
Wachsende Gletscher als Beweis für den Klimawandel? Die absurde Logik der Klima-Narrative
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Über 3.100 Gletscher weltweit wachsen – und ausgerechnet daran soll der Klimawandel schuld sein. Was zunächst wie eine Satire aus der Feder eines besonders kreativen Kabarettisten klingt, ist das Ergebnis einer neuen Studie der britischen Universität Portsmouth. Die Forscher haben sogenannte „Surge-Gletscher" identifiziert, die nicht etwa schmelzen, sondern massiv an Eismasse zulegen. Doch statt diese Erkenntnis als das zu nehmen, was sie ist – nämlich ein gewichtiges Gegenargument zum allgegenwärtigen Schmelz-Narrativ –, wird auch dieses Phänomen flugs in die große Erzählung vom menschengemachten Klimawandel eingewoben.
Wenn alles Beweis ist, ist nichts mehr Beweis
Die Argumentation der Forscher ist dabei so elastisch wie ein Gummiband, das man in jede beliebige Richtung dehnen kann. Die Gletscher würden „Eis wie ein Sparbuch sammeln und es dann plötzlich ausgeben wie bei einem Black-Friday-Ansturm", so die blumige Beschreibung der Wissenschaftler. Schuld an diesem Wachstum seien – man ahnt es bereits – vermehrte Schneefälle und die Bildung von Schmelzwasser, beides angeblich Folgen der Klimaerwärmung. Die Surge-Gletscher treten demnach vor allem in der Arktis, der Subarktis und in Hochasien auf und bewegen sich teilweise Dutzende Meter pro Tag vorwärts.
Harold Lovell, einer der beteiligten Forscher, warnt pflichtschuldig, man habe „eine wachsende Zahl von Belegen zusammentragen" können, die zeigten, wie sich der Klimawandel auf Gletschervorstöße auswirke. Besonders warme Sommer und Starkregen würden das Vorstoßen der Gletscher verursachen. Professorin Gwenn Flowers resümiert, der Klimawandel schreibe „die Spielregeln neu" – gerade als man beginne, die Mechanismen hinter den Gletschervorstößen zu verstehen.
Das Prinzip der unfalsifizierbaren Theorie
Hier offenbart sich ein fundamentales Problem der modernen Klimadebatte, das weit über die Gletscherforschung hinausreicht. Wenn sowohl das Schmelzen als auch das Wachsen von Gletschern als Beweis für dieselbe These herangezogen wird, dann hat man es nicht mehr mit einer wissenschaftlichen Hypothese zu tun, sondern mit einem Glaubenssystem. Eine Theorie, die durch kein denkbares Ergebnis widerlegt werden kann, ist nach den Grundsätzen der Wissenschaftstheorie – man denke an Karl Popper – schlicht keine wissenschaftliche Theorie mehr. Sie ist ein Dogma.
Es ist keineswegs das erste Mal, dass Wetter- und Klimaereignisse, die dem Erwärmungs-Narrativ eigentlich widersprechen, kurzerhand als dessen Bestätigung umgedeutet werden. Erst Mitte Februar dieses Jahres stellte das ZDF einen Zusammenhang zwischen den starken Schneefällen bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien und dem Klimawandel her. ZDF-Meteorologe Özden Terli erklärte den verblüfften Zuschauern, die Schneemassen hätten „natürlich mit dem Wetter zu tun, aber auch mit den Veränderungen im Klimasystem". Sportmoderatorin Kathrin Müller-Hohenstein hatte zuvor die rhetorische Frage gestellt, warum es ausgerechnet jetzt so viel geschneit habe – als sei Schnee im Winter ein erklärungsbedürftiges Phänomen.
