Kettner Edelmetalle
10.06.2025
10:34 Uhr

Verfassungsschutz warnt vor "neuem Linksterrorismus" - doch die wahre Gefahr liegt woanders

Der neue Verfassungsschutzbericht fĂŒr 2024 zeichnet ein dĂŒsteres Bild der Sicherheitslage in Deutschland. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und BfV-Vize Sinan Selen prĂ€sentierten am Dienstag Zahlen, die aufhorchen lassen sollten. Doch wĂ€hrend die Behörde vor einem "neuen Linksterrorismus" warnt und gleichzeitig die AfD ins Visier nimmt, stellt sich die Frage: Werden hier die richtigen PrioritĂ€ten gesetzt?

Linksextreme Gewalt erreicht neue Dimension

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 38.000 Linksextremisten zĂ€hlt der Verfassungsschutz mittlerweile in Deutschland - ein Anstieg um 1.000 Personen. Was besonders beunruhigt: Die Szene verĂŒbe "nahezu tĂ€glich" Straf- und Gewalttaten. Die BrutalitĂ€t habe zugenommen, verbunden mit einer "Ă€ußerst gezielten und professionellen Umsetzung". Selbst tödliche Verletzungen wĂŒrden billigend in Kauf genommen.

Der Verfassungsschutz warnt eindringlich: Bei "ungehindertem Fortgang der Radikalisierung" könnte ein "neuer Linksterrorismus" entstehen. Gezielte Sabotage-AnschlÀge seien bereits RealitÀt. Diese Entwicklung erinnert fatal an die dunklen Zeiten der RAF - nur dass die Politik heute wegzuschauen scheint, wenn die Gewalt von links kommt.

Die fragwĂŒrdige AfD-Fixierung

WĂ€hrend linksextreme GewalttĂ€ter nahezu tĂ€glich zuschlagen, beschĂ€ftigt sich der Verfassungsschutz ausgiebig mit der AfD. Der Partei werde ein "völkisch-abstammungsmĂ€ĂŸig geprĂ€gtes VolksverstĂ€ndnis" attestiert - eine Formulierung, die mehr nach politischem Kampfbegriff als nach neutraler Analyse klingt. Interessant dabei: Die umstrittene Einstufung als "gesichert rechtsextremistisch" taucht im offiziellen Bericht nicht auf, da die AfD dagegen vor Gericht zieht.

Man könnte meinen, die PrioritĂ€ten seien verschoben. WĂ€hrend eine demokratisch gewĂ€hlte Partei mit Millionen von WĂ€hlern unter Generalverdacht gestellt wird, explodieren die Zahlen bei gewaltbereiten Linksextremisten. Ist es nicht bezeichnend fĂŒr den Zustand unserer Demokratie, wenn der Verfassungsschutz mehr Energie darauf verwendet, eine Oppositionspartei zu diskreditieren, als konkrete GewalttĂ€ter zu bekĂ€mpfen?

Islamismus bleibt unterschÀtzte Bedrohung

Auch im islamistischen Bereich verzeichnet der Bericht einen Anstieg um 1.000 Personen. Der Islamische Staat bleibe die "relevanteste Bedrohung" fĂŒr Deutschland. Mit Koranversen wie "tötet sie, wo immer ihr sie findet" werde zu neuen Terrortaten aufgerufen. Der Gaza-Krieg habe das Bedrohungspotenzial zusĂ€tzlich erhöht.

Doch wĂ€hrend diese reale Gefahr wĂ€chst, diskutiert die Politik lieber ĂŒber Gendersternchen und Klimakleber. Die Ampelregierung scheint die Augen vor der RealitĂ€t zu verschließen - eine RealitĂ€t, in der unsere offenen Grenzen und die gescheiterte Integrationspolitik zu einer tickenden Zeitbombe geworden sind.

Russische Sabotage als neue Herausforderung

Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf hybriden Angriffen durch Russland. Moskau wĂŒrde "Low-Level-Agenten" fĂŒr Spionage und Sabotage anwerben. Die Zahl der Hinweise auf russische Sabotageakte sei 2024 "erheblich" gestiegen. In mehreren FĂ€llen ermittle bereits der Generalbundesanwalt.

Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, wie verwundbar Deutschland geworden ist. Jahrelange NaivitĂ€t gegenĂŒber autoritĂ€ren Regimen rĂ€cht sich nun bitter. WĂ€hrend man sich in Berlin mit Regenbogenfahnen und DiversitĂ€tsquoten beschĂ€ftigt, nutzen unsere Gegner jede SchwĂ€che aus.

Zeit fĂŒr einen Kurswechsel

Der Verfassungsschutzbericht 2024 sollte ein Weckruf sein. Deutschland steht vor massiven Sicherheitsherausforderungen - von linksextremer Gewalt ĂŒber islamistischen Terror bis hin zu auslĂ€ndischer Sabotage. Doch statt diese Bedrohungen konsequent zu bekĂ€mpfen, verliert sich die Politik in ideologischen GrabenkĂ€mpfen.

Was wir brauchen, ist eine RĂŒckbesinnung auf die Kernaufgaben des Staates: Sicherheit und Ordnung. Statt demokratische Parteien zu verfolgen, sollte der Verfassungsschutz sich auf die wahren Feinde unserer freiheitlichen Ordnung konzentrieren. Es ist höchste Zeit fĂŒr einen politischen Kurswechsel - bevor es zu spĂ€t ist.

Die zunehmende KriminalitĂ€t und die vielen Gewalttaten in Deutschland sind eindeutig auf unsere aktuelle Fehlpolitik zurĂŒckzufĂŒhren. Wir brauchen neue Politiker, die wieder fĂŒr Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Dies entspricht nicht nur der Meinung unserer Redaktion, sondern auch der Meinung eines Großteils des deutschen Volkes, das sich nach Sicherheit und StabilitĂ€t sehnt.

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