzen werden je nach Handelsweg regulär mit 19 % Umsatzsteuer oder im Rahmen der Differenzbesteuerung gehandelt. Für privat gehaltene Edelmetalle gilt in Deutschland zudem eine Spekulationsfrist von einem Jahr, nach deren Ablauf Veräußerungsgewinne steuerfrei sein können. Dies ist eine allgemeine Information und ersetzt keine steuerliche Beratung.
Wer die steuerliche Behandlung vergleichen möchte, findet bei den umsatzsteuerfreien Goldmünzen die günstigere Alternative für das reine Edelmetall-Investment, während Platin seine Stärke in der Portfolio-Diversifizierung ausspielt.
Aufbewahrung und Werterhalt
Platin ist chemisch äußerst widerstandsfähig, läuft nicht an und benötigt – anders als Silber – kaum Pflege. Dennoch sollte die Oberfläche der Münzen vor mechanischen Beschädigungen geschützt werden, da Kratzer den Sammlerwert mindern können.
- Einzelmünzen lassen sich in Münzkapseln oder Münztaschen griffsicher verwahren.
- Größere Bestände finden in Münzkassetten oder Münztubes geordnet Platz – im Handel werden je zehn 1-Unzen-Münzen in einer Tube und bis zu 90 Stück in einer Masterbox der Münze Österreich geliefert.
- Hochwertige Sammlungen werden häufig im heimischen Tresor, in einem Dosensafe oder in einem Bankschließfach aufbewahrt.
Eine trockene, temperaturstabile Lagerung ist ideal. Wird die Münze berührt, empfiehlt sich das Anfassen am Rand, um Fingerabdrücke auf den Motivflächen zu vermeiden.
Wiener Philharmoniker Platin im Vergleich zu Gold und Silber
Innerhalb der Wiener-Philharmoniker-Familie hat jedes Edelmetall seinen eigenen Charakter. Die Goldausgabe ist der etablierte Klassiker und wegen der Umsatzsteuerbefreiung besonders beliebt für die klassische Vermögensanlage. Die Silberausgabe punktet mit einem niedrigen Einstiegspreis und großer Motivfläche.
Häufig gestellte Fragen zum Wiener Philharmoniker Platin
Seit wann gibt es den Wiener Philharmoniker in Platin? +
Die 1-Unzen-Münze wird seit 2016 von der Münze Österreich geprägt. Seit 2017 ergänzt eine kleine 1/25-Unzen-Ausgabe die Serie. Damit ist Platin das jüngste Mitglied der Wiener-Philharmoniker-Familie, die 1989 mit Gold begann und 2008 um Silber erweitert wurde.
Welchen Feingehalt hat die Platinmünze? +
Der Wiener Philharmoniker Platin besteht aus 999,5/1000 reinem Platin. Diese Feinheit ist bei Platin-Anlagemünzen der übliche Standard. Die 1-Unzen-Münze wiegt 31,10 g und misst 37 mm im Durchmesser.
Warum ist Platin teurer im Aufgeld als Anlagegold? +
Anders als Anlagegold ist Platin in Deutschland nicht von der Umsatzsteuer befreit. Platinmünzen werden regulär mit 19 % Mehrwertsteuer oder im Rahmen der Differenzbesteuerung gehandelt. Diese Steuer schlägt sich im Aufgeld auf den reinen Materialwert nieder.
Was zeigt das Motiv des Wiener Philharmonikers? +
Die Bildseite zeigt eine Auswahl von Orchesterinstrumenten – unter anderem Cello, Wiener Horn, Fagott, Harfe, Geigen und Bratschen. Die Wertseite bildet die Orgel des Goldenen Saals im Wiener Musikverein ab. Das Design gestaltete Chefgraveur Thomas Pesendorfer und ist über Gold, Silber und Platin hinweg gleich.
Wie sollte eine Platinmünze aufbewahrt werden? +
Platin läuft nicht an und ist sehr pflegeleicht. Um die Oberfläche vor Kratzern zu schützen, empfiehlt sich die Lagerung in Münzkapseln, Münztaschen oder Münzkassetten. Größere Bestände werden häufig im Tresor oder Bankschließfach verwahrt. Beim Anfassen sollte die Münze nur am Rand berührt werden.
Für wen eignet sich die 1/25-Unzen-Ausgabe? +
Die kleine 1/25-Unzen-Münze hat aufgrund ihres geringen Gewichts ein deutlich höheres Aufgeld auf den Platinpreis. Sie ist daher weniger als reines Investment, sondern eher als hochwertiges Geschenk oder als Einstieg in die Serie interessant – etwa zu persönlichen Anlässen wie einer Geburt oder einem Jubiläum.