Saubere Luft als Klimakiller – die nächste Volte
Noch absurder mutet eine Erkenntnis aus dem Jahr 2024 an, wonach ausgerechnet saubere Luft den Klimawandel verstärken soll. Das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtete damals, Klimamodelle würden die Sonneneinstrahlung falsch berechnen, weshalb Sommer noch heißer werden könnten als bislang angenommen. Diese Behauptung steht allerdings in direktem Widerspruch zum bisherigen Narrativ, demzufolge gerade die Luftverschmutzung den Treibhauseffekt verstärke und die Erde stärker erhitze. Man dreht sich also im Kreis – und der Bürger soll bei jeder neuen Pirouette brav applaudieren.
Was bei all diesen Verrenkungen auf der Strecke bleibt, ist die nüchterne Erkenntnis, dass sich das Klima auf unserem Planeten seit jeher verändert hat. Warmzeiten und Kaltzeiten wechselten sich über Jahrmillionen ab – lange bevor der erste Verbrennungsmotor angeworfen wurde. Die mittelalterliche Warmzeit, in der Grönland seinen Namen erhielt, weil es tatsächlich grün war, oder die Kleine Eiszeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert sind nur zwei Beispiele für natürliche Klimaschwankungen, die ohne jedes menschliche Zutun stattfanden.
Milliardenschwere Klimapolitik auf tönernen Füßen
Die politischen Implikationen dieser wissenschaftlichen Biegsamkeit sind enorm. Auf Basis des Klimawandel-Narrativs werden in Deutschland und Europa Billionen Euro umverteilt, werden ganze Industriezweige abgewürgt, wird der Bürger mit immer neuen Abgaben und Verboten gegängelt. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert und ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt – finanziert auf Pump, versteht sich. Generationen von Steuerzahlern werden die Zeche für diese ideologiegetriebene Politik begleichen müssen.
Wenn aber selbst wachsende Gletscher als Beweis für die Klimakatastrophe herhalten müssen, dann darf man sich schon fragen, auf welch wackeligem Fundament diese billionenschweren politischen Entscheidungen eigentlich ruhen. Die Surge-Gletscher seien „besonders gefährlich", warnen die Forscher, weil sie Gebäude und Ackerfelder überrollen oder Flüsse zu Seen aufstauen könnten. Das mag in einzelnen Regionen durchaus zutreffen. Doch die reflexartige Verknüpfung jedes erdenklichen Naturphänomens mit dem menschengemachten Klimawandel untergräbt letztlich die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft selbst.
Wenn Wissenschaft zur Religion wird
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet jene, die sich als Verteidiger der Wissenschaft inszenieren, deren Grundprinzipien mit Füßen treten. Wissenschaft lebt von der Falsifizierbarkeit, vom Zweifel, vom kritischen Hinterfragen. Doch wer heute Zweifel am Klimanarrativ äußert, wird schneller zum „Leugner" gestempelt, als ein Surge-Gletscher vorrücken kann. Diese intellektuelle Unredlichkeit schadet nicht nur dem wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch dem berechtigten Anliegen des Umweltschutzes.
Denn natürlich ist es sinnvoll, sorgsam mit unseren natürlichen Ressourcen umzugehen, die Umwelt zu schützen und nachhaltig zu wirtschaften. Doch dafür braucht es keine Panikmache, keine unfalsifizierbaren Theorien und keine Billionen-Umverteilung. Es braucht nüchterne Analyse, technologischen Fortschritt und vor allem: ehrliche Wissenschaft. Solange jedoch jedes Wetterphänomen – ob Hitze oder Kälte, ob Dürre oder Schnee, ob schmelzende oder wachsende Gletscher – als Beweis für ein und dieselbe These herhalten muss, wird das Vertrauen der Bürger in die Klimaforschung weiter erodieren. Und das zu Recht.
In Zeiten, in denen die Kaufkraft der Bürger durch Inflation und steigende Abgaben ohnehin unter massivem Druck steht, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer ideologiegetriebenen Wirtschaftspolitik abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, ob Gletscher gerade wachsen oder schmelzen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.










